Stiftungen
2022 bis 2026
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die Rolle sub-nationaler Regierungsebenen für die vertikale Politikintegration von Biodiversität
Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit der Politikintegration von Biodiversität anhand der deutschen Mehrebenen-Politik. Übergeordnetes Ziel ist es die Rolle sub-nationaler Ebenen (insbesondere der Länder) in diesem Kontext zu untersuchen und dabei Hürden und Hebel für einen umfassenderen Biodiversitätsschutz zu identifizieren., Die Arbeit fokussiert dabei im ersten Forschungsabschnitt auf der Ebene der Landespolitik und bedient sich dem Kontext sogenannter „sub-nationaler Biodiversitätsstrategien und Aktionspläne“ (SBSAPs). Als theoretischer Hintergrund dienen die Vorarbeiten von Candel (2019) und Candel und Biesbroeck (2016), welche einen Analyserahmen für die Hebel und Hürden in diesem Kontext zur Verfügung stellen. Als erklärende Variablen dienen sogenannte integrative Kapazitäten und integrativer Führungswille. Aufbauend auf 16 Interviews mit allen Landesumweltministerien, werden zentrale Hemmnisse und Hebel für Biodiversity Policy Integration (BPI) identifiziert und diese in Beziehung zu den zugrunde liegenden Ursachen gesetzt. Die staatlichen Biodiversitätspolitiken scheinen dabei in institutionellen Lock-ins gefangen zu sein, die sich in schwachen Koordinationsstrukturen, fehlenden Ressourcen und geringer integrativer Führung manifestieren. Es gibt zwar Evaluierungsmechanismen, die jedoch keine Rechenschaftspflicht hervorrufen. Infolgedessen scheint ein politischer Wandel unweigerlich mit dem individuellen Engagement der politischen Entscheidungsträger:innen oder der externen Einflussnahme durch öffentliche oder europäische Initiativen verbunden zu sein., Der zweite Forschungsabschnitt orientiert sich demgegenüber an der gemeinsamen Implementierung der FFH- und WRRL im Flussrenaturierungskontext auf sub-nationaler Behördenebene. Ziel ist es die Diskurse der BPI und der Verwaltungsliteratur zusammenzubringen und ersteren durch Erklärungsansätze des zweiteren zu bereichern. Anhand des praktischen Fallbeispiels der beiden europäischen Richtlinien, werden Interviews und Fokusgruppen, sowie qualitative und quantitative Erhebungen mit unterschiedlichen Akteursgruppen durchgeführt, um abermals Einblicke in den prozessualen und individuellen Zielkonflikten zu bekommen. Dabei stechen vor allem der Koordinierungsprozess und die Nutzung des behördlichen Ermessenspielraums, sowie Hemmnisse auf individueller Akteursebene als zentrale Hürden hervor. Es zeigt sich aber kein klassisches Schwarz-Weiß Bild zwischen den Behörden, wodurch sich abermals Implikationen für den BPI Diskurs und eine klare sektorale Trennbarkeit nur bedingt zutrifft. Gleichzeitig zeigt sich in diesem Fallbeispiel klar, dass aktuelle Naturschutzansätze und Verwaltungsstrukturen häufig noch nicht bereit sind einen modernen Naturschutz dynamisch umzusetzen bzw. gemeinsam mit Klimaschutzaspekten implementiert zu werden., Für die dritte Forschungsphase ist eine vergleichende Fallstudie der Moorpolitiken zwischen vier Bundesländern geplant. Hierfür wird einerseits der Policy Mix in diesem Bereich der einzelnen Länder erhoben, sowie mögliche Unterschiede von diesen anhand des Ansatzes eigendynamischer politischer Prozesse (AEP) erklärt (Böcher & Töller 2012). Die Datengrundlage basiert dabei sowohl auf einer online und Dokumentenanalyse, als auch offiziellen Anfragen an Ämter und Interviews. Ziel ist es sowohl moorreiche Bundesländer, als auch moorarme Bundesländer in ihrem Engagement für die Wiedervernässung von Flächen einzuschätzen und mögliche Ursachen für Unterschiede darzulegen., Böcher, M. und Töller, A. (2012): Umweltpolitik in Deutschland - Eine politikfeldanalytische Einführung. Springer-Verlag. Wiesbaden., Candel, J. (2019): The expediency of policy integration. Policy Studies, 1-16. doi: 10.1080/01442872.2019.1634191., Candel, J. und Biesbroek, R. (2016): Toward a processual understanding of policy integration. Policy Sciences, 211–231. doi: 10.1007/s11077-016-9248-y.
2024 bis 2028
Deutsche Krebshilfe e. V.
LeMela – Leben mit Melanom: Entwicklung und Erprobung eines innovativen Versorgungsmodells
Das metastasierte Melanom ist eine der aggressivsten Krebsarten. Trotz Fortschritten bei den Behandlungsmöglichkeiten stehen Menschen, die ein metastasiertes Melanom überleben, oft vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Behandlung und den Folgen der Erkrankung. Dazu gehören körperliche Symptome wie Schmerzen, Müdigkeit und Übelkeit, aber auch emotionale und psychische Belastungen, die über die Zeit der Therapie hinausgehen. Bislang wurde den Versorgungsbedarfen und -bedürfnissen von Cancer Survivors - d. h. von Menschen während oder nach einer Tumorbehandlung - in Bezug auf die kontinuierliche Betreuung und Unterstützung in der Forschung nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt., Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Machbarkeit einer randomisierten kontrollierten Studie zu den Effekten eines partizipativ entwickelten Survivorship-Care-Programms (SCP) für Menschen mit metastasiertem Melanom zu überprüfen. Dabei wird auch die Umsetzbarkeit des SCP selbst überprüft. Die Komponenten des SCP werden vom Studienteam aus bestehenden Programmen zusammengefasst und partizipativ mit den Betroffenen, deren Angehörigen sowie Ärzt:innen, Psychoonkolog:innen, Therapeut:innen und Pflegenden besprochen, angepasst und konsentiert. Anschließend wird das Programm an den Standorten Dresden und Regensburg in den jeweiligen Hauttumorzentren das Programm probeweise eingeführt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wird überprüft, (i) ob das partizipativ weiterentwickelte SCP aus Sicht von Versorgungsakteur:innen und Patient:innen umsetzbar ist und (ii) ob eine randomisierte kontrollierte Studie zu den Effekten des SCP machbar ist., Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert und gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Hautkrebszentrum Ostbayern, Universitätsklinikum Regensburg, der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Hauttumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden, Universitätsklinikums und Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden sowie dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Universitätsklinikum und Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden durchgeführt.
2025 bis 2027
Deutsche Krebshilfe e. V.
Operativ-chirurgisch orientierte Forschungsvorhaben: Innovative und patientenspezifische Visualisierungstechniken für die perioperative Optimierung der onkologischen Chirurgie von perihilären Cholangiokarzinomen
Preoperative planning in oncologic surgery of perihilar cholangiocarcininoma (pCCA) is essential due to a significant morbidity and mortality of these complex procedures and the very high individual variability of the liver anatomy., The proposed project aims to optimize treatment of patients with biliary tumors using different technological approaches that all yield in the increase of resectability due to better preoperative planning, surgical preparation and intraoperative orientation, the reduction of complications and an overall improvement of patient care., One goal is to enable a more precise preoperative visualization by optimized imaging using latest photon-coutning detector computed tomography (PCD-CT) for lilar and especially biliary structures. Furthermore a preoperative planning support for surgeons using artificial intelligence will be developed., The standard of care for intraoperative orientation in hepatobiliary surgery is the intraoperative ultrasound (IOUS). However, this technique is only partly useful in pCCA. Therefore, the project also aims to improve intraoperative orientation through virtual (VR) and augmented reality (AR) and 3D printing, which has been shown to the beneficial for the treatment of intrahepatic tumors and should also be explored for pCCA. Additionally, the IOUS has recently been fused with preoperative 3D reconstructions as commercially available Real Time Virtual Sonography (RVS). The technique has only been described for intrahepatic tumors regarding the liver. The combination of optimized preoperative visualization for pCCA with RVS IOUS may also enable an improved intraoperative orientation during these procedures., All four work packages influence and build on one another to improve outcomes in these hightly complex oncologic surgeries for pCCA by optimizing current patient care and, with a consistent and lasting contribution, surgical treatment and training., The unique advantage of the consortium is the established and successful research cooperation between clinicians and engineers as well as the high experience in the field of liver surgery, liver imaging and computer-aided evaluation and analysis.
2025 bis 2027
Deutsche Krebshilfe e. V.
Operativ-chirurgisch orientierte Forschungsvorhaben: Innovative und patientenspezifische Visualisierungstechniken für die perioperative Optimierung der onkologischen Chirurgie von perihilären Cholangiokarzinomen
Preoperative planning in oncologic surgery of perihilar cholangiocarcininoma (pCCA) is essential due to a significant morbidity and mortality of these complex procedures and the very high individual variability of the liver anatomy., The proposed project aims to optimize treatment of patients with biliary tumors using different technological approaches that all yield in the increase of resectability due to better preoperative planning, surgical preparation and intraoperative orientation, the reduction of complications and an overall improvement of patient care., One goal is to enable a more precise preoperative visualization by optimized imaging using latest photon-coutning detector computed tomography (PCD-CT) for lilar and especially biliary structures. Furthermore a preoperative planning support for surgeons using artificial intelligence will be developed., The standard of care for intraoperative orientation in hepatobiliary surgery is the intraoperative ultrasound (IOUS). However, this technique is only partly useful in pCCA. Therefore, the project also aims to improve intraoperative orientation through virtual (VR) and augmented reality (AR) and 3D printing, which has been shown to the beneficial for the treatment of intrahepatic tumors and should also be explored for pCCA. Additionally, the IOUS has recently been fused with preoperative 3D reconstructions as commercially available Real Time Virtual Sonography (RVS). The technique has only been described for intrahepatic tumors regarding the liver. The combination of optimized preoperative visualization for pCCA with RVS IOUS may also enable an improved intraoperative orientation during these procedures., All four work packages influence and build on one another to improve outcomes in these hightly complex oncologic surgeries for pCCA by optimizing current patient care and, with a consistent and lasting contribution, surgical treatment and training., The unique advantage of the consortium is the established and successful research cooperation between clinicians and engineers as well as the high experience in the field of liver surgery, liver imaging and computer-aided evaluation and analysis.
2022 bis 2027
Deutsche Krebshilfe e. V.
Einfluss des peripheren Nervensystems auf die Dynamik und Plastizität von Tumor-Immunzell Interaktionen
Die molekulare Identifizierung von immuninhibitorischen Rezeptoren auf T-Zellen und die Entdeckung, dass die Antikörper-vermittelte Blockade dieser Rezeptoren die antitumorale Immunität verstärken kann, stellt einen bedeutenden, praxisverändernden konzeptionellen Fortschritt dar, der die Krebsmedizin im letzten Jahrzehnt revolutioniert hat. In diesem Projekt bauen wir auf neuen Erkenntnissen auf, dass das Nervensystem an der Regulierung sowohl der Funktionen von Immunzellen als auch von Krebszellen beteiligt ist. Periphere Neuronen führen eine bidirektionale interzelluläre Kommunikation durch eine Fülle von chemischen Botenstoffen durch, die den Wirt auf extrinsische und intrinsische Gefahren aufmerksam machen und helfen, Schutz- und Regenerationsreaktionen zu koordinieren. Wir werden mit Gruppen zusammenarbeiten, die an der Schnittstelle der neurobiologischen Hirnforschung und der zellulären Immunologie arbeiten, um die dynamischen und wechselseitigen Interaktionen zwischen Neuronen, Immunzellen und Krebszellen im Verlauf der malignen Progression und als Reaktion auf therapeutische Interventionen zu untersuchen. In unserer hochgradig interdisziplinären Arbeit werden wir die übergreifende Hypothese untersuchen, dass periphere Neuronen immunsuppressive Aktivität in der Tumormikroumgebung durch chemische Botenstoffe ausüben, die als zielgerichtete Neuro-Immun-Checkpoints für verbesserte kombinatorische Strategien zur Krebsimmuntherapie fungieren. Die gentechnisch hergestellten experimentellen Mausmodelle für primäre und metastasierte Melanome, die wir über die Jahre entwickelt und sorgfältig charakterisiert haben, stellen eine solide Basis dar, um diese Hypothese zu testen. Wir werden neuartige und innovative experimentelle Werkzeuge, die von Hirnneurobiologen entwickelt wurden (wie z.B. genetisch kodierte Sensoren und Designer-Rezeptoren, die eine optogenetische und chemogenetische Modulation neuronaler Funktionen ermöglichen), auf die Untersuchung peripherer neuronaler Funktionen in der Tumormikroumgebung anwenden, ein Unterfangen, das in anderen Programmen nicht finanziert werden würde. Dies wird uns erlauben, die Dynamik und Plastizität von Tumor-Immunzell-Interaktionen mit Hilfe von Intravitalmikroskopie, konfokaler Mikroskopie und Durchflusszytometrie zu untersuchen, die wir in unserer Gruppe zusammen mit unseren Partnern in der Immunologie routinemäßig durchführen. In unserer Arbeit wollen wir letztlich Neuropeptide und Rezeptoren mittels mit scRNAseq-Methoden identifizieren, die von peripheren Neuronen freigesetzt werden und die Anti-Tumor-Immunität einschränken sowie tumorfördernde Entzündungsreaktionen unterstützen. Wir werden experimentelle in vivo-Arbeiten in Mausmodellen mit histopathologischen und in vitro-Untersuchungen von menschlichen Melanomen kombinieren, um unsere Ergebnisse zu validieren und zu übersetzen. Die Entdeckung von "Neuro-Immun-Checkpoints" wird einen weiteren bedeutenden konzeptionellen Fortschritt darstellen, der das Potenzial hat, Kombinationstherapien bei Krebserkrankungen weiter zu verbessern. Unsere strategische Position zwischen exzellenter Forschung und Patientenversorgung an der Klinik für Dermatologie (zu der auch das Labor für Dermatopathologie gehört) bietet einen idealen Rahmen, um das translationale Potenzial unserer Arbeit in Zukunft zu erforschen.
2023 bis 2026
Deutsche Krebshilfe e. V.
T-Zell Lipotoxizität als neuer “Immune-Escape” Mechanismus in der Chronisch Lymphatischen Leukämie
Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist eine häufige Form von Blutkrebs, bei der fehlerhafte B-Zellen im Blut, in der Milz, den Lymphknoten und im Knochenmark auftreten. Obwohl Fortschritte in der Behandlung gemacht wurden, bleibt die Stammzelltransplantation vom Fremdspender die einzige Option für eine mögliche Heilung. Störungen im Immunsystem, insbesondere bei den T-Zellen, erhöhen das Infektionsrisiko und beeinträchtigen die Krebsabwehr. Neue Immuntherapien, wie die Blockierung von Immunbremsen oder genetisch veränderte T-Zellen, zeigen vielversprechende Ergebnisse. Es ist wichtig, die T-Zell-Fehlfunktionen bei CLL zu verstehen, insbesondere in Bezug auf den Stoffwechsel, der maßgeblich zur Krankheitsentwicklung beiträgt. Unsere Forschung konzentriert sich darauf, wie CLL-Zellen den Fettstoffwechsel von T-Zellen beeinflussen und wie verschiedene Ernährungsweisen diese Dynamik beeinflussen können. Diese Erkenntnisse könnten die Grundlage für klinische Studien zur Verbesserung von Immuntherapien bei CLL sein.
2026 bis 2026
Hans-Böckler-Stiftung
Gewerkschaftliche Potenziale und Herausforderungen bei industriepolitischen Großprojekten in Ostdeutschland
Projektziel, Das Projekt untersucht Einstellungen der Bevölkerung zu Gewerkschaften und Betriebsrät*innen im Kontext industrieller Großansiedlungen in Sachsen-Anhalt. Analysiert wird, welche Rolle den Mitbestimmungsakteuren in gesellschaftlichen Transformationsprozessen zugeschrieben wird und welche Potenziale und Herausforderungen sich für ihre Praxis ergeben., Kontext, Sachsen-Anhalt steht prototypisch für die Hoffnungen und Brüche des ostdeutschen Strukturwandels. Gescheiterte frühere Ansiedlungen und der Rückzug von Intel 2025 verdeutlichen die Fragilität industriepolitischer Großprojekte, die zugleich als zentrale Entwicklungsimpulse gelten. Mit neuen, kleineren Investoren bleibt die Logik industrieller Ansiedlungen sowohl aktuell als auch vermutlich für die Zukunft bestehen. Ähnliche Projekte in Ostdeutschland (u. a. Tesla, TSMC, Infineon) zeigen, dass solche Vorhaben demokratische Aushandlungsprozesse belasten und starke Interessenvertretungen erfordern. Gewerkschaften und Betriebsrät*innen können zu regionalen Mitgestaltern solcher Transformationsprozesse werden, wenn sie Erwartungen und Deutungen lokaler Bevölkerungsgruppen verstehen. Hier setzt das Forschungsvorhaben an und fragt, welche Rolle die Bevölkerung Mitbestimmungsakteuren im Kontext von Großansiedlungen zuschreibt und welche Potenziale und Herausforderungen sich daraus ergeben., Fragestellungen, Mit der vorliegenden Studie sollen folgende Fragenkomplexe beantwortet werden:, 1) Welche Rolle schreibt die Bevölkerung den Gewerkschaften und Betriebsrät*innen bei Großansiedlungen in Sachsen-Anhalt zu – und welche Erwartungen sind damit verbunden?, 2) Inwiefern kommt den Gewerkschaften und Betriebsrät*innen eine womöglich neue Relevanz zu und wie wird ihr Einfluss auf industriepolitische Entscheidungen eingeschätzt?, 3) Welche Bevölkerungsteile sehen die Gewerkschaften und Betriebsrät*innen als legitime Interessenvertretung – und welche nicht?, Untersuchungsmethoden, Methodisch wird ein partizipatives Mixed-Methods-Design umgesetzt, das qualitative und quantitative Daten integriert. Vorgesehen sind zehn Expert*inneninterviews mit Interessenvertreter*innen sowie vier Fokusgruppen (zwei mit Betriebsrät*innen und Gewerkschaftsmitgliedern – zwei mit Nicht-Mitgliedern) zur Rolle von Mitbestimmungsakteuren und Gewerkschaften in Ostdeutschland im Kontext industriepolitischer Großprojekte. Ergänzend wird eine im weitesten Sinne bevölkerungsrepräsentative Befragung (N = 1.000) in Sachsen-Anhalt realisiert. Die standardisierten Daten werden mittels explorativer Faktoren- und Clusteranalysen ausgewertet und sozialräumlich verortet. Die qualitativen Daten erschließen die zugrunde liegenden Sinn- und Deutungsmuster.
2024 bis 2025
Alexander von Humboldt-Stiftung
Jenseits von Nadeln: Neudefinition der Medikamentenverabreichung durch Begrenzung von Hochgeschwindigkeitsstrahlen mit viskoplastischen Flüssigkeiten
Humboldt-Forschungsstipendienprogramm für erfahrene Forscherinnen und Forscher, Nadeln und Spritzen gehören zwar zu den gängigen Methoden zur Verabreichung von Impfstoffen und dermatologischen Medikamenten, haben aber zahlreiche Nachteile, darunter unsichere Praktiken, Infektionsgefahr, Nadelphobie, mangelnde Wiederverwendbarkeit sowie Entsorgungs- und Umweltprobleme. Eine sichere Alternative für die Verabreichung von Impfstoffen und anderen immunologischen Produkten ist die nadelfreie Injektionsmethode (NFIM), bei der die Injektionsflüssigkeit mit einem durch einen Laserimpuls erzeugten Hochgeschwindigkeitsstrahl injiziert wird. Die wichtigsten Einschränkungen dieser Methode sind starke Schmerzen, unterschiedliche Eindringtiefe, unterschiedliche Größe der Hautlöcher, Hautreizungen usw. Viele dieser Einschränkungen haben ihre Wurzeln in der Strömungsdynamik des Strahls und werden durch unerwünschte Strahldispersion, Strahlaufweitung, Instabilitäten der Strahlströmung (z. B. Tröpfchenbildung), Zerstäubung oder Sprühnebel, Verformung der Strahlspitze, Spritzer, inhomogenes Eindringen in die Haut usw. verursacht. In diesem Zusammenhang schlägt mein interdisziplinäres Forschungsprojekt vor, die oben genannten Einschränkungen der NFIMs zu beseitigen, indem der Hochgeschwindigkeits-Flüssigkeitsstrahl in eine viskoplastische Flüssigkeit eingetaucht wird, die den Raum zwischen dem flüssigen Arzneimittel und der Haut (den so genannten Stand-off) ausfüllt. Dieser risikoreiche Ansatz könnte es uns ermöglichen, eine viskoplastische Flüssigkeit zu verwenden, um den Strahl ordnungsgemäß zu umgeben und ihn auf eine stabile zylindrische Form zu begrenzen, die präzise/kontrollierbar in den Zielbereich der Haut eindringt, während die Strahlaufweitung und Strahlinstabilitäten (Aufbrechen) reduziert werden; anschließend kann der Strahl die gewünschte Eindringtiefe mit einer präzisen Eindringbreite/-form erreichen. Meine spezifischen Forschungsziele umfassen: (i) Untersuchung der Auswirkungen des Auffüllens des Abstands mit viskoplastischen Flüssigkeiten auf die Entwicklung der Strahlströmung, wodurch der Strahl möglicherweise stabilisiert und kontrolliert werden kann; (ii) Untersuchung der anschließenden Penetration des eingetauchten Strahls in ein mehrschichtiges Hautmodell; (iii) Analyse der Reaktion des Hautmodells auf die Strahlpenetration. Diese Ziele sollen durch neuartige Experimente und mathematische Modellierungsansätze erreicht werden., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2024
Alexander von Humboldt-Stiftung
Wissenstransfer in den Tropenwäldern: eine vergleichende Analyse der Tropenwaldpolitik in Südostasien und Zentralafrika
Das Hauptziel dieses Projekts ist die Durchführung einer vergleichenden Analyse von Prozessen des wissenschaftlichen Wissenstransfers unter zwei regionalen institutionellen Rahmenbedingungen in tropischen Ländern (Kamerun, Gabun, ZAR, Indonesien und Vietnam). Das Projekt konzentriert sich auf den Einfluss lokaler, nationaler und globaler Regierungsführung sektoraler Ministerien auf Wissenstransferprogramme. Ziel ist es, eine prospektive Analyse der Rolle und des Beitrags des wissenschaftlichen Wissenstransfers für den Erfolg globaler Initiativen wie REDD+, FIP, FLEGT, CAFI und UNREDD in tropischen Ländern zu liefern. Darüber hinaus werden die Stärken und Schwächen der lokalen Verwaltung untersucht, um die verschiedenen Engpässe aufzuzeigen, die den Prozess behindern können. Die Hauptziele sind:, Analyse des Kontextes des wissenschaftlichen Wissenstransfers in den Ländern Südasiens und Zentralafrikas, ., Vergleich des Wissenstransfers und seines Kontextes zwischen zwei regionalen Fällen, Analyse der Hauptindikatoren, die den wissenschaftlichen Wissenstransfer bei Umweltprojekten beschleunigen oder zu Engpässen führen können, Analyse der Schwächen und Stärken der REDD+ Umsetzung vor dem Hintergrund des RIU-Modells und seiner Kriterien in Kamerun, Indonesien und Vietnam., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2024
Alexander von Humboldt-Stiftung
Metallische Hochtemperaturwerkstoffe aus Kern-Schale-Pulvern
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der, Philipp Schwartz-Initiative, der, Alexander von Humboldt-Stiftung, gefördert., Für ein ausbalanciertes Eigenschaftsprofil von metallischen Werkstoffen im Nieder- und Hochtemperaturbereich ist die Optimierung des Gefüges essentiell. Die Erzeugung einer Matrix-Verstärkungsphasen-Struktur steht in diesem Projekt im Fokus. Zur Erreichung dieses Ziels soll die Methode des mechanischen Hochenergiemahlens bzw. mechanischen Legierens genutzt werden. Diese Methode wird z. B. für oxiddispersionsverfestigte Legierungen angewandt. Für die Synthese von Hochleistungs-Hochtemperaturwerkstoffen soll zunächst eine partikuläre Hartphase (Borid, Silizid oder Oxid) mit einer duktilen metallischen Phase umschlossen werden, um Core-Shell-Partikel herzustellen, die in einem anschließenden Sinterprozess kompaktiert werden.
