Landesförderungen
2025 bis 2031
Land (Sachsen-Anhalt)
Unterrichtssimulationen mit ChatGPT zur Professionalisierung angehender Deutschlehrkräfte
Das Forschungsprojekt untersucht, inwiefern KI-gestützte Unterrichtssimulationen mit ChatGPT die professionelle Entwicklung angehender Lehrkräfte im Fach Deutsch unterstützen können. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Erstens wird geprüft, ob Studierende durch dialogische Interaktionen mit einer KI zentrale Elemente des, Dialogic Teaching, einüben und vertiefen können. Zweitens wird analysiert, wie sich die Reflexionskompetenz über eigenen Unterricht zwischen Studierenden mit und ohne KI-basierte Unterrichtssimulationen unterscheidet. Ziel ist es, aufzuzeigen, welches Potenzial KI-Simulationen für die Förderung dialogischer Unterrichtsführung und reflektierter professioneller Praxis in der Lehrkräftebildung besitzen.
2024 bis 2029
Land (Sachsen-Anhalt)
Linguistische Gesellschaftsforschung
Aufbau der "Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung" (AlGf) an der OvGU., Die Arbeitsstelle bietet sprachwissenschaftliche Expertise zur Analyse gesellschaftlicher Themen. In Form von Studien, Beratungstools und Schulungsprogrammen untersucht sie Sprache, um Gesellschaft zu verstehen., Dabei arbeitet sie sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit Kooperationspartnern. Die AlGf hat eigene Forschungsschwerpunkte, versteht sich aber in erster Linie als themenoffene Transferstelle für alle, die gesellschaftliche Probleme verstehen wollen und lösen müssen
2024 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Überwachung von Geburtsfehlern - Chance zur Verbesserung oder Risiko eines Qualitätsverlustes? Überprüfung der Auswirkungen und des Wertes des International Clearinghouse for Birth Defects Surveillance and Research (ICBDSR) auf die Überwachung, Forschung und Prävention von Geburtsfehlern (in den letzten 50 Jahren) (Arbeitstitel)
Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Überwachung von Geburtsfehlern - Chance zur Verbesserung oder Risiko eines Qualitätsverlusts? Überprüfung der Auswirkungen und des Werts des International Clearinghouse for Birth Defects Surveillance and Research (ICBDSR) auf die Überwachung, Forschung und Prävention von Geburtsfehlern (in den letzten 50 Jahren), Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2023 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Epidemiologische Aspekte angeborener Herzfehler (Arbeitstitel)
Ziel der Promotion ist die Untersuchung und Auswertung epidemiologischer Aspekte angeborener Herzfehler. Es soll der Anteil pränataler Diagnosen und folgendem Schwangerschaftsausgang, der Verlauf von Morbidität und Mortalität sowie psychosoziale Aspekte der Betreuung betroffener Kinder und deren Familien im Untersuchungszeitraum 1980 bis 2022, ggf. mit einer Unterauswertung 2000 bis 2022 untersucht werden.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Inklusive Forschungswerkstatt und KI - Ein Teilprojekt des Teilhabekompass
Die inklusive Forschungswerkstatt beschäftigt sich mit inklusiven Bildungsfragen rund um digitale Teilhabe im Land Sachsen-Anhalt. Angegliedert an das Forschungsprojekt Teilhabekompass der Professur für Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Wissenschaftliche Weiterbildung und Weiterbildungsforschung treffen sich (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung, mit und ohne Hochschulzugangseberechtigungen und unterschiedlichen Qualifizierungen 14 tägig, um in interdisziplinären Teams zusammen zu forschen., Die Arbeitsergebnisse fließen in das Projekt Teilhabekompass und Werkstatt-Uni der Professur ein., Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Olaf Dörner.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Inklusive Forschungswerkstatt und KI - Ein Teilprojekt des Teilhabekompass
Die inklusive Forschungswerkstatt beschäftigt sich mit inklusiven Bildungsfragen rund um digitale Teilhabe im Land Sachsen-Anhalt. Angegliedert an das Forschungsprojekt Teilhabekompass der Professur für Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Wissenschaftliche Weiterbildung und Weiterbildungsforschung treffen sich (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung, mit und ohne Hochschulzugangseberechtigungen und unterschiedlichen Qualifizierungen 14 tägig, um in interdisziplinären Teams zusammen zu forschen., Die Arbeitsergebnisse fließen in das Projekt Teilhabekompass und Werkstatt-Uni der Professur, Inklusive Forschungwerkstatt 2025 ein., Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Olaf Dörner.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Inklusiver Teilhabekompass Sachsen-Anhalt für digitale Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Forschung
Inklusiver Teilhabekompass Sachsen-Anhalt für digitale Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Forschung, Der Inklusive Teilhabekompass Sachsen-Anhalt entwickelt, erprobt und erforscht ein digitales, barrierearmes Orientierungssystem für inklusive Erwachsenen- und Weiterbildung. Ziel ist es, Erwachsenen mit und ohne Behinderung den Zugang zu Informationen, Bildungs- und Beratungsangeboten zu erleichtern und Organisationen bei der Gestaltung inklusiver Lernsettings zu unterstützen., Auf Grundlage der Forschung zu Digitalisierung und Inklusion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird der Kompass inklusiv (mit Erwachsenen mit und ohne Behinderungen) in Workshops, Seminaren und im Labor für inklusive Erwachsenenbildungsforschung erarbeitet. Das Projekt vernetzt Bildungsakteure, Behindertenhilfe, Unternehmen, Hochschulen und Kulturinstitutionen in Sachsen-Anhalt, um inklusive Sozialräume zu stärken und digitale Teilhabe zu erweitern., Adressiert werden Erwachsene mit unterschiedlichen Behinderungen sowie Institutionen und Unternehmen, die inklusive Weiterbildungsangebote entwickeln oder nutzen wollen. Der Kompass dient als Leitfaden für lebenslanges Lernen, sensibilisiert für Inklusionsmöglichkeiten, fördert gemeinsame Bildungsaktivitäten und trägt zur Reduktion bestehender Barrieren bei.
2023 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Intelligente Prozesssysteme für eine umweltfreundliche kohlenstoffbasierte chemische Produktion in einer nachhaltigen Gesellschaft
Das SmartProSys-Forschungscluster zielt darauf ab, fossile Rohstoffe in der chemischen Produktion durch erneuerbare Kohlenstoffquellen zu ersetzen und damit einen Beitrag zu einer kohlenstoffneutralen Gesellschaft zu leisten. Sie verfolgt eine systemorientierte Strategie und untersucht ressourceneffiziente Abbau- und Synthesestrategien auf Prozessebene, intelligente katalytische Umwandlungen auf molekularer Ebene sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen auf einer höheren Systemebene. Die Komplexität des Systems erfordert die Entwicklung leistungsstarker Rechen- und maschineller Lernmethoden für den Entwurf, die Simulation, die Optimierung und die Steuerung des Systems. An SmartProSys sind Forscher aus den Bereichen der systemorientierten Verfahrenstechnik, Chemie, Mathematik, Logistik, Politikwissenschaft und Psychologie beteiligt., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Mixed-Methods-Forschungsprojekt zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Verbreitung und das Erleben von Einsamkeit
Durch vorangegangene Forschungsprojekte zu, „Risiken und Chancen von Einsamkeit in der digitalen Arbeits- und Lebenswelt Sachsen-Anhalts“, sowie, „Wohnformen und soziale Netzwerke und deren Einfluss auf Einsamkeitserfahrungen“, liegen bereits erste Ergebnisse zu den Belastungen durch Einsamkeit für bestimmte Personengruppen im Bundesland vor. Das aktuelle Forschungsprojekt knüpft an diese Erkenntnisse an und untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen Digitalisierungsprozessen, psychischer Gesundheit und Einsamkeit., Im Rahmen eines Mixed-Methods-Forschungsdesigns soll eine theoriegeleitete, repräsentative Umfrage für Sachsen-Anhalt entwickelt und durchgeführt werden. Ziel ist es, die Einsamkeitsbelastungen im Bundesland insgesamt zu beleuchten, Stadt-Land-Unterschiede sowie Differenzen nach Bildungshintergrund und Alter herauszuarbeiten, Faktoren für die Entstehung oder Minderung verschiedener Formen von Einsamkeit zu identifizieren und schließlich auch politische Dimensionen und Folgen von Einsamkeit zu analysieren. Ergänzend werden mittels qualitativer Zugänge – insbesondere leitfadengestützter und ethnografischer Interviews – vertiefte Erkenntnisse zu Entstehungskontexten sowie zum konkreten Erleben von Einsamkeit gewonnen. Auf dieser Grundlage lässt sich eine einsamkeitsbezogene und milieuspezifische Kartografie des sozialen Raums Sachsen-Anhalt als Veröffentlichungsformat auf Basis wissenschaftlicher Evidenz erstellen und anhand dessen Handlungsstrategien für Politik und Gesellschaft entwickeln.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Mixed-Methods-Forschungsprojekt zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Verbreitung und das Erleben von Einsamkeit in Sachsen-Anhalt
Durch vorangegangene Forschungsprojekte zu, „Risiken und Chancen von Einsamkeit in der digitalen Arbeits- und Lebenswelt Sachsen-Anhalts“, sowie, „Wohnformen und soziale Netzwerke und deren Einfluss auf Einsamkeitserfahrungen“, liegen bereits erste Ergebnisse zu den Belastungen durch Einsamkeit für bestimmte Personengruppen im Bundesland vor. Das aktuelle Forschungsprojekt knüpft an diese Erkenntnisse an und untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen Digitalisierungsprozessen, psychischer Gesundheit und Einsamkeit., Im Rahmen eines Mixed-Methods-Forschungsdesigns soll eine theoriegeleitete, repräsentative Umfrage für Sachsen-Anhalt entwickelt und durchgeführt werden. Ziel ist es, die Einsamkeitsbelastungen im Bundesland insgesamt zu beleuchten, Stadt-Land-Unterschiede sowie Differenzen nach Bildungshintergrund und Alter herauszuarbeiten, Faktoren für die Entstehung oder Minderung verschiedener Formen von Einsamkeit zu identifizieren und schließlich auch politische Dimensionen und Folgen von Einsamkeit zu analysieren. Ergänzend werden mittels qualitativer Zugänge – insbesondere leitfadengestützter und ethnografischer Interviews – vertiefte Erkenntnisse zu Entstehungskontexten sowie zum konkreten Erleben von Einsamkeit gewonnen. Auf dieser Grundlage lässt sich eine einsamkeitsbezogene und milieuspezifische Kartografie des sozialen Raums Sachsen-Anhalt als Veröffentlichungsformat auf Basis wissenschaftlicher Evidenz erstellen und anhand dessen Handlungsstrategien für Politik und Gesellschaft entwickeln.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
MultiplikatorInnen der „Werkstatt-Uni“. Inklusion und Nachhaltigkeit. Ein Teilprojekt des Teilhabekompass.
Die Werkstatt-Uni ist ein innovatives Bildungsprojekt, das inklusive, Bildungsangebote für (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderungen in einem, universitären Kontext bereitstellt. Ziel des Projekts ist es, Bildungsprozesse in, einem inklusiven Setting zu ermöglichen und soziale Interaktionen zwischen, den Beteiligten zu fördern. Um längerfristig im Sinne eines nachhaltigen Wissenschaftsmanagements die Fortführung des Projektes sicherstellen zu können, ist es notwendig MultiplikatorInnen zu, gewinnen und projektbezogen auszubilden. Im Projekt "MultiplikatorInnen der Werkstatt-Uni. Inklusion und Nachhaltigkeit" werden diese über einen längeren Zeitraum inklusiv geschult und, trainiert, eigenständige Inklusionsveranstaltungen wie die Werkstatt-Uni zu konzipieren und, durchzuführen. Die MultiplikatorInnenausbildung wird im Verlauf des Projektes Teilhabekompass kontinuierlich durchgeführt und fortlaufend erweitert. Die ersten interdisziplinär geschulten MultiplikatorInnen konnten bereits im Wintersemester 2025/2026 ihre Arbeit als Lehrbeauftragte im Projekt aufnehmen. Der erste Durchgang der MulitiplikatorInnenschulung dauerte 4 Semester. Die konzeptionelle Vereinheitlichung für zukünftige MultiplikatorInnenschulungen wird aktuell im Teilprojekt des Teilhabekompass unter Einbeziehen partizipativer Elemente durchgeführt. Die MultiplikatorInnenschulungen werden durch inklusive Seminare zur persönlichen Entwicklung begleitet.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
MultiplikatorInnen der „Werkstatt-Uni“. Inklusion und Nachhaltigkeit. Ein Teilprojekt des Teilhabekompass.
Die Werkstatt-Uni ist ein innovatives Bildungsprojekt, das inklusive, Bildungsangebote für (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderungen in einem, universitären Kontext bereitstellt. Ziel des Projekts ist es, Bildungsprozesse in, einem inklusiven Setting zu ermöglichen und soziale Interaktionen zwischen, den Beteiligten zu fördern. Um längerfristig im Sinne eines nachhaltigen Wissenschaftsmanagements die Fortführung des Projektes sicherstellen zu können, ist es notwendig MultiplikatorInnen zu, gewinnen und projektbezogen auszubilden. Im Projekt "MultiplikatorInnen der Werkstatt-Uni. Inklusion und Nachhaltigkeit" werden diese über einen längeren Zeitraum inklusiv geschult und, trainiert, eigenständige Inklusionsveranstaltungen wie die Werkstatt-Uni zu konzipieren und, durchzuführen. Die MultiplikatorInnenausbildung wird im Verlauf des Projektes Teilhabekompass kontinuierlich durchgeführt und fortlaufend erweitert. Die ersten interdisziplinär geschulten MultiplikatorInnen konnten bereits im Wintersemester 2025/2026 ihre Arbeit als Lehrbeauftragte im Projekt aufnehmen. Der erste Durchgang der MulitiplikatorInnenschulung dauerte 4 Semester., Die konzeptionelle Vereinheitlichung für zukünftige MultiplikatorInnenschulungen wird aktuell im Teilprojekt des Teilhabekompass unter Einbeziehen partizipativer Elemente durchgeführt., Die MultiplikatorInnenschulungen werden durch inklusive Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung begleitet.
2022 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Plattform für Datenwissenschaft und Computermodellierung (DECODE-Plattform)
Diese Plattform ist Teil der vom Ministerium geförderten Projekte zur Vorbereitung auf die Exzellenzinitiative Cognitive Vitality., Die Probleme im Bereich der kognitiven Vitalität sind so komplex, dass out-of-the-box Machine Learning (ML) und datenwissenschaftliche Algorithmen nicht angewendet werden können. [Die jüngsten Fortschritte im Bereich des datengesteuerten Lernens, einschließlich der Methoden der Computational Intelligence (CI), des maschinellen Lernens (ML) und der Datenwissenschaft, haben zusammen mit leistungsstarken Rechenressourcen die Grenzen für die Lösung realer Probleme komplexer Systeme geöffnet. Mehr denn je können wir das Potenzial solcher Methoden für Probleme in verschiedenen Disziplinen nutzen, die bisher nur begrenzt mit der Informatik verbunden waren. Das Hauptziel der DECODE-Plattform ist die Förderung und Verbreitung von Querschnittsforschung für kognitive Vitalität., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Geburtshilfliche Komplikationen bei durch Kindwunschbehandlung (assistierte Reporduktion, reproduktionsmedizinische Behandlung, ART) gezeugten Kindern (Outcome ART) KiWu Halle (Arbeitstitel)
Ziel ist die epidemiologische Untersuchung in Sachsen-Anhalt zum Fehlbildungsrisiko bei Kindern, die mit Hilfe von assistierter Reproduktionstechnologie (ART) gezeugt wurden in Zusammenarbeit mit dem Kinderwunschzentrum Halle (Saale), Medizinisches Versorgungszentrum, Universitätsklinikum Halle gGmbH
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
MentalBurden - Individuelle Last und gesellschaftliche Kosten psychischer Erkrankungen in Sachsen-Anhalt
Das Ziel des Projekts ist die Beobachtung und Darstellung der psychischen Gesundheit der in Sachsen-Anhalt lebenden Bevölkerung und den damit verbundenen Kosten und Auswirkungen für und auf die Gesellschaft. Sachsen-Anhalt scheint insofern interessant, da die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen über dem Bundesdurchschnitt liegt, was auf eine erhöhte psychische Belastung der Bevölkerung hindeutet (DAK Gesundheit, 2023);, (Techniker Krankenkasse, 2025)., Diese Entwicklung ist mit erheblichen Kosten auf verschiedenen Ebenen verbunden. Auf individueller Ebene führen psychische Belastungen zu verminderter Lebenszufriedenheit, eingeschränkter Lebensqualität und einem Verlust an gesunden Lebensjahren (Rehm & Shield, 2019). Gesamtgesellschaftlich entstehen beträchtliche ökonomische Kosten durch Produktivitätsverluste, Konsum- und Sparverhalten (Abramson, Boerma, & Tsyvinski, 2024); (World Health Organization, 2025) sowie potenzielle Auswirkungen auf die politische Zufriedenheit und den sozialen Zusammenhalt (Bernardi, Sala, & Gotlib, 2024); (Landwehr, Ojeda, & Weingärtner, 2025)., Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts MentalBurden sollen längschnittliche Panel-Daten zu psychischen, ökonomischen und politischen Outcomes erhoben und die Analysen mittels schon vorhandener Paneldaten zur psychischen Gesundheit von Studienteilnehmenden aus Sachsen-Anhalt, ergänzt werden.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Emotionen in Tinte. Eine Oral History der Tätowier-Kultur der DDR vor dem Hintergrund eines problematischen Diskurses, 1949–1989/90
Das Promotionsvorhaben zielt darauf ab, eine Kulturgeschichte der Tätowierung in der DDR aus emotions-, körper- sowie geschlechtergeschichtlicher Perspektive zu erarbeiten; diese gilt es vor dem Hintergrund eines problematischen Diskurses zu ergründen, der über diverse kommunikative Medien geführt wurde (und wird). Es wird von der Annahme ausgegangen, dass vorhandene Überlieferungen – seien es populäre, Medien wie Zeitungen, Filme und Lieder, wissenschaftliche Abhandlungen oder staatliche Dokumente –, welche sich innerhalb der DDR mit der Kulturpraktik der Tätowierung oder nachträglich, sprich nach dem Ende des Regimes, mit der Tätowierung in der DDR befassen, von negativen und punktuell positiv-romantisierenden Stereotypen dominiert werden. Diese schließen an historische Traditionen an, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch Stigmatisierung und in der Tätowier-Szene selbst durch Romantisierung geprägt sind. Genannter Diskurs hat also – so die These – eine defizitäre DDR- und Post-DDR-Darstellung der Tätowierung (in der DDR) hervorgebracht, die bis in die Gegenwart hinein defizitär geblieben ist. Die Arbeit wird sich (herrschafts-)kritisch mit diesem Diskurs auseinandersetzen.
2025 bis 2028
Land (Sachsen-Anhalt)
Nicht-invasive pränatale Testung (NIPT) auf Aneuploidien und darüber hinaus - Aspekte der Fehlbildungsepidemiologie in Sachsen-Anhalt (Arbeitstitel)
Nicht-invasive pränatale Testung (NIPT) auf Aneuploidien und darüber hinaus - Aspekte der Fehlbildungsepidemiologie in Sachsen-Anhalt: Wissensstand / Motivation / Inanspruchnahme der Schwangeren in Sachsen-Anhalt
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Identifikation von Handlungsfeldern zur Ernährungsbildung in der kinderärztlichen Praxis aus Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten sowie kooperierenden Gesundheitsberufen - Teilbereich 2: quantitative Erhebung (empirische Kompetenzerfassung über Fragebogenauswertung in Bezug auf ärztliches Personal) (Arbeitstitel)
Die medizinische Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und-ärzten sowie kooperierenden Gesundheitsberufen im pädiatrischen Bereich kann maßgeblich das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen., Um möglichen Folgen einer ungesunden Ernährungsweise wie Übergewicht, Adipositas, Herzkreislauferkrankungen oder Gelenkbeschwerden vorzubeugen, sollen das medizinische Ernährungswissen, die Beratungskompetenz und strukturelle Gegebenheiten in der kinderärztlichen Praxis analysiert werden. Anschließend sollen berufsgruppenspezifische Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Ernährungsbildung und damit der Ernährungskompetenz von Kindern, Jugendlichen und Ihren Bezugspersonen abgeleitet werden.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Innovation Experience Incubator
Ego.Inkubator. Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Innovation Xperience ist mehr als nur ein Inkubator; es ist ein dynamischer Knotenpunkt für Innovation, der Start-ups stärken und ihren Weg von der Idee zum Markterfolg beschleunigen soll. Unser Ansatz verbindet akademische Exzellenz, Branchenexpertise und Unternehmergeist,um ein florierendes Ökosystem für technologische und geschäftliche Innovationen zu schaffen. Im Kern bietet Innovation Xperience Start-ups in der Frühphase die notwendige Infrastruktur, Mentoring und Zugang zu Finanzmitteln, um ihre Ideen effizient zu skalieren.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Innovationspartnerschaft (Autonome) KI-gestützte Medizinroboter Plattform für die minimal invasive Chirurgie und Intervention
Bei den gegenwärtigen Systemen für roboterassistierte Operationen handelt es sich im Wesentlichen um Telemanipulatoren. Ziel ist es mittels künstlicher Intelligenz und Bilderkennung autonome Systeme zu etablieren welche in echt Zeit Navigation Organe und Strukturen erkennen und dadurch in die Fähigkeit versetzt werden autonome Aktionen auszuführen. Basierend auf diesen Fähigkeiten können dann Chirurgen und Interventionallisten von den Fähigkeiten intelligenter Assistenz Systeme profitieren. Auch können hierdurch in einem virtuellen Umfeld Operationen erlernt und vorbereitet werden. Dadurch werden Lernkurve verkürzt was perspektivisch einen Fachkräftemangel kompensieren kann. Es ist zu erwarten, dass solche Systeme telemedizinisch eingesetzt werden können und damit die Versorgung in der Fläche gewährleistet wird., Forschungsfragen, - Ist eine echtzeit Navigation von Robotern bei operativer und interventioneller Therapie umsetztbar, - Ist eine Autonomisierung der Robotersysteme für einen sicheren Einsatz in der operativen Medizin möglich
2021 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Intelligenter Mobilitätsraum Magdeburg
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Forschungsschwerpunkt Intelligenter Mobilitätsraum, Sprecher Prof. A. Wendemuth) und die Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) schaffen gemeinsam in der Region Magdeburg einen Experimentierraum für Mobilitätslösungen. Dazu haben beide Seiten im Februar 2021 einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Neue Ergebnisse und Technologien aus der Forschung werden für Mobilität & Leben/ Wohnen der Zukunft erprobt und umgesetzt. Praxisnah werden Alltagslösungen entwickelt, um Stadt und Umland besser miteinander zu vernetzen. Hier entstehen individualisierte Angebote sowohl für mobilitätseingeschränkte ältere Menschen wie auch für junge mobile Familien.
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
NACHOS: Navigating the Chaos of Innovation and Transformation
Viele Innovationen scheitern nicht an der technischen Durchführbarkeit, sondern an psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren bei der Einführung, Umsetzung und Etablierung. Bisherige Ansätze haben sich entweder auf das Verstehen sozialer Implikationen oder auf die ökonomische Prozessgestaltung fokussiert. Ein integrierter Ansatz ist bisher kaum vorhanden. Ziel des Vorhabens ist, eine integrierte Perspektive zu entwickeln, um zu beantworten wie eine Innovation sowohl ökonomisch als auch sozial gelingen kann., NACHOS ist ein gemeinsames Projekt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und der Fakultät für Humanwissenschaften und zielt auf einen integrierten Ansatz ab. Sie will human- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und Methoden nutzen, um gezielt die sozialen und kulturellen Faktoren von Innovationen und deren Interaktion mit ökonomischen oder technischen Aspekten zu erforschen. Die verbindende Frage lautet, wie eine Innovation technisch, ökonomisch und sozial gelingen kann und wie sich diese drei Dimensionen zueinander verhalten, um schließlich die Bedingungen für das Gelingen, die Adaption und Diffusion von Innovationen zu verbessern. Dabei sollen methodische Ansätze aus wirtschafts- und humanwissenschaftlichen Blickwinkeln kombiniert werden.
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
BiRe – Bilanzierung von Remanufacturing-Prozessen von industriellen Produkten
Das Forschungsvorhaben „BiRe“ widmet sich der Entwicklung eines innovativen Bewertungsinstrumentes, das Unternehmen bei der Entscheidung für oder gegen ein Remanufacturing von Produkten und Baugruppen unterstützt. Ziel ist es, eine umfassende Analyse ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte zu ermöglichen, um die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Kreislaufprozessen zu bewerten., Durch die Integration logistischer Faktoren und die Berücksichtigung sowohl stofflicher als auch energetischer Rohstoffe soll eine detaillierte Messung der Umweltauswirkungen und der Ressourceneffizienz von Remanufacturing-Prozessen gewährleistet werden. Sensitivitätsanalysen und Szenarienberechnungen ermöglichen es, die Auswirkungen zukünftiger Entwicklungen, wie beispielsweise veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen oder Rohstoffpreise, abzuschätzen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten., Ein besonderer Fokus liegt auf der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bewertungsergebnisse. Durch die Visualisierung von Lieferketten und die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen soll dem Unternehmen eine fundierte Grundlage für eine kontinuierliche Optimierung ihrer Remanufacturing-Prozesse geboten werden., Zusammenfassend, zielt das Projekt darauf ab, einen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung von Produktionsprozessen zu leisten und die Wettbewerbsfähigkeit von Remanufacturing-Produkten zu steigern. Das entwickelte Bewertungsinstrument soll Unternehmen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.
2022 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Institutionelle und technische Optionen für die Umstellung der Bioökonomie auf Kreislaufwirtschaft. Neue Wege zur Dekarbonisierung und De-Fossilisierung durch politische Integration und neuartige Umwandlungspfade
Gegenwärtig wird die Bioökonomie als ein wichtiger Teil der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft gesehen. Gleichzeitig steht die Bioökonomie in der Kritik (z.B. wegen ihrer Auswirkungen auf Landnutzung und Biodiversität) und es gibt konkurrierende Strategien der Elektrifizierung (z.B. im Mobilitätssektor), bei denen die Nutzung von Biomasse sehr ineffizient ist. Neue Strategien zur Integration verschiedener Systeme für eine Nachhaltigkeitstransformation und eine postfossile Wirtschaft sind daher notwendig. Das Projekt konzentriert sich auf neue Prozesse und technologische Innovationen sowie die relevanten politischen und institutionellen Treiber, um neue Lösungen für eine sinnvolle Verzahnung der Konzepte von Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft und neuartigen technologischen (Bio-Chemo-Elektro-) Umwandlungspfaden zu entwickeln. Die bestmöglichen Nutzungen und Verknüpfungen in Bezug auf Effizienz und Effektivität (Stromerzeugung, kohlenstoffhaltige Rohstoffe, Landnutzung, politische Umsetzung, soziale Akzeptanz usw.) werden untersucht, um die Potenziale für De-Fossilisierung und De-Karbonisierung im Hinblick auf eine postfossile Wirtschaft zu bewerten. Ziel des Projekts ist es, die technischen und politisch/gesellschaftlichen Potenziale neuartiger Konzepte für eine postfossile Wirtschaft, basierend auf Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft und der massiven Nutzung erneuerbarer Energien abzuschätzen. Dabei sollen Barrieren und Hebel für das Upscaling und die Implementierung neuer technischer Lösungen im Hinblick auf institutionelle Rahmenbedingungen erforscht werden., Das Projekt ist Teil der Start-Up-Projekte der der Exzellenz-Initiative SmartProSys (Projekt 12)
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Plastikregulierung in der Europäischen Union
Die Dissertation befasst sich mit den politischen Herausforderungen der Regulierung von Plastikproduktion, -vertrieb, -nutzung und -entsorgung auf Ebene der Europäischen Union an konkreten Fallbeispielen.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Smart Process Systems for a Green Carbon-based Chemical Production in a Sustainable Society (SmartProSys)
Das Projekt SmartProSys ist eine iinterdisziplinäre, systemorientierte Strategie zur Entwicklung neuer methodischer Ansätze für den systematischen Ersatz fossiler Rohstoffe in der chemischen Produktion, bspw. durch biobasierte Stoffe und (Plastik-) Abfälle., Die Promotion erfolgt im Rahmen des Projekts mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeitspolitik.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Veränderung der Prävalenz, Schwangerschaftsausgang und 1-Jahresüberlebensrate von relevanten kinderchirurgischen Fehlbildungen in Sachsen-Anhalt im Zeitraum 2010 (2018) bis 2023 (2024?) (Arbeitstitel)
Veränderung der Prävalenz, Schwangerschaftsausgang und 1-Jahresüberlebensrate von relevanten kinderchirurgischen Fehlbildungen in Sachsen-Anhalt im Zeitraum 2010 (2018) bis 2023 (2024?), Teilanalyse zu: Rate pränataler Diagnosen und Einfluss auf das Überleben und "Könnten zukünftig fetal-chirurgische Interventionen die Abortrate senken?"