2019 bis 2021
Alexander von Humboldt-Stiftung
Trocknung von porösen Medien mit kontinuierlichen und diskontinuierlichen Eckfilmen
Flüssigkeitsfilme in Porenecken spielen eine wichtige Rolle bei den Transportprozessen in porösen Medien während der Trocknung. Es lassen sich zwei Arten von Eckfilmen unterscheiden: Ein kontinuierlicher Eckfilm ist mit einer von Flüssigkeit besetzten Pore verbunden, während ein diskontinuierlicher Film keinen Kontakt zu flüssigkeitsgesättigten Poren hat. Die kontinuierlichen und die diskontinuierlichen Eckfilme können ihren Zustand während der Trocknung poröser Medien wechselseitig ändern. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Übergang zwischen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Eckfilmen durch experimentelle und numerische Studien im Detail zu verstehen., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2019 bis 2021
Alexander von Humboldt-Stiftung
Algebraische Geometrie, Tensoren und maschinelles Lernen
Statistiker betrachten in der Regel eine Reihe von Daten über eine bestimmte Population und versuchen, Modelle zu erstellen, die den Prozess der Datengenerierung beschreiben. In den letzten Jahrzehnten haben sich auch algebraische Geometer damit befasst. Die algebraische Geometrie ist der Zweig der Mathematik, der sich mit den Lösungsmengen von Polynomgleichungen, den so genannten Varietäten, befasst, und in einigen Fällen können statistische Modelle durch Polynomgleichungen beschrieben werden. In diesem Projekt befassen wir uns mit Hadamard-Waring-Zerlegungen algebraischer statistischer Modelle, die bei der Datenanalyse auftreten., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2019 bis 2020
Alexander von Humboldt-Stiftung
Fear and safety processing in the brain - activation of brain regions and specific neuronal subpopulations (host: Oliver Stork, IBIO)
Zwei Kategorien von Reizen bestimmen maßgeblich unser Verhalten in einer gegebenen Situation. Das sind einerseits Reize, die Gefahr signalisieren und eine Furchtreaktion auslösen, und andererseits Reize, die die Abwesenheit einer Gefahr vermitteln und daher ein Sicherheitsgefühl in uns auslösen. Die Interaktion beider Reiztypen auf Verhaltensebene ist bekannt, über Sicherheitsreize kann das Furchtniveau gesenkt werden. Das Ausmaß der Sicherheitslernleistung unterliegt aber nicht nur erheblicher individueller Schwankung, sie korreliert auch mit dem Risiko später psychische Krankheiten, (z.B.: posttraumatische Belastungsstörung) zu entwickeln. Liegt bereits eine posttraumatische Belastungsstörung vor, ist die Sicherheitslernleistung ebenfalls vermindert., Die neuronale Grundlagen dieses Furchtregulationsmechanismus, sowie individueller Unterschiede sind jedoch unzureichend erforscht. Mit Hilfe eines neuen Furcht/Sicherheitslernparadigma (S. Sangha) in der Ratte wurde kürzlich die basale Amygdala als Integrationsort beider Reizkategorien identifiziert. Darüber hinaus sind Konvergenzen und Divergenzen von Furcht- und Sicherheitsschaltkreisen jedoch weitgehend unerforscht. Ziel dieses Projekts ist es daher mittels immunhistochemischer Methoden das durch Sicherheitsreize ausgelöste Aktivierungsmuster im Furchtschaltkreis zu untersuchen und diese mit der individuellen Lernleistung zu korrelieren. In einem nächsten Schritt soll ein ähnliches Furcht/Sicherheitslernparadigma in der Maus etabliert werden, um das umfangreiche Spektrum genetischer Tools in der Maus zur weiteren Charakterisierung der Interaktion von Furcht- und Sicherheitsreizen nützen zu können., Die Erforschung der Interaktion von Furcht- und Sicherheitsreizen ist von Relevanz sowohl für die Therapie als auch Prävention psychischer Erkrankungen, wie der posttraumatischen Belastungsstörung.
2017 bis 2019
Alexander von Humboldt-Stiftung
Kombinatorische Design Theorie
Das Studium von nicht linearen Funktionen umfasst bent Funktionen, APN Funktionen, PN Funktionen und viele mehr, die vor dem Hintergrund kryptographischer Anwendungen entstanden sind. Viele dieser Funktionen korrespondieren mit interessanten kombinatorischen Objekten aus der Design Theorie. Ziel ist es, diesen Zusammenhang weiter zu untersuchen. Wir erwarten, dass die kombinatorischen Strukturen bei der Untersuchung der nicht linearen Funktion nützlich sind., Mitarbeiter in diesem Projekt ist Shuxing Lie.
2016 bis 2019
Alexander von Humboldt-Stiftung
Modellierung und Steuerung von Aktoren auf der Grundlage intelligenter Materialien und deren Anwendungen
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Ultrapräzisionsgeräten aufgrund der rasanten Entwicklung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Optik, Telekommunikation usw. immer weiter gestiegen. Eine praktische Lösung zur Erreichung von Ultrapräzisionsgeräten ist die Integration von Piezoaktoren und -sensoren in die Struktur und die Entwicklung einer Methodik zur Kontrolle der Genauigkeit des Geräts. Piezomaterialien gehören zu einer Klasse so genannter intelligenter Materialien, die in der Lage sind, ihre physikalischen Eigenschaften, z. B. ihre Form, als Reaktion auf einen von außen angelegten Reiz zu ändern. Im Vergleich zu herkömmlichen Elektromotoren haben die auf intelligenten Materialien basierenden Aktoren den Vorteil, dass sie leicht, geräuscharm, stromsparend und sehr zuverlässig sind. Daher werden sie häufig in Anwendungen für Mikro-/Nano-Roboter, Mikromanipulation und Mikro-/Nano-Positioniersysteme eingesetzt. Ihre Eigenschaften (Nichtlinearität, schlecht gedämpfte Vibrationen usw.) erfordern jedoch den Einsatz fortschrittlicher Steuerungstechniken. Zusätzlich zu diesen Eigenschaften macht die Besonderheit der Arbeit im Mikro-/Nanomaßstab ihre Steuerung noch schwieriger., Die aktuelle Forschungsarbeit befasst sich mit der Steuerung mehrerer piezoelektrischer Aktoren (PEAs) in einem Fabry-Perot-Spektrometer (FPS). Das FPS kann multispektrale Abbildungen für die Forschung im Bereich der Atmosphärenforschung und der planetarischen Mineralogie liefern, z. B. für die Messung des O2-A-Bandes der Erde, von Aerosol, Oberflächenalbedo und Druck. Das entwickelte FPS verwendet drei PEAs zur spektralen Abstimmung des gewünschten optischen Signaltransmissionsgrads durch Auswahl des Spaltabstands eines abstimmbaren optischen Filters. Die PEAs müssen in Nanometerschritten mit hoher Genauigkeit gesteuert werden., Eine Herausforderung, an der wir derzeit an der OVGU arbeiten, ist die Implementierung des inversen Kompensators für das Preisach-Modell im F-P-System. Wenn das Preisach-Modell zur Beschreibung des Hysterese-Effekts verwendet wird, sind mindestens mehr als 10K elementare Relais-Operatoren erforderlich. Der inverse Kompensator wird auf der Grundlage des Modells aufgebaut, das ebenfalls mehr als 10K Relaisoperatoren benötigt. Daher kommt es bei der Implementierung des inversen Kompensators zu Problemen. Um dieses Problem zu lösen, haben wir den Ansatz der Modellordnungsreduktion angewandt, um die Anzahl der Relaisoperatoren im Preisach-Modell zu verringern. In unserer aktuellen Arbeit haben wir erfolgreich 200 Relaisoperatoren verwendet, um den Hystereseeffekt zu beschreiben und gleichzeitig die Modellgenauigkeit zu erhalten. Diese Arbeit wurde in IEEE Transactions on Industrial Electronics veröffentlicht (Impact factor: 7.168). Der nächste Schritt wird die Anwendung des vorgeschlagenen Ansatzes sein, um den inversen Kompensator für die drei PEAs im F-P-System zu konstruieren., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2014 bis 2017
Alexander von Humboldt-Stiftung
Spontane Verdrehung und Biegeverformung der nematischen Phase bei mesogenen Dimeren
Das Hauptziel der vorgeschlagenen Aktivitäten ist es, zum Verständnis der Ursachen für die Bildung und die physikalischen Eigenschaften von Mesophasen mit negativen elastischen Konstanten und ungleichmäßigen Grundzuständen beizutragen. Hier schlagen wir eine Reihe von experimentellen Untersuchungen vor, bei denen Techniken wie ortsaufgelöste Doppelbrechungsmessungen, elektrooptische Studien oder dielektrische Spektroskopie kombiniert werden. Darüber hinaus sind Untersuchungen von kolloidalen Einschlüssen in den nematischen und verdrillt-nematischen Phasen von Materialien geplant, die beide Mesophasen aufweisen., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2015 bis 2017
Alexander von Humboldt-Stiftung
Photokatalytische Aktivität und Wasserstoffgeneration durch InGaN-Legierungen
Ziel ist es, das Potenzial der Gruppe-III-Nitrid-Halbleiter für die photo-elektrochemische Wasserspaltung zu evaluieren, d.h. die Bedingungen zur Erzeugung von Wasserstoff an der Halbleiter/Elektrolyt-Grenzfläche umfassend zu untersuchen und zu optimieren. Im Rahmen des Projektes werden Untersuchungen an epitaktisch abgeschiedenen Schichten mittels (i) Spektralellipsometrie zur Bestimmung der Absorptionseigenschaften als Funktion der Schichtzusammensetzung, (ii) Photolumineszenz und elektrischer Methoden zur Ermittlung der Defekteigenschaften, (iii) photo-elektrochemischer Verfahren zur Bestimmung der Wasserstoffgeneration realsisiert.
2014 bis 2017
Alexander von Humboldt-Stiftung
Dynamische Modellierung und Entwurf eines Steuerungssystems für ein Nanopositionierungssystem auf der Basis eines piezoelektrischen Aktuators
Das zweijährige Forschungsprojekt von Dr. Ryan Orszulik, finanziell unterstützt durch ein Alexander von Humboldt-Stipendium, wird in Zusammenarbeit mit Prof. Gabbert von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Prof. Monner vom DLR Braunschweig durchgeführt. Während des letzten Jahrzehnts haben piezoelektrische Aktoren in der Forschung große Aufmerksamkeit erregt, aber die Entwicklung genauer nichtlinearer Modelle, insbesondere eines ratenabhängigen Modells, das über einen Bereich von Betriebsbedingungen hinweg gültig ist, ist immer noch ein offenes Problem. Die Leistung der Aktoren wird durch die asymmetrische und ratenabhängige Natur des Hystereseeffekts begrenzt. Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die Entwicklung eines nichtlinearen Reglers für den Aktor, der die Stabilität des Systems bei Vorhandensein der Hysterese-Nichtlinearität gewährleisten kann, die für eine hochpräzise Positionierung des Aktors über eine große Bandbreite noch notwendig ist., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2013 bis 2016
Alexander von Humboldt-Stiftung
MikroSens - Mikrosystemtechnische Sensoren für die Stoffanalyse
Das Gesamtziel des marktorientierten Verbundprojektes Mikrosystemtechnische Sensoren für die Stoffanalyse (MikroSens) ist die prototypische Entwicklung eines mikrofluidischen 3D-Sensorarrays für die Radiospektroskopie. Für die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtzieles arbeitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Wissenschaft und Wirtschaft, bestehend aus dem Lehrstuhl Mikrosystemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität, der Krüger & Gothe GmbH, der qtec Kunststofftechnik GmbH und die TEPROSA GmbH, zusammen. Dabei werden von den Verbundpartnern mikrosystemtechnische, spritzgießtechnische, schaltungstechnische und softwaretechnischen Komponenten für das mikrofluidischen Sensorarrays entwickelt, hergestellt und in einem modularen Leistungskatalog zusammengefasst. Die prototypischen Entwicklungen können anstatt Laborverfahren als Inline-Messtechnik erstmalig im Prozess einsetzt werden und demzufolge die Prozesszuverlässigkeit und die Produktqualität erhöhen. Gleichzeitig erfolgt aus dem marktorientierten Verbundprojekt eine Stärkung der Innovationskraft sowie des Wirtschafts- und Wissenschaftsprofil und damit eine Sicherung und Erweiterung der Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Vernetzung innerhalb des Verbundvorhabens wird neue Kooperation initiieren, durch Technologietransfer Innovation erzeugen und durch Wissenstransfer Kenntnisse vermitteln. Im Ergebnis des marktorientierten Verbundvorhaben Mikrosystemtechnische Sensoren für die Stoffanalyse (MikroSens) steht ein modularer Leistungskatalog (Baukasten) für mikrosystemtechnische Sensoren für die Stoffanalyse (Radiospektroskopie). Dieser modulare Leistungskatalog dient als Grundlage für die Umsetzung anwendungsspezifischer und marktreifer Sensorkonzepte, Sensoren und Sensorsysteme.
2014 bis 2015
Alexander von Humboldt-Stiftung
Genmutationen pädiatrischer Meningeome
Seit langem ist die wesentliche Bedeutung einer Inaktivierung des Tumorsuppressors NF2/Merlin bei Meningeomen aller WHO-Grade bekannt, obwohl genetische Fingerabdrücke zur Unterscheidung der Mehrheit benigner von der Minderheit höhergradiger Meningeome bislang nicht erkannt wurden. Insgesamt ist die Erforschung unterscheidbarer genetischer Pathways zur Genese von Hirnhauttumoren noch wenig vorangeschritten, etwa im Vergleich zu den erheblichen Fortschritten bei glialen Tumoren. In jüngster Zeit wurden immerhin eine Reihe für Tumorzellen relevanter Gene identifiziert, die in einem geringen Prozentsatz adulter Meningeome meist nur in solchen ohne NF2-Verlust- mutiert sind, wie etwa, AKT, SMO, , KLF4, und, TRAF7, ., Meningeome sind bei Kindern sehr seltene Erkrankungen und daher nicht in größeren Studien untersucht. Im Bereich pädiatrischer Meningeome ist bislang beinahe nichts zu Genmutationen oder chromosomalen Stückverlusten bekannt. Wir suchen daher mittels Sanger-Sequenzierung an zwei größeren Kollektiven pädiatriischer Meningeome mit teils bekanntem NF2-Status nach Mutationen der oben genannten Gene. Wir analysieren zudem die Aktivierung von mTOR-Pathways, für die wir uns in einem anderen Projekt als therapeutische Targets interessieren, und die überdies von der Mutation des oben erwähnten Gens, AKT, beeinflusst werden. Parallel dazu findet am Deutschen Krebsforschungszentrum (Heidelberg) an einer kleinen Auswahl von Fällen die Suche nach weiteren potenziell für pädiatrische Meningeome relevanten Genen statt.
2014 bis 2015
Alexander von Humboldt-Stiftung
Konvektive Trocknung von PEM-Brennstoffzellen mit Gas-Spülstrom
Das Wassermanagement in der Gasdiffusionsschicht einer PEM-Brennstoffzelle ist von wesentlicher Bedeutung für die Leistung und Zuverlässigkeit. Da die poröse Schicht sehr dünn ist, ist die Verwendung diskreter Ansätze für eine genaue Simulation erforderlich. Zu diesem Zweck werden Porennetzwerkmodelle entwickelt und angewandt, wobei der Schwerpunkt auf der Trocknung mit Hilfe eines Gasspülstroms liegt., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2013 bis 2015
Alexander von Humboldt-Stiftung
Semifields
"Semifields" sind algebraische Strukturen, die ähnliche Eigenschaften wie Körper haben. Alexander Pott als verantwortlicher Projektleiter untersucht gemeinsam mit Ferruh Özbudak, Yue Zhou und Kai-Uwe Schmidt Eigenschaften von solchen Semifields, insbesondere deren Komponentenfunktionen.
2013 bis 2015
Alexander von Humboldt-Stiftung
Simulation von Agglomerationsprozessen
Es werden neue Methoden entwickelt, um die Art und Weise, wie mikroskalige Prozesse in diskreten Modellen (Monte Carlo) beschrieben werden, in den Formalismus der makroskaligen Gleichungen für die Bevölkerungsbilanz zu übertragen. Solche Skalenübergangstechniken ermöglichen sowohl eine effiziente Berechnung als auch eine physikalisch fundierte Modellierung. Es werden sowohl Aggregations- als auch Zerfallsprozesse berücksichtigt, und es werden numerische Hilfsmittel eingesetzt., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2010 bis 2014
Alexander von Humboldt-Stiftung
Statistische Mechanik von statischen granularen Aufschüttungen nichtsphärischer Teilchen
Ein die Diskrete-Element-Methode realisierendes Simulationssystem für granulare Schüttungen soll verwendet werden, um Aggregate reibungsfähiger konvexer Polygone mit wohldefiniertem Volumenanteil herzustellen. Dies kann in Anlehnung an experimentelle Protokolle geschehen, wobei wir in der Numerik nicht auf eine Auflockerung des Granulats mithilfe von Fluiden angewiesen sind. Stattdessen kann einfach kurzzeitig die Gravitation umgekehrt werden. Welche Protokolle effizient zu Packungen mit gut definiertem Volumenanteil führen, ist im Rahmen des Projekts zu ermitteln. An diesen Aggregaten sollen Messungen von Volumenfluktuationen sowie von Kräfteverteilungen und resultierenden elastischen Spannungen vorgenommen werden, um Größen wie Kompaktivität und Angorizität zu bestimmen. Ziel ist die Überprüfung der Übertragbarkeit von Konzepten aus der statistischen Mechanik von Gleichgewichtssystemen auf nichtthermische Systeme wie granulare Schüttungen, etwa à la Edwards. Gegebenenfalls ist dessen Theorie weiterzuentwickeln.
2013 bis 2014
Alexander von Humboldt-Stiftung
Polare und optische Eigenschaften in Flüssigkristallen und FK/Kolloid Systemen
Im ersten Teil des Projektes wurden polare Eigenschaften von neuen Flüssigkristallen (FK) aus bogenförmigen Molekülen untersucht. Im zweiten Teil, wurden optische und opto-mechanische Effekten in kolloidalen Suspensionen erforscht. Dabei waren sowohl FK Tröffen im Isotopen Matrix als auch GlaskugelnStäben in FK Matrix untersucht.
2013 bis 2013
Alexander von Humboldt-Stiftung
Monte-Carlo-Simulationen von Kornwachstum in Zwei-Phasen-Systemen
Es werden Monte-Carlo-Simulationen von Kornwachstum im Rahmen eines Potts-Modells für Zwei-Phasen-Systeme durchgeführt. Dabei geschieht der Transport entlang der Grenzflächen. Neben dem zeitlichen Verlauf des Korngrößenwachstums interessiert dabei vor allem die Verteilung der Korngrößen und deren Selbstähnlichkeitseigenschaften. Numerisch lässt sich die Verteilung nach bisherigen Resultaten gut durch eine logarithmische Normalverteilung fitten. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer Mean-Field-Theorie analog der von Streitenberger und Zöllner für Einphasensysteme abgeleiteten, jetzt aber zur Beschreibung von Zwei-Phasen-Systemen. Die Simulation zeigt deutliche Unterschiede zwischen den beiden Typen von Systemen.
2012 bis 2013
Alexander von Humboldt-Stiftung
Turing-Raum von Reaktions-Diffusions-Systemen mit Kreuz-Diffusion
Wir untersuchen die lineare Stabilität von Reaktions-Diffusions-Systemen mit Kreuzdiffusionstermen, die linear von der Dichte abhängen, und führen eine schwach nichtlineare Analyse durch. Wir bestimmen und analysieren die Bedingungen für das Auftreten der Turing-Instabilität und leiten eine universelle Form dieser Bedingungen ab. Die Eigenschaften der Bereiche im Parameterraum, wo Strukturbildung auftritt werden für ein Kreuz-Aktivator-Inhibitor-System, nämlich den Brüsselator, und eine reines Aktivator-Inhibitor-System, den Zwei-Variablen-Oregonator, diskutiert. Wir bestimmen den super- oder subkritischen Charakter der Turing-Bifurkation für den Brüsselator und leiten eine Amplitudengleichung für Strukturen knapp jenseits der Instabilitätsschwelle ab.