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Die Auswirkungen von Empfehlungen auf Upcoding
Diagnosebezogene Fallgruppen (DRGs) verbessern die Kostentransparenz in Krankenhäusern, schaffen jedoch Anreize, Patientinnen und Patienten in höher vergütete DRGs einzustufen (Upcoding). Dem medizinischen Fachpersonal in Krankenhäusern fehlen in der Regel solche direkten Anreize. Entscheidungen in Organisationen werden jedoch selten isoliert getroffen, und der Informationsaustausch prägt das Verhalten der Individuen innerhalb der Organisation. Felddaten machen es schwierig, Upcoding und die damit verbundene Kommunikation auf individueller Ebene zu identifizieren. Um diesem Problem zu begegnen, untersuche ich in einem kontrollierten Laborexperiment die Auswirkungen von Empfehlungen auf medizinisches Upcoding.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
DetecDrone -Ein autarkes und KI-unterstütztes Drohnensystem zur flächendeckenden Detektion von Bodenanomalien - Anwendungsfall: Früherkennung von Waldbränden
Waldbrände gehören zu den drängendsten ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Im Jahr 2020 gingen weltweit 4,2 Millionen Hektar tropischer Primärwälder verloren – ein Anstieg um 12 % gegenüber dem Vorjahr. Getrieben durch Klimawandel und menschliche Nutzung vernichten Brände wertvolle Lebensräume, beschleunigen den Verlust biologischer Vielfalt und setzen große Mengen CO₂ sowie toxische Schadstoffe frei. Die Folge sind verschlechterte Luftqualität, zusätzliche Gesundheitsbelastungen und eine massive Schädigung der Böden durch Nährstoffverlust, Erosion und Gewässerkontamination. Angesichts dieser kumulativen Auswirkungen sind innovative Frühwarn- und Überwachungssysteme für Waldökosysteme zwingend erforderlich., Hier setzt das Kooperationsprojekt DetecDrone der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und der Exabotix GmbH an. Ziel ist die Entwicklung eines autarken, KI‑unterstützten Drohnensystems, das potenzielle Brandherde in großen Waldgebieten frühzeitig erkennt und so das Entstehen großflächiger Brände verhindert. DetecDrone dient als flächenoptimiertes Frühwarninstrument zur Detektion von thermischen und strukturellen Bodenanomalien und wird exemplarisch als dauerhaftes, autonomes Überwachungssystem für die Waldbrandprävention erprobt. Darüber hinaus ist das System perspektivisch auf andere Anwendungen übertragbar, in denen große Areale regelmäßig überwacht werden müssen (z. B. Infrastruktur-, Natur- oder Agrarflächenmonitoring)., Technologisch kombiniert DetecDrone mehrere innovative Komponenten: Ein DRONEPORT-System ermöglicht völlig autarke Überwachungsflüge inklusive automatisierter Start‑, Lande‑ und Ladeprozesse. Ein VTOL-Design vereint die Reichweitenvorteile eines Flächenfliegers mit der Start- und Landeflexibilität eines Multicopters und wird strukturell auf maximale Effizienz optimiert. Eine adaptive Flugplanung mit intelligentem Energiemanagement nutzt Umweltdaten wie Wind, Thermik oder Sonneneinstrahlung in Echtzeit, um die Reichweite zu maximieren. Zielgröße sind Überwachungsflüge von rund 30.000 Hektar pro Einsatz bei einer Detektionszeit von etwa 8,3 Sekunden pro Hektar. Durch das abgestimmte Zusammenspiel aus Flugzeugdesign, Materialwahl, Sensorik und KI-gestützter Datenanalyse setzt DetecDrone neue Maßstäbe für autonome, nachhaltige und skalierbare Waldbrandprävention.
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Entwicklung asymmetrisch katalysierter Kaskadentransformationen und ihre Anwendung in der Synthese naturstoffinspirierter Terpenoid- und Alkaloidanaloga
Der Fokus des Projekts liegt auf der Entwicklung asymmetrisch katalysierter Kaskadenreaktionen und deren Anwendung in der Synthese naturstoffinspirierter Terpenoid- und Alkaloidanaloga. Neue kurze Zugänge zu funktionalisierten Pyrazolen, Pyrrolen, Indolen, Indolinen, Carbazolen, Cyclohepta, indolen, Tryptolinen, Indazolen, Pyridinen, Chinolinen, Furanen, Pyranen, Norbornenen, Cyclodendralenen, Carbopolycyclen und weiteren Verbindungstypen konnten in den letzten Jahren geschaffen werden. Im Rahmen des Promotionsprojekts sollen asymmetrisch katalysierte Varianten dieser Prozesse entwickelt werden. Ziel ist die entantiomerenreine Darstellung naturstoffinspirierter molekularer Architekturen aus Basis der neu entwickelten metallkatalysierten Kaskadenreaktionen. Darüber hinaus ist geplant, die neuen katalytischen Reaktionen als Schlüsselschritte in stereoselektiven Naturstoffsynthesen einzusetzen.
2025 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
HEALS -Healing Evaluation and Assesment for Surgical wounds
Im Projekt HEALS soll ein ultraschall-basiertes Gerät für die Beurteilung der intrakorporalen Wundheilung in der Chirurgie entwickelt werden. Wundheilungsstörungen können bei Patienten nach Operationen, z.B. am Dickdarm, zu erheblichen Folgen wie Bauchfellentzündung und Sepsis führen. Eine frühe Erkennung ist daher essentiell., Mit einem auf zeitharmonischer Elastographie basierenden Ultraschallverfahren könnte eine Beurteilung von Bruchlinien, wie eine Wunde sie darstellt, ermöglicht werden. Es könnten nichtinvasiv Veränderungen in der Elastizität sowohl der Haut als auch in einer Tiefe von 5-10 cm am Dickdarm gemessen werden um Rückschlüsse auf die Wundheilung zu ziehen. Das Projekt soll unter Führung der GAMPT mbH aus Merseburg umgesetzt werden.
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Staphylococcus aureus-Bacteraemia Network Adaptive Platform (SNAP)
Die interventionelle Plattform-Studie zur Therapie der Staphylococcus aureus Blutstrominfektion (SNAP) ist ein "large pragmatic trial" und untersucht verschiedene Therapien mit zugelassenen Antibiotika. Die therapeutischen Interventionen werden nach Domänen (Basisantibiotikum, Zusatzantibiotikum, frühe Oralisierung) gegliedert und je nach Resistenzmuster des Erregers werden unterschiedliche Antibiotika verabreicht. Teilnehmer:innen können in mehrere Domänen randomisiert werden. Primärer Endpunkt der Studie ist die 90-Tages-Sterblichkeit. Die Studie wird international durchgeführt. Die Koordination der deutschen Zentren erfolgt aus der Universitätsmedizin Magdeburg.
2024 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
TUGZ - Team & Strategie
Das Projekt „TUGZ – Team & Strategie“ stellt einen umfassenden Ansatz zur Förderung von Unternehmensneugründungen vor. Es zielt darauf ab, durch systematische Persönlichkeitsanalysen und strategische Teamzusammenstellungen das Gründungspotenzial innerhalb der Universitätsgemeinschaft zu aktivieren und zu optimieren., Kernziele und Methodik., Das Hauptziel des Projekts besteht darin, durch ein gezieltes Scouting-Programm vielversprechende Gründerpersönlichkeiten zu identifizieren. Dabei wird besonders Wert auf unsere HR-Kompetenzen gelegt, um auf Basis wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitsprofile passende Gründungsteams zu formen. Diese Teams sollen durch gezielte Unterstützungsmaßnahmen und eine intensive Begleitung durch alle Phasen des Gründungsprozesses geführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nutzung moderner Technologien und KI-gestützter Werkzeuge, um die Effizienz zu steigern und fundierte Entscheidungsprozesse zu unterstützen., Strategische Bedeutung und erwartete Ergebnisse, Das Projekt adressiert entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmensgründungen: Die individuelle Persönlichkeit der Gründer und die effektive Teamzusammenstellung. Es wird erwartet, dass durch die strategische Ausrichtung und die professionelle Begleitung eine höhere Anzahl erfolgreicher Unternehmensgründungen realisiert werden kann. Quantitative Ziele umfassen die Durchführung von Persönlichkeitsanalysen, die Identifikation potenzieller Entrepreneure und die Durchführung von Netzwerkveranstaltungen., Strukturelle und regionale Einbettung., Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet als technische Volluniversität optimale Voraussetzungen für die Umsetzung dieses ambitionierten Projekts. Das Projekt ist tief im regionalen und überregionalen Gründungsökosystem verwurzelt, was synergistische Effekte fördert und die Strahlkraft der Universität als Innovationsmotor stärkt.
2021 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Wissenschaftliche Erschließung des materiellen Kulturgutes der OVGU
Universitätssammlungen stellen eine bedeutende Ressource für Forschung und Bildung dar, wobei die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sammlungen interdisziplinäre Fragestellungen und Methoden erfordert, die Auskunft geben über unterschiedliche Wissenspraktiken in Geschichte und Gegenwart. Die Aufarbeitung des akademischen Erbes der OVGU ist ein innovatives disziplinenübergreifendes Forschungsprojekt und umfasst die Bearbeitung der Sammlungen der OVGU. Die Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt, dem Stadtarchiv und dem Technikmuseum ist hierfür von zentraler Bedeutung. Das beantragte Vorhaben richtet sich auf die wissenschaftliche Untersuchung unserer materiellen Kultur und umfasst Fragen nach sozialen, kulturellen, historischen und epistemologischen Kontexten. Das Vorhaben bearbeitet nicht nur ein sammlungsbasiertes Forschungsprojekt, sondern es sollen die erzielten Ergebnisse auch einer breiteren Öffentlichkeit kommuniziert werden. Damit versteht es sich als neues Gravitationszentrum oder auch Katalysator von Third Mission.
2022 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
A Union of Equality? An Examination of the Gender Equality Strategy 2020 – 2025
Kumulative Dissertation zum Thema: A Union of Equality? An Examination of the Gender Equality Strategy 2020 – 2025., Diese kumulative Dissertation untersucht die, Gender Equality Strategy 2020–2025, der Europäischen Union, mit dem Ziel, die Fortschritte und Herausforderungen in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter auf europäischer Ebene zu bewerten.
2023 bis 2027
Land (Sachsen-Anhalt)
Risk of birth defects in children conceived with assisted reproductive technology (ART) - Epidemiologische Untersuchung in Sachsen-Anhalt (Arbeitstitel)
Ziel ist die epidemiologische Untersuchung in Sachsen-Anhalt zum Fehlbildungsrisiko bei Kindern, die mit Hilfe von assistierter Reproduktionstechnologie (ART) gezeugt wurden in Zusammenarbeit mit dem Bereich Universitäres Kinderwunschzentrum und Gynäkologische Endokrinologie an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin Magdeburg.
2022 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Basismodul Serologische Untersuchungen bei Blutspendern des Großraums Magdeburg auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 ("SeMaCo_2"): Antikörper und T-Zell-Surveillance im Übergang zur Endemie
Eine genaue Kenntnis der Immunitätslage in der Bevölkerung (Seroprävalenz) hat Auswirkungen auf politische Entscheidungen, wie z.B. Lockerungen von Maßnahmen oder Durchführung von Impfkampagnen. Die SeMaCo-Studie (2021-2022) wird mit der "SeMaCo_2" Studie weitergeführt. Ziel ist ein Monitoring der Bevölkerungsimmunität bezüglich COVID19 durch Bestimmung der Antikörper- und T-Zell-Antworten auf SARS-CoV-2 Infektion bzw. Impfung bei Blutspender:innen, die Erforschung der Rolle soziodemografischer, beruflicher, privater und psychosozialer Expositionen sowie ein Monitoring der Impfeinstellung und -intention.
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Cognitive Vitality (CoVitality)
Die Forschungsinitiative Cognitive Vitality hat es sich zum Ziel gesetzt, die Folgen sinkender geistiger Leistungsfähigkeit für die Gesellschaft, das Gesundheitssystem und jeden Einzelnen zu minimieren. Der Zusammenschluss von zahlreichen Expertisen über die Neurowissenschaften und den Forschungsstandort Magdeburg hinaus, gibt uns einen nahezu unendlichen Werkzeugkasten an die Hand über uns hinaus zu wachsen und das Problem der kognitiven Beeinträchtigungen ganzheitlich anzugehen.
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten sowie kooperierenden Gesundheitsberufen - Teilbereich 2 qualitative Erhebung (Experteninterviews) Identifikation von Handlungsfeldern zur Ernährungsbildung in der kinderärztlichen Praxis (Arbeitstitel)
Die medizinische Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und-ärzten sowie kooperierenden Gesundheitsberufen im pädiatrischen Bereich kann maßgeblich das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen., Um möglichen Folgen einer ungesunden Ernährungsweise wie Übergewicht, Adipositas, Herzkreislauferkrankungen oder Gelenkbeschwerden vorzubeugen, sollen das medizinische Ernährungswissen, die Beratungskompetenz und strukturelle Gegebenheiten in der kinderärztlichen Praxis analysiert werden. Anschließend sollen berufsgruppenspezifische Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Ernährungsbildung und damit der Ernährungskompetenz von Kindern, Jugendlichen und Ihren Bezugspersonen abgeleitet werden.
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
FORSCHUNGSPORTAL SACHSEN-ANHALT: 2024-2026
Mission., Das Forschungsportal Sachsen-Anhalt soll die im Bundesland bestehenden Forschungsleistungen – mindestens die durch die Öffentliche Hand geförderten Arbeiten – sichtbar machen., Vision., Das zukünftige Forschungsportal sollte möglichst keinerlei manuellen Eingaben / Importe mehr erforderlich machen. Stattdessen sollen die beteiligten Forschungseinrichtungen (überwiegend) eigene IKT-Systeme als Forschungsinformationssysteme (FIS) implementieren, aus denen die relevanten Informationen unter Wahrung der Interessen der beteiligten Hochschulen sowie des Datenschutzes zusammengeführt werden. Das „, single source of truth, “-Prinzip soll dabei so weit als möglich umgesetzt werden., Ziele., (i) bessere Akzeptanz; (ii) besseres Marketing; (iii) robustere Technik; (iv) Internationalität; (v) Mehrwerte für die Kund:innen schaffen., Arbeitsprogramm., Datenanreicherungen (2024); Informationsverknüpfungen mittels KI (2025); neue Benutzeroberfläche (2026); Informationsbereitstellung und Datenanbindungen (2024-2026); Internationalisierung des Forschungsportals (2024).
2023 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Implementierung von polymerabbauenden Enzymen zur selektiven Produktisolierung bei unkonventionellen Reaktionen (innerhalb von SmartProSys)
Der enzymatische Abbau von Polymerwerkstoffen hat sich zu einer effizienten Alternative zu "klassischen" chemischen Verfahren und Katalysatoren entwickelt. Insbesondere in den letzten Jahren konnte die Effizienz der eingesetzten Enzymsysteme deutlich gesteigert werden. Neben der grundsätzlichen Frage, welches Enzymsystem eingesetzt werden soll, ist auch der effiziente Prozessansatz von Bedeutung., Im Rahmen dieses Start-up-Projekts werden die entsprechenden Enzymsysteme i) für Vor-Ort-Umsetzungen etabliert und ii) auf unkonventionelle Reaktionsmedien (PETase, Cutinase, etc.) übertragen. Dies soll durch die selektive Bildung von Zwischenprodukten und Abtrennung in/aus Gleichgewichtssystemen erreicht werden, die in/aus rein wässrigen Reaktionssystemen nicht zugänglich sind. Insbesondere soll die selektive Kristallisation zur Abtrennung von Monoestern/Monocarbonsäuren untersucht werden, die einen vereinfachten Re-Syntheseweg ermöglichen. Weitere Methoden zur selektiven Trennung der gewünschten Verbindungen werden in Zusammenarbeit mit der anderen Arbeitsgruppe innerhalb der SmartProSys-Inititative durchgeführt., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2023 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Kinetic description of the enzymatic depolymerization of single-grade plastic waste and product purificaion
Die Depolymerisation von Polymeren durch (bio)chemische Methoden zielt grundsätzlich auf die angestrebten Rückgewinnungsprozesse, die ihre Effizienz durch hohe Selektivität auch unter explizit milden Reaktionsbedingungen wiederholt unter Beweis gestellt haben. So wird die Depolymerisation von sortenreinen Kunststoffabfällen mit funktionellem Rückgrat, konkret PET und PEF, für die anschließende Re-Synthese gemeinsam von den PIs Hamel, von Langermann und Thiele durch die Kombination von enzymatischen und chemischen Abbaurouten mit Fokus auf die integrierte Abtrennung und (Rück-)Gewinnung der Abbauprodukte untersucht. Neuartige chemo-enzymatische Depolymerisationswege von PET und PEF durch maßgeschneiderte Enzyme (PETase, Cutinase, etc.) und die Kombination von Kinetik und Trennverfahren (Membranen, Adsorption) sollen untersucht werden., Für ein vorausgewähltes Enzym/Lösungsmittel-System von Jan von Langermann werden kinetische Experimente mit BHET und PET (Trimer) als Feeds durchgeführt, die ein profundes Wissen über das Reaktionsnetzwerk liefern, das für die kinetische Analyse und Modellierung verwendet werden soll. Die Operando-Spektroskopie wird für die Mischungsanalyse eingesetzt. Die für PET abgeleiteten Methoden und kinetischen Modelle werden dann auf PEV angewendet, um ihre Anwendbarkeit zu beweisen. Die Daten für PEF werden von Julian Thiele zur Verfügung gestellt. Die für freie Enzyme abgeleiteten kinetischen Modelle ermöglichen es, neue Reaktorkonzepte mit immobilisierten Enzymen zu untersuchen und vorzuschlagen, um die Nachhaltigkeit in der Gruppe von Jan von Langermann zu verbessern., Neben der Depolymerisationskinetik sollen geeignete Trennverfahren und deren Kombination bewertet werden, um die entstehenden Abbauprodukte (PET, PEV, BHET, MHET, Terephthalsäure usw.) abzutrennen. Daher werden Durchführbarkeit, Anwendung und Grenzen, z.B. von Membran-, Adsorptions- und SMB-Trennverfahren, untersucht., Die PIs und die durch das Projekt finanzierten Wissenschaftler bringen alle notwendigen experimentellen/numerischen Methoden und Erfahrungen mit, die für eine erfolgreiche Untersuchung erforderlich sind. Auf der Grundlage der in jeder Gruppe vorhandenen Erfahrungen sollte eine erste Demonstration des Entwurfsverfahrens unter Einbeziehung aller genannten Aspekte vorgelegt werden., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2018 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
MedDigit - Medizin und Digitalisierung
Die Gruppe verfolgt das Ziel einer fortlaufenden Registrierung, Analyse und Quantifizierung von Hirnstrukturen und -funktionen aller Patienten mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen in Sachsen-Anhalt. Der Aufbau solch einer weltweit einzigartigen Datenbasis ist für die internationale biomedizinische Forschung und Industrie von größtem Interesse., Unter der Leitung von PD Dr.-Ing. habil. Steffen Oeltze-Jafra widmet sich die Arbeitsgruppe der Etablierung einer voll automatisierten digitalen Verarbeitung von Hirndaten (MRT/MEG/EEG) und der Ableitung von Biomarkern für bestimmte neurologische Krankheitsbilder. Hierfür werden Techniken aus den Gebieten Radiomics, Visual Analytics und Deep Learning angewendet und weiter entwickelt. Ähnlich zu einem Blutbild, werden aus quantitativen Bildmerkmalen sogenannte, Brainprints, erstellt sowie Algorithmen entwickelt, um die Brainprints einzelner Patienten, auch im longitudinalen Verlauf, mit Kontroll Brainprints oder Brainprints ähnlicher Patienten zu vergleichen und zur Diagnose und Therapiefindung anzuwenden.