2011 bis 2013
Alexander von Humboldt-Stiftung
Sequenzen und ihre Korrelationseigenschaften
Wir untersuchen Sequenzen und deren Korrelationseigenschaften. Dabei werden auch (partielle und relative) Differenzmengen angewendet. Ziel ist die Beschreibung innovativer Konstruktionsmethoden, weil die klassischen Verfahren (direct product methods, cycloting) an ihre Grenzen stoßen.
2010 bis 2012
Alexander von Humboldt-Stiftung
Structural health monitoring of sandwich structures with cellulare core materials
The dissertation project is aimed to a Lamb wave based structural health monitoring of sandwich structures with a cellular core layer. Such structures are frequently used as lightweight structures in many applications due to their high strength and stiffness behavior. Because of their complex build-up the understanding of Lamb wave generation and propagation is much more difficult than in the case of conventional composite structures. In the project the finite element method is applied to analyze the Lamb wave propagation at different frequency ranges and in sandwich panels with different build-ups to better understand the details of wave propagation. Different modeling approaches are applied, compared and evaluated, such as the application of a homogenized core layer in connection with a 3D finite element model of the cover layers, or the application of a discrete modeling of the core layer (honeycomb, foam) with shell type finite elements, where the cover layers are again modeled with 3D finite elements, etc. The objective of the project is to develop an effective modeling approach which can be used to design SHM systems for sandwich types of structure with different core materials.
2010 bis 2012
Alexander von Humboldt-Stiftung
Almost perfect and perfect functions: An algebraic-geometric approach
In diesem Forschungsprojekt geht es um die Konstruktion und Klassifikation von "(almost) perfect nonlinear mappings". Dabei sollen insbesondere Methoden aus der algebraischen Geometrie Anwendung finden.
2008 bis 2011
Alexander von Humboldt-Stiftung
Neuroprotektive Kapazität des Enzyms 2-Oxoglutarat dehydrogenase durch Kontrolle des mitochondrischen Metabolismus
The multienzyme complex 2-oxoglutarate dehydrogenase complex (OGDHC) of mitochondria catalyzes irreversible degradation of 2-oxoglutarate (OG) at the intercept of the glutamate synthesis and energy-producing carbohydrate catabolism. We hypothesize that this knot has a crucial significance for the mitochondria-dependent signaling and neuroprotection due to the signaling function of the OGDHC substrate and glutamate precursor, OG. The aim of this project is to control neuronal death and survival by regulating the flux through OGDHC. Experimental verification of our hypothesis will include: 1. Characterization of the tissue-specific structure, function and regulation of OGDHC isolated from brain; 2. In vitro study of the interaction of brain OGDHC with the catalysis-activated inhibitors, the phosphono analogues of OG; 3. Regulation of OGDHC of neural cells in situ using the phosphono analogues of OG; 4. Study of cellular responses to the impaired OG degradation by OGDHC. The following changes in cellular functions in response to the OGDHC regulation are studied: 1. ATP-production (energy status of cells), 2. glutamate-induced Ca2+ mobilization, 3. change in mitochondrial potential, 4. ROS production. 5. cellular viability. Regulation of isolated brain OGDHC by cellular metabolites, substrates, products, cofactors and protein-protein or protein/lipid interactions will be characterized in order to understand the enzyme function and metabolic regulation within the cellular network. This will be aided by genomic and protein databases analysis through application of bioinformatics approaches. As a result, the potential regulation of OGDHC in therapy of neurogenerative diseases will be revealed. The project is a collaboration between the Institut für Neurobiochemie in Magdeburg and the Belozersky Institute of the Moscow University.
2008 bis 2010
Alexander von Humboldt-Stiftung
New advances and applications of the theory of shells modeled as deformable directed surfaces
The subject of the research project is the investigation of the, mechanical properties of elastic shells and plates endowed with a, certain microstructure. In this sense, we employ the model of, deformable directed surfaces, which is effective for the study of thin, bodies with complex internal structure. The objectives of the research, project are the following:, 1. to investigate the mathematical aspects of the theory of deformable, directed surfaces: we study the boundary-initial-value problems associated, with the deformation of elastic shells and study the significant, properties of their solutions concerning existence, uniqueness, reciprocity, variational characterizations, and continuous dependence on, the external loads;, 2. to extend this approach for the modeling of shells made of porous, materials or other microstructural materials.
2008 bis 2009
Alexander von Humboldt-Stiftung
Deutsch spielen. Entwicklung eines Computerlernspiels für (amerikanische) Deutschklassen
Im Rahmen eines durch ein Bundeskanzler-Stipendium finanzierten 12-monatigen Aufenthaltes in Deutschland entwickelte und realisierte ein Absolvent des Master-Programms "Comparative Media Studies" des MIT (Boston, USA) am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung in Magdeburg ein Lernspiel für Kinder auf der Basis ausgewählter Open Source Anwendungen (Google-Maps, Google-Earth, Google-Streetview u.ä.). Ziel war es, eine attraktive (reichhaltige) Spiel- und Lernumgebung zu entwickeln, die US-amerikanischen Schülern die deutsche Sprache näher bringen kann.
2002 bis 2004
Alexander von Humboldt-Stiftung
Forschungsportal Sachsen-Anhalt: Ausbau und Weiterentwicklung der Landesforschungsdatenbank
Zielstellung des Projektes ist die Weiterentwicklung der Landesforschungsdatenbank zum Forschungsportal Sachsen-Anhalt. Hierzu ist einerseits eine Dynamisierung des gesamten Datenbanksystems notwendig, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich weitere Einrichtungen (Aninstitute, gemeinnützige Forscher) auf einfache Weise beteiligen können. Weiterhin ist erforderlich, vorhandene Komponenten des Technologietransfers mit neu zu schaffenden zu kombinieren, um die inhaltlichen Voraussetzungen für ein Forschungsportal zu erarbeiten., Ergebnis des neuen Systems ist eine bessere Informationsplattform für die Forschung unseres Landes mit einer einheitlichen zentralen Einstiegsseite. Diese ist neben der Nutzung in der Wissenschaft zur Initiierung von Kooperationen mit der Industrie anwendbar und dient den Unternehmen als flexible Informationsquelle im Forschungsumfeld. Das System steht nach Abschluss seiner Entwicklung auch den Unternehmen offen, die Forschung betreiben, um ihre Ergebnisse besser zu vermarkten.
2023 bis 2025
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
„Nachhaltige Pulverlacke für industrielle Anwendungen“ (Eco-Coat)
Aufgrund aktueller umwelt- und gesundheitspolitischer Erfordernisse ist die Reduzierung von Energie und Nutzung nachhaltiger Rohstoffe, bei gleichzeitiger, nachhaltiger Verbesserung wirtschaftlich-technologischer sowie umweltschonender Aspekte, ein zentrales Anliegen von Lackrohstoffanbietern, Lackherstellern und industriellen Lackanwendern., Die industrielle Beschichtung von metallischen Bauteilen in Deutschland und Europa ist ein Multi-Milliarden Euro Markt. Sie dient einerseits dem Schutz vor Korrosion, soll aber auch dem optischen Anspruch des Nutzers gerecht werden. Eine der hier in Frage kommenden Technologien zur Beschichtung ist die Pulverlackapplikation. Sie weist viele Vorteile auf, wie Nichtverwendung von Lösemitteln, hoher Automatisierungsgrad, hohe Qualität der Beschichtung und der geringere Materialverbrauch und die hohe Wirtschaftlichkeit aufgrund von Pulverrückgewinnung. Die Einschränkungen liegen nach dem derzeitigen Stand der Technik bei den am Markt etablierten Einbrenntemperaturen von ca. 180-220°C, d.h. es existiert ein hoher Energieverbrauch. Viele Rohstoffe werden auf dem Weltmarkt gehandelt, d.h. es gibt lange Transportwege, keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit und den Einkaufspreis. Weiterhin sind einige Pigmente gesundheitsschädlich oder aufgrund problematischer Lieferketten schlecht verfügbar (z.B. TiO, 2, , Schwermetalle).[1], Aus diesen Gründen haben sich die Projektpartner iLF Magdeburg GmbH, Ganzlin Beschichtungspulver GmbH und die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg das ehrgeizige Ziel gesteckt, eine nachhaltige Beschichtung als Pulverlack zu entwickeln. Dabei sollen alle Rohstoffe aus Europa stammen sowie nachwachsend und biologisch abbaubar sein. Weiterhin sollen diese Beschichtungen mit der üblichen Applikationstechnik verarbeitet werden, aber auch möglichst niedrige Verarbeitungstemperaturen benötigen, um in Zeiten massiv steigender Energiekosten wirtschaftlich und umweltschonend produzieren zu können. Ziel der Entwicklung ist, dass die Beschichtung die Lebensdauer der Bauteile ohne Funktionsverlust erreicht und ein breites industrielles Anwendungsgebiet bei höchsten Anforderungen an die Produktperformace bietet. Durch eine Verringerung der Einbrenntemperaturen auf ca. 130 °C wird eine Energieeinsparung von 30-50 % angestrebt., Weiterhin bietet eine Pulverbeschichtung grundsätzlich die Möglichkeit den Anteil des während des Beschichtungsprozesses nicht genutzten Pulvers (Overspray) zurückzugewinnen. Hier kann eine nahezu vollständige Ausnutzung des Ausgangsmaterials erreicht werden.
2024 bis 2025
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Mobile Trenneinrichtung zur Entmischung von Öl-Wasser-Gemischen als Anwendung in der Katastrophenhilfe - ÖLKAT
Aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Aufreinigung von ölverschmutztem Wasser an Ort und Stelle nach einem Unglück bzw. einer Umweltkatastrophe, soll im Rahmen des geförderten Projekts ein kleinskaliger Prototyp einer mobilen Trenneinrichtung zur Abtrennung der öligen Phase vom Wasser auf Basis der adaptierten Labor-Pitot-Pumpe entworfen, verbessert und getestet werden. Diese soll in Fällen von ölhaltigem Abwasser zum Einsatz kommen und zur effektiven Wasserreinigung führen., Mit der vorgeschlagenen Alternative der Pitot-Pumpe im vorliegenden Projekt wird ein rein mechanisches Verfahren entwickelt, ohne Chemikalien oder zusätzliche Erhitzung. Das führt zu einer erheblichen Kostenersparnis, da der Transport des verschmutzten Wassers komplett wegfällt, da der Trennprozess vor Ort stattfindet. Außerdem ist aufgrund der einfachen mechanischen Trennung die Einhaltung der Vorschriften zum Explosionsschutz gegeben., Mit der neuartigen Pitot-Trennpumpe soll es zukünftig möglich sein, ölverschmutzte Areale in aquatischen Ökosystemen nach Unfällen und Umweltkatastrophen effizient, kostengünstig und robust zu reinigen. Nach hochwasserbedingten Ölschäden ist damit auch ein präventiver Schutz vor Öleintrag in das Grundwasser gegeben.
2021 bis 2023
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Umweltorientierte Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung: Realisierungsansätze für das Design Engineering (UPGRADE)
Am 1. Januar 2016 traten die 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Kraft. Neben ökonomischen und sozialen Zielen liegt hierbei ein wesentlicher Fokus auf ökologischen Zielen. Zur Messung der eigenen Zielerfüllung formulierte Deutschland eine Reihe an Indikatoren, die im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) 2016 verabschiedet wurden. Mit dieser Strategie gibt die Bundesregierung eine ambitionierte Richtung für die nationale nachhaltige Entwicklung vor, die nicht nur als Maxime für politisches, sondern auch für privatwirtschaftliches Verhalten zu verstehen ist. Ein zentrales Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie auf ökologischer Ebene ist die Etablierung nachhaltiger Konsum- und Industrieprodukte zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen., Die Ziele der DNS können nur erfüllt werden, wenn die Gestaltung der Konsum- und Industrieprodukte und auch die Geschäftsmodelle zu deren wirtschaftlicher Verwertung auf ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen ausgerichtet sind. Das erfordert, dass Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung dabei als ganzheitlicher und verzahnter Prozess betrachtet werden muss. So ist es für das Geschäftsmodell von zentraler Bedeutung, dass der Ansatz der nachhaltigen Wertschöpfung zum einen auf eine bestimmte Zielgruppe und deren Bedürfnisse ausgerichtet ist und zum anderen die Unternehmensziele abbildet. Das Konsum- oder Industrieprodukt ist dabei Mittel zum Zweck und dient der Wertvermittlung an die Zielgruppe. Die Gestaltung und Entwicklung des Konsum- oder Industrieprodukts muss daher im Einklang mit den Unternehmenszielen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden. Somit wird die Produktentwicklung Teil des Geschäftsmodells., Gerade klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) werden sich im Gegensatz zu großen Unternehmen verstärkt mit Problemen bei der Ausrichtung ihrer Innovationsaktivitäten auf die in der DNS formulierten Nachhaltigkeitsanforderungen konfrontiert sehen. Grundsätzlich weist eine Vielzahl dieser Unternehmen keinen strukturierten Innovationsprozess auf, da Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Budgetierungen usw. fehlen. Zudem verfügen diese Unternehmen nicht über notwendige Ressourcen, Kapazitäten, Innovationskompetenzen und Fachwissen in Bezug auf Nachhaltigkeit, um nachhaltige Innovationen vollkommen selbstständig zu entwickeln. Insbesondere für Sachsen-Anhalt bescheinigt der Bericht zur Mittelstandsoffensive, dass es "vielfach innovationsorientierte kleine und mittlere Betriebe [gibt], die nicht oder nicht in dem Maße über die strukturellen und personellen Voraussetzungen verfügen, um ohne Unterstützung Produktinnovationen realisieren zu können." Folglich ist es notwendig, KMU dabei zu unterstützen, ihren Innovationsprozess zu strukturieren und auf Anforderungen im Sinne der DNS auszurichten - hier können KMU-orientierte Step-by-Step-Vorgehenskonzepte wertvolle Beiträge leisten., Für eine wirkungsvolle Unterstützung von KMU ist es allerdings notwendig, dass die Vorgehenskonzepte nur diejenigen Schwerpunkte der KMU explizit fokussieren, die diese bei der Ausrichtung ihrer Innovationsaktivitäten auf die in der DNS formulierten ökonomischen, ökologischen und sozialen Anforderungen setzen. Diesbezüglich zeigt die deutsche Unternehmenslandschaft, dass ökonomische, ökologische und soziale Ziele durchaus einen unterschiedlichen Raum in den Unternehmen einnehmen. Während beispielsweise Sozialunternehmen eher einen Mix aus sozialen und ökonomischen Zielen fokussieren, streben Grüne Unternehmen vornehmlich nach ökologischer gepaart mit ökonomischer Wertschöpfung. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Unternehmen erscheint ein einheitliches Step-by-Step-Vorgehenskonzept, das alle drei Säulen der Nachhaltigkeit in gleichem Ausmaß und somit alle KMU gleichsam berücksichtigt, zu komplex und somit praktisch wenig wirkungsvoll. Vielmehr sind Vorgehenskonzepte notwendig, die schlank, einfach und somit praktisch auf die angestrebten Aspekte der Nachhaltigkeit der Innovation anwendbar sind. Das Projekt UPGRADE rückt daher KMU in den Mittelpunkt, die ihre Innovationstätigkeiten hauptsächlich auf ökologische und ökonomische Anforderungen im Sinne der DNS ausrichten möchten. Um die Zielstellungen dieser KMU dennoch möglichst ganzheitlich zu berücksichtigen, werden auch ihre sonstigen, untergeordneten Ziele, die beispielsweise soziale oder persönliche Aspekte betreffen können, betrachtet.
2021 bis 2023
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
TraMocee: Transformation des Mobilitätsverhaltens durch coronabedingte Einschränkungen und neue Erfahrungen
Die Coronapandemie hat das Mobilitätsverhalten weltweit und auch in Deutschland gravierend verändert. Die Distanz aller zurückgelegten Wege hat sich stark reduziert, da durch bspw. Home Office, Home Schooling, Reisebeschränkungen, verändertes Freizeitangebot und eingeschränkte soziale Kontakte die Notwendigkeit für viele Wege weggefallen ist. Neben einer Reduktion der Mobilität konnte aber auch eine Veränderung der gewählten Verkehrsmittel festgestellt werden, bspw. wurde der öffentliche Verkehr deutlich weniger genutzt und häufig durch Individualverkehr, sei es mit dem PKW, dem Fahrrad oder zu Fuß ersetzt. Forschung zu einem veränderten Mobilitätsverhalten unter Coronabedingungen darf aber nicht bei einer reinen Bestandsaufnahme von Veränderungen stehenbleiben. Mit Blick auf die große Transformation zur Nachhaltigkeit ist die zentrale Forschungsfrage: Welche Auswirkungen haben die Beschränkungen und die dadurch ermöglichten neuen Erfahrungen auf den langfristigen Trend zu Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität?, Bereits vor 2020 zeigten sich im Bereich der Alltagsmobilität, aber auch in der Geschäftsreisekultur und hier insbesondere bei den Hochschulen Trends zu nachhaltiger Mobilität ab. Aus psychologischer Sicht kann durchaus erwartet werden, dass temporäre Veränderungen der alltäglichen Mobilitätssituation auch für dauerhafte Verhaltensänderungen förderlich sind; insbesondere, wenn eine ohnehin hohe Veränderungsmotivation bereits bestand, und wenn durch die temporären Veränderungen positive Erfahrungen ermöglicht werden. Im Rahmen der Coronapandemie wurden beispielsweise Erfahrungen mit reduzierter oder veränderter Alltags- und Urlaubsmobilität gemacht. Bezogen auf Dienstreisen wurden alternative, hybride oder gänzlich digitale Konferenzformate stärker erprobt und erlebt. Die Pandemie wird daher als Gelegenheitsfenster zur Stärkung von bestehenden Transformationstrends angesehen (Schmidt, Sieverding, Wallis & Matthies, 2021)., Im Rahmen des Projekts TraMocee werden zum einen, anknüpfend an eine vorausgehende eigene Studie, Potenziale für stabilisierende Interventionen in der Alltagsmobilität (Rad- und ÖV-Nutzung) sowie bei der Urlaubsreisemobilität identifiziert. Zum anderen wird die Nutzung des aktuell großen Potenzials zur Reduktion von wissenschaftlichen Konferenzreisen unter Einbindung von Ausrichter*innen und Dienstleister*innen im Konferenzbereich transformativ beforscht. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
2020 bis 2020
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die Corona-Krise als 'Gamechanger' für die Transformation zur Nachhaltigkeit?
Ziel des Projektes "Die Corona-Krise als 'Gamechanger' für die Transformation zur Nachhaltigkeit?" ist es, deutsche Bürgerinnen und Bürger zu Einstellungen und Motiven für Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitshandeln im Kontext der Corona-Krise zu untersuchen. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland Stimmen laut, die über aktuelle dramatische gesellschaftliche und wirtschaftliche Konsequenzen hinaus auf die Bedeutung der Krise für die Große Transformation hinweisen. Eine Vielzahl von Überlegungen zum Nexus Corona-Krise und Nachhaltigkeit wurden seitdem geäußert, sowohl Befürchtungen (etwa ob die drohende Rezession die Umsetzung des Klimapakets bedroht) als auch positive Erwartungen (beispielsweise die sinkenden CO, 2, -Emissionen im Verkehrssektor) sowie Hoffnungen, dass Solidaritätserleben und Beschränkungserfahrungen künftige Lebensstiländerungen befördern könnten. Die Deutungsmuster sind aktuell noch in ständiger Bewegung, deutlich wird aber bereits, dass durch die Covid-19-Epidemie alte Strukturen aufgebrochen und politische Entscheidungen in rasantem Tempo getroffen werden. Es ist daher wichtig, jetzt gesellschaftliche Veränderungsprozesse forschend zu begleiten und frühzeitig zu Einschätzungen zu gelangen, welche Gelegenheitsfenster und welche Herausforderungen sich aus der Pandemie für die Große Transformation ergeben. Das Projekt wird von der Deutschen Bundeststiftung Umwelt (DBU) gefördert.
2015 bis 2018
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Adaptive finite elements for the simulation of the ice cover on the arctic and antarctic ocean
In diesem Projekt untersuchen wir ein visko-plastisches Materialgesetz zur Simulation der Dynamik des Meereis. Modelle für die Eisdynamik sind einerseits wesentlicher Bestandteil in globalen Klimamodellen, dienen aber auch z.B. zu Vorhersagezwecken in der Schifffahrt., Die Schwierigkeiten in diesem Projekt ergeben sich einerseits aus der starken Nichtlinearität des Materialgesetzes, dann aber aus der Herausforderung, mit realen komplexen Daten auf sehr großen Gebieten umzugehen.
2011 bis 2014
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Prozesskontrolle und Optimierung der Biogasproduktion mittels Metaproteomanalyse
Die Biogasproduktion in Biogasanlagen ist die viertwichtigste Form der Erzeugung von erneuerbaren Energien in Deutschland. Bei diesem Prozess wandelt eine komplexe mikrobielle Gemeinschaft unter anaeroben Bedingungen Biomasse in Methan um. Das Methan wird anschließend in Blockheizkraftwerken zur Bereitstellung von Strom und Wärme genutzt. Für die effiziente Biogasproduktion sind stabile Wachstumsbedingungen für die mikrobiellen Lebensgemeinschaften in den Biogasanlagen wichtig. Beispielsweise führt eine zu schnelle Freisetzung von organischen Säuren aus dem Substrat zu einem starken Abfall des pH-Wertes und damit zum Absterben der methanogenen Mikroorganismen. Ziel dieses Promotionsvorhabens ist die Entwicklung eines auf Markerproteinen basierenden Schnelltestes, um diese Prozessprobleme rechtzeitig zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können. Zur Suche nach diesen Biomarkern sollen die mikrobiellen Lebensgemeinschaften auf dem Niveau der Proteine mittels Metaproteomeanalyse untersucht werden. Erwartet wird ein neuartiger Einblick in die Black Box der Biogasbildung, zum Beispiel durch die Detektion von Proteinen, die spezifisch für die Hydrolyse der Substrate und die Methanogenese sind. Einige dieser Proteine sollen anschließend als Biomarker für einen semiquantitativen Schnelltest auf immunologischer Basis genutzt werden. Dieser Schnelltest soll vor Ort eingesetzt werden und dem Anlagenbetreiber ermöglichen Prozessinstabilitäten frühzeitig zu erkennen. Dadurch können entsprechende Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen und so die Leistung und die Ausbeute der Biogasanlage verbessert werden.