2018 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Monitoring angeborener Fehlbildungen, Pränatale Diagnostik und ihre Auswirkungen auf die Epidemiologie von Fehlbildungen
Erstellung des Berichtes zur Prävalenz angeborener Fehlbildungen im Bundesland Sachsen-Anhalt bei Neugeborenen bis zum vollendeten ersten Lebensjahr (Lebendgeborene, Totgeborene, Spontanaborte ab 16. SSW und induzierte Aborte) für die Gesundheitsberichterstattung des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundes. Einbeziehung von pränatalen Fehlbildungsdiagnosen durch Ultraschalluntersuchungen zur Qualitätskontrolle der pränatalen Ultraschalldiagnostik. Informationskampagne zur Fehlbildungsprophylaxe durch die perikonzeptionelle Einnahme von Folsäure (mit Unterstützung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt), die Arbeitsgruppe "Folsäure für dich - mein Kind". Mitarbeit im Arbeitskreis "Folsäure und Gesundheit". Mitarbeit im Nationalen Register Angeborene Herzfehler. Ständige Mitarbeit im europäischen Netzwerk der Fehlbildungsregister (EUROCAT). Im EUROCAT arbeiten zur Zeit 35 europäische Zentren, deren Daten insbesondere zu sogenannten Indikatorfehlbildungen, jährlich ausgewertet und veröffentlicht werden. Mitarbeit im ICBDSR, dem WHO-assoziierten weltweit agierendem Netz von Fehlbildungsregistern. Ziel beider Systeme ist die frühzeitige Erkennung von Fehlbildungsclustern und die eventuelle Aufdeckung von exogenen Noxen. Mitarbeit an der internationalen Datenbank Craniofacialer Anomalien (IDCFA).
2018 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Neugeborenenhörscreening in Sachsen-Anhalt
Das Neugeborenenhörscreening wird in Sachsen-Anhalt in allen Geburtskliniken als Vorsorgeuntersuchung nach der Geburt angeboten. Seit 01.01.09 hat jedes Neugeborene einen Anspruch auf die Untersuchung des Hörvermögens nach der Geburt. Das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt fungiert als Trackingstelle für das Neugeborenenhörscreening in Sachsen-Anhalt.
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Pakt ÖGD - Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und öffentlichem Gesundheitsdienst
Der Bund und die Länder haben im September 2020 den „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ (ÖGD-Pakt) geschlossen. Dieser hat das Ziel, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in seiner ganzen Aufgabenvielfalt und auf allen Verwaltungsebenen zu stärken und zu modernisieren. Er besteht aus mehreren Handlungsfeldern, wobei der Personalzuwachs in den Gesundheitsbehörden, die Steigerung der Attraktivität und die Digitalisierung des ÖGD die Schwerpunkte sind. Die Steigerung der Attraktivität des ÖGD ist unter der Nr. 3 des Pakttextes geregelt. Darin stellen der Bund und die Länder fest, dass die Verbindung des ÖGD mit der Wissenschaft vertieft werden soll. Der Bund stellt den Ländern gegen Nachweis Mittel zur Umsetzung des ÖGD-Paktes in jährlichen Tranchen über die Festbeträge im Rahmen der vertikalen Umsatzsteuerverteilung zur Verfügung. Die Mittel sollen vorrangig in den vereinbarten Personalaufwuchs und die Stärkung der Attraktivität der Tätigkeit im ÖGD fließen., Die mit den kommunalen Spitzenverbänden geschlossene Rahmenvereinbarung zur Umsetzung des Personalaufwuchses und zur Steigerung der Attraktivität gilt bis zum Ende der Paktlaufzeit am 31.12.2026. Gemäß der Rahmenvereinbarung wird die Zuwendung an die Kommunen jährlich auf Grund der jährlichen Bundeszuweisung neu vereinbart. Von dem vereinbarten Betrag sind die jährlichen Zahlungen nach dem ÖGD-Pakt für die adäquate personelle und sachliche Ausstattung der Weiterbildungseinrichtungen (Akademie für den Öffentlichen Gesundheitsdienst) und die Finanzierung der Imagekampagne nach dem ÖGD-Pakt abzuziehen. Ebenfalls werden die benötigten Finanzmittel für diese Verwaltungsvereinbarung abgezogen, bevor der verbleibende Teil an die Kommunen und die Landesbehörden des ÖGD gezahlt wird., Im Rahmen dieses Projekts werden über konkrete Forschungsvorhaben und Zusammenarbeit im Bereich Lehre und Fortbildung die Zieles des Pakts und einer nachhaltige Vernetzung der Projektpartner angestrebt
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
SAFE-Verbund Sachsen-Anhalt: Patentierungs- und Verwertungsunterstützung
Die acht patentaktiven Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im SAFE-Verbund des Landes zusammenwirken, haben auch für die Jahre 2024 bis 2026 ein ambitioniertes Forschungs- und Transferprojekt zur Förderung von Innovationen und Patentierungen in Sachsen-Anhalt gemeinsam entwickelt. Die primären Akteure des Verbundes sind, - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, - Hochschule Anhalt, - Hochschule Harz, - Hochschule Magdeburg-Stendal, - Hochschule Merseburg, - Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), - Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Ziel des Projekts ist die schutzrechtliche Sicherung und die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen der beteiligten Einrichtungen. Die bestehenden Kooperationen unter den Verbundpartnern werden weiter gestärkt und die Verwertung von Schutzrechten, insbesondere Patenten, gemeinsam effektiv gestaltet. Darüber hinaus werden sowohl etablierte Patentverwertungsagenturen als auch spezialisierte Recherchedienstleister eingebunden. Der federführende Verbundpartner ist das Transfer- und Gründungszentrum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg., Die Mittelverteilung erfolgt weitgehend unbürokratisch und richtet sich nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel, der sich an den bisherigen Mittelverwendungen der einzelnen Einrichtungen orientiert. Ein kleiner Teil des Budgets steht für gemeinsame Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Maßnahmen des Projekts zielen darauf ab, die durchschnittlichen Verwertungserlöse pro Patentfall zu erhöhen und die Anzahl der verwerteten Schutzrechte zu steigern. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Erhöhung der Innovationsleistung in der Region und zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und der regionalen Wirtschaft.
2020 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Ursachen von Entwicklungsverzögerung (ICD-10-GM-2020: F80-89) an der Universitätskinderklinik Magdeburg (Zeitraum 2013 bis 2020), Determinanten für eine strukturelle/funktionelle Anomalie/Fehlbildung oder genetische/chromosomale Aberration (Arbeitstitel)
Bei der Entwicklungsverzögerung handelt es sich um eine nicht altersentsprechende Entwicklung der Fähigkeiten wie Bewegung, Sprache und Denken. Sie betrifft ca. 3 - 10 von 100 Säuglingen und Kleinkindern. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass Entwicklungsverzögerungen sowohl in Deutschland als auch international immer häufiger diagnostiziert werden. Dahingehend bleiben noch einige Fragen zu möglichen Ursachen für Entwicklungsverzögerung ungeklärt., Diese Studie wird durchgeführt, um Antworten zu finden, den Anstieg des Auftretens zu erklären, Risikofaktoren zu erkennen sowie Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten zu optimieren.
2022 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Zusammenhang zwischen Hörstörung und epidemiologischen sowie demografischen Daten bei einer Einschulungskohorte im Stadtgebiet Magdeburg (Arbeitstitel)
Grundlage unserer Untersuchungen sollen die Daten von Magdeburger Kindern sein, für die die Einschulung im Jahr 2023 geplant ist. Bei der Vorstellung zur Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt der Stadt Magdeburg soll der dort durchgeführte Hörtest nach Einwilligung durch die Eltern dokumentiert und den Daten des Neugeborenenhörscreening zugeordnet werden. Damit ist es möglich, die Prävalenzraten beider Hörprüfungen gegenüberzustellen. Es kann eine Aussage gemacht werden, wie viele der im Rahmen des Neugeborenenhörscreening diagnostizierten Hörstörungen permanent bis zum Schuleintritt bestehen. Außerdem soll gezeigt werden, wie hoch der Anteil schwerhöriger Kinder ist, die im Neugeborenenhörscreening als unauffällig getestet wurden.
2025 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Digitale Mitfahrplattform für Magdeburg und Umgebung
Das Projekt „Digitale Mitfahrplattform für Magdeburg und Umgebung“ adressiert ein zentrales Strukturproblem ländlich-urbaner Mobilitätssysteme: den hohen Anteil motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitig sehr geringer Fahrzeugauslastung, insbesondere im Berufs- und Pendelverkehr. In Sachsen-Anhalt ist dieses Problem durch lange Pendeldistanzen, begrenzte ÖPNV-Angebote im ländlichen Raum sowie eine starke funktionale Verflechtung zwischen Stadt und Umland besonders ausgeprägt. Trotz täglich wiederkehrender, planbarer Fahrten bleiben erhebliche Transportkapazitäten ungenutzt, was mit erhöhten ökonomischen Kosten, CO₂-Emissionen sowie gesundheitlichen und sozialen Belastungen für Pendelnde einhergeht., Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung, Pilotierung und Verstetigung einer offenen, digitalen Mitfahrplattform, die vorhandene Pkw-Kapazitäten systematisch für gemeinschaftliche Mobilität nutzbar macht. Der Fokus liegt dabei auf regelmäßig wiederkehrenden Fahrten – insbesondere Arbeits- und Ausbildungswegen – im Großraum Magdeburg. Die Plattform soll eine institutionsübergreifende, niedrigschwellige Infrastruktur bereitstellen, die es Nutzer:innen ermöglicht, Fahrgemeinschaften zuverlässig zu organisieren, zeitlich und räumlich zu koordinieren sowie Fahrtkosten transparent und digital auszugleichen. Damit zielt das Projekt nicht auf eine Substitution bestehender Verkehrsangebote, sondern auf eine effizientere Nutzung bereits stattfindender Fahrten., Wissenschaftlich knüpft das Projekt an empirische Befunde aus der Verkehrs-, Umwelt- und Verhaltensökonomik an, die zeigen, dass Alltagsmobilität stark routinenbasiert ist und dass koordinative, informationelle und soziale Barrieren zentrale Hemmnisse für die Bildung von Fahrgemeinschaften darstellen. Gleichzeitig belegen Studien die negativen Effekte langer Pendelzeiten auf Wohlbefinden, Gesundheit und soziale Teilhabe. Das Projekt setzt genau an dieser Schnittstelle an, indem es digitale Koordinationsmechanismen mit institutioneller Einbettung kombiniert und damit individuelle Transaktionskosten ebenso reduziert wie wahrgenommene Unsicherheiten., Methodisch folgt das Vorhaben einem nutzerzentrierten, iterativen Entwicklungsansatz. In einer ersten Phase werden Mobilitätsbedarfe, Nutzungsbarrieren und institutionelle Rahmenbedingungen empirisch erhoben und in die technische Ausgestaltung der Plattform überführt. Der anschließende Pilotbetrieb mit Beschäftigten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ermöglicht eine realitätsnahe Erprobung zentraler Funktionen wie wiederkehrendes Fahrten-Matching, dynamische Zeitfenster, Treffpunktkoordination und digitales Kosten-Sharing. Aufbauend darauf wird die Plattform funktional erweitert, auf weitere Organisationen skaliert und um Anreizmechanismen ergänzt, die freiwillige Teilnahme und Nutzung unterstützen., Ein zentrales Innovationsmerkmal liegt in der offenen, modularen Architektur der Plattform. Sie erlaubt organisationsspezifische Zugänge, flexible Sichtbarkeitsregeln sowie die schrittweise Integration externer Mobilitätsangebote, etwa des regionalen ÖPNV oder institutioneller Shuttle-Verkehre. Damit entsteht eine digitale Infrastruktur, die sowohl urbane als auch ländliche Mobilitätsbedarfe adressiert und sich auf weitere Regionen übertragen lässt. Anders als kommerzielle Mitfahrangebote ist die Plattform nicht profitorientiert, datenschutzkonform gestaltet und explizit auf die Bedingungen strukturschwächerer Räume zugeschnitten., Das Projekt leistet damit einen doppelten Beitrag: Zum einen trägt es zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen und Kosten bei, ohne zusätzliche Verkehrsnachfrage zu erzeugen. Zum anderen stärkt es digitale Teilhabe und regionale Handlungskompetenz, indem es Kommunen, Hochschulen und weitere Institutionen in die Lage versetzt, gemeinsame Mobilitätslösungen mit geringem Implementierungsaufwand zu nutzen. Durch die Entwicklung eines Verstetigungs- und Transferkonzepts wird sichergestellt, dass die Ergebnisse über die Projektlaufzeit hinaus wirksam bleiben und als übertragbares Modell für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts dienen können.
2025 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
CaseMod-Makers. Technik gestalten, Zukunft erleben
Das Projekt knüpft an die Lebensrealitäten von Jugendlichen an und schafft praxisnahe, gestaltungsorientierte Räume, in denen Jugendliche ihre Interessen in produktive Lernprozesse überführen können. Hierzu setzt das Projekt auf 'Case-Modding' – also das kreative Gestalten von Computerhardware – als kreatives Mittel, um Selbstwirksamkeit, Problemlösefähigkeit und digitale Gestaltungskompetenz zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Vielfalt und digitaler Teilhabe. Das Projekt richtet sich gezielt an Jugendliche, die in technikorientierten Bildungsangeboten bislang unterrepräsentiert sind. Hierzu wird im Projekt Expertise aus den Bereichen Technik-, Gaming- und Maker-Communities verknüpft. In Kooperation mit regionalen Betrieben sollen darüber hinaus Berufsperspektiven sichtbar gemacht und langfristige Partnerschaften aufgebaut werden. Ziel ist die Entwicklung und Durchführung einer medienpädagogisch fundierten Workshopreihe für Jugendliche, in denen Maker-Skills und Case-Modding miteinander verzahnt werden.
2020 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Niederdeutsch in Sachsen-Anhalt (NiSA)
Sachsen-Anhalt gehört zu den Bundesländern, in denen es Sprecher und Sprecherinnen der Regionalsprache Niederdeutsch gibt und die sich im Rahmen der, Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, zur Pflege und zum Schutz dieser nicht nur historisch bedeutsamen Sprache verpflichtet haben. Neben der Unterstützung von Maßnahmen der Sprachpflege, der Integration des Niederdeutschen in Schule und Unterricht (einschließlich der Entwicklung entsprechender Materialien und Lehrkonzepte) sowie der Politikberatung mit Blick auf den Regionalsprachenschutz stellt dies nicht zuletzt auch einen Forschungsauftrag dar., Ausgehend von dem ersten umfassenden und vom Land Sachsen-Anhalt finanzierten Forschungsprojekt "Sprachsoziologische Untersuchungen zum Niederdeutschen in Sachsen-Anhalt" (1993-2000) der Arbeitsstelle Niederdeutsch wird nun im Rahmen eines weiterführenden Projektes der Fokus erneut insbesondere auf sprachpragmatische und soziokulturelle Aspekte gerichtet ohne dabei sprachstrukturelle Gegebenheiten gänzlich zu vernachlässigen., Es handelt sich hierbei um ein Rahmenprojekt, welches eine längere Laufzeit umfasst und das sich in unterschiedliche Modulcluster strukturiert. Konkrete Teilprojekte orientieren sich an der Modulstruktur, sind aber hinsichtlich ihrer Formen, Methoden und Finanzierung variabel ("Puzzle-Prinzip"). Somit sind Teilprojekte in Form von Drittmittelprojekten (Stiftungen, DFG, Land Sachsen-Anhalt usw.), Qualifikationsarbeiten, Forschungsseminaren und Kooperationen vorgesehen. Dabei wird keine flächendeckende Erhebung von Daten angestrebt, sondern eine Hotspot-Analyse von mindestens drei Referenzorten bietet die Basis der Untersuchungen.
2024 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Repertorium der deutschen Königspfalzen, Bd. Sachsen-Anhalt
Im Rahmen des Projekts werden sämtliche Aufenthaltsorte (Königspfalzen) der deutschen Könige des Mittelalters (bis 1250) auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts verzeichnet. Damit wird für weitergehende Forschungen ein verlässliches Instrumentarium zur Verfügung gestellt, das insbesondere komparative Studien ermöglicht. Zugleich wird damit die bislang bestehende Forschungslücke für die zentrale Königslandschaft des 10. Jahrhunderts geschlossen., Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Freund, Projektbearbeiter: Dr. Christoph Mielzarek; Alena Reeb; Michael Belitz, Das Projekt erfolgt in Kooperation dem Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main) sowie mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (Halle/Saale). Ein die Archäologie der Königspfalzen betreffendes Teilprojekt wird an der Martin-Luther-Universität in Halle bearbeitet (Lst. Prof. Gärtner).
2022 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Stärkung der Pandemie-Resilienz im Feld der psychischen Gesundheit mittels Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten in Sachsen-Anhalt (PsyPan)
Digitale Angebote zur Prävention psychischer Belastungsstörungen (z.B. app- oder web-basiert) haben in der COVID-19 Pandemie insgesamt zugenommen und Tele-Psychotherapie wurde vermehrt genutzt, um die psychotherapeutische Versorgung in der Pandemie zu gewährleisten. In diesem Projekt wird die Angebots- und Nutzungslage von Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten gezielt für das Land Sachsen-Anhalt untersucht. Dieses Projekt wird in enger Kooperation mit dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung durchgeführt.
2023 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Investitionen, Nachfrage und nachhaltiges Wachstum
Die zentrale Forschungsziel ist es, den empirischen Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftswachstum und der Einführung grüner Technologien bzw der Steigung der Nachfrage nach grünen Produkten zu klären. Aufbauend auf Daten aus international zugänglichen Datenbanken sollen die Effekte sowohl für die Gruppe der OECD-Volkswirtschaften als auch für einer Gruppe von Nicht-OECD-Ländern untersucht werden, um festzustellen, ob und wie die Auswirkungen der grünen Investitionen und der grünen Nachfrage zwischen den beiden Ländergruppen sich unterschieden. Die Ergebnisse der Studie sollen helfen, besser anwendbare politische Maßnahmen zu entwickeln, die eine entscheidende Rolle bei der Erreichung wirtschaftlichen Wohlstands und dem Schutz der Umweltressourcen spielen können.
2018 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Kenntnisstand schwangerer Frauen in Sachsen-Anhalt über eine Infektion mit dem Zytomegalievirus
Ziel dieser Arbeit ist es, das Wissen und die Einflussfaktoren von Infektionserkrankungen während der Schwangerschaft zu analysieren, um in Zukunft ggf. Schwangere besser beraten und versorgen zu können.
2022 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Neue Biomarker zur Vorhersage von Long COVID im klinisch relevanten Infektionsmodell und in humanen Proben
Im Rahmen des folgenden Projekts soll die Gesundheitsversorgung von SARS-CoV-2 Patienten verbessert und Biomarker für die Prognose des Krankheitsverlaufs von Long COVID identifiziert und im etablierten Infektionsmodell verifiziert werden. Das Infektionsmodell soll außerdem genutzt werden um Hygienemaßnahmen hinsichtlich ihres Potentials zur Unterbrechung von Infektionsketten zu bewerten. Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen sollen übergreifend eine Bewertung verschiedener Hygienemaßnahmen erlauben und präventive Hygienemaßnahmen verbessern, um Infektionsketten zu verringern.
2023 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Peridynamische Analyse von dünnwandigen Strukturen im inelastischen Bereich
Die Peridynamik (PD) ist eine nichtlokale Theorie ohne den Begriff der Differentiallinienelemente, des Deformationsgradienten, Gradienten, ihrer höheren Gradienten oder Gradienten interner Zustandsvariablen. Anders als in der klassischen, Kontinuumsmechanik, bei der nur lokale Kontaktkräfte berücksichtigt werden, werden weitreichende innere Kräfte der Wechselwirkung zwischen Materialpunkten eingeführt. Infolgedessen enthalten die Bilanzgleichungen keine, partielle Ableitungen nach Raumkoordinaten. Daher wird die Peridynamik als, für die Modellierung hochgradig heterogener Verformungsprozesse, wie z. B. Brüche, attraktiv. Viele, jüngsten numerischen Studien zeigen die Fähigkeit der peridynamischen Theorie, komplexe Bruchprozesse und, und Instabilitäten zu erfassen, wie z.B. Rissinitiierung, Rissverzweigung, Rissknickung, Ausbreitung von Reibungsrissen, Rissinteraktion mit anfänglichen Heterogenitäten wie Löchern, und Poren usw., Ziel dieses Promotionsprojekts ist die Entwicklung neuartiger peridynamischer (PD) Theorien für Stäbe, Balken und dünne Platten zur Erfassung unelastischer Reaktionen, insbesondere von Schädigungs- und Bruchphänomenen. Ein neuartiges, PD-Schadensmodellierung zur Beschreibung der Schadensentstehung, des Schadenswachstums, und die Rissausbreitung auf einheitliche Weise zu beschreiben. Basierend auf früheren, Forschung in der Arbeitsgruppe Technische Mechanik werden die verfügbaren experimentellen Daten zur Kalibrierung des Modells verwendet. Für die Validierung werden Biegeversuche simuliert und die Ergebnisse mit, mit experimentellen Daten verglichen. Die folgenden Forschungsfragen werden in den, Arbeitspakete, - Wie kann man dünnwandige Strukturkomponenten mit PD effizient modellieren?, - Wie können Rissentstehung, Risswachstum und die Bildung von Rissmustern in einem vereinheitlichten, PD-Schadensmodell?, - Wie können die PD-Schadensmodelle in die Theorien von Stäben, Balken und Platten integriert werden?, - Wie kalibriert man nichtlokale TE-Modelle anhand von Prüfdaten?, - Wie modelliert man lokalisierte Verformung und Bruchphänomene in dünnwandigen Strukturen im, dem PD-Rahmen?, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2020 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Akute Toxoplasmose in der Schwangerschaft - eine Verlaufsbeobachtung und epidemiologische Aspekte (Arbeitstitel)
Es soll der Entwicklungsverlauf der akuten Toxoplasmose während der Schwangerschaft zur Beurteilung der Bedeutung der Erkrankung in Mitteldeutschland mit der Literatur verglichen werden., Weiterhin sollen mögliche Trends des Therapiemanagements aufgezeigt und daraus Empfehlungen für die klinische Praxis eingeschätzt werden., Hypothese: Inzidenz und Prävalenz der konnatalen Toxoplasmose sind im klinischen Alltag in Mitteldeutschland untererfasst. Eine Stufentherapie mit einem vierwöchigen Therapiezyklus mit Selectomycin/Spiramycin (< 16/0 SSW), gefolgt von einer vierwöchigen Therapie mit Daraprim/Sulfadiazin (> 16/0 SSW) hat nur milde maternale Nebenwirkungen, eine gute Patientencompliance und kein schlechteres fetal outcome im Vergleich zu einer alternierenden Therapie mit diesen Medikamenten, die bis zum Ende der Schwangerschaft fortgeführt wird.
2022 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Digitale Werkzeuge und Plattformen für: Innovationsökosysteme
Eine Steigerung der Wertschöpfung lässt sich durch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure (aus Unternehmen, Hochschulen und Zivilgesellschaft) im wirtschaftlichen Ökosystem zu einem innovativen Milieu erreichen. Gleichzeitig kann durch das Aufzeigen und Monitoring von Wertschöpfungsketten der Akteure untereinander die Krisenresilienz der Wirtschaft gestärkt werden. Das vorliegende Projekt untersucht, welche spezifischen Infrastrukturaspekte, Standards und Daten konkret notwendig sind, sowie ob und ggf. wie Änderungen im regulatorischen Rahmen hilfreich wären, um die beschriebene Interoperabilität zu realisieren und schafft die dafür notwendigen digitalen Werkzeuge.
2025 bis 2026
Land (Sachsen-Anhalt)
Geburt - Gebären - Mutterschaft. Historische Entwicklungen vom 16, bis 20. Jahrhundert. Buchprojekt
Der Band lehnt sich an an die gleichnamige Tagung vom April 2023 und vereint die bisherigen historischen Ergebnisse zum Thema. Unberücksichtigt bleiben neueste Entwicklungen ab 1945 bis heute. Es handelt sich um einen Sammelband mit neuester und neuerer Forschung zur Entwicklung des Gebärens als sozio-kultureller Praxis sowie zur Genese der zunächst rein weiblichen, dann weiblichen und männlichen Geburtshilfe (Hebammen, Geburtshelfer/Accoucheure, Gynäkolog*innen).
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Anschubfinanzierung Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit - Magdeburg (Anschub DZPG TP3)
In diesem Projekt klären wir auf, wie entzündungsbedingte Immunmechanismen die psychische Gesundheit beeinflussen. Wir konzentrieren uns auf kognitive Dysfunktion und Depression, für die ein direkter Zusammenhang mit systemischer und ZNS-Immunaktivierung berichtet wurde. Daher führen wir eine Immunphänotypisierung bei Patienten mit systemischer Entzündung und bei Patienten mit atypischer Depression durch, die bekanntermaßen mit einer leichten Entzündung einhergeht. Dieses Projekt zielt darauf ab, Mechanismen immunvermittelter Hirnfunktionsstörungen zu enträtseln, die zu neuropsychiatrischen Erkrankungen führen.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Das Außen im Innern. Wohlfahrtsstaatliche Dynamiken sozialer Abjektion in der Grundsicherung für Arbeitssuchende.
Dissertationsprojekt als Monografie zum Sozialstaatlichen Wandel in der Grundsicherung für Arbeitssuchende seit 2003. Mit qualitativem Untersuchungsdesign (Inhaltsanalyse) werden Gesetzestexte, Plenarprotokolle und Sozialgerichts-/Verfassungsgerichtsurteil zum SGB II analysiert.
2019 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Die Pest in Magdeburg 1680-1682. Eine Mikrogeschichte, Bearbeitung: Prof. Dr. Eva Labouvie
Das Projekt erarbeitet aus unterschiedlichen Perspektiven den Umgang städtischer Bewohne mit einer existenziell bedrohlichen Gefahr - hier beispielhaft der Pest in Magdeburg. Zum einen soll daher Krisen- und Katastrophenverhalten in der Frühen Neuzeit näher untersucht werden, ebenfalls auf welcher Basis Kenntnisse gewonnen, kommuniziert und interpretiert wurden (medizinisches Wissen, Vorstellungen vom Contagium, Ansteckungsgefahren usw.). Zum anderen werden konkrete Maßnahmen, ihre Befolgung oder Ignoranz, Verhaltensweisen in der Ausnahmesituation einer Epidemie, Transformationen des "Normalen" (Familienleben, Religiosität, Bestattungskultur, Handel, Wohnen, mentalitäten usw.) sowie die Aufgabenverteilungen in der Stadt (Einstellung spezieller Pestbediensteter: Pestprediger, Pestärzte, Pesthebammen, Lazarettpersonal, Pflegerinnen usw.) Gegenstand der Untersuchung sein. Das Projekt verfolt anhand eines großen Quellenbestandes aus dem Stadtarchiv Magdeburg das Geschehen aus der Perspektive von Obrigkeiten (Landesherr, Administrator, Beamte), des Stadtrates, der Kirche (Prediger, Pfarrgemeinden), der BürgerInnen und weiterer städtischer Gruppierungen über den Beginn erster Vermutungen über den Ausbruch der Seuche bis hin zur Freigabe der Stadt durch obrigkeitlichen Erlass.