2012 bis 2013
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Kommunikation umweltbezogener Gesundheitsvorsorge im Rahmen der Konferenz EnviroInfo 2012
Gesundheitsrelevante Umweltinformation ist ein Teilgebiet der Umweltforschung. Sowohl Umwelt- als auch Gesundheitsberichterstattung beinhalten nur vereinzelt interdisziplinäre Bezüge. Informationen aus dem Fachbereich Umwelt und Gesundheit beziehen zwar Ergebnisse der Umweltforschung mit Bezug zur Früherkennung, Krankheitsentstehung und Prävention ein. Sie beinhalten jedoch viel zu wenig den Aspekt der zielgruppenorientierten Kommunikation und Bereitstellung. Die Informationsaufbereitung von gesundheitsbezogenen Umweltdaten und Informationen kann gerade heute im Zeitalter moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verständlicher, öffentlichkeitwirksamer und für weitere Forschungsdisziplinen stattfinden. Dies bedeutet auch eine Steigerung des Mehrwerts gesundheitsrelevanter Umweltinformationen., Im Projekt, wird eine Übersicht über den derzeitigen Stand der U&G Projekte aus wissenschaftlicher politischer und verwaltungsbezogenen Perspektive erstellt, werden drei EnviroInfo Sitzungen zum Thema U&G organisiert, werden Informationen zum Thema Umwelt und Gesundheit aus einer nationalen und Europäischen Perspektive betrachtet., wird genau an der Schnittstelle zur medizinischen, klinischen und epidemiologischen Forschung angesetzt, wobei deutschsprachigen U&G Projekte und das Thema Chemikaliensicherheit im Fokus stehen., werden vorliegende Teilergebnisse mit Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutiert., Durch die Anwesenheit von Experten aus Umweltforschung und Informatik wird das übergreifende Ziel gestellt, umweltrelevante Gesundheitsinformationen zielgruppenorientierter zu kommunizieren und eine zukunftsorientierte Perspektive zu entwickeln. Beachtung verdienen dabei auch die Europäischen Programme in INSPIRE (Annex III „Health“) und die Entwicklungen zu einem „Shared Environmental Information Space“ (SEIS)., Beteiligt sind die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme, Arbeitsgruppe Wirtschaftsinformatik - Managementinformationssysteme -, das Deutsche Umweltbundesamt, International Society for Environmental Protection (ISEP) sowie die Gesellschaft für Informatik, Fachausschuss Umweltinformatik.
2009 bis 2012
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Wirbelschichttrocknung mit überhitztem Dampf in der lebensmittelverarbeitenden Industrie
In Zusammenarbeit mit der Braunschweigischen Maschinenbauanstalt AG wurde ein Projekt zum Thema Wirbelschichttrocknung mit überhitztem Wasserdampf in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie bearbeitet, welches durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wurde.An einer an der Otto-von-Guericke-Universität vorhandenen Heißdampf-Wirbelschicht-Versuchsanlage wurden experimentelle Untersuchungen mit Stoffsystemen aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie durchgeführt. Diese Untersuchungen waren Grundlage für das Konzept einer neuen Heißdampf-Wirbelschicht-Anlage im Technikumsmaßstab, welche im Rahmen dieses Projektes bei der BMA errichtet wurde.
2008 bis 2008
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Emissionsminderung beim industriellen Rösten körniger Güter
Beim Rösten Von körnigen Gütern insbesondere von pflanzlichen Produkten entstehen eine Reihe von umweltschädigenden geruchsbelastenden und toxischen Substanzen, die durch entsprechende verfahrenstechnische und apparative Gestaltung der Röstanlagen vermindert bzw. gänzlich beseitigt werden können. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Prozessführung der Röstung am Beispiel von Bohnenkaffee und mit der Entwicklung entsprechender anlagentechnischer Lösungen, bei denen es möglich ist, ohne katalytische oder anderweitige Nachverbrennung der Röstgase alle Anforderungen des Umweltschutzes zu erfüllen.
2007 bis 2007
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Untersuchung eines selbst Kälte erzeugenden umweltfreundlichen Trockners
Auf der Basis einer an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg angemeldeten und durch die Firma Dr. Weigel Anlagenbau Magdeburg GmbH apparativ realisierten patentrechtlich geschützten Lösung wird ein neues Trocknungsverfahren, bei dem die beim Trocknungsprozess abzuführende Verdampfungswärme zur Absenkung der Trocknungstemperatur bis unter die Null-grad Celsius-Grenze genutzt wird theoretisch modelliert und experimentell untersucht. Die neu Lösung ermöglicht es, thermolabile Produkte bei tiefen Temperaturen umweltschonend zu trocknen, ohne Kältemaschinen einsetzen zu müssen.
1999 bis 2002
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Untersuchungen zur Reinigung von Abgasen in flüssigkeitsbedüsten Gas/Feststoffwirbelschichten
Es ist ein Alternativverfahren zur halbtrockenen Rauchgasreinigung zu entwickeln, wodurch es unter Ausnutzung der sehr guten Stoff- und Übergangsverhältnisse der Wirbelschicht gelingt, die Apparatedimensionen für Rauchgasreinigungsanlagen zu minimieren und ein schüttfähiges Reaktionsprodukt in einem Verfahrensschritt zu erhalten.Die Arbeiten umfassen die Entwicklung eines physikalisch begründeten mathematischen Modells zur Berechnung der Wärme- und Stoffübergänge unter Berücksichtigung chemischer Umwandlungsmechanismen sowie experimentelle Untersuchungen.
1996 bis 1999
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Modular erweiterbares Komponentensystem zur biologischen Behandlung von organisch-biologischen Abfällen
Patentschrift DE 196 28 413 C2, Die Erfindung betrifft ein modular erweiterbares Komponentensystem, vorzugsweise für Anwendungsfälle im Biorecycling von Stoffen, dessen Komponenten sowohl eigenständig zu dem Komponentensystem zusammengefügt werden als auch als einzelne Komponenten in bestehende und zu konzipierende Materialflussprozesse integriert werden können, wobei die Komponente aufgrund ihrer Spezifik ohne zusätzliche Förder- und/oder Transporttechnik selbsttätig entleert werden kann. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein geschlossener, mobiler Behälter bodenseitig mit einem selbstaustragenden, reversier- und belüftbaren Pendelboden ausgerüstet ist. Aufbauend auf dieser Basiskomponente lassen sich verschiedenartige Systemkonfigurationen ableiten.
1996 bis 1998
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Für ortsfesten oder transportablen Einsatz verwendbare Komponente zum Biorecycling von Stoffen
DE 196 28 414 A1, Die Erfindung betrifft eine Komponente, vorzugsweise für Anwendungsfälle im Biorecycling von Stoffen, die einzeln oder in mehrfacher Zahl in bestehende und zu konzipierende Materialflussprozesse integriert werden kann, wobei die Komponente aufgrund ihrer Spezifik ohne zusätzliche Förder- und/oder Transporttechnik selbsttätig entleert werden kann.
1993 bis 1996
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Systemvergleich der Logistikstrategien Schüttgut/Stückgut bei Transport, Umschlag und Lagerung kontaminierter Böden
Durch die Bewertung des Handlings von kontaminierten Böden in der gesamtheitlichen Betrachtung des Logistiksystems Altlastensanierung sollen einschneidende Möglichkeiten aufgezeigt werden, die zur Verbesserung betriebswirtschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen führen., Die modellhafte Durchbildung des Logistiksystems Altlastensanierung ermöglicht die OPtimierung konkreter Sanierungsfälle hinsichtlich der Gestaltung der Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse. Dadurch werden mit der erstmalig geführten gesamtheitlichen Betrachtung des Systems auch für den Schüttgutbereich innovative Teillösungen und OPtimierungspotentiale aufgezeigt.
1993 bis 1995
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Innovativer Einsatz eines Pendelbodens als zentrales Element eines automatisierten, emissionsarmen Kompostierprozesses
Entwicklung eines modularen Kompostiersystems auf der Basis des Pendelbodenförderers für die dezentrale als auch für die großtechnische Anlagenkonzeption, Einfache konstruktive Gestaltung des Rottemoduls unter Beachtung von Beanspruchungstypen im Verschleiß und Korrosion; entsprechende Werkstoffauswahl und Festlegung des Korrosionsschutzsystems, Modifikation der Pendelbalken in Abhängigkeit von den verfahrens- und fördertechnischen Anforderungen, Einsatz einer komplexen Meßwerterfassung zur Steuerung und Regelung des Rotteverlaufs unter Auswertung von Wassergehalt, Temperatur und Sauerstoffbedarf im Kompostmaterial, Ein- und Austragszyklen bzw. Umsetzungsprozesse oder Kreislaufführung werden durch die Auswertung von verfahrensspezifischen Parametern mit Hilfe einer SPS gesteuert und über fördertechnische Komponenten mit hydraulischen Antriebssystemen realisiert.
2022 bis 2023
Deutsche Krebshilfe e. V.
Dissecting the relevance of Hippo signaling in mediating ultra sound-activated stem cell activation in the healthy and diseased human liver
By using patient-derived and iPSC-derived in vitro models of hepatocytes and hepatic cancer, we investigate the potential of Hippo signaling pathway in controlling maintenance of stem cell features. The project also investigates ultra sound stimulation and its potential as intro operative applicable technology to intersect in the mentioned context.
2019 bis 2022
Deutsche Krebshilfe e. V.
Definition der Rolle von SMO, KLF4 und TERT Mutationen für die Aggressivität von Meningeomen in vitro und in vivo
The recently detected oncogenic mutations of, SMO, , KLF4, , and in the, TERT, promoter in a subset of meningiomas, mainly without, NF2, -loss, suggest the existence of, NF2, -independent pathways of meningioma genesis. While mutations of, SMO, and, KLF4, occur more frequently in low-grade meningiomas of special locations (median skull base) or of a single subtype (secretory meningiomas), activating mutations of the, TERT, promoter dominate in tumors of higher WHO grade, which possess a generally higher aggressiveness, including a tendency for brain invasion and early tumor recurrence., Until now the available data, which link the new oncogenic mutations with relevant biologic features of meningiomas have mainly been derived from the frequency of these mutations in meningioma subtypes. Relevant data for their role in meningioma aggressiveness can only partially be deduced from these studies, i.e. evidences for a relation of, TERT, to higher grades and a significant effect on time to tumor recurrence, without a closer definition of the functional role of, TERT, promoter mutations in meningioma cells. For the other two genes (, SMO, , KLF4, ) only limited information can be drawn from the descriptive studies available so far. Interestingly recent data provided clues that the presence of, SMO, mutations in low-grade meningiomas promotes early tumor recurrence, while, KLF4, mutations in skull base meningiomas might prevent tumor recurrence., However, in cooperation with another subproject of a larger scientific cooperation - dedicated to the comparison of these mutations in recurrences vs. primary tumors and in invasive vs non-invasive regions - our subproject will analyze the role of all three mutations for meningioma aggressiveness by direct comparison of mutant vs. wild type genes in genetically engineered cells and xenografts. For this purpose, pairs of syngeneic meningioma cell lines will be constructed with a controlled low-level expression of the genes. These lines will be assayed, in vitro, and, in vivo, for their proliferation rate, cell motility, invasive potential, tumorigenic potency, impact on mouse survival, and susceptibility for targeted therapies including combined irradiation/drug treatment.
2017 bis 2021
Deutsche Krebshilfe e. V.
Onkolytische Immun-Virotherapie des Melanoms
Melanome sind bösartige Tumore, die als Folge einer UV-induzierten genomischen DNA-Schädigung in pigmentproduzierenden Melanozyten der Haut entstehen. UV-induzierte Entzündungsreaktionen unterstützen die Proliferation entarteter Zellen und fördern ihre Wanderungseigenschaften, ihr invasives Wachstum und ihre Fähigkeit zur Ausbildung von Metastasen in anderen Geweben (Bald…Tüting, Nature 2014). Die meisten Melanome der Haut werden frühzeitig erkannt und durch eine adäquate chirurgische Resektion geheilt . Bei einem Teil der Patienten entstehen jedoch Metastasen in inneren Organen, die bis vor kurzem fast immer zum Tod führten. Seit kurzem stehen neue Therapieverfahren wie die gezielte Inhibition von Wachstumsfaktor-Signalkaskaden oder die Blockade von immunregulatorischen Rezeptor-Interaktionen zur Verfügung, mit denen bei vielen Patienten eine Stabilisierung des Krankheitsverlaufs und bei einigen Patienten auch lang anhaltendeTumorregression erreicht werden können. Die Überwindung der primären und sekundären Therapieresistenz stellt aktuell eine der wichtigsten Herausforderung für die Forschung auf diesem Gebiet dar. Als eine attraktive Möglichkeit für zukünftige innovative Kombinationstherapien gilt gerade von der FDA für Patienten mit Melanom-Metastasen zugelassene onkolytische Virus T-VEC. Onkolytische Viren führen zu einer bevorzugten Infektion und Zerstörung von Tumorzellen. Dabei stimulieren sie gleichzeitig eine gegen Tumorzellen gerichtete Immunabwehr. Die onkolytische Infektion von Tumorzellen wird jedoch durch das anti-virale Typ I Interferonsystem begrenzt , das in verschiedenen Melanomzellen stark variabel aktivierbar ist. Unsere eigenen Vorarbeiten deuten darauf hin, dass die Aktivierbarkeit desTyp I Interferonsystems in Melanomzellen und die damit verbundene Sensivität gegenüber einer Infektion mit onkolytischen Viren invers mit dem melanozytären Differenzierungsgrad korrelieren. Wesentliches Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Prüfung der Hypothese, dass eine onkolytische Infektion und Lyse gerade bei differenzierten Melanomzellen wirksam ist und zur Aktivierung einer zytotoxischen T- und NK-Zell-Antwort gegen diese oft Immunzell-armen Tumoren beitragen kann. Die so induzierte anti-tumorale Immunabwehr kann durch eine zusätzliche Blockade von immunregulatorischen PD1/PD-L1 Rezeptor-Interaktionen weiter verstärkt werden. Im ersten Teil des Forschungsprojektes werden wir in einem erweiterten Kollektiv ausgewählter humaner Melanomzellen den Zusammenhang zwischen dem Differenzierungsstatus, der Aktivierbarkeit des Typ I interferonsystems und der Sensivität gegenüber einer Infektion mit dem Typ I-sensitiven onkolytischen Virus SFV VA7, in vitro, vertiefend untersuchen. Weiterführend werden wir die molekularen Mechanismen ergründen, die diesen Zusammenhang erklären können. Im zweiten Teil des Forschungsprojekts werden wir diese Aspekte, in vivo, in dem von unserem Labor etablierten genetischen HGF-CDK4(R24C)Maus-Melanommodell addressieren und die Fähigkeit von onkolytischen Viren für die präferentielle Infektion von differenzierten Melanomzellen mit einer schwachen Aktivierbarkeit des Typ I Interferonsystems untersuchen. Auf diese Weise soll die primäre Resistenz dieser Melanome gegen eine Blockade immunregulatorischer Rezeptoren überwunden werden. Diese experimentellen Untersuchungen tragen letztlich zu einem besseren mechanistischen Verständnis der Wirkungsweise von onkolytischen Viren als Teil von neuen, innovativen Kombinationstherapien für Patienten mit fortgeschrittenem Melanom bei. Daraus ergeben sich wichtige therapeutische Implikationen für die Stratifizierung und Entwicklung von personalisierten Ansätzen der Krebsbehandlung.
2018 bis 2020
Deutsche Krebshilfe e. V.
AYA-PARENTS Profiler
Der Miteinbezug der Eltern in das gesamte Behandlungssetting gehört in der pädiatrischen Onkologie zum Standard. Die Angehörigen-Forschung in der Erwachsenen-Onkologie/-Hämatologie stützt sich vordergründig auf Untersuchungen der Partner oder Kinder von betroffenen Patienten. Mit wachsenden Erkenntnissen über Besonderheiten in der Behandlung junger Erwachsener mit Krebs (adolescent and young adult, AYA) geraten auch deren elterliche Angehörige zunehmend in den Fokus, da diese eine bedeutsame Rolle im Behandlungsprozess einnehmen. AYA-spezifische Merkmale und Reaktionen (wie z.B. Stillstand bis Umkehr der psychosozialen Entwicklung, Schwankungen in der Akzeptanz der Patientenrolle) führen zu einer plötzlichen Wiederzunahme elterlicher Verantwortung und Fürsorge. Erste Forschungsergebnisse zeigen studienübergreifend, dass Eltern während und infolge dieses Prozesses eine erhöhte psychische Belastung erleben und auch von psychoonkologischen Unterstützungsangeboten profitieren., Ziel der AYA-PARENTS Profiler-Studie ist die Herausarbeitung und Aufdeckung von Belastungstypologien, also spezifischer, innerpsychischer und zwischenmenschlicher Reaktionsmuster der Eltern auf die einstige onkologische Behandlungssituation ihrer Kinder. In einem weiteren Schritt sollen dann Risikotypen unter den Elternteilen identifiziert werden, bei denen der Wiedereinstieg in eigene Entwicklungsaufgaben und damit die psychosoziale Gesundheit nach dem Behandlungsende der Kinder besonders gefährdet erscheint, um genau diesen Eltern perspektivisch bereits gezielt prophylaktische Unterstützungsangebote unterbreiten zu können.
2018 bis 2020
Deutsche Krebshilfe e. V.
"Mein Kind hat Krebs": Typologie psychischer Belastungen und ihre psychometrische Kennzeichnung bei Eltern von Adoleszenten und jungen Erwachsenen mit malignen hämatologischen Erkrankungen
Der Miteinbezug der Eltern in das gesamte Behandlungssetting gehört in der pädiatrischen Onkologie zum Standard. Die Angehörigen-Forschung in der Erwachsenen-Onkologie/-Hämatologie stützt sich vordergründig auf Untersuchungen der Partner oder Kinder von betroffenen Patienten. Mit wachsenden Erkenntnissen über Besonderheiten in der Behandlung junger Erwachsener mit Krebs (adolescent and young adult, AYA) geraten auch deren elterliche Angehörige zunehmend in den Fokus, da diese eine bedeutsame Rolle im Behandlungsprozess einnehmen. Primäres Ziel der AYA-PARENTS Profiler-Studie ist die Herausarbeitung und Aufdeckung von Belastungstypologien, also spezifischer, innerpsychischer und zwischenmenschlicher Reaktionsmuster der Eltern auf die einstige onkologische Behandlungssituation ihrer Kinder. In einem weiteren Schritt sollen dann Risikotypen unter den Elternteilen identifiziert werden, bei denen der Wiedereinstieg in eigene Entwicklungsaufgaben und damit die psychosoziale Gesundheit nach dem Behandlungsende der Kinder besonders gefährdet erscheint, um genau diesen Eltern perspektivisch bereits gezielt prophylaktische Unterstützungsangebote unterbreiten zu können.
2016 bis 2019
Deutsche Krebshilfe e. V.
Lebensqualität in den Hodgkin-Studien HD16, HD17, HD18
Kontinuierliche, längsschnittliche Erfassung der Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom im Langzeitverlauf mit besonderem Augenmerk auf tumorbedingter Fatigue und Stadien- bzw- Therapieabhängigkeit der verschiedenen LQ-Parameter. Sonderpunkte betreffen die sexuelle Lebensqualität inklusive verschiedener Fertilitätsaspekte und die soziale Reintegration in Berufs- und Alltagsleben
2016 bis 2019
Deutsche Krebshilfe e. V.
Integrine als therapeutische Zielstrukturen zur Hemmung von Migration, Invasion und Vaskularisierung in Meningeomen
Ziel dieses seit April 2016 laufenden Projekts der Deutschen Krebshilfe ist die Analyse der Bedeutung von Integrinen beim Meningeom., Meningeome sind häufige intrakranielle Tumoren, die in einem Teil der betroffenen Patienten auf Grund der Rezidivneigung oder biologisch aggressiver Subtypen eine begleitende medikamentöse Therapie erfordern würden, welche jedoch bisher nicht etabliert ist. Unsere Arbeitsgruppe konnte kürzlich zeigen, dass der Integrin-Antagonist, Cilengitide, in vitro, und, in vivo, (intrakranielles Mausmodell) besonders Migration- und Invasion von Meningeomzellen hemmt. Integrine könnten daher ein vielversprechendes Target für eine zielgerichtete Behandlung von Meningeomen darstellen. Zwei av-Integrine, avb3 und avb5, sind für Tumor-induzierte Angiogenese, Migration und Invasion relevant., In dem hier vorgeschlagenen Projekt möchten wir a), in vivo, die Beteiligung der Integrin-Untereinheiten av und b3 bei Meningeomentstehung, -wachstum, -invasion und -vaskularisierung untersuchen, b), in vitro, die Wirkung der Integrin-Untereinheiten av, b3 und b5 auf Invasions- und Migrationsverhalten unter Berücksichtigung des in Meningeomen häufig mutierten Tumorsuppressors, NF2, analysieren und c), in vitro, bestimmen, welche Integrin-Untereinheiten den FAK-Signalweg modulieren., Wir erwarten einen essentiellen Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Frage, ob Integrine für invasive Eigenschaften aggressiver Meningeome und für das von der Vaskularisierung abhängige Tumorwachstum eine signifikante Rolle spielen. Wir erhoffen uns darüber hinaus Erkenntnisse über den therapeutischen Nutzen einer Integrin-Hemmung in Meningeomen.
2015 bis 2018
Deutsche Krebshilfe e. V.
Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt
Mit dem Ziel, in Deutschland ein Netzwerk qualitätsgesicherter Kompetenz-Beratungsstellen aufzubauen, hat die Deutsche Krebshilfe den Förderschwerpunkt "Psychosoziale Krebsberatungsstellen" initiiert. Die Etablierung einer Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Magdeburg ergänzt die Begleitung Krebsbetroffener durch professionelle psychoonkologische und psychosoziale Beratung.
2013 bis 2018
Deutsche Krebshilfe e. V.
PET-Plan NSCLC - Studie aus Freiburg
Optimierung der Strahlentherapieplanung von Patienten mit inoperablen lokal fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen mittels F-18-FDG. Prospektive randomisierte multizentrische Therapieoptimierungsstudie
2012 bis 2017
Deutsche Krebshilfe e. V.
Psychoonkologische Kurzintervention für Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener mit malignen hämatologischen Erkrankungen (AYA-PARENTS 2012)
Zahlreiche aktuelle Befunde weisen einheitlich darauf hin, dass die Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener (adolescents and young adults, AYA) mit Krebs durch die Diagnose ihres Kindes krankheitswertig psychisch belastet sind und an somatopsychischen Beschwerden leiden. Während für die AYA Patienten psychoonkologische Behandlungskonzepte entwickelt und wissenschaftlich evaluiert sind, ist die dringend erforderliche psychoonkologische Versorgung der Eltern, gemäß der Anzahl der entsprechenden wissenschaftlichen Studien und klinischen Therapieprogramme in der Literatur, insgesamt als unzureichend einzustufen. Dabei übernehmen gerade die Eltern eine Schlüsselposition für junge Patienten, da diese aufgrund der krebsbedingten Wirklichkeitsänderung in ihrer Entwicklung gestoppt werden während einer sehr veränderlichen Lebensphase. Vormals selbständige und erwachsene Kinder können auf frühere psychische Entwicklungsstufen zurückfallen und bedürfen plötzlich wieder elterlicher Obhut und Verantwortung. Darüber hinaus sollen Eltern jedoch auch ihre Kinder zuverlässig durch das medizinische System navigieren und als Ansprechpartner für die behandelnden Ärzte zur Verfügung stehen. Aus diesen Gründen wurde eine aus fünf Behandlungsstunden bestehende psychoonkologische Kurzintervention (KI) für nächste Angehörige von AYA Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt, welche auf den therapeutischen Konzepten der Psychoedukation und der psychoonkologisch-supportiven Psychotherapie auf psychodynamischer Grundlage basiert. In einem randomisierten, kontrollierten Studiendesign soll die Wirksamkeit dieser bereits klinisch erprobten psychoonkologischen KI hinsichtlich der Verstärkung adaptiver Strategien der Krankheitsbewältigung überprüft werden. Die primäre Zielstellung der psychoonkologischen KI stützt sich auf erprobte Methoden der Arbeitsgruppe zur Modifikation subjektiver Krankheitstheorien, um tragfähige und problemorientierte Bewältigungsstrategien auszubilden und eine Besserung der emotionalen Regulation negativer Affekte bei den KI-Teilnehmern zu erreichen.
2012 bis 2017
Deutsche Krebshilfe e. V.
Psychoonkologische Kurzintervention für Eltern adoleszenter und junger erwachsener Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen
Zahlreiche aktuelle Befunde weisen einheitlich darauf hin, dass die Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener (adolescents and young adults, AYA) mit Krebs durch die Diagnose ihres Kindes krankheitswertig psychisch belastet sind und an somatopsychischen Beschwerden leiden. Während für die AYA Patienten psychoonkologische Behandlungskonzepte entwickelt und wissenschaftlich evaluiert sind, ist die dringend erforderliche psychoonkologische Versorgung der Eltern insgesamt als unzureichend einzustufen. Für das aktuelle Projekt wurde eine aus fünf Behandlungsstunden bestehende psychoonkologische Kurzintervention (KI) für nächste Angehörige von AYA Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt, welche auf den therapeutischen Konzepten der Psychoedukation und der psychoonkologisch-supportiven Psychotherapie auf psychodynamischer Grundlage basiert. In einem randomisierten, kontrollierten Studiendesign soll die Wirksamkeit dieser bereits klinisch erprobten psychoonkologischen KI hinsichtlich der Verstärkung adaptiver Strategien der Krankheitsbewältigung überprüft werden. Die primäre Zielstellung der psychoonkologischen KI stützt sich auf erprobte Methoden der Arbeitsgruppe zur Modifikation subjektiver Krankheitstheorien, um tragfähige und problemorientierte Bewältigungsstrategien auszubilden und eine Besserung der emotionalen Regulation negativer Affekte bei den KI-Teilnehmern zu erreichen.
2012 bis 2017
Deutsche Krebshilfe e. V.
Psychoonkologische Kurzintervention für Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener mit malignen hämatologischen Erkrankungen
Zahlreiche aktuelle Befunde weisen einheitlich darauf hin, dass die Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener (adolescents and young adults, AYA) mit Krebs durch die Diagnose ihres Kindes krankheitswertig psychisch belastet sind und an somatopsychischen Beschwerden leiden. Während für die AYA Patienten psychoonkologische Behandlungskonzepte entwickelt und wissenschaftlich evaluiert sind, ist die dringend erforderliche psychoonkologische Versorgung der Eltern insgesamt als unzureichend einzustufen. Für das aktuelle Projekt wurde eine aus fünf Behandlungsstunden bestehende psychoonkologische Kurzintervention (KI) für nächste Angehörige von AYA Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt, welche auf den therapeutischen Konzepten der Psychoedukation und der psychoonkologisch-supportiven Psychotherapie auf psychodynamischer Grundlage basiert. In einem randomisierten, kontrollierten Studiendesign soll die Wirksamkeit dieser bereits klinisch erprobten psychoonkologischen KI hinsichtlich der Verstärkung adaptiver Strategien der Krankheitsbewältigung überprüft werden. Die primäre Zielstellung der psychoonkologischen KI stützt sich auf erprobte Methoden der Arbeitsgruppe zur Modifikation subjektiver Krankheitstheorien, um tragfähige und problemorientierte Bewältigungsstrategien auszubilden und eine Besserung der emotionalen Regulation negativer Affekte bei den KI-Teilnehmern zu erreichen.
2011 bis 2015
Deutsche Krebshilfe e. V.
Lebensqualität in den Hodgkin-Studien HD16, HD17, HD18
Kontinuierliche, längsschnittliche Erfassung der Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom im Langzeitverlauf mit besonderem Augenmerk auf tumorbedingter Fatigue und Stadien- bzw- Therapieabhängigkeit der verschiedenen LQ-Parameter. Sonderpunkte betreffen die sexuelle Lebensqualität inklusive verschiedener Fertilitätsaspekte und die soziale Reintegration in Berufs- und Alltagsleben
2012 bis 2015
Deutsche Krebshilfe e. V.
2. Förderphase: Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt
Mit dem Ziel, in Deutschland ein Netzwerk qualitätsgesicherter Kompetenz-Beratungsstellen aufzubauen, hat die Deutsche Krebshilfe den Förderschwerpunkt "Psychosoziale Krebsberatungsstellen" initiiert. Die Beratungsstelle ist ein gemeinsames Projekt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und der Magdeburger Krebsliga e. V.. Darüber hinaus beteiligt sich das Tumorzentrum unterstützend an dem gemeinsamen Projekt. Die Etablierung einer Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Magdeburg ergänzt die Begleitung Krebsbetroffener durch professionelle psychoonkologische und psychosoziale Beratung.
2010 bis 2012
Deutsche Krebshilfe e. V.
Die Bedeutung des mTORC1/S6K-Signalweges für Zellwachstum und -proliferation humaner Meningeome
Meningeome sind häufige intrakranielle oder intraspinale Tumoren, die eine hohe Rezidivneigung aufweisen. Während 80% der Meningeome sich als benigne Tumoren darstellen, entfällt ein weiterer Anteil auf klinisch aggressive atypische (15-20%) bzw. anaplastische (2-3%) Meningeome. Letztere haben eine sehr schlechte Prognose; effektive Therapiestrategien zur Behandlung anaplastischer Meningeome fehlen bisher weitestgehend. Die biologischen Faktoren für die Aggressivität dieser Tumorgruppe sind bisher ebenfalls nur ungenügend bekannt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, daß die Aktivierung des Phosphoinositol-3-Kinase (PI3K)/Akt-Signalwegs eine bedeutende Rolle spielt. Wichtige, diesem Signalweg nachgeschaltete Kaskaden verlaufen über mTOR (, mammalian target of rapamycin, ). Tatsächlich ist bereits eine Überexpression von S6K, einer mTORC1-abhängigen Kinase, in malignen Meningeomen beschrieben worden. Das Projekt untersucht an benignen, atypischen und malignen Meningeomen Expression und funktionelle Aktivierung (Phosphorylierung) mTORC1-abhängiger Proteine (S6K, 4E-BP1, S6-ribosomales Protein) und deren mögliche prognostische Bedeutung. Unter Verwendung benigner und maligner Meningeomzelllinien soll weiterhin die Regulation des mTORC1-Signalweges durch verschiedene Wachstumsfaktoren, sowie die Bedeutung für Zellwachstum (Volumenzunahme) und Proliferation (DNA-Synthese) ermittelt werden. Um eine therapeutische Beeinflussbarkeit von mTORC1 zu testen, wird an Nacktmäusen mit xenotransplantierten humanen, malignen Meningeomzellen nach Anwendung des mTOR-Inhibitors Temsirolimus (Torisel), sowie nach stabiler genetischer Ausschaltung von p70S6K, die Tumorentwicklung im Kleintier-MRT zu verschiedenen Zeitpunkten, sowie histologisch nach Tötung der Tiere bestimmt.
2009 bis 2012
Deutsche Krebshilfe e. V.
Identifizierung und funktionelle Charakterisierung von onkogenen Kinase-Signalkaskaden bei der FLT3-ITD-positiven akuten myeloischen Leukämie (AML).
Ein rationales Design zielgerichteter Therapien bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) erfordert die Identifizierung und Charakterisierung von funktionell relevanten Proteinen. Aktivierende Mutationen, sogenannte internal tandem duplications (ITDs) der Tyrosinkinase FLT3 (Fms-like tyrosine kinase), werden bei ca. 30% der AML Patienten gefunden. Ihre Signaltransduktion ist bisher nur teilweise charakterisiert worden und bis dato existiert keine umfassende system-biologische Analyse., Ziel des beantragten Projektes ist es ein Gesamtbild der onkogenen Signalkaskaden bei der FLT3-ITD-positiven AML zu erstellen. Dies soll einerseits die Identifizierung neuer, differentiell regulierter Signalwege und andererseits deren funktionelle Charakterisierung umfassen. Wir verfolgen dabei einen globalen Kinomics -Ansatz dem die Analyse von Phospho-Peptid-Arrays zu Grunde liegt. Die strukturelle und funktionelle Validierung erfolgt durch biochemische Untersuchungen und Expression in Rekonstitutionsmodellen sowie durch siRNA- knock-down Experimente. Mit dieser Strategie sollen sowohl ein Zellkulturmodell der FLT3-ITD-positiven AML als auch primäre FLT3-ITD-positive leukämische Blasten von AML-Patienten analysiert werden. Die so identifizierten Kinasen bzw. Signalwege sind neue Zielstrukturen für molekulare Therapien. Darüberhinaus kann durch den globalen experimentellen Ansatz ein system-biologisches Gesamtbild der onkogenen Signaltransduktion von FLT3-ITD bei der AML erstellt werden.
2008 bis 2012
Deutsche Krebshilfe e. V.
Längsschnittliche Lebensqualitätserhebung von Morbus Hodgkin
Innerhalb der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG) wird in allen laufenden Studien vor und unter Therapie sowie innerhalb der ersten 10 Jahre der Nachsorge eine kontinuierliche längsschnittliche Erfassung der Lebensqualität und der Lebenssituation der Patienten durchgeführt.
2009 bis 2012
Deutsche Krebshilfe e. V.
Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern: Differenzieller Versorgungsbedarf für indizierte familienorientierte Prävention, Implementierung innovativer Versorgungsangebote und deren schrittweise Evidenzbasierung
Kinder körperlich kranker Eltern haben auf Grund der emotionalen Belastung ein höheres Risiko, eine psychische Störung zu entwickeln. Elterliche Krebserkrankungen stellen hierbei mit großem Abstand die epidemiologisch bedeutsamste Krankheitsgruppe dar. Eine systematische Einbeziehung minderjähriger Kinder in psychosoziale Versorgungskonzepte für erwachsene Krebspatienten fehlt allerdings bislang. Das aktuelle Vorhaben ist Teil des Verbundprojekts "Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern" (Standorte: Hamburg, Berlin, Heidelberg, Leipzig und Magdeburg), das zum Ziel hat, den differenziellen Versorgungsbedarf für indizierte familienorientierte Prävention zu ermitteln und Beratungsangebote für betroffene Familien zu implementieren und evaluieren. Unser Teilprojekt fokussiert auf die Erhebung der Lebensqualität von Kindern und Eltern im Verlauf der Erkrankung. Es soll hierbei untersucht werden, wie sich bestimmte Krankheitsereignisse(Diagnosestellung, Rezidiv, Aufnahme einer neuen Behandlungsmethode etc.) auf die subjektiv empfundene Lebensqualität und allgemeine Belastung aller Familienmitglieder auswirken. Da Kinder über die Krebserkrankung eines Elternteils sowie die begleitenden körperlichen und psychischen Belastungen oft nur wenig informiert werden, ist für uns weiterhin von Interesse, wie genau Kinder die Lebensqualität ihrer Eltern bzw. Eltern die Lebensqualität ihrer Kinder einschätzen können.
2008 bis 2011
Deutsche Krebshilfe e. V.
Differentielle Signaltransduktion von FLT3- Rezeptoren mit atypischen, non- juxtamembranären ITD-Mutationen
Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) spielen interne Tandemduplikationen (ITDs) in der juxtamembranären (JM) Domäne von FLT3 eine entscheidende Rolle für die Proliferation und das Überleben des malignen Klons. Unsere Arbeitsgruppe hat in der letzten Förderperiode einen neuen Typ von FLT3_ITD Mutationen identifiziert, der durch eine atypische Insertion von ITDs in non-JM Domänen charakterisiert ist (Breitenbücher et al. (1), 2008)., Der neue Rezeptortyp wurde in 28,7% der Fälle einer großen Kohorte von nicht-selektionierten FLT3-ITD positiven AML Patienten gefunden (n = 753). Unsere Daten zeigen, dass prototypische ITDs verschiedener non-JM Domänen (z.B. im 2-sheet der ersten Tyrosinkinase-Domäne und im nucleotide binding loop ) eine konstitutive Tyrosin-Phosphorylierung des FLT3-Rezeptors und des Signalmoleküls STAT5 vermitteln. Dieser Befund deutet prinzipiell darauf hin, dass non-JM ITDs aktivierende Mutationen sind. Interessanterweise gibt es aber in unseren bisherigen Daten erste Hinweise, dass der neue Rezeptortyp eine differentielle Signaltransduktion auf rezeptornaher und rezeptorferner Ebene aufweist (Breitenbücher et al., Blood, 2008). Wir nehmen deshalb eine detaillierte strukturelle und funktionelle Analyse der Signaltransduktion von non-JM FLT3_ITD Rezeptoren vor. Diese Untersuchungen sollen insbesondere die funktionelle Rolle für die Leukämogenese und die Sensitivität auf eine pharmakologische Inhibition beleuchten. Aus unserer Sicht komplettiert das Verständnis der molekularen Mechanismen der Signaltransduktion von non-JM ITD Rezeptoren die bisher erreichten Meilensteine des Verbundes Oncogene Networks in AML der Deutschen Krebshilfe zur Funktion unterschiedlicher FLT3-Mutationen. Darüber hinaus erwarten wir, dass diese Untersuchungen dazu beitragen, neue Zielstrukturen für eine molekulare Therapie der FLT3-positiven AML zu identifizieren.
2008 bis 2011
Deutsche Krebshilfe e. V.
Funktionelle Charakterisierung von onkogenen Signaltransduktionswegen in Weichgewebssarkomen
Im Prozess der malignen Transformation von Weichteilsarkomen sind zytogenetische Alterationen und spezifische Fusionsgene von übergeordneter Bedeutung. Zusätzliche genetische events sind aber zur vollständigen onkogenen Ausprägung des jeweiligen Phänotyps gefordert. Unsere Arbeitshypothese geht davon aus, dass die aberrante Aktivierung von Kinasen bzw. intrazellulären Signalwegen dabei eine wesentliche Rolle spielt und den malignen Phänotyp unterhält. Primäres Ziel dieses Projekts ist daher die Identifizierung und funktionelle Charakterisierung dieser Kinasen und Signalwege. Dazu werden wir mit Hilfe der innovativen Technik des kinome-profiling eine molekulare Signatur aktivierter Kinasen in einem Zelllinien -Modell des myxoid/round cell Liposarkoms mit Expression des Fusionsgens FUS-DDIT3 erstellen. Die Ergebnisse werden mit Daten aus primärem Liposarkomgewebe mit Expression von FUS-DDIT3 abgeglichen. Die in diesem Modell identifizierten Kinasen sollen dann auf ihre funktionelle Rolle hin untersucht werden. Transgene Expression in einem Rekonstitutionsmodell soll die biologische Relevanz für die Aktivierung von Signalwegen und für die Ausprägung des biologischen Phänotyps kontrollieren. Mit Hilfe dieser experimentel¬len Strategie sollen Hypothesen zur funktionellen Bedeutung von aktivierten Signalwegen in anderen Sarkomentitäten wie Synovialsarkome, maligne fibröse Histiozytome (MFH)/ undifferenzierte pleomorphe high grade Sarkome und Angiosarkome generiert werden., In einem komplementären Ansatz werden die in den mRNA-Expressionsuntersuchungen der Verbundpartner identifizierten Kinasen auf Proteinebene charakterisiert und ebenfalls in geeigneten Rekonstitutionsmodellen funktionell untersucht ., Wir erwarten von unseren Ergebnissen, dass sie neue pathophysiologische Erkenntnisse zur Rolle aktivierter Signalwege im Prozess der malignen Transformation von Weichteilsarkomen erbringen. Darüber hinaus eröffnet die Identifizierung und Charakterisierung aberrant aktivierter Signalwege und Kinasen die Perspektive, diese Moleküle als Targets für innovative zielgerichtete Therapien zu explorieren.
1999 bis 2002
Deutsche Krebshilfe e. V.
Catheptische Cysteinproteinasen bei der Invasion und Metastasierung von Tumoren der Lunge
Catheptische Cysteinproteinasen spielen eine wichtige Rolle bei der Gewebedestruktion im Rahmen entzündlicher Lungenerkrankungen und bei der Invasion und Metastasierung von Tumoren der Lunge. Das Forschungsprojekt soll die Bedeutung der matrixdegradierenden Aktivitäten von Cathepsinen bei der Tumorausbreitung aufklären helfen. Es ist geplant, das Vorkommen und die Aktivität der Cathepsine B, L und K im Lungentumorgewebe und im benachbarten gesunden Gewebe zu vergleichen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Untersuchungen an humanen Tumorzellinien verschiedener Lungentumorentitäten hinsichtlich der Expressionsmuster der Cathepsine. Nach einer gezielten Beeinflussung der Cathepsinexpression auf der Ebene der Transkription (antisense-Techniken) sollen die Auswirkungen auf Proliferation, Adhäsion und Motilität untersucht werden. Eine weitere Zielstellung des Projektes ist die Untersuchung einer möglichen Beteiligung dieser Proteinasen an der Zellzyklusregulation (Cyclindegradation).
1997 bis 2000
Deutsche Krebshilfe e. V.