2025 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Durchführung der Logistik-Challenge 2025 für Schülerinnen und Schüler im Land Sachsen-Anhalt
Das Ziel der Logistik-Challenge ist es, Schülerinnen und Schülern, die in der näheren Zukunft potenziell ein Studium oder eine Ausbildung aufnehmen werden, die vielfältige Welt der Logistik näher zu bringen und Logistik als ein vielfältiges und lohnendes Studien- und Berufsfeld mit vielen Einflussmöglichkeiten auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft in Form eines Wettbewerbs darzustellen., Inhalt des Projektes ist die Durchführung der Logistik-Challenge für Schülerteams aus Sachsen-Anhalt. Die Logistik-Challenge wird zweistufig durchgeführt mit Qualifizierungsrunde (Vorrunde) und einer Finalrunde., Es werden folgende Preisgelder ausgeschrieben: 1. Platz: 1.500 Euro, 2. Platz: 1.200 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro, 4. Platz: 800 Euro, 5. Platz: 500 Euro. Die Preisgelder gehen jeweils zu 50% an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und zu 50% an die Schulen.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Erfolg Klima Go! Erfolgsfaktoren für regionale Klima-Governance in Sachsen-Anhalt
Fragestellung und wissenschaftliches Ziel des Forschungsvorhabens ist es, politische Rah-menbedingungen und Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die regionalen Klimaschutz positiv beeinflussen. Zudem soll durch ein transdisziplinäres Projektdesign gewährleistet werden, dass der Wissenstransfer im Projekt in beide Richtungen verläuft: Zum einen politikwissenschaftliche Erkenntnisse über Erfolgsfaktoren aus der Wissenschaft in die regionale Praxis, zum anderen Erfahrungen der relevanten Praxisakteure aus den Regionen und Kommunen in das Forschungsprojekt, um neue Erfolgsfaktoren zu finden bzw. die theoretisch beschriebenen Faktoren zu verbessern. Durch eine Vernetzung im Rahmen von Workshops soll zudem der Wissensaustausch zwischen den Regionen und ihren Akteuren befördert werden., Ziel ist es, den wissenschaftlichen Forschungsstand über politische Prozesse im Rahmen re-gionaler Klima-Governance zu erweitern, regionale Akteure mit konkreten Beratungsangebo-ten über Erfolgsfaktoren zu unterstützen und eine Methode zur Selbstbewertung des eigenen Prozesses zu verbessern, so dass diese am Ende für alle Interessierten, auch über das Projekt hinaus, zur Verfügung gestellt werden kann. Zudem sollen erfolgreiche und innovative Klima-schutzprojekte und -prozesse dokumentiert werden.
2019 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Gescheiterte Ehen im Adel. Trennungen und Scheidungen in deutschen Adelshäusern im 18. und 19. Jahrhundert, Bearbeitung: Kathrin Gäde
Das Projekt unternimmt den Versuch, durch die Untersuchung von gescheiterten Ehen adliger Paare einen Einblick in die Alltags- und Kulturgeschichte des deutschen Adels an der Schnittstelle vom 18. zum 19. Jahrhundert zu gewinnen. Neben der analytischen Untersuchung von ?Trennungen von Tisch und Bett? sowie Scheidungen als juristische, ökonomische, herrschaftspolitische und familienrechtliche Phänomene stehen besonders die unter-schiedlichen Konfliktlösungsstrategien und Handlungsmöglichkeiten und damit auch die ?Innenwelten? von Männern und Frauen des deutschen (Hoch-)Adels im Mittelpunkt der Untersuchung. Nicht zuletzt versteht sich die Auseinandersetzung mit gescheiterten adligen Ehen auch als ein Versuch, den Geschlechterbeziehungen in der europäischen Adelswelt näher zu kommen.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Interdisziplinäre Ausrichtung der Forschungsprogramme über early Postdocs
Die bestmögliche Unterstützung für Promovierte im Sinne der R2-Phase* ist ein Schwerpunkt der Arbeit der Graduate Academy der OVGU, neben der Arbeit für die Promovierenden in Magdeburg. Die Arbeit wird gestaltet aus der Überzeugung, dass die Postdoc-Phase einen Übergang in eine Karriere in Wissenschaft ODER Wirtschaft darstellt, für sich selbst genommen aber keine "Karriere" ist und nach einer Zeit von etwa 6 Jahren enden sollte. Mit den Angeboten der Graduate Academy an Postdocs können Führungskompetenzen und Methoden des Projektmanagements trainiert werden sowie weitere Kursbestimmungen für die Karriere vorgenommen werden. Einen zentralen Baustein bildet dabei die fundierte Projektleiterqualifizierung, die mit einem international anerkannten Zertifikat abgeschlossen werden kann. Mit dem hier beantragten Budget können die Angebote zu zertifizierten Zusatzqualifikationen im klassischen und agilen Projektmanagement ebenso ausgebaut werden, wie Angebote für individuelle Karrierecoachings und Trainings für Leadership Skills.
2016 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Leben im Krieg. Begegnungen mit der "entfesselten" und "gezähmten" Bellona (1618-1763) Bearbeitung: Stefanie Fabian
Das Forschungsprojekt untersucht mit Hilfe von historisch-anthropologischen, mikrohistorischen und Herangehensweisen der Geschlechterforschung die Lebensumstände von Frauen, Männern und Kindern in den Wirren des Dreißigjährigen (1618-1648) und des Siebenjährigen Krieges (1756-1763). Dabei werden über die Auswertung verschiedenster Quellengattungen - darunter Selbstzeugnisse, Tagebücher und Chroniken, aber auch behördliche Korrespondenzen und Militaria - die Lebensverhältnisse und Kriegserlebnisse, die Konfrontation der Menschen mit Gewalt und ihre Wahrnehmungen entschlüsselt. Mittels einer Kontextualisierung dieser Begegnungen und Erfahrungen mit dem Kriegsalltag, d.h. über eine Einordnung in den je spezifischen Kriegshintergrund und die ihn bedingenden Gegebenheiten, wird eine Relativierung, Korrektur oder Vertiefung der bislang nur durch makrohistorische Untersuchungen gewonnenen wissenschaftlichen Befunde zum Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieg angestrebt. Das Vorhaben versucht Forschungslücke zu schließen, indem es sich mittels quellenbasierter Analysen auch mit der Frage auseinander setzt, ob das von Gerhard Ritter erstmals aufgegriffene und bislang kaum hinterfragte Postulat von der "gezähmten Bellona" des aufgeklärten Zeitalters zutrifft oder die seit dieser Zeit scheinbar "eingehegten Kriege" weiterhin, und nicht nur auf den Schlachtfeldern, von massiver Gewaltausübung geprägt waren. Es stellt eine erste mikroanalytischen Fokussierung auf den mitteldeutschen Raum dar und will einen wichtigen und kritischen Beitrag zur Um- und Neubewertung von Kriegen und Katastrophen auf dem Weg Deutschlands und Europas in die Moderne leisten.
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Planung von Ringversuchen zur Bestimmung der Nachweisgrenze bei PCR-Tests
PCR-Tests stellen hochsensitive Verfahren zum Nachweis von Nukleinsäuren dar. Diese Verfahren haben in den letzten Jahren eine weitgehende Akzeptanz bei routinemäßigen Tests erreicht, aber es bedarf weiterer Untersuchungen, um ihre Leistungsfähigkeit zu bewerten. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Bestimmung der Nachweisgrenze, die als Maß für die Sensitivität des Verfahrens dient. Diese Nachweisgrenze kann in Ringversuchen bestimmt werden. Die dabei erhaltenen Ergebnisse werden sich jedoch gewöhnlich zwischen Laboren unterscheiden. Die am Ringversuch beteiligten Labore können als Repräsentanten aller Labore betrachtet werden, die dieses Verfahren anwenden. Die Variabilität zwischen den Laboren kann dann mit Hilfe von zufälligen Effekten modelliert werden. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, optimale oder zumindest effiziente Versuchsanordnungen zur Schätzung der Modellparameter, zur Bewertung der Laboreinflüsse und zur bestmöglichen Bestimmung der Nachweisgrenze zu entwickeln.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Schwarmrobotik mit Flying Robots
Im Rahmen dieses Projekt wird ein Roboterlabor für zunächst einen Schwarm fliegender Roboter aufgebaut. In der Schwarmrobotik werden mehrere kleine Roboter so programmiert, dass ein globales und vordefiniertes Verhalten entsteht. Solche Robotersysteme kommen schon heute in vielen Gebieten zum Einsatz. So werden im Katastrophenschutz Gruppen von mobilen Robotern zum Auffinden eines gemeinsamen Ziels beispielsweise zu Bergungszwecken oder zur Datensammlung in Katastrophengebieten genutzt. Derartige Anwendungen werden mit zunehmendem Interesse wissenschaftlich untersucht. Die Kontrolle eines solchen Schwarms von Robotern ist allerdings eine große Herausforderung und bietet eine Vielzahl an interessanten Forschungsthemen. Die Validierung der Interaktionen in Roboterschwärmen ist gegenwärtig eine der größten Herausforderung dieses Forschungsgebiets. Die Untersuchungen zeigen, dass die Umgebung und die Technik die Funktionalität der Roboter stark beeinflussen. Daher besteht der Bedarf an Experimenten, um die Methodik unter Echtzeitbedingungen zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Damit kann eine Umwelt (Labor) von Sensoren, Robotern und mobilen Endgeräten eingerichtet und die Kommunikation und Vernetzungen untersucht werden, die die Zukunft der Anwendung solcher technischen Systeme im Alltag darstellt und simuliert.
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
SDGV: ein neuer Parameter von Fatty Liver Disease
Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD: non-alcoholic fatty liver disease), heute auch als metabolische Fettleber bezeichnet, ist mittlerweile die häufigste Form der Lebererkrankung in der westlichen Welt. Fast 90% der übergewichtigen Diabetiker sind davon betroffen. Sie umfasst zum einen die nichtalkoholische Fettleber (NAFL) sowie die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH). Pathologisch erhöhte Werte von Aspartat-Aminotransferase (ASAT) und/oder Alanin-Aminotransferase (ALAT) und die Ultraschalluntersuchung liefern Hinweise auf eine Leberverfettung. Bei milder Steatose beträgt der positive Vorhersagewert der Ultraschalluntersuchung maximal 67%. Der NAFLD-Fibrosis-Score berücksichtigt die Parameter Alter, Body-mass-Index, Diabetes, ASAT, ALAT, Thrombozyten und Albumin und weist einen positiven beziehungsweise negativen Vorhersagewert von 82-90 % und 88-93 % auf. Die Leberbiopsie ist der Goldstandard der Diagnostik. Ihr Einsatz sollte jedoch aufgrund der seltenen, aber lebensbedrohenden Komplikationen wie Blutungen sorgfältig abgewogen werden. Bildgebung mit Ultraschall, CT oder MRT sind in Abhängigkeit vom Ausmaß des Leberfetts durchaus präzise, aber zeitaufwändig und kostenspielig. Der Fettleberindex (FLI) wurde von Bodegni 2006 eingeführt um die Diagnostik zu verbessern und umfasst 4 Parameter: BodyMassIndex (BMI), Taillenumfang, Triglyzeride und Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT). Kliniker würden jedoch einen einfachen Bluttest ähnlich zu NT-pro-BNP bei der Herzinsuffizienz bevorzugen. Wir haben in zwei klinischen Studien zeigen können, dass Symmetric DimethylGuanidino Valeric acid (SDGV) ein Parameter sein könnte, der diese Aufgabe bei der MAFLD erfüllen könnte. Dieses soll in weiteren Studien evaluiert werden.
2024 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Thermochemische Zerlegung unter superkritischen Bedingungen
This project examines the decomposition under supercritical conditions for the gasification of solid plastic waste. Gasification is currently considered one of the most important processes in solid waste recycling technology. Because polypropylene (PP) is moisture, chemical, and temperature resistant, it is widely used. Therefore, recycling PP waste is a very important problem, considered here. In the present project, supercritical water is used for recycling PP waste. PP is converted into flammable gases with a high content of H, 2, and CO. The resulting CO, 2, can also be further converted into CO so that the entire process does not cause any CO, 2, emissions. The numerical study carried out is based on a very precise method, Direct Numerical Simulation (DNS) for reactive multiphase flows. This allows all physicochemical processes that are relevant to the gasification of PP under supercritical conditions to be examined in detail. The DNS is carried out using the in-house code called DINO. In this code, the surface of the solid PP is fully resolved using the Immersed Boundary Method (IBM). The DNS approach can be used to describe surface and gas-phase reactions as well as particle decomposition. The PP plastic waste is initially simplified as a group of C, 3, H, 6, monomers. Thanks to this simplification, a 6-step reaction kinetics is implemented, assuming that all surface processes are first-order reactions. The results obtained from this DNS help to understand the entire decomposition and gasification processes, which are very intricate. A better understanding of these physical processes will help develop reliable models that can later be used for faster process simulations. Various operating conditions are currently being investigated (varying Reynolds number, size of PP particles, operating temperature and pressure, inflow conditions). Various parameters are used to evaluate the results, in particular drag coefficient, buoyancy coefficient, Nusselt and Sherwood numbers, surface reaction rate, and degree of decomposition of the particles.
2017 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
"Unsre schon erlangte Freude in Trauer zu verwandeln." Der Kindstod in der Dynastie der Ernestiner von 1600 bis 1800, Bearbeitung Anita Henneberger
Die unter unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen methodi-schen Ansätzen geplante Analyse bietet zum einen die Möglichkeit der geballten Anwendung neuartiger und bisher wenig in historischen Untersuchun-gen erprobter theoretisch-methodischer Zugangsweisen, etwa der Symbol- und Ritualanalyse, der Selbstzeugnisforschung, der historischen Geschlech-ter-, Mentalitäts- und Emotionalitätsforschung. Tod und Sterben als Grund-konstanten des menschlichen Lebens können durch diese kombinierte Me-thodik und vielseitige Fragestellung nicht nur als Übergangsrituale, als Unterbrechungen von Kontinuitäten in einer kontinuierlich gedachten und aufrechterhaltenen adligen Rangfolge, Einschnitte und Krisensituationen im machtpolitischen bis familiären Bereich, sondern auch als Momente der affektiven Betroffenheit, der symbolischen und rituellen Überwindung, der Grenzüberschreitung oder Phasen der kollektiven wie individuellen Erschüt-terung analysiert werden. Insbesondere der Wandel im Verhältnis der Eltern oder anderer Verwandter zu den Kindern und damit auch im Umgang mit de-ren Sterben und Tod, das Reden und Schreiben darüber, die Veränderungen der Bestattungs-, Übergangs- und Ablösungsrituale, die das Projekt in der Zeit von 1600 bis 1800 vor dem Hintergrund zunächst von Reformati-on/Konfessionalisierung, dann Aufklärung, Rationalisierung und der Zeit des sog. "Kirchenkampfes" untersuchen möchte, werden die Entwicklungen hin zu unserem heutigen Verhältnis zum Sterben und die modernen Funktionen der Bestattungsbräuche erklären helfen. Vor allem aber werden sie das vormo-derne Verständnis und seine Genese bis heute über die Adelskultur hinaus erhellen. Der Tod eines kindlichen Nachkommens, der vom Sterben und Tod eines Erwachsenen in Brauchtum wie Symbolik unterschieden werden muss, stellte gerade im Adel die dynastische Abfolge und damit den Übergang von Macht, Territorialbesitz und Herrschaft von einer auf die nächste Generation generell in Frage, symbolisierte darüber hinaus jedoch weit mehr als das: fehlenden Gottessegen und Strafe Gottes, Anfälligkeit des adligen Hauses für Krankheiten, unvollkommene familiäre Fruchtbarkeit usw. Das Promotionsprojekt wird für den gesamten Komplex um Sterben, Tod, Begräbniskultur und Trauer bei Kindstodfällen im engeren, und um die Auffassung von Kindheit, den Umgang mit und das Verhältnis zu den eigenen Kindern und deren Tod völlig neue, vor allem interdisziplinäre Erkenntnisse vorlegen können. Dies gilt etwa für die Genderforschung, die Theologie und die Religionsge-schichte, die Medizingeschichte (Krankheiten, Körperkonstellation als Todes-ursache) oder die Volkskunde/Europäische Ethnologie (Brauchtumsforschung), aber auch für die Sozialwissenschaften. Für die Geschichtswissen-schaft sind die "Innensichten", d.h. die emotionalen Lagen, Gefühle, Träume, Wünsche und Imaginationen der Menschen früherer bis zum Teil heutiger Ge-sellschaften bislang so gut wie unerforscht, insbesondere für das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern.