PRISMA (Präventive Interventions-Studie zur Vermeidung neoplastischer Veränderung des Magens)
Studienziele: Hauptziel ist es zu prüfen, ob eine antibakterielle Behandlung der H. pylori Infektion zu einer Senkung derInzidenz neoplastischer Veränderungen des Magens (Dysplasie, Adenom, epitheliales Karzinom außerKardiakarzinom) in einer Hochrisikogruppe führt. Sind Veränderungen im Rahmen der chronischen Gastritis, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einerspäteren Magenkarzinomentwickung einhergehen (z.B. multifokale Atrophie des Drüsenkörpers oder die intestinale Metaplasie) rückbildungsfähig nach Eradikation von Helicobacter pylori, oder kann ihre Progression gestoppt werden? Einschlußkriterien: Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren Einverständniserklärung Grad der Gastritis im Corpus ist > Grad der Gastritits im Antrum Grad der Gastritis-Aktivität im Corpus > Grad der Gastritits-Aktivität im Antrum Der Grad der Gastritits und der Aktivität sollte mindestens mittelgradig ausgesprägt sein Ausschlußkriterien: H. pylori-assoziierte Erkrankungen mit dringend empfohlener Indikation zu H. pylori Eradikation außer Gastritis mit schweren Veränderungen (Maastricht Consensus Conference 1996) Patienten mit Typ-A-Gastritits (aber nicht vom Mischtyp A- und B-Gastritits) Patienten mit Z.n. Magenteilresektion Kontraindikationen gegen Biopsien (Quick tudienziele: Hauptziel ist es zu prüfen, ob eine antibakterielle Behandlung der H. pylori Infektion zu einer Senkung derInzidenz neoplastischer Veränderungen des Magens (Dysplasie, Adenom, epitheliales Karzinom außerKardiakarzinom) in einer Hochrisikogruppe führt. Sind Veränderungen im Rahmen der chronischen Gastritis, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einerspäteren Magenkarzinomentwickung einhergehen (z.B. multifokale Atrophie des Drüsenkörpers oder die intestinale Metaplasie) rückbildungsfähig nach Eradikation von Helicobacter pylori, oder kann ihre Progression gestoppt werden? Einschlußkriterien: Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren Einverständniserklärung Grad der Gastritis im Corpus ist > Grad der Gastritits im Antrum Grad der Gastritis-Aktivität im Corpus > Grad der Gastritits-Aktivität im Antrum Der Grad der Gastritits und der Aktivität sollte mindestens mittelgradig ausgesprägt sein Ausschlußkriterien: H. pylori-assoziierte Erkrankungen mit dringend empfohlener Indikation zu H. pylori Eradikation außer Gastritis mit schweren Veränderungen (Maastricht Consensus Conference 1996) Patienten mit Typ-A-Gastritits (aber nicht vom Mischtyp A- und B-Gastritits) Patienten mit Z.n. Magenteilresektion Kontraindikationen gegen Biopsien (Quick < 50 %, PTT > 50 sec., Thrombozyten < 100.000 mm3 Patienten mit V.a. , oder dem Vorliegen einer malignen Erkrankung voraussichtliche Aufenthaltsdauer in Deutschland oder Österreich < 5 Jahre schwere Erkrankungen, die eine Lebenserwartung < 5 Jahre annehmen lassen Patienten mit präneoplastischen Veränderungen oder Magenfrühkarzinom bei der 3-Monats-Untersuchung Patienten, die innerhalb der letzten vier Wochen an einer ander en Studie teilgenommen haben Studienmedikation: Omeprazol Clarithromycin Metronidazol Amoxicillin
2021 bis 2023
Hans-Böckler-Stiftung
DuBA - Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6
Projektziel, Im Projekt werden Systemübergänge zwischen akademischer und beruflicher Bildung auf DQR-Niveau 6 untersucht. Hierzu werden Einzelinitiativen empirisch erfasst und in einem Handlungskonzept zusammengeführt, um Potentiale zum Ausbau der Durchlässigkeit zwischen Fachschul- und Hochschulsystem im Bereich technischer Bildungs- und Studiengänge aufzuzeigen., Kontext, Themen der Durchlässigkeit und Bildungsgerechtigkeit werden im Kontext des lebenslangen Lernens eine hohe Bedeutung beigemessen. Neben der Attraktivität und Flexibilität beruflicher Bildung stehen Ziele wie Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Fokus, ebenso jedoch auch qualitative und quantitative Effekte der Durchlässigkeit. Einerseits ist der Übergang beruflich qualifizierter Fachkräfte in das akademische System schwach ausgeprägt, andererseits steht der Wechsel von Hochschulaussteiger*innen in eine berufliche Fortbildung auf DQR-Niveau 6 vor fast unüberwindbaren Hürden. Dennoch existieren in verschiedenen Regionen Einzelansätze zur Gestaltung solcher Übergänge. Diese werden in einem empirischen Zugriff erforscht. Hiermit soll ein Beitrag zur Sicherung der Attraktivität des beruflichen Aus- und Fortbildungssystems und zur Gewinnung neuer Zielgruppen für die mittlere Führungskräfteebene auf DQR-Niveau 6 geleistet werden., Fragestellung, Ziel des Projektes ist die Untersuchung der wechselseitigen Durchlässigkeit zwischen dem Fachschul- und Hochschulsystem. Folgende Fragestellungen sind leitend:, I. Welche Handlungserfahrungen bestehen für die wechselseitige Durchlässigkeit zwischen Fachschulen und Hochschulen? Welche Modelle liegen in der Beurteilung der Äquivalenz von Leistungen aus dem jeweils anderen System vor?, II. Welche Perspektiven werden für den weiteren Ausbau der Durchlässigkeit gesehen? Welche Potentiale und Hindernisse sehen die befragten Experten*innen für Quereinsteiger*innen? Wie werden zukünftige Perspektiven eingeschätzt?, III. Welche Bedeutung haben Formen der Durchlässigkeit für Studierende? Welche Bedeutung hat die Studienoption für angehende Techniker*innen und welche Voraussetzungen sehen sie für einen gelingenden Übergang? Sind für Studienaussteiger*innen Übergänge in das Fortbildungssystem attraktiv und mit welchen Handlungsansätzen können diese gefördert werden?, Untersuchungsmethoden, Gegenstand der Untersuchungen ist die wechselseitige Durchlässigkeit zwischen den Fachschulen für Technik und ingenieurwissenschaftlichen sowie ingenieurpädagogischen Hochschulprogrammen. Im Verständnis gestaltungsorientierter Forschung erfolgen die Problem- und Theoriepräzisierung sowie die empirisch gestützte Erweiterung des Erkenntnisstands entsprechend der einführenden Phasen des Design-Based-Research-Ansatzes. Zunächst werden bereits existierende Einzelansätze zur Gestaltung von Systemübergänge erfasst und analysiert. Dabei werden sowohl institutionelle als auch bildungsbiografische Perspektiven einbezogen. Insbesondere werden im Rahmen von Fallstudien aus Expert*innensicht bestehende Potentiale und Perspektiven erfasst und mit der Studierendenperspektive "gespiegelt". Die Ergebnisse werden in einem Handlungskonzept zusammengeführt, um geeignete Modelle für die Weiterentwicklung wechselseitiger Durchlässigkeit zwischen dem Fortbildungs- und Hochschulsystem aufzuzeigen., Veröffentlichungen, Zu den Ergebnissen der empirischen Studien liegen in der Reihe "Working Paper Forschungsförderung" der Hans-Böckler-Stiftung folgende Papers vor:, Martin Frenz, Klaus Jenewein, Clarissa Pascoe, Olga Zechiel (2022): Reziproke Durchlässigkeit zwischen Bildungsgängen auf DQR-Niveau 6 – Entwicklungsstand, Erfahrungen und Einschätzungen der Fachschulen für Technik in Deutschland. Working Paper Forschungsförderung Nr. 251, Juli 2022. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Zum Download unter, https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008381, Martin Frenz, Klaus Jenewein, Clarissa Pascoe, Silke Thiem, Olga Zechiel (2023): Gestaltung reziproker Übergänge zwischen Fachschul- und Hochschulsystem – Fallstudien. Working Paper Forschungsförderung Nr. 270, Februar 2023. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Zum Download unter, https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008545, Clarissa Pascoe, Mattia Müller, Martin Frenz, Klaus Jenewein, Olga Zechiel (2023): Durchlässigkeit aus der Perspektive von Studienwechselnden. Berufsbiografische Interviews: Übergangserfahrungen zwischen den Systemen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6 in technischen Domänen. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Zum Download unter, https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-08624, Im Erscheinen:, Klaus Jenewein, Martin Frenz, Mattia Müller, Clarissa Pascoe, Olga Zechiel (2023): Handlungskonzept zur reziproken Durchlässigkeit zwischen dem Fachschul- und Hochschulsystem – DQR-Niveau 6. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung (Online voraussichtlich im August 2023)
2021 bis 2023
Hans-Böckler-Stiftung
"DuBA - Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6"
Themen der Durchlässigkeit und Bildungsgerechtigkeit werden im Kontext des lebenslangen Lernens eine hohe Bedeutung beigemessen. Neben der Attraktivität und Flexibilität beruflicher Bildung stehen Ziele wie Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Fokus, ebenso jedoch auch qualitative und quantitative Effekte der Durchlässigkeit. Einerseits ist der Übergang beruflich qualifizierter Fachkräfte in das akademische System schwach ausgeprägt, andererseits steht der Wechsel von Hochschulaussteiger*innen in eine berufliche Fortbildung auf DQR-Niveau 6 vor fast unüberwindbaren Hürden. Dennoch existieren in verschiedenen Regionen Einzelansätze zur Gestaltung solcher Übergänge. Diese werden in einem empirischen Zugriff erforscht. Hiermit soll ein Beitrag zur Sicherung der Attraktivität des beruflichen Aus- und Fortbildungssystems und zur Gewinnung neuer Zielgruppen für die mittlere Führungskräfteebene auf DQR-Niveau 6 geleistet werden.
2016 bis 2019
Hans-Böckler-Stiftung
Präventive Gesundheitsstrategien - Aus BEM lernen. Eine rekonstruktiv-qualitative Analyse berufsbiographischer und gesundheitlicher Risiken
Angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt, wie Arbeitsverdichtung und Subjektivierung einerseits und der immer länger werdenden Berufsbiographien aufgrund des demographischen Wandels andererseits, werden Fragen der Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und Gesundheit von Arbeitnehmenden immer bedeutsamer. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), welches seit seiner gesetzlichen Einführung 2004 als ein Instrument zur Wiedereingliederung langfristig erkrankter Beschäftigter (§ 84 SGB IX) fungiert, konnte in den letzten Jahren zunehmend - zuvorderst in Großunternehmen - etabliert werden., Das Projekt fragt danach, wie bisherige Erfahrungen mit dem BEM zur Entwicklung früher ansetzender präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden genutzt werden können und wie die Ausgestaltung von BEM-Prozessen optimiert werden kann. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion berufsbiographischer Verläufe von Arbeitnehmenden, deren Beschäftigungsfähigkeit bedroht ist (laufende BEM-Verfahren) bzw. war (abgeschlossene BEM-Verfahren), flankiert durch eine strukturierte Dokumentenanalyse von BEM-Akten. Zudem werden im Projekt gezielt betriebliche sowie überbetriebliche Akteure als BEM-Allianzen durch Expertenbefragungen in den Blick genommen. Im Besonderen werden KMU fokussiert, denn hier gibt es kaum institutionalisierte Verfahren des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der betrieblichen Mitbestimmung. Die Akteure_innen müssen daher bei gesundheitlichen Einschränkungen, die die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden in Frage stellen, stark auf situative Lösungen setzen. Auf Grundlage der Rekonstruktion berufsbiographischer Verläufe von BEM- Fällen können zentrale Episoden, Ereignisse, kritische Stationen und kommunikative Aushandlungsanforderungen herausgearbeitet werden, an denen präventive Strategien ansetzen und BEM-Prozesse ggf. optimaler gestaltet werden können. Im zweiten Studienteil wird mittels partizipativer Workshops der Theorie-Praxis-Transfer gesichert.
2016 bis 2019
Hans-Böckler-Stiftung
Präventive Gesundheitsstrategien - Aus BEM lernen. Eine rekonstruktiv-qualitative Analyse berufsbiographischer und gesundheitlicher Risiken
Angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt, wie Arbeitsverdichtung und Subjektivierung einerseits und der immer länger werdenden Berufsbiographien aufgrund des demographischen Wandels andererseits, werden Fragen der Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und Gesundheit von Arbeitnehmenden immer bedeutsamer. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), welches seit seiner gesetzlichen Einführung 2004 als ein Instrument zur Wiedereingliederung langfristig erkrankter Beschäftigter (§ 84 SGB IX) fungiert, konnte in den letzten Jahren zunehmend - zuvorderst in Großunternehmen - etabliert werden., Das Projekt fragt danach, wie bisherige Erfahrungen mit dem BEM zur Entwicklung früher ansetzender präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden genutzt werden können und wie die Ausgestaltung von BEM-Prozessen optimiert werden kann. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion berufsbiographischer Verläufe von Arbeitnehmenden, deren Beschäftigungsfähigkeit bedroht ist (laufende BEM-Verfahren) bzw. war (abgeschlossene BEM-Verfahren), flankiert durch eine strukturierte Dokumentenanalyse von BEM-Akten. Zudem werden im Projekt gezielt betriebliche sowie überbetriebliche Akteure als "BEM-Allianzen" durch Expertenbefragungen in den Blick genommen. Im Besonderen werden KMU fokussiert, denn hier gibt es kaum institutionalisierte Verfahren des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der betrieblichen Mitbestimmung. Die Akteure_innen müssen daher bei gesundheitlichen Einschränkungen, die die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden in Frage stellen, stark auf situative Lösungen setzen. Auf Grundlage der Rekonstruktion berufsbiographischer Verläufe von BEM- Fällen können zentrale Episoden, Ereignisse, kritische Stationen und kommunikative Aushandlungsanforderungen herausgearbeitet werden, an denen präventive Strategien ansetzen und BEM-Prozesse ggf. optimaler gestaltet werden können. Im zweiten Studienteil wird mittels partizipativer Workshops der Theorie-Praxis-Transfer gesichert.
2016 bis 2018
Robert Bosch Stiftung GmbH
Durch Barrieren schneiden
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitsteilung und Multiprofessionalität im Gesundheitswesen nehmen interprofessionelle Kompetenzen und die Kommunikation einen steigenden Stellenwert in der Lehre und Ausbildung ein., Um die interprofessionelle Zusammenarbeit speziell im chirurgischen Kontext bzw. im (peri)-operativen Management zu stärken, wird ab Wintersemester 2016/17 das Projekt Durch Barrieren schneiden an den Universitätskliniken Würzburg und Magdeburg als Workshopkonzept implementiert. An dem Projekt sind jeweils die chirurgischen Kliniken, die Berufsfachschulen für Erwachsenen- und Kinderpflege sowie für Operationstechnische Assistenz beteiligt. Im Rahmen der interfakultären Kooperation findet ein enger Austausch auf didaktischer und wissenschaftlicher Ebene statt., Der dreiteilige, interaktive Workshop zielt auf eine nachhaltige Verbesserung von Kompetenzen zur interprofessionellen Zusammenarbeit und Kommunikation. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (Tertial Chirurgie) und Auszubildende im 2. und 3. Ausbildungsjahr simulieren gemeinsam Alltagssituationen der Zusammenarbeit, reflektieren das Erlebte und trainieren Techniken zum professionellen Umgang in prototypischen oder schwierigen Situationen., Während der Workshops erarbeiten die Teilnehmer*innen gemeinsam Lösungsstrategien zum Umgang mit aufgetretenen Problemen und erkennen, wie ihre Teaminteraktion unter Ausnutzung des eigenen Handlungsspielraums verbessert werden kann. Sie lernen, sich sicherer und effizienter im interprofessionellen Setting zu verhalten und Synergien zur Bewältigung komplexer Anforderungen zu entwickeln. Es werden Verhaltensweisen erarbeitet, um positive Effekte der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit anzuwenden und langfristig ein effizientes und professionelles Arbeitsklima im Hinblick auf eine patientenorientierte Versorgung zu bereiten. Somit erfahren schon die Studierenden und Auszubildenden die gegenseitige Wertschätzung und erwerben ein besseres Verständnis für die anderen Berufsgruppen., In den Workshops kommen verschiedene Lehr-Lern-Methoden und Feedback-Übungen zur Anwendung. An der Umsetzung der Workshops sind Dozenten und Dozentinnen aus verschiedenen Berufsgruppen beteiligt. Jede Berufsgruppe trägt mit ihren fachlichen Kompetenzen zum gemeinsamen Lernerfolg im Projekt bei. Das Team setzt sich aus den Vertretern und Vertreterinnen der Humanmedizin, Sozialwissenschaft, Psychologie, Krankenpflege und Operationstechnischer Assistenz zusammen., Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet, was zur Qualitätssicherung und weiteren Entwicklung der Workshops beiträgt. In einem begleitenden Forschungsprojekt sollen die positiven Effekte der berufsgruppenübergreifenden Ausbildung gemessen und die Auswirkungen der Teamarbeit auf die beruflichen Rollenerwartungsbilder, die Patientenversorgung, die persönlichen Kompetenzen und die Kommunikation untersucht werden.
2016 bis 2016
Robert Bosch Stiftung GmbH
Regionales interprofessionelles Gesundheitszentrum Wolmirstedt Sicherung der Primär- und Langzeitversorgung einer alternden Bevölkerung in einer ländlichen Region in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg
Projektleiter: Herrmann, Markus; Prof. Dr. med., Hülsemann, Jan L.; Dr. med., Projektbearbeiter: Apel, Ulrich; Marx, Yvonne; MA; Tetzlaff, Fabian; M.Sc., Finanzierung: Robert-Bosch-Stiftung 15.03.2016 bis 14.12.2016, Sachsen-Anhalt ist eines der am stärksten vom demographischen Wandel betroffenen Regionen in Deutschland. Neben der Alterung der Bevölkerung tritt zusätzlich eine Überalterung der niedergelassenen Ärzteschaft (insbesondere in der Allgemeinmedizin) auf, was besonders für die Versorgung in ländlich geprägten Regionen zunehmend problematisch ist. Die Gemeinde Wolmirstedt ist hierfür exemplarisch., Die Robert-Bosch-Stiftung fördert im Rahmen des PORT-Projekts das Konzeptvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungsmodelle. Hierbei sollen vor allem die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen medizinischen und nichtmedizinischen Fachpersonal aber auch das gesellschaftlich ehrenamtliche Engagement gestärkt werden, um eine bessere Versorgung zu gewährleisten. Im gleichen Zuge werden auch Patienten an der Konzipierung ihres Versorgungszentrums teilhaben.
2012 bis 2014
Robert Bosch Stiftung GmbH
„denkwerk“ – Schüler erforschen die lokale Geschichte des Ersten Weltkriegs
Seit September 2012 existiert ein Schülerprojekt, in dem Schüler des Domgymnasiums Magdeburg und des Gymnasiums Stadtfeld/Wernigerode lokalgeschichtlich relevante Aspekte der Weltkriegsgeschichte recherchieren und in eigenen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentieren sollen.
2006 bis 2007
Robert Bosch Stiftung GmbH
Geschichtsnetzwerk Sachsen-Anhalt
Aufgabe des Projekts ist die Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern im Fach Geschichte. Einbezogen werden auch Museen und weitere wissenschaftliche Einrichtungen. Im Zentrum steht ein Schülerkongreß im Frühjahr 2007 und die Langobardenwerkstatt, d.h. experimentelle Archäologie bei den Ausgrabungen in Zethlingen (Sachsen-Anhalt).
2021 bis 2025
Volkswagen Stiftung
AnonymPrevent - AI-based Improvement of Anonymity for Remote Assessment, Treatment and Prevention against Child Sexual Abuse
Das Projekt AnonymPrevent untersucht sowohl Einsatz als auch Verbesserung von innovativen KI-basierten Anonymisierungstechniken im Anwendungsfall der Erstberatung und präventiven Fernbehandlung von Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Ziel ist eine akustische Anonymisierung, die zwar die Identität eines Patienten (gegeben durch Stimme und Sprechweise) anonymisiert, gleichzeitig aber den für eine klinisch-diagnostische Beurteilung relevanten Gehalt an Emotionen und Persönlichkeitsausdruck beibehält. Die Anonymisierung der Stimme für die telefonische Kontaktaufnahme, sowie für weiterführende ggf. durch Videotelefonie ergänzte Therapien werden durch Variational Autoencoder mit Differential Digital Signal Processing bzw., Avatar-basierter Kommunikation umgesetzt. Die Berliner Charité tritt als Praxis- und Forschungspartner auf, deren sexualwissenschaftliches Institut seit 2005 national und international wachsende Projekte für therapiemotivierte Menschen mit pädophilen oder hebephilen Neigung leitet. Die Annahme eines präventiven Therapieangebotes ist mit Scham und Angst vor sozialer Ausgrenzung verbunden. Entscheidend für die Inanspruchnahme ist die Vertrauenswürdigkeit des Angebots, und damit die Möglichkeit, verursacherbezogen sexuellen Kindesmissbrauch zu verhindern, was von hoher individueller und gesellschaftlicher Relevanz ist. Letztlich untersucht das Projekt die Frage, ob und in wie fern eine Anonymisierung der verbalen und visuellen Kommunikationskanäle zu einer Steigerung der Akzeptanz präventiver Behandlungsangebote führen kann sowie gleichzeitig die Kommunikation, innerhalb der Therapie nicht ungünstig beeinflusst, womöglich sogar den offenen Austausch fördert.
2023 bis 2024
Volkswagen Stiftung
Verformung und langfristige Festigkeit von Strukturelementen bei hohen Temperaturen, Fretting-Verschleiß und Korrosionsbedingungen
Der Einfluss der Umwelt (Wasser, Wasserstoff usw.) kann die langfristige Festigkeit von Bauelementen aufgrund von Materialverschlechterung wesentlich einschränken. Bei Kontakt mit den verschiedenen Oberflächen setzt sich die Verschlechterung der strukturellen Eigenschaften fort. Das Problem der Korrosion und des Verschleißes von Maschinenbaustrukturen ist in letzter Zeit in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Forschern und Ingenieuren gerückt, doch die Entwicklung einer Berechnungsmethode zur Abschätzung der Wechselwirkung von Hochtemperaturphänomenen wie Kriechen und versteckter Schadensakkumulation ist weiterhin eine dringende Aufgabe. Das Problem besteht darin, dass sich der Spannungs-Dehnungs-Zustand während des Langzeitbetriebs erheblich ändert. Die bestehenden Methoden zur Berechnung der Festigkeit von Strukturen unter dem Einfluss von Korrosion und Verschleiß berücksichtigen diese Veränderungen und die Akkumulation von Schäden in der Regel nicht, was zu falschen Lebensdauerschätzungen führen kann., Strukturelemente, die bei hohen Temperaturen unter dem Einfluss aggressiver Medien arbeiten, gehören einerseits zu den teuersten, andererseits kann ihr Versagen zu Umweltschäden führen. Dies gilt für Gasturbinen und Gasturbinenmotoren, Kraftfahrzeuge, chemische Produktionsanlagen usw. Versagen und Bruch ihrer Strukturelemente führen zu finanziellen Verlusten, sind gefährlich und unter dem Gesichtspunkt der menschlichen Sicherheit inakzeptabel., Experimentelle Methoden zur Bewertung von Hochtemperaturverformungen und -brüchen unter dem Einfluss aggressiver Medien und der Kontaktwechselwirkung verschiedener Details sind teuer und oft sehr gefährlich für die Gesundheit des Personals. Deshalb ist die Entwicklung eines neuen Ansatzes und einer numerischen Methode zur Analyse des Kriechens und der Schadensakkumulation in Strukturen, die von Korrosion und Fretting-Verschleiß betroffen sind, eine wichtige Aufgabe sowohl in der Entwurfsphase als auch für die Bewertung der sicheren Betriebszeit von bereits in Betrieb befindlichen Anlagen., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2020 bis 2024
Volkswagen Stiftung
Der Aufstieg der populistischen Parteien in Europa: Die dunkle Seite der Globalisierung und des technologischen Wandels
Globalisierung und technologischer Wandel werden von Wirtschaftswissenschaftlern in der Regel als wohlfahrtssteigernde Entwicklungen betrachtet. Dieser Vorschlag wirft ein Licht auf potenziell sehr wichtige politische, soziale und wirtschaftliche Kosten, die bis vor kurzem vernachlässigt wurden: der jüngste Anstieg populistischer und nationalistischer Bewegungen, der möglicherweise zum politischen Zerfall des europäischen Projekts führt., Wir gehen von der Beobachtung aus, dass Handelsintegration und technologischer Wandel zu wachsenden regionalen Unterschieden bei den Arbeitsmarktergebnissen führen können, wenn importkonkurrierende Regionen in großem Umfang Arbeitsplätze verlieren (Autor et al. 2013; Dauth et al. 2014) oder wenn Regionen auf Arbeitsplätze spezialisiert sind, die durch neue Technologien wie Industrieroboter ersetzt werden können (Acemoglu und Restrepo 2017). Einige frühe ökonomische Studien weisen auf einen direkten Zusammenhang zwischen Importwettbewerb auf regionaler Ebene und extremen politischen Ansichten hin (Autor et al. 2016; Dippel et al. 2015). Unser Ziel ist es, diese aufkommende Literatur weiterzuentwickeln, indem wir aufzeigen, ob Globalisierung und technologische/strukturelle Veränderungen den Stimmenanteil populistischer und nationalistischer Parteien, aufgrund der durch diese Phänomene verursachten wirtschaftlichen Härten, erhöhen. Wir liefern aktuelle und vergleichbare Daten für europäische Regionen und untersuchen auch, ob Transferzahlungen über die Strukturfonds der Europäischen Union (EU) diese Effekte abmildern. Wir erweitern diese grundlegende Analyse, indem wir uns auf die drei spezifischen Fälle der Tschechischen Republik, Deutschlands und des Vereinigten Königreichs konzentrieren, um ein klares Verständnis dafür zu schaffen, (i) welche Art von Härten eine Rolle spielen, (ii) welche Untergruppen betroffen sind, (iii) ob Härten auf individueller oder regionaler Ebene eine Rolle spielen und (iv) welche wirtschaftlichen Mechanismen auf individueller Ebene hinter dem Aufstieg des Populismus stehen., Methodisch werden wir sowohl mikroökonometrische als auch experimentelle Instrumente einsetzen, um kausale Beziehungen zwischen exogenen auslösenden Ereignissen (z. B. Importschocks, Robotereinsatz, Flüchtlingszustrom) und Ergebnisvariablen (Arbeitsmarkt, Wahlergebnisse und populistische Stimmungen) zu ermitteln. Wir werden Umfragen, experimentelle und administrative Daten sowohl auf aggregierter (regionaler) als auch auf individueller Ebene nutzen., Ziel des Projekts ist es, zu beurteilen, ob wirtschaftliche Not, die durch Kräfte verursacht wird, die auf offene Volkswirtschaften einwirken - und die normalerweise als außerhalb der Kontrolle einzelner Wähler und nationaler Behörden liegend angesehen werden - den jüngsten Erfolg populistischer und nationalistischer Bewegungen in der EU erklären kann. Indem wir herausfinden, ob und für wen die Wirtschaft eine Rolle spielt, welche Art von Härten eine Rolle spielen und ob die EU-Strukturfonds ein Mittel sind, um den Anstieg der Anti-EU-Tendenzen abzumildern, bieten wir europäischen und nationalen politischen Entscheidungsträgern, die sich um die Zukunft der EU und offener demokratischer Gesellschaften sorgen, eine Orientierungshilfe., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2018 bis 2023
Volkswagen Stiftung
Entwicklung eins Sensors für die Krebsfüherkennung anhand des Tumormetabolismus
Aggressive Tumorerkrankungen und Blutungserkrankungen sind klinisch unzureichend-versorgte, oftmals tödlich verlaufende Erkrankungen. Je frühzeitiger das Auftreten der Erkrankungen beziehungsweise Komplikationen in der Therapie erkannt werden, desto besser die klinische Prognose der Patienten. Durch Ausnutzen von zellmetabolisch Besonderheiten von besonders aggressiven und therapieresistenten Tumorstammzellen soll duch chirurgisch-unterstütze Applikation ein Medizinprodukt zur Fürherkennung von Therapiekomplikationen, insbesondere der Streuung des Tumors bzw. der Rezidivierung entwickelt werden.
2022 bis 2023
Volkswagen Stiftung
Verformung und Schädigung von Hochtemperatur-Bauteilen bei zyklischer Belastung
Aufgrund der Entwicklung neuer Konstruktionen und Werkstoffe für Triebwerke und Turbomaschinen, die sich durch erhöhte Betriebstemperaturen auszeichnen, ist es notwendig, die Höhe der irreversiblen Kriechspannungen und die Möglichkeit eines Bruchs abzuschätzen. Im Gegensatz zu den früher geschaffenen Allzweckmethoden sind die derzeit entwickelten Berechnungsmethoden auf die Analyse spezifischer Strukturelemente aus bestimmten Stählen ausgerichtet., Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Entwicklung einer Methode zur Berechnung des zyklischen Kriechens und der Langzeitfestigkeit sowie der numerischen Untersuchung des Verhaltens von Strukturelementen, die unter der kombinierten Wirkung von thermischen Feldern und Lasten arbeiten., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2018 bis 2023
Volkswagen Stiftung
"Sensorimotor Rhythms for Internal Forward Modelling in the Human Brain"
Dieses Projekt untersucht, wie Motorik und Wahrnehmung zusammenspielen, um, motorisches Lernen zu ermöglichen, , und wie aus diesem Zusammenspiel ein, subjektives Erleben von Handlungskontrolle, entsteht. Eine Grundidee des Projektes ist, dass präzisen, zeitlich koordinierten und flexiblen Bewegungen die wesentliche Fähigkeit des Gehirns zugrunde liegt, Handlungskonsequenzen vorhersagen zu können, . Diese Vorhersagen erfordern eine Kombination sehr unterschiedlicher, sensorischer und motorischer, Informationen. Herr Dr. Stenner verfolgt die Idee, dass ein Mechanismus namens, neuronaler Synchronizität für diese Kombination wesentlich, ist, und dass Synchronizität außerdem reguliert, wie Vorhersagen zu einem, bewussten Erleben der eigenen Handlung, führen., Herr Dr. Stenner und seine Arbeitsgruppe kombinieren hierfür neue, sorgfältig kontrollierte Verhaltensparadigmata mit nicht-invasiven und invasiven elektrophysiologischen Messungen beim Menschen. Diese schließen, Magnetenzephalographie und Elektroenzephalographie, bei gesunden Probanden sowie zusätzlich, intrakranielle und spinale Ableitungen, bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen ein. Untersuchen wird zudem, wie Aspekte motorischen Lernens und subjektives Erleben von Kontrolle in verschiedenen, neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen, verändert sind (u.a. bei hereditären Ataxien, dem Tourette Syndrom, der Zwangserkrankung und ADHD)., Ein langfristiges Ziel des Projektes ist es, auf Grundlage eines umfassenden Verständnisses der Systemphysiologie Methoden zur gezielten Verbesserung motorischen Lernens zu entwickeln, insbesondere nicht-invasive elektrische Stimulationsmethoden, und so neue Möglichkeiten verbesserter Neurorehabilitation zu schaffen., Förderung: Freigeist Fellowship der Volkswagenstiftung
2021 bis 2022
Volkswagen Stiftung
Development of an optical sensor for early detection of tumor recurrance (SERGE)
Aggressive Tumorerkrankungen und Blutungserkrankungen sind klinisch unzureichend-versorgte, oftmals tödlich verlaufende Erkrankungen. Je frühzeitiger das Auftreten der Erkrankungen beziehungsweise Komplikationen in der Therapie erkannt werden, desto besser die klinische Prognose der Patienten. Durch Ausnutzen von zellmetabolisch Besonderheiten von besonders aggressiven und therapieresistenten Tumorstammzellen soll duch chirurgisch-unterstütze Applikation ein Medizinprodukt zur Fürherkennung von Therapiekomplikationen, insbesondere der Streuung des Tumors bzw. der Rezidivierung entwickelt werden.
2021 bis 2022
Volkswagen Stiftung
Werte in der Krise - eine Krise der Werte? Moralische Werte und soziale Orientierungen unter dem Eindruck der Corona-Pandemie
Ausgehend von Theorien zur existenziellen Sicherheit lautet unsere Forschungsfrage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Werte und sozialen Orientierungen der Menschen auswirkt. Dies wird in einem Paneldesign mit Personen aus zwei Ländern analysiert, die unterschiedlich von der Pandemie betroffen sind: Deutschland und Großbritannien. Unser Projekt ermöglicht einzigartige Einblicke in die Art und Weise, wie die Krise ansonsten tief verwurzelte Werte verändern kann. Darüber hinaus hat die Art des Wandels in den Glaubenssystemen starke Auswirkungen auf die Unterstützung von Demokratie und internationaler Zusammenarbeit. Wir engagieren uns über den akademischen Bereich hinaus, um unsere Ergebnisse weit zu verbreiten., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2019 bis 2022
Volkswagen Stiftung
Identifizierung von Probiotika und Phagen, die die Vermehrungn von Campylobacter jejuni in vitro hemmen können
Die Gattung, Campylobacter, umfasst mehr als 20 Arten von mikroaerophilen, beweglichen, Gram-negativen Bakterien., C. jejuni, verursacht 90% aller Fälle von bakterieller Gastroenteritis beim Menschen in den entwickelten Ländern. Die Epidemiologie dieses Erregers in Georgien ist bisher nicht untersucht worden. Die zunehmende Antibiotikaresistenz macht, C. jejuni, zu einer ernsten Bedrohung für die öffentliche Gesundheit mit erheblichen wirtschaftlichen Verlusten, wobei die Assoziation zwischen seiner Verbreitung und dem Einzelhandel mit Hühnerfleisch sowie mit der Geflügelzucht als erwiesen gilt., Eine Möglichkeit, die Verbreitung von, Campylobacter, spp. in Geflügelbetrieben ohne den Einsatz von Antibiotika einzudämmen, besteht darin, das Hühnerfutter mit probiotischen Bakterien zu ergänzen. Eine andere, ebenso wirksame Möglichkeit besteht darin, diesen Erreger mit spezifischen Bakteriophagen im Tränkwasser zu bekämpfen, die aus dem Lebensraum dieses Bakteriums isoliert werden können., Es sind wissenschaftliche Studien erforderlich, um spezifische lokale Stämme von Probiotika und Phagen zu identifizieren, die in der Lage sind, C. jejuni, zu hemmen. In diesem Projekt wird mit einer epidemiologischen Studie die Verbreitung von, Campylobacter, in Geflügelfleisch in Georgien untersucht und es sollen Probiotika (u.a. aus Apfelsaft) sowie Phagen aus dem Abwässern lokaler Geflügelfarmen auf ihr Potential Campylobacter zu inhibieren untersucht werden.
2022 bis 2022
Volkswagen Stiftung
The Power of Scents: Olfactory Research from Innovation to Application & Validation
Im Juni 2022 veranstalteten die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Deutschland, und das APOPO-SUA Rodent Project, Tansania, einen internationalen Workshop mit dem Titel "The Power of Scents: Geruchsforschung von der Innovation bis zur Anwendung und Validierung", der von der Volkswagen-Stiftung gefördert wurde. Das Programm bestand aus einer Reihe von Symposien zur Geruchsforschung und zum Tierschutz, wobei letzteres auch für die Öffentlichkeit zugänglich war. An diesem Workshop nahmen insgesamt 35 Referenten aus der ganzen Welt und 18 Referenten aus der Ferne teil, die über ein breites Spektrum an Fachwissen und Erfahrung verfügten. Darüber hinaus nahmen 16 Personen persönlich an der gesamten Veranstaltung teil, und weitere Teilnehmer kamen aus der Ferne, insbesondere für den öffentlichen Teil., Das übergreifende Thema der Geruchsforschung brachte Themen aus einem breiten Spektrum von Bereichen zusammen, darunter Neurowissenschaften, Tiertraining, Krankheits- und Sprengstofferkennung, illegaler Wildtierhandel und Naturschutz, Tierschutz und Ethik, flüchtige organische Verbindungen und elektronische Nasen. Dies bedeutete, dass die Teilnehmer eine einzigartige Gelegenheit hatten, Netzwerke zu knüpfen und Wissen mit Menschen aus anderen Bereichen auszutauschen, die dennoch den gemeinsamen Nenner "Geruch" teilen. Die Woche begann mit Symposien zu den verschiedenen Themen, bei denen wir insgesamt 50 Vorträge und sieben Hauptvorträge hörten, und gipfelte in einem Tag mit Gruppendiskussionen zu den Themen der Symposien.
2020 bis 2021
Volkswagen Stiftung
AI to the Rescue: Life-and-Death Decision-Making under Conflicting Criteria
Bei großen Naturkatastrophen oder von Menschen verursachten Katastrophen können unzureichende Entscheidungen über die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser, Energie, Unterkünften, medizinischer und psychologischer Betreuung verheerende Auswirkungen haben. Bei solchen Ereignissen werden Entscheidungen über "Leben und Tod" unter Zeitdruck, dynamischen Bedingungen, widersprüchlichen Erwartungen, unvollständigen und unsicheren Informationen, Infrastrukturausfällen und unzureichenden Ressourcen getroffen, um alle dringenden, Bedürfnisse. Moderne Technologien ermöglichen die Entwicklung spezieller KI-gestützter Entscheidungsunterstützungssysteme (DSS) für solche anormalen Bedingungen. Die erforderlichen Entscheidungen beinhalten jedoch häufig widersprüchliche und unvergleichbare Kriterien (z. B. Kosten gegenüber dem Überleben und dem Wohlergehen der Menschen). Dies wirft Fragen hinsichtlich der Rationalisierbarkeit, Subjektivität und ethischen Erwägungen der betreffenden Entscheidungen auf. Darüber hinaus muss der Grad des Vertrauens in die Nutzung solcher KI-basierter Systeme untersucht werden. Um die wichtigsten soziotechnischen Aspekte von "AI to the Rescue" zu erforschen, wird sich dieses Projekt auf erfahrene Entscheidungsträger und Politiker stützen, sowie Forscher aus den Ingenieur-, Sozial- und Medizinwissenschaften. Die geplante Forschung wird sich auf Entscheidungen über medizinische Notfalleinsätze bei großen Katastrophen konzentrieren. Das Konsortium wird neue Ideen für das erforderliche KI-basierte DSS unter Berücksichtigung der soziotechnischen Aspekte liefern., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2017 bis 2020
Volkswagen Stiftung
Situationsbedingtes und verkehrseffizientes Fahren
Das Projekt ist eine Auftragsforschung der Volkswagen AG, bei der mathematische und systemtheoretische Forschung im Bereich der Verkehrswissenschaft betrieben wird. Genauer geht es um die Entwicklung neuer Methoden, die die Analyse innerstädtischen Verkehrs und einen Transfer in Fahrerassistenzsysteme erlauben. Diese Methoden sollen zum einen die Situationserkennung (Arbeitsgruppe Findeisen), zum anderen die Betrachtung optimaler Verkehrsflüsse und Verhaltensweisen (Arbeitsgruppe Sager) abdecken., Ein zentraler Punkt des Forschungsauftrages ist die Entwicklung von mathematischen Modellen, Algorithmen und Maßnahmen zur Steigerung der verkehrlichen Leistung in verschiedenen Verkehrssituationen. Insbesondere werden Algorithmen erarbeitet, die zu einer verkehrlichen Verbesserung an innerstädtischen Ampelkreuzungen führen. Weiterhin sollen Optimierungsprobleme zur Berechnung bestmöglichen Verhaltens der Fahrer und Infrastruktureinheiten bezüglich vorher definierter Größen untersucht werden. Ziel ist die Erstellung mathematischer Modelle und Algorithmen, die möglichst komplexe und realistische Verkehrssituationen abbilden und in vertretbarer Zeit lösen können.
2016 bis 2019
Volkswagen Stiftung
Zur Ermitterung des Lactaptin-Zelltod-Netzwerkes und seiner translationalen Anwendungen
Der programmierte Zelltod hat eine wichtige Funktion für alle multizellulären Organsimen. Zurzeit sind drei verschiedene Arten des Zelltods bekannt und werden intensiv beforscht: Apoptose, Autophagie und Nekroptose. Die Apoptose ist die am besten untersuchte Form des kontrollierten Zelltods und Störungen in der Apoptoseregulation führen zu einer Vielzahl von schweren Erkrankungen, wie z.B. der Entwicklung unterschiedlicher Krebsarten und Autoimmunerkrankungen. Durch verschiedene Faktoren, wie UV- oder Strahlung, Stimulation von Todesrezeptoren, Chemotherapeutika oder der Entzug von Wachstumsfaktoren kann eine apoptotische Reaktion in der Zelle auslösen. Eine zentrale Bedeutung in der Regulation und Ausführung des apoptotischen Zelltods kommt den Caspasen zu, da diese nach deren Aktivierung eine Vielzahl an Substraten spalten, die für den apoptotischen Ablauf essentiell sind. Eine weitere Variante des Zelltods ist die Autophagie, diese wird durch einen erheblichen Mangel an Nährstoffen ausgelöst und ist durch die Bildung von Autophagosomen gekennzeichnet. Nekroptose, als dritte zurzeit bekannte Art des Zelltods, ist charakterisiert durch eine Blockade der Caspaseaktivitäten, ausgelöst durch die beiden Kinasen RIP1 und RIP3. Das gegenseitige Zusammenspiel dieser drei unterschiedlichen Formen des Zelltods spielt eine zentrale Rolle in der zellulären Regulation von Leben und Tod., Die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zur Behandlung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen erfordert die Entdeckung neuer Wirkstoffe die erkrankte Zellen effizient töten, aber gesundes Gewebe verschonen. Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Entwicklung von körpereigenen Substanzen gelegt, wie z.B. TRAIL und anderen. In diesem Zusammenhang konnten unsere russischen Konsortiumspartner ein sehr potentes und selektiv wirkendes Protein entwickeln: Lactaptin. Lactaptin ist ein proteolytisch aktives Fragment des menschlichen kappa Milchproteins und ist in der Lage menschliche Krebszellen verschiedenster Zelllinien abzutöten. Es konnte gezeigt werden, dass Lactaptin verschiedene apoptotische Signalwege aktiviert und somit auch ein hohes Potenzial als Tumorsupressor besitzt. Die deutschen und ukrainischen Partner ergänzen sich in idealer Weise im Bereich der biochemischen und systembiologischen Analyse von apoptotischen Signalwegen, welche in Zusammenarbeit mit den russischen Kooperationspartnern, zu weiteren außerordentlich wichtigen Erkenntnissen in der Wirkweise von Lactaptin führen wird und somit die Möglichkeit zur Entwicklung neuer therapeutischer Anwendungen erlaubt., Der Fokus dieses Antrages liegt auf der Erforschung der von Lactaptin ausgelösten apoptotischen Signalwege und den dahinter stehenden Mechanismus der zellinternen Interaktion zu verstehen. Um diese Ziele zu erreichen wollen wir quantitative biochemische Analysemethoden, verschiedene systembiologische Methoden, Highend-Massenspektroskopie und neueste Analysemethoden posttranslationaler Modifikationen einsetzen und verschiedene Mausmodelle untersuchen. Unsere Studien über die Bedeutung von Lactaptin in apoptotischen Signalwegen wird zu Erschließung neuer und außerordentlich wichtiger Strategien in der aktuellen translationalen Forschung führen, welches das Ziel dieses Antrags ist und durch die tiefreichende Expertise der drei Projektpartner vollste Unterstützung erfährt.
2011 bis 2013
Volkswagen Stiftung
Livelihoods-Strategien privater Haushalte in Zentralasien: Eine vergleichende Stadt-Land-Analyse in Kasachstan und Kirgisistan (Co-Projektleiter Eckhard Dittrich)
Mit dem Systemtransfer wurden marktwirtschaftliche Institutionen implementiert. Nun, nach 18 Jahren der Transformation, stellt sich die Frage, inwieweit die Akteure auch marktgesellschaftliches Handeln und Verhalten übernommen haben und wie dieses frühere Handlungsmuster tangiert. Mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden wird im Länder- und Stadt-Land Vergleich das Markthandeln im Hinblick auf Eigenverantwortung und Planung (Alterssicherung, Arbeitslostigkeit, etc.) untersucht. Hierbei steht die Frage im Vordergrund, ob familiäre und freundschaftliche Sicherungsmechanismen durch organisationelle (Banken, Versicherungen etc.) ersetzt werden. Theoretisch ist das Projekt auf dem Sustainable Livelihoods Ansatz gegründet., Ziel des Projekts ist die Analyse der Handlungsmuster privater Haushalte unterer und mittlerer Einkommensgruppen in städtischen und ländlichen Regionen, um deren Lebensstrategien zu verstehen. Die Datenerhebung erfolgt durch drei Forschergruppen in den Untersuchungsländern. Daneben steht die Weiterqualifikation von Nachwuchswissenschaftlern im Vordergrund. Die Forschergruppe besteht neben den Antragstellern (Prof. Dittrich/Prof. Schrader, Univ. Magdeburg) aus: Dr. Denis Gruber (Staatliche Univ. St. Petersburg), Dr. Markus Kaiser (OSZE Akademie Bishkek), Prof. Zabirova (Eurasian National Univ. Astana), Prof. Shedenova (Al-Farabi Univ. Almaty), Dr. Gorborukova (American Univ. of Central Asia, Bishkek); Nigina Avganova, Aikokul Maksutova und Batima Mambetalina (Magdeburg)., Publikation:, Eckhard Dittrich, Heiko Schrader (Eds.), "When Salary is not Enough…", Private Households in Central Asia, Reihe: Gesellschaftliche Transformationen/Societal Transformations, Bd. 20, 408 S., 44.90 EUR, 44.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90525-3
2011 bis 2013
Volkswagen Stiftung
Arbeiten als Minderheit in einer patriarchalischen Gesellschaft: Entrepreneurinnen in Tajikistan
Der Hauptfokus der Forschungliegt auf dem Frauen-Unternehmertum in Tadschikistan (Klein- und MIttelunternehmerinnen). Laut der letzten nationalen Statistik gibt es nur 3% solcher Unternehmerinnen. Das Land leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und Arbeitsmigration. Darüber hinaus sind es aber nicht nur die unternehmerunfreundlichen Bedingungen des Landes (Gesetze und Landespolitik), die die Entwicklung des Unternehmertum verhindern, sondern auch die patriarchalische und Islamische Tradition und "ungeschriebene" gesellschaftliche Regeln und moralische Normen, die die Motivation und die Überlebens- und Erfolgsstrategien als Unternehmerinnen in einem männerdominierten Wirtschaftssektor behindern. Da diese Unternehmerinnen nicht nur Jobs und Arbeitsplätze bieten, sondern auch dadurch Einkommensquellen für sich selbst und Andere schaffen, ist es sehr wichtig, ihre Handlungsmotive und Leistungsfaktoren sowie ihre Strategien zu untersuchen, wie sie sich in Markt und Gesellschaft behaupten. Die Fragen, die in dieser Forschung untersucht werden, sind: Was sind die Hauptfaktoren und Schlüsselwerte, die die Überlebensstrategien Tadschikischer Unternehmerinnen beeinflussen? Welche Wirkung hat die unternehmerische Tätigkeit auf das Selbstbewusstsein dieser Frauen und tadschikischer Frauen im Allgemeinen, auch im Hinblick auf die gesellschaflich Gender-Hierarchie?