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
AiEng - KI in der Ausbildung -Teilprojekt Logistik
Das Projekt AiEng zielt darauf ab, die Ausbildung im Bereich, K, ünstlicher, I, ntelligenz in Sachsen-Anhalt zu stärken und die Synergien zwischen den Hochschulen des Landes zu nutzen. Im Mittelpunkt steht die Etablierung eines Bachelor-Kooperationsstudiengangs "AI Engineering", der innovative Wege in Forschung und Lehre beschreitet. Der Studiengang verbindet systematisch die Konzeption, Entwicklung und Integration von KI-Lösungen mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden., Ein besonderer Fokus i, n unserem Teilprojekt liegt dabei auf der Integration von logistischen Inhalten. Studierende werden lernen, wie, KI in der Logistik angewendet werden kann, um Prozesse zu optimieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Im Rahmen dieses hybrid ausgerichteten Studiengangs arbeiten Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Anhalt, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Harz und Hochschule Merseburg eng zusammen. Studierende profitieren von einem breiten Spektrum an Lehrinhalten und können sich nach einem Grundstudium an einer oder mehreren Hochschulen spezialisieren.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Fluoreszierende Reporter-Zelllinien für (neuartige) Viren einschließlich SARS-CoV-2 (FluReZeV)
Fu¨r die Arbeit mit neuen Viren, einschließlich SARS-CoV-2, beno¨tigt man einfache, zuverla¨ssige und gute Detektiermethoden, die dann fu¨r viele Applikationen benutzt werden ko¨nnen. Das Ziel von diesem Projekt wird sein eine zellbasierte Plattform fu¨r die Erkennung von Virusinfektionen zu erstellen. Der Verwendungszweck eines solchen Reporter-Zellsystems ist, die Erkennung und Isolation von infektio¨sen Viren von Patientenproben innerhalb von weniger als eines Tages, der Gebrauch in Hochdurchsatz Screenings fu¨r die Entwicklung und Wirksamkeit von Therapien gegen neue Viren oder Virus-Varianten, und fu¨r Experimentenreihen in der Grundlagenforschung. Das Projekt wird systematisch ein Reportersystem optimieren, das ein fluoreszierendes Protein verwendet, welches wiederum durch ein virales Enzym aktiviert wird. Diese Plattform kann sehr schnell auf andere Virusfamilien und neue Virusspezien angepasst werden, da viele Viren diese Enzyme besitzen. Dies soll die Erkennung und Isolation von Viren und die Erforschung von viralen Therapien beschleunigen.
2025 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt) auf der Formnext 2025
Mit dem Ziel des Transfers von wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnissen in die Industrie und Praxis beteiligen sich die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts jedes Jahr an überregionalen Messen, auf denen diese Forschungsresultate Vertretern aus der Industrie, Verwaltungen und anderen Einrichtungen präsentiert und angeboten werden. Zielstellung dieser Präsentationen ist in erster Linie die Knüpfung neuer Kontakte, der Ausbau bestehender Beziehungen zu wissenschaftlichen und Wirtschaftspartnern sowie die Anbahnung neuer Projekte und die damit verbundene Einwerbung von Drittmitteln für die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts, in zweiter Linie parallel dazu die Förderung des Aufbaus der Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts durch die Gewinnung neuer Studenten für die Einrichtungen., Universitäten und Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der Formnext 2025 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft in Frankfurt am Main.
2025 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt) auf der Medica 2025
Mit dem Ziel des Transfers von wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnissen in die Industrie und Praxis beteiligen sich die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts jedes Jahr an überregionalen Messen, auf denen diese Forschungsresultate Vertretern aus der Industrie, Verwaltungen und anderen Einrichtungen präsentiert und angeboten werden. Zielstellung dieser Präsentationen ist in erster Linie die Knüpfung neuer Kontakte, der Ausbau bestehender Beziehungen zu wissenschaftlichen und Wirtschaftspartnern sowie die Anbahnung neuer Projekte und die damit verbundene Einwerbung von Drittmitteln für die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts, in zweiter Linie parallel dazu die Förderung des Aufbaus der Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts durch die Gewinnung neuer Studenten für die Einrichtungen., Universitäten und Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich vom 17.-20. November 2025 in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der Medica 2025 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft Halle 3 • D94.
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
InnoMedTec - "Nachhaltige Etablierung einer Arbeitsgruppe "Innovationen in der Medizintechnik" an der Medizinischen Fakultät Magdeburg zur Digitalisierung der Medizintechnik"
Ziel von InnoMedTec ist es, klinisch relevante regionale und global verwertbare Ergebnisse zu generieren, die durch strategische Erarbeitung von Vorarbeiten sowohl den Wissenschaftsstandort, sowie durch eine entsprechende digitale Produkt-/Marktorientierung und Transfer auch den, Wirtschaftsstandort stärken. Weiterhin dienen die zu erwarteten Ergebnisse zur Etablierung, und Optimierung der flächendeckenden medizinischen Versorgung in Sachsen-Anhalt, durch den Einsatz digitaler Diagnose- und Präventionsmethoden.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Weibliche politische Partizipation im Raum Sachsen-Anhalt. Frauen in der kommunalen Politik, 1893 bis 1933.
Das Forschungsprojekt bezieht sich auf 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und Sachsen-Anhalt. Es möchte in einer Pionierstudie einen deutschlandweit erstmaligen wissenschaftlichen und explizit landesgeschichtlichen Beitrag zur Beteiligung von Frauen an Politik und Gesellschaft, der Entstehung des modernen Gemeinwesens und der Beförderung des Demokratisierungsprozesses im Raum Sachsen-Anhalt zwischen 1893 und 1933 leisten. Ziel ist es, politisch aktive Akteurinnen über ihr Engagement in der "Ersten deutschen Frauenbewegung", in der aus ihr entstandenen Frauenwahlrechtsbewegung bis hin zu den gewählten Politikerinnen in Stadt- und Landgemeinden sichtbar zu machen. In diesem Wirkungsfeld wurden sie aus dem Blickwinkel zeitgenössischer geschlechtsspezifischer Normierung - selbst bis heute - kaum wahrgenommen. Einzelne, in der geschichtlichen Analyse als Führungsfiguren der deutschen und zum Teil internationalen Frauen(stimmrechts)bewegung bekannte weibliche Persönlichkeiten aus dem Raum Sachsen-Anhalt und frühzeitige Kontakte zu den Initiatorinnen der "Ersten Frauen(stimmrechts)bewegung" in Leipzig weisen auf eine ganz besondere Rolle Sachsen-Anhalts und ein in erheblichem Maße vorhandenes, weibliches politisch-partizipatives Potential hin, das bislang keinerlei wissenschaftliche Aufarbeitung erfuhr. Die neuartigen Erkenntnisse des Projektes werden der Identitätsstiftung der Bewohner/innen Sachsen-Anhalts dienen. Sie sollen über eine Monographie veröffentlicht, in Teilen aber schon zuvor über eine Projekt-Internetseite einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Weibliche politische Partizipation in Sachsen-Anhalt 1883 - 1933
Das Forschungsprojekt bezieht sich auf 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und Sachsen-Anhalt. Es möchte in einer Pionierstudie einen deutschlandweit erstmaligen wissenschaftlichen und explizit landesgeschichtlichen Beitrag zur Beteiligung von Frauen an Politik und Gesellschaft, der Entstehung des modernen Gemeinwesens und der Beförderung des Demokratisierungsprozesses im Raum Sachsen-Anhalt zwischen 1893 und 1933 leisten. Ziel ist es, politisch aktive Akteurinnen über ihr Engagement in der "Ersten deutschen Frauenbewegung", in der aus ihr entstandenen Frauenwahlrechtsbewegung bis hin zu den gewählten Politikerinnen in Stadt- und Landgemeinden sichtbar zu machen. In diesem Wirkungsfeld wurden sie aus dem Blickwinkel zeitgenössischer geschlechtsspezifischer Normierung - selbst bis heute - kaum wahrgenommen. Einzelne, in der geschichtlichen Analyse als Führungsfiguren der deutschen und zum Teil internationalen Frauen(stimmrechts)bewegung bekannte weibliche Persönlichkeiten aus dem Raum Sachsen-Anhalt und frühzeitige Kontakte zu den Initiatorinnen der "Ersten Frauen(stimmrechts)bewegung" in Leipzig weisen auf eine ganz besondere Rolle Sachsen-Anhalts und ein in erheblichem Maße vorhandenes, weibliches politisch-partizipatives Potential hin, das bislang keinerlei wissenschaftliche Aufarbeitung erfuhr. Die neuartigen Erkenntnisse des Projektes werden der Identitätsstiftung der Bewohner/innen Sachsen-Anhalts dienen. Sie sollen über eine Monographie veröffentlicht, in Teilen aber schon zuvor über eine Projekt-Internetseite einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Medizinische Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten
Die medizinische Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten sowie kooperierenden Gesundheitsberufen im pädiatrischen Bereich kann maßgeblich das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen., Um möglichen Folgen einer ungesunden Ernährungsweise wie Übergewicht, Adipositas, Herzkreislauferkrankungen oder Gelenkbeschwerden vorzubeugen, sollen das medizinische Ernährungswissen, die Beratungskompetenz und strukturelle Gegebenheiten in der kinderärztlichen Praxis analysiert werden. Anschließend sollen berufsgruppenspezifische Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Ernährungsbildung und damit der Ernährungskompetenz von Kindern, Jugendlichen und Ihren Bezugspersonen abgeleitet werden.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Challenges for Societal Support
Die Magdeburger Forschungsinitiative SmartProSys (Smart Process Systems Engineering) erforscht Methoden und Wege für die nachhaltige Transformation chemischer, mechanischer und biotechnologischer Produktionsprozesse hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Gesellschaft. An SmartProSys sind Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der Logistik, Mathematik, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie beteiligt und betrachten die Möglichkeiten zu dieser Transformation in den Research Areas „Process Level“, „Molecular Level“, „System Level“ und „Computational Methods and Algorithms“., Das Research Area „System Level” zielt darauf ab, innovative Theorien und Methoden für die verschiedenen beteiligten Disziplinen (Wirtschaft, Supply Chain Management, Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie) zu entwickeln, um das Potenzial für transformative Veränderungen zu erforschen und zu nutzen. Innerhalb des Clusters (co-)leitet der Lehrstuhl Umweltpsychologie die Teilprojekte „Challenges for Societal Support“ und „Challenges for the circular consumer“., Übergeordnetes Ziel des Teilprojekts „Challenges for Societal Support“ ist es, Erkenntnisse über „kognitive“ Barrieren im neue Forschungsfeld einer, Green Carbon Circular Economy, zu sammeln und Maßnahmen zu ihrer Überwindung zu entwickeln und zu testen.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Challenges for the circular consumer
Die Magdeburger Forschungsinitiative SmartProSys (Smart Process Systems Engineering) erforscht Methoden und Wege für die nachhaltige Transformation chemischer, mechanischer und biotechnologischer Produktionsprozesse hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Gesellschaft. An SmartProSys sind Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der Logistik, Mathematik, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie beteiligt und betrachten die Möglichkeiten zu dieser Transformation in den Research Areas „Process Level“, „Molecular Level“, „System Level“ und „Computational Methods and Algorithms“., Das Research Area „System Level” zielt darauf ab, innovative Theorien und Methoden für die verschiedenen beteiligten Disziplinen (Wirtschaft, Supply Chain Management, Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie) zu entwickeln, um das Potenzial für transformative Veränderungen zu erforschen und zu nutzen. Innerhalb des Clusters (co-)leitet der Lehrstuhl Umweltpsychologie die Teilprojekte „Challenges for Societal Support“ und „Challenges for the circular consumer“., Das Teilprojekt „Challenges for the circular consumer” wendet das Konzept der Verhaltensplastizität an, um (Un-)Flexibilität, Anpassung und Lernprozesse bei der Akzeptanz und Aneignung innovativer Lösungen (in Form von neuartigen Prozesstechnologien und Materialien einer, Green Carbon Circular Economy, ) auf der Konsument*innenebene verstehen zu können.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Frontale transkranielle Gleichstromstimulation als potenzielle Behandlung von Long-COVID-bedingter Fatigue
Im vorgeschlagenen Projekt soll (I) die subjektiv empfundene Fatigue mit objektiv gemessenen Fatigue-Parametern bei Long-COVID-bedingter Fatigue (L-COF) in Beziehung gesetzt, und (II) das Potenzial einer nicht-invasiven Hirnstimulation (NIHS) als therapeutische Option bei L-COF untersucht werden., Die Ergebnisse des vorliegenden Projektes ermöglichen (I) L-COF objektiv und damit reliabel zu erfassen, (II) eine Therapieoption für an L-COF leidende Patienten zu entwickeln, sowie (III) zukünftig diesen Ansatz zu einer wirksamen Behandlung in der eigenen Häuslichkeit weiterzuentwickeln (Telemedizin), so dass eine deutlich höhere Anzahl an Patienten zukünftig hiervon profitieren kann. In Anbetracht der Tatsache, dass aktuell weltweit keine wirksame Behandlung für Fatigue und L-COF zur Verfügung steht, und der relativen Kosteneffizienz der NIHS, wird selbst der Nachweis einer gering-gradigen Erleichterung der Fatigue bei einer Minderheit von Patienten mit Long-COVID die Gesundheitsversorgung der Patienten insgesamt deutlich verbessern. In diesem Sinne kann das vorgeschlagene Projekt nicht nur einen nachhaltigen Erkenntnisgewinn für die zukünftige Behandlung der pathologischen Fatigue liefern, sondern vor allem wesentlich zur Beseitigung weiterbestehender Corona-Langzeitfolgen in Sachsen - Anhalt und darüber hinaus beitragen
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Modellgestützte Prozessführung der PHA Biopolymer Produktion (SmartProSys)
Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind Biopolymere, welche von vielen Mikroorganismen unter unbalancierten Wachstumsbedingungen als Speicherstoffe gebildet werden. PHAs stellen eine wichtige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen dar, da sie biologisch abbaubar und nicht von fossilen Ressourcen abhängig sind. Zudem sind PHAs biokompatibel, wodurch sie sich im besonderen Maße für die Verwendung in der Medizintechnik, z.B. für Implantate eignen., Die Polymerausbeute und deren Eigenschaften hängen in hohem Maße von der Substratzusammensetzung ab. Zur Maximierung der Ausbeute und zur gezielten Einstellung der, gewünschten Polymereigenschaften werden im Rahmen dieses Projektes geeignete Multiskalen Modelle und modellgestützte Verfahren der Prozessführung entwickelt., Das Projekt ist Teil der Forschungsinitiative SmartProSys -Smarte Prozesssysteme für eine nachhaltige chemische Produktion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Multi-objective Optimization for Circular Supply Chain
Im Projekt SmartProSys geht es um die Entwicklung einer smarten und nachhaltigeren Chemieindustrie durch Kreislaufwirtschaft. Die Idee, die Rohstoffe der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus wieder in die Produktion zurückzuführen, ist angesichts des wachsenden Bedarfs an nachhaltigeren Produktionsmethoden und Ressourcennutzung vielversprechend. Im Vergleich zu traditionellen, meist linearen Produktionsprozessen, ergeben sich neue Herausforderungen, die oft ein Kompromiss zwischen den Zielen der Wirtschaftlichkeit und der Nutzung von recycelten Rohstoffen bedeuten. Multikriterielle Optimierungsverfahren eignen sich für solche Probleme, da sie Lösungen finden können, welche mehrere Ziele optimal abwägen. Wir betrachten dabei vor allem die Aspekte der Produktionsplanung und Materialbeschaffung unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die größte Herausforderung bei der Optimierung von Lieferketten hin zu zirkulären Produktionsprozessen ist eine große Menge an Parametern, die sich gegenseitig unterschiedlich beeinflussen. Wir entwickeln daher Multikriterielle Verfahren, welche in diesen komplexen Umgebungen sowohl wirtschaftliche Ziele als auch die nachhaltige Nutzung von Ressourcen optimieren.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Smart Chemical Literature Exploration: Data Structuring and Search for the Identification of Sustainable Chemical Reaction Pathways (SmartProSys)
Der Übergang zu nachhaltigen und zirkulären Produktionsprozessen erfordert die Erforschung neuartiger chemischer Reaktionspfade, die von erneuerbaren Rohstoffen über energieeffiziente und CO2-arme Syntheseprozessen zu grünen Produkten führen. Die Aufgabe, solche Wege zu identifizieren, erfordert, dass das kollektive chemische Weltwissen auf methodisch systematische und gezielte Weise durchsucht und strukturiert wird. Dieses Wissen wächst rapide: Die 2017 geschaffene Plattform ChemRxiv umfasst bereits jetzt mehr als 20.000 wissenschaftliche Artikel über Chemie. Dazu kommen Journals, wie etwa das International Journal of Molecular Sciences mit mehr als 16.400 veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel allein im Jahr 2022, von dem etwa 30-35% in den Bereich Biochemie fallen., Der Schwerpunkt des vorliegenden Projekts liegt auf der Konzeptionierung und Entwicklung von Werkzeugen, die in der Lage sind, relevante Informationen über entsprechende Reaktionspfade sowie den daran beteiligten Chemikalien aus Forschungsartikeln und Patenten zu extrahieren und sie in geeigneter Form zu visualisieren.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Verfolgung von Unsicherheiten in der Mensch-Maschine-Interaktion zur Objektklassifizierung in der Industrie 4.0
Betrachten wir die Aufgabe der Klassifizierung verformter Objekte in einem industriellen Umfeld, wo der Begriff "verformt" Objekte umfasst, die mit geometrischen Abweichungen behaftet, korrodiert oder gebrochen sind. Es ist eine schwierige Klassifizierungsaufgabe zu erkennen, ob ein solches Objekt repariert, zerlegt werden kann, um seine Bestandteile anderweitig zu verwenden, oder ob es dem Recycling zugeführt werden soll. Trotz der Fortschritte der künstlichen Intelligenz bei der Klassifizierung von Objekten auf der Grundlage von Bildern erfordert die Klassifizierung von verformten Objekten immer noch menschliches Engagement, da jedes dieser Objekte einzigartig ist. Idealerweise sollte die intelligente Maschine nur dann die Unterstützung eines Experten in Anspruch nehmen, wenn sie sich über die Klasse unsicher ist. Was aber, wenn der Mensch ebenfalls unsicher ist?, In diesem Projekt untersuchen wir Methoden zur unauffälligen Erkennung menschlicher Unsicherheit und aktive Algorithmen zur Erfassung von Merkmalen, um die maschinelle Unsicherheit zu verringern. Wir beabsichtigen auch, Referenzdatensätze zu erstellen, in denen die menschliche Unsicherheit kontrolliert und gemessen wird. Unsere Zusammenarbeit wurde durch die Netzwerkaktivitäten von CHIM (, https://forschungsnetzwerk-chim.de/, ) angestoßen., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Wie wirken Unternehmenssteuern auf wirtschaftliche Aktivität und Arbeitslöhne?