2010 bis 2013
Volkswagen Stiftung
Weiterbildungsbeteiligung und Altersbilder der Babyboomer “WAB”. Zur Bedeutung von Alters-, Alterns- und Altenbildern als Regulative der Weiterbildungsbeteiligung
Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Notwendigkeit von Weiterbildung in und für alternde(n) Gesellschaften soll in dem Forschungsprojekt der Frage nachgegangen werden, ob und wie gesellschaftlich konstruierte Alters-, Alterns- und Altenbilder handlungsleitende Orientierungen der 1954 bis 1964 Geborenen ( Babyboomer ) in Hinsicht auf die Weiterbildungsbereitschaft dieser Generationen beeinflussen. Welche Altersbilder sind also im Sinne von Regulativen der Weiterbildungsbeteiligung dafür mitverantwortlich, dass Erwachsene in Erwägung ziehen, sich auf Weiterbildungsaktivitäten einzulassen oder nicht? Das Projekt wird von der Volkswagenstiftung auf drei Jahre gefördert (Az.II 83191) und ist an der Universität der Bundeswehr München angesiedelt.
2011 bis 2013
Volkswagen Stiftung
Strukturierung tribologisch belasteter Oberflächen durch ultraschallunterstützte Bearbeitung
In einer Forschungskooperation mit der State Engineering University of Armenia, Eriwan werden die Möglichkeiten einer mechanischen Oberflächenstrukturierung mittels ultraschallunterstützter Bearbeitung analysiert. Ziel ist es, tribologisch belastete, geschmierte Oberflächen durch eine entsprechende Bearbeitung zu optimieren. Durch die Ultraschallbearbeitung sollen belastbare und im verschleißresistentere Kontaktflächen generiert.
2010 bis 2012
Volkswagen Stiftung
Soundcheck//Philosophie: Vermittlungsformate des Denkens
Vermittlungsformate des Denkens. Philosophie als wissenschaftliche Disziplin steht unter dem Generalverdacht, schwer zugänglich zu sein. Dies stellt die Vermittlung von Philosophie an die Öffentlichkeit vor besondere Herausforderungen, vor Schwierigkeiten, denen das geplante Veranstaltungskonzept für das Stadttheater Halle mit der Erprobung neuartiger künstlerisch-performativer Vermittlungskonzepte entgegentritt. Die Veranstaltung ist vom Grundgedanken getragen, dass das genuine Labor der Geisteswissenschaften die Bühne ist und Geisteswissenschaftler, insbesondere Philosophen, auch wissenschaftlich von der "Aufführung" wissenschaftlicher Inhalte in Performance-Experimenten profitieren können.
2008 bis 2010
Volkswagen Stiftung
Natürliche Voraussetzungen kognitiver und sozialer Fähigkeiten (Teilprojekt)
Im Gesamtprojekt wird die These vertreten, dass verschiedene kognitive Repräsentationsformate konfligieren können und so zu Einbußen in kognitiven Leistungen führen können. Eine Erforschung der Aneignungs- und Anwendungsbedingungen, unter denen Repräsentationen in verschiedenen Formaten angelegt werden, ist lohnenswet, da mithilfe dieses Wissens z.B. Lernansätze entwickelt werden können, die solche möglichen Konflikte zu vermeiden helfen., In meinem Teilprojekt geht darum, die wissenschaftstheoretischen Grundlagen zu erarbeiten, mit denen solche Konflikte zwischen Repräsentationsformaten beschrieben werden können. Meine Annahme ist, dass Repräsentationszuschreibungen nur insofern explanatorisch sind, wie sie im Kontext eines Mechanismus stehen, der darstellt, wie die Repräsentationen verarbeitet werden. In meiner Promotionsdissertation habe ich daher eine Theorie mechanistischer Erklärung erarbeitet, die sich von den derzeit vertretenen mechanistischen Positionen dadurch unterscheidet, dass sie klar reduktionistisch ist und hochgradig komplexe (nichtlineare) Interaktionen zwischen Komponenten zulässt. Andere mechanistische Ansätze marginalisieren komplexe Interaktionen als Grenzfall. Besonders kognitive Mechanismen lassen sich jedoch am fruchtbarsten als komplexe dynamische Systeme verstehen.
2008 bis 2010
Volkswagen Stiftung
Erhöhung der Standzeit und Zuverlässigkeit kleiner Spiralbohrer durch die angepasste Werkzeuggeometrie
Das Ziel der Forschung ist die Erhöhung der Standzeit und Prozesssicherheit von Mikrobohrern durch die Entwicklung neuer Werkzeuggeometrien für Bohrerdurchmesser bis 3 mm. Die Untersuchungen werden durch das IFQ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und den Lehrstuhl für Maschinenbautechnologie der Technischen Universität Georgien in Tiflis durchgeführt.
2008 bis 2009
Volkswagen Stiftung
Medizinische Versorgung von Migranten ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland -Zugang zu Gesundheitsversorgung und Anforderungen an die Medizin-
Gesundheitsversorgung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland ist defizitär. Ärzte berichten, dass diese, wenn überhaupt, erst zu spät medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Oft wird die Chance einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung vertan. Der Rechtsanspruch auf ärztliche Behandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wird von Menschen ohne Papiere aus Furcht vor Statusaufdeckung selten eingelöst. In Deutschland haben sich parallele nichtstaatliche Strukturen der medizinischen Hilfe herausgebildet, die als primärmedizinische Anlaufstellen und Vermittlungsstellen fungieren. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Universität Magdeburg und der Charité Berlin soll mit Hilfe qualitativer und quantitativer empirischer Methoden einen systematischen Überblick über Angebote nichtstaatlicher Angebote medizinischer Hilfe für Menschen ohne Papiere erarbeiten. Dabei wird fokussiert auf: gesundheitliche, sozialmedizinische und rechtliche Probleme in der Primärversorgung; Schnittstellenprobleme zu unterschiedlichen Leistungsanbietern im Gesundheitswesen; Barrieren im Zugang zu notwendigen Gesundheitsleistungen.
2005 bis 2008
Volkswagen Stiftung
Development of adaptive methods for the efficient resolution of Navier-Stokes equations and hyperbolic systems with source terms
The purpose of the project is the mathematical and numerical survey of non linear complex systems derived from problems linked to natural management resources, in particular water management. We will put the emphasis on working out efficient numerical methods that summarize as follows: - The use of self-adaptive methods in finite elements or finite volumes methods , through working out a posteriori error estimations for nonlinear systems derived from conservation laws. - The use of these estimations for automatic adaptation of meshes in an optimal way, by setting "in a better way" the degrees of freedom and developing new strategies of refinement in two or three dimensions. - Working out optimal and efficient solvents, by developing preconditioned methods allowing an efficient resolution at low cost of the large systems obtained after discretization . The numerical schemes should be appropriate for use in engineering, geophysical as well as biomechanical problems. We want to deal with the following types of problems: the Euler and Navier-Stokes equations with source terms, the shallow-water equations with source terms, which are often used in meteorological or geophysical modeling, conservation laws with nonlinear diffusion, which describe, for example, motion of oils, composites, polymers or blood (hemodynamics). In principal, providing usable results is the purpose of a numerical computation for realistic complex flows, but it is eminently desirable to be able to estimate its validity. Hence we will seek to check the efficiency and reliability of computer solution,starting from the computed solution it self and eventually from an auxiliary simple calculation. The a posteriori error estimations constitute a major tool to achieve this task in every numerical simulation and in every adaptable methods. One hould keep in mind that beyond the knowledge of the accuracy of our calculations, we also seek to minimize the cost in order to obtain the precision. A further important component for three-dimensional problems is the development of an iterative solution technique together with appropriate preconditioning. Fundamental to achieving success in any of these aspects are the choice of formulation and the approximation them selves. It is proposed that all these aspects be considered in this project: there are strong relationships and obvious interactions. Stabilized formulations, precondioned iteration and a posteriori error estimation and adaptive gird refinement are all areas which are internationally at the cutting edge research.
2005 bis 2008
Volkswagen Stiftung
Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen ?
Im internen Vergleich von Schülerinnen und Schülern zeigt sich, dass in Deutschland insbesondere die Schulleistungen der Jungen seit Anfang der neunziger Jahre stark zurückgegangen sind. Ein zentraler Einflussfaktor ist hierfür möglicherweise die Tatsache, dass sich in dieser Zeit der Medienkonsum der Jungen weit stärker als der der Mädchen erhöht hat. Insbesondere haben das Sehen von Horror- und Actionfilmen sowie die Nutzung von PC-Spielen bei ihnen teilweise so stark zugenommen, dass insoweit von einer wachsenden Medienverwahrlosung gesprochen werden kann. Zu den Auswirkungen des steigenden Medienkonsums gibt es vier zentrale Hypothesen. Zum Einen wird darauf hingewiesen, dass vielen Schülerinnen und Schülern dadurch nicht mehr genügend Zeit für das schulische Lernen und das Erledigen der Hausarbeiten bleibt. Zum anderen trägt ein hoher Medienkonsum möglicherweise zur sozialen Verarmung der Betroffenen bei, weil ihnen zu wenig Zeit bleibt, sich auf sportliche, musikalische oder andere sinnvolle Freizeitaktivitäten einzulassen. Ferner halten es Neurobiologen für denkbar, dass das regelmäßige Betrachten von Horror- und Gewaltfilmen sowie die Nutzung entsprechender PC-Spiele den Transfer schulischer Wissensinhalte vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis erheblich beeinträchtigt. Und schließlich sehen Intelligenzforscher in der mit einem exzessiven Fernsehkonsum einher gehenden Bewegungsarmut und der mit ihm verbundenen geistigen Passivität zwei Belastungsfaktoren, die die Intelligenzentwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen beeinträchtigen können. Bisher sind zu diesen Fragen weder in Deutschland noch in anderen Industriestaaten der westlichen Welt grundlegende Analysen durchgeführt worden. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen zunächst die oben skizzierten Hypothesen zu den Auswirkungen eines hohen Medienkonsums systematisch untersucht werden. Ferner geht es darum, für verschiedene Schultypen und Altersgruppen von Kindern und Jugendlichen und ihre Eltern, sowie für die unterschiedlichen Schultypen medienpädagogische Unterrichts- und Beratungskonzepte zu entwickeln und diese daraufhin zu testen, ob sie geeignet sind, der Medienverwahrlosung entgegen zu wirken. Die verschiedenen Untersuchungsteile sind mit dem Ziel konzipiert und aufeinander abgestimmt worden, dass ihre Befunde sich gegenseitig ergänzen.
2004 bis 2007
Volkswagen Stiftung
Demokratie und Umwelt in Russland
In dem Projekt wurde die Transformation in Russland untersucht anhand der Öffentlichkeitsbeteiligung in umweltrelevanten Entscheidungsverfahren. Die Ergebnisse basieren auf 40 Fallbeispielen zu Umweltverträglichkeitsprüfungen in ganz Russland über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten. Sie geben Anlass, den Rückschritt in der Öffentlichkeitsbeteiligung festzustellen und damit auch den Rückschritt in der demokratischen Entwicklung Russlands seit der Perestroika, die auch von einer Umweltbewegung motiviert wurde.
2002 bis 2005
Volkswagen Stiftung
Unterrichten für Europa: LehrerInnen in Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland
Die Studie untersucht, inwieweit eine Internationalisierung der stark nationalstaatlich geprägten Schule tatsächlich stattfindet. Das Hauptinteresse gilt der Arbeit von Lehrkräften aus der Tschechischen Republik, Deutschland/Sachsen und Polen, die in Interviews selbst zu Wort kommen. Untersucht werden jedoch nicht nur ihre subjektiven Aussagen zur europäischen Bewusstseinsbildung, sondern der internationale Vergleich gibt Aufschluss über das Wechselspiel zwischen Lehrerhandeln (Mikroebene), den nationalen Besonderheiten der Institution Schule (Mesoebene) und der makrogesellschaftlichen Europäisierung. Den theoretischen Hintergrund dieser komplexen Analyse bildet das Habitus-Konzept Pierre Bourdieus, in dessen Licht andere professionstheoretische Ansätzen gespiegelt werden. Die Befunde zeigen u.a., dass der Nationalstaat nach wie vor wesentlichen Einfluss auf das Handeln im schulischen Feld besitzt, dass universelle Tendenzen von Schule, einem sozial und kulturell integrativ wirkenden europäischen Gesellschaftsmodell entgegenstehen und dass grundlegende bildungspolitische Reformen erforderlich sind.
2002 bis 2004
Volkswagen Stiftung
Umweltrelevante Entscheidungsverfahren in einem erweiterten Europa.
Anhand von Fallstudien zu drei Regionen (Moskau, Westkaukasus, Baikal) beschäftigt sich das Projekt in einem ersten Schritt mit den Instrumenten der Umweltfolgenabschätzung und -bewältigung in der russischen Föderation unter dem Aspekt der Öffentlichkeitsbeteiligung als Indikator für den Stand der Demokratisierung in Entscheidungsprozessen. Anschliessend wir in einem zweiten Schritt nach den Möglichkeiten einer Harmonisierung der russischen Instrumente mit den Standards in der Europäische Union gefragt. Die Projektleitung und -administration liegt bei Prof. Köppel, TU Berlin, Institut für Landschafts-und Umweltplanung. Kooperationspartner auf russ. Seite ist Prof. Dr. A. Drozdov, Institut für Geografie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau
2002 bis 2004
Volkswagen Stiftung
Einzelprivatunternehmertum: Entstehungs- und Etablierungsmuster im Vergleich (Bulgarien, Tschechien, Russische Föderation)
Vor dem Hintergrund der Transformation Osteuropas und der Bedeutung von Kleinunternehmen in diesem Prozess untersucht das Projekt, welche Formen von Kapital (ökonomisches Kapital, Bildungskapital, Sozialkapital, Informationskapital, politisches Kapital) für die erfolgreiche Etablierung von Kleinunternehmen notwendig sind. Mithilfe von qualitativen Methoden werden Biographien von Unternehmern und Unternehmenslebenszyklen in den drei Ländern untersucht. Hierbei wird von einem theoretischen Ansatz der Pfadabhängigkeit ausgegangen.
2001 bis 2003
Volkswagen Stiftung
Numerische Modellierung von komplexen kompressiblen Strömungen mit echt mehrdimensionalen Verfahren
Ziel des Projektes ist die mathematische Modellierung von komplexen nichtlinearen Systemen von Erhaltungsgleichungen mit Quelltermen und/oder Dissipationstermen. Wir werden klassische, d.h. Newtonische, sowie auch nicht-Newtonische Dissipationsterme betrachten. Das Forschungsvorhaben konzentriert sich auf die Entwicklung von neuen numerischen Verfahren, die mit Hilfe von folgenden numerischen Approximationen von Splitting-Typ konstruiert werden: - eine echt mehrdimensionale Approximation mittels Bicharakteristiken der nichtlinearen Konvektionsterme erster Ordnung - eine stabile Finite-Elemente-/Finite-Differenzen-Approximation der Quellterme, sowie auch der Dissipationsterme. Die numerischen Verfahren sollen für ingenieurwissenschaftliche, geophysikalische oder biomechanische Anwendungen geeignet sein. Wir möchten die folgenden Beispielprobleme studieren: die Euler- und Navier-Stokes-Gleichungen mit Quelltermen, die Flachwasserwellen-Gleichungen mit Quelltermen, die z.B. in der geophysikalischen oder meteorologischen Modellierung verwendet werden, Erhaltungsgleichungen mit nichtlinearer Dissipation, wie z.B. Strömung von Ölen, Komposit-Materialien, Polymeren oder des Blutes, s.g. Hämodynamik. Da numerische Berechnungen häufig, z.B. bei Problemen der Ingenieurwissenschaften, auf Differentialgleichungen angewandt werden, deren Lösung nicht explizit bekannt ist, können numerische Approximationen irreführende Ergebnisse liefern. Zur Absicherung der Verfahren ist eine weitere mathematische Analyse der Stabilität und der Genauigkeit der Approximationen wichtig.
2001 bis 2003
Volkswagen Stiftung
Einzelprivatunternehmertum: Entstehungs- und Etablierungsmuster im Vergleich (Bulgarien, Tschechien, Russische Förderation
Für Klein-und Mittelbetriebe wird unterstellt, dass sie das Rückgrat moderner, kapitalistischer Marktwirtschaften in westlichen Demokratien bilden. Die zentrale Frage des Projektes lautet, ob dieses auch für Transformationsökonomien der Fall ist. Diese Frage wird empirisch vergleichend in den angegebenen Ländern überprüft und zwar mit quantitativen wie mit qualitativen Methoden.
2003 bis 2003
Volkswagen Stiftung
Internationale Sommerschule Robuste Sprachverarbeitung 7.7.-18.7.2003
Die Sommerschule leistet folgendes:- Vermitteln von präzisem Methodenwissen und fertigkeiten in Techniken der Spracherkennung für junge Wissenschaftler, die noch keine vertiefte Erfahrung in diesem Feld haben- Vermitteln detaillierter Kenntnisse für robuste Methoden - Anleitung der Wissenschaftler zum unmittelbaren Anwenden der erworbenen Kenntnisse in existierenden Spracherkennungssystemen- Junge Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein individuelles Spracherkennungssystem in ihrer Muttersprache zu erstellen auf der Grundlage existierender Korpora- Eröffnen von Kontakten zu anderen akademischen Institutionen und der Industrie, durch eingeladene Referenten und anwendungsorientierte Zusammenarbeit am Hochschulort
1999 bis 2000
Volkswagen Stiftung
Pfandhäuser in St. Petersburg: Der Pfandkredit als Strategie der Lebensbewältigung einkommensschwacher Haushalte?
Pfandhäuser werden in der Litetatur als "Banken für die Armen" beschrieben. Diese Hypothese wurde aufgegriffen und mit verschiedenen Methoden quantitativer und qualitativer Forschung untersucht., Themanschwerpunkte: Geschichte russischer Pfandhäuser, der Pfandhausmarkt in St. Petersburg, 100 quantitative Interviews mit Kunden über ihre Lebensbedingungen und den Pfandkredit, 5 Tiefeninterviews mit Kunden, vorstrukturierte Interviews mit Managern von Pfandhäusern, die Lebensgeschichte eines Pfandhausmanagers und einer besonders erfolgreichen Firma
1996 bis 1999
Volkswagen Stiftung
Modellierung des dynamischen Verhaltens von Wirbelschichttrockern zum Zweck der Regelung
Es wird unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Bilanzen und Kinetiken sowie der Populationsdynamik der Partikeln ein physikalisch begründetes Modell für die kontinuierliche Wirbelschichttrocknung abgeleitet. Auf seiner Basis und unter Berücksichtigung der starken nicht-Linearität des Prozesses werden Regelungs- und Steuerungskonzepte entwickelt und implementiert. Validierung und Bewertung werden durch Experimente in einem kontinuierlichen Wirbelschichttrockner unter stationären wie auch unter dynamischen Bedingungen ermöglicht. Dabei wird die Feuchtebeladung der Feststoffe mit Mikrowellen, die Feuchtebeladung des Abgases mit einem IR-Spektrometer bestimmt.
1996 bis 1999
Volkswagen Stiftung
Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Kopplung einer Dehydrierreaktion und einer Hydrierreaktion in einem Membranreaktor
Im Rahmen des Projektes werden experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Kopplung der gleichgewichtslimitierten endothermen Dehydrierung von Cyclohexanol mit der exothermen Hydrierung von Cyclohexen in einem katalytischen Membranreaktor durchgeführt. Zur Steigerung des Umsatzes zu Gunsten des Zielproduktes Cyclohexanon wird Wasserstoff, der während der Dehydrierung entsteht, über eine Membran aus dem Reaktionsraum entfernt und auf der anderen Seite der Membran mit Cyclohexen zu Cyclohexan umgesetzt. Experimentelle Ergebnisse zeigen, daß mit diesem Reaktortyp höhere Umsätze erreicht werden können als in konventionellen Reaktoren.
1997 bis 1999
Volkswagen Stiftung
Anwendung der Stefan-Maxwell-Theorie zur Beschreibung von Transportvorgängen in porösen Membranen
Poröse Membranen werden zunehmend zur Trennung von Stoffgemischen und in Membranreaktoren verwendet. Ein optimaler Einsatz erfordert dabei Membranen mit an die jeweilige Aufgabe angepaßten Porositäten und Transporteigenschaften. Zum Stofftranport und zur Selektivität der Trennung tragen dabei in der Regel verschiedene Mechanismen bei. Eine Diskriminierung zwischen diesen Mechanismen sowie eine Quantifizierung des Stofftransportes erfordert die Einbeziehung experimenteller Untersuchungen. Im Projekt soll der Einsatz instationärer Versuchstechniken erprobt werden. Verschiedene poröse Membranen sollen vergleichend untersucht werden. Die mathematische Beschreibung der Versuchsergebnisse soll auf der Grundlage der Stefan-Maxwell-Gleichungen unter quantitativer Einbeziehung kinetischer Wechselwirkungen erfolgen.