Die ökonomische Literatur argumentiert, dass hohe Unternehmenssteuern schädlich für Investitionen, Unternehmensgründungen und Innovation sind. Ein Schwachpunkt der bisherigen Forschung liegt allerdings darin, dass verwendete Investitionsmaße nicht oder nur unzureichend zwischen aggressiver Steuervermeidung (etwa durch Gewinnverlagerung) und Effekten auf reale Investitionsentscheidungen unterscheiden. In unserem Projekt untersuchen wir mit Hilfe von hochwertigen Daten der amtlichen Statistik, inwieweit Unternehmenssteuern die wirtschaftliche Aktivität von Unternehmen und Gehälter beeinflussen. Ein Vorteil der uns vorliegenden Datenbasis ist, dass diese Realinvestitionen direkt über Befragungsdaten und nicht indirekt durch Daten der Buchhaltung identifiziert. Erste Ergebnisse unserer Analysen weisen darauf hin, dass Steuersätze von Unternehmen nur einen relativ geringen Einfluss auf Investitionen und Arbeitslöhne haben.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Erregerspektrum von Zecken in Sachsen-Anhalt (EZeSa)
Durch die Globalisierung und die Klimaerwärmung breiten sich in Deutschland neben, Ixodes ricinus, (gemeiner Holzbock) invasive oder bisher seltene Zeckenarten aus, z.B., Ixodes inopinatus, , Dermacentor reticulatus, , Hyalomma marginatum, und, Ixodes hexagonus, . Vorkommen, Vektorfunktion und Erregerspektrum dieser Zeckenspezies sind in Mitteleuropa bisher kaum untersucht. Zusätzlich zu den bekannten Erregern wie das Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus und Borrelien können einige weitere Erkrankungen, wie Rickettsiose, Tularämie, Q-Fieber, Anaplasmose und Babesiose auf den Menschen übertragen werden. Wie häufig es wirklich zur Übertragung dieser Erreger kommt, ist für die neuen Vektoren bisher weitgehend unbekannt. Im Rahmen von EZeSa wurden seit 2019 humanaffine Zecken von Mitarbeiter*Innen der Landesforstbetriebe Sachsen-Anhalt gesammelt und bereits erste Ergebnisse über das Zeckenspektrum und in den Zecken regional nachweisbare Infektionserreger erhalten. Darauf aufbauend soll untersucht werden, wie häufig Forst-Personal in Sachsen-Anhalt mit Zecken bzw. mit durch Zecken übertragbaren Viren exponiert und ggf. auch infiziert werden. Auf Basis dieser Informationen soll das Expositions- und Infektionsrisiko für den Menschen abgeschätzt werden mit dem Ziel, die Prävention von durch Zecken übertragenen Erkrankungen in Hochrisiko- (Forst-Personal) und Niedrigrisikokollektiven (Allgemeinbevölkerung) zu verbessern.
2020 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Mortalität bei Blasenekstrophie und anorektaler Malformation – ein internationaler Vergleich
Diese Studie vergleicht die Mortalität von Kindern mit Analatresie und Blasenekstrophie. Die aggregierten Daten stammen von den 24 ICBDSR-Mitgliedsregistern oder -programmen aus 18 Ländern in Asien, Europa, Nordamerika und Südamerika. Für die aktuelle Analyse umfasste der Untersuchungszeitraum die Zeit vom Beginn des Registers und 2014 (Zeitraum 1974 bis 2014) mit Gesamtfallzahl von 9435 für Analatresie und 735 für Blasenekstrophie. Unter Verwendung eines gemeinsamen Datenprotokolls wurde von den ICBDSR-Mitgliedsregistern die Gesamtzahl Geburten pro Jahr und die Anzahl der Analatresie und Blasenekstrophie Fälle pro Geburtsjahr nach:, • Ausgang der Schwangerschaft: LB (live births), SB (stillbirths) und TOPFA., • Sterblichkeit bei LB: Überlebensrate im Alter von 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr und bis 4 Jahre., • Klinische Präsentation: isoliert oder mehrere (zwei oder mehr, MCA) angeborene Anomalien., Die Auswertung der Daten soll im Rahmen einer Promotion erfolgen. Eine Veröffentlichung der Daten im Rahmen eines Peer Review Artikel zu jeder Fehlbildung getrennt wird angestrebt.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Design of Novel Fluidized Bed Processes for Plastics Recycling
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines neuartigen und flexiblen Verfahrens auf Basis der Wirbelschichttechnologie zur Co-Pyrolyse von Biomasse und Kunststoffabfällen zur Herstellung verwertbarer Rohstoffe., Die Entwicklung dieses neuen Prozesses muss auf der detaillierten Modellierung der chemischen und physikalischen Phänomene des Umwandlungsprozesses mit dem komplexen Verhalten innerhalb eines Wirbelbetts basieren. Besonderes Augenmerk muss auf die physikalisch-chemischen Eigenschaften und die Morphologie der verwendeten Rohstoffe sowie auf deren Entwicklung während des Umwandlungsprozesses gelegt werden., Als erster Schritt wird eine detaillierte Bewertung des Stands der Technik bei der Pyrolyse (Co-Pyrolyse) von Biomasse und Abfall auf intrinsischer Ebene durchgeführt, mit dem Ziel, die relevantesten entwickelten kinetischen Mechanismen und Parameter zu identifizieren und bisher in der Praxis umgesetzt. Solche Ergebnisse werden mit den Ergebnissen der Pyrolyse einzelner ausgewählter Verbindungen und ihrer Mischungen verglichen. Dies wird die kinetischen Parameter der Umwandlung als Funktion der Rohstoffzusammensetzung und der Prozessbedingungen liefern und die gleichzeitige Identifizierung der relevantesten Wissens- und methodischen Lücken in der Pyrolysemodellierung solch komplexer Mischungen auf intrinsischer und Partikelebene ermöglichen. Darüber hinaus werden auch die Reaktionswärme und das thermische Verhalten der verschiedenen Materialien untersucht, insbesondere mit dem Ziel, die Erweichungs- und Schmelzpunkte der Rohstoffkombinationen zu ermitteln, die zu Agglomerationsproblemen und Verstopfungen führen können., Dies wird mit der Bewertung des Stands der Technik zur Pyrolyse, (Co-Pyrolyse) von Kunststoffabfällen und Biomasse auf Reaktorebene kombiniert mit dem Ziel, die relevantesten Lösungen sowie Prozessbeschränkungen (Sintern, Agglomeration) zu identifizieren , De-fluidisierung, Spannen, …) in Wirbelschichtreaktoren, die zur Pyrolyse von Biomasse und Abfall verwendet werden., Abschließend werden alle diese Informationen mittelfristig in ein detailliertes Rechenmodell umgesetzt. Basierend auf diesem umfassenden Modell wird die optimale mehrstufige Reaktorkonfiguration ermittelt.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Understanding the role of particle shape in gas-solid processes (1.-3. Förderphase)
Das Projekt widmet sich der Entwicklung eines umfassenden Simulationsframeworks, basierend auf CFD-DEM, zur Modellierung der Kunststoffpyrolyse in Wirbelschichtreaktoren, einem vielversprechenden Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen des Kunststoffrecyclings., Während experimentelle Studien aufgrund begrenzter Einblicke in mikro- und mesoskalige physikochemische Wechselwirkungen nur eingeschränkte Erkenntnisse liefern, bietet CFD-DEM eine geeignete Methode zur Analyse und Optimierung der komplexen Prozesse in Wirbelschichten. Insbesondere adressiert das Projekt offene Herausforderungen wie das Schmelzverhalten von Kunststoffen, das in Wirbelschichten zu Problemen wie Sinterung und Agglomeration führen kann, die eine De-fluidisierung des Reaktors verursachen. Die chemischen Reaktionen, Partikelschrumpfung und Schmelzverhalten werden detailliert untersucht, und das Projekt zielt darauf ab, dass erste valide Simulationsmodell für die Kunststoffpyrolyse in Wirbelschichten zu entwickeln. Dieses Modell soll sowohl zur Optimierung von Reaktorbetrieben als auch zur Förderung einer zirkulären Wirtschaft beitragen.
2024 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Gender Mainstreaming in Sachsen Anhalt
Expertise zu Gender Mainstreaming in deutschen Ländern, die untersucht, welche Handlungsempfehlungen internationale Instrumente bereitstellen und wie diese, vor allem durch das Erstellen von Aktionsplänen, auf der Länderebene genutzt werden können, mit besonderem Augenmerk auf Sachsen-Anhalt.
2020 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
RoCS - Prospektive Evaluation des multimodalen Ausbildungskonzeptes 'RoCS" (Robotic Curriculum for young Surgeons) unter Berücksichtigung des qualitativen Empfindens am interdisziplinären Arbeitsplatz
Es handelt sich um eine prospektive, nicht-randomisierte klinische Beobachtungsstudie, bei der ein multimodales Ausbildungsprogramm für chirurgische Assistenz-/Ärzte im interdisziplinären Setting in den klinischen Ablauf implementiert und evaluiert wird. Hierzu werden perioperativ Daten anhand von validierten Fragebögen und der klinischen Dokumentation patientenbezogener Informationen erhoben., Eine parallele Evaluation zur Arbeitsbelastung, Performance und Feedback spielt aufgrund der Interdisziplinarität des chirurgischen Op-Teams und der robotisch-assistierten Operationen eine entscheidende Rolle beim Erfolg der perioperativen Prozesse und damit bei der Qualität der Operationsergebnisse., Bei bestehendem chirurgischen Nachwuchsmangel beinhaltet das zu untersuchende Ausbildungsprogramm als zentralen Aspekt die Standardisierung der Operationsschritte, der chirurgischen Kommunikation und dessen Evaluation. Aussagekräftige Daten, insbesondere zu Lernkurven, sind richtungsweisend im mittelfristigen Zeitraum von einem bis vier Jahren zu erwarten., Forschungsfragen, Welchen Einfluss hat die Robotik auf das Patientenoutcome?, Wie verändert die Robotik den chirurgischen Arbeitsplatz? Wie wird die Arbeitsbelastung während Operationen subjektiv empfunden?, Bietet das multimodale Ausbildungskonzept die Möglichkeit, eine Basiskompetenz für robotisch-assistierte Chirurgie zu vermitteln?
2025 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt) auf der Hannover Messe 2025
Mit dem Ziel des Transfers von wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnissen in die Industrie und Praxis beteiligen sich die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts jedes Jahr an überregionalen Messen, auf denen diese Forschungsresultate Vertretern aus der Industrie, Verwaltungen und anderen Einrichtungen präsentiert und angeboten werden. Zielstellung dieser Präsentationen ist in erster Linie die Knüpfung neuer Kontakte, der Ausbau bestehender Beziehungen zu wissenschaftlichen und Wirtschaftspartnern sowie die Anbahnung neuer Projekte und die damit verbundene Einwerbung von Drittmitteln für die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts, in zweiter Linie parallel dazu die Förderung des Aufbaus der Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts durch die Gewinnung neuer Studenten für die Einrichtungen., Universitäten und Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich vom 31. März bis 04. April in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der Hannover Messe 2025 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft Halle 2 (Future Hub) im Bereich Research & Technology.
2018 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
The Anxious City: Structures of Feeling in Twenty-First-Century London Urban Fantasy
Das Projekt untersucht, wie politische Ängste ('anxieties') des 21. Jahrhunderts in englischsprachigen literarischen Werken des Urban Fantasy Genres (re)produziert und verhandelt werden. Der Fokus liegt hierbei auf der literarischen Darstellung der britischen Hauptstadt, London. Die Promotion verbindet die beiden Forschungskontexte der Fantastik und Urban Studies, um diese mit den Methoden der Cultural Studies zu untersuchen.
2023 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Rassistische und diskriminierende Sprache. Konzeption, Durchführung und Evaluation von Workshops für Polizist*innen des Landes Sachsen-Anhalt (Kooperation mit MI und FH der Polizei Aschersleben)
Im Projekt der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung wurden zunächst Interviewdaten zu Einstellungen und Vorwissen zu rassistischer und diskriminierender Sprache in der Polizei erhoben. Darauf aufbauend wurden Workshops konzipiert, die auf linguistischer Basis und mit starkem Praxisbezug auf den Polizeidienst für das Thema sensibilisieren sollen. Die Workshops werden im Lauf des Projekts für die gesamte Landespolizei durchgeführt und systematisch evaluiert.
2022 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Zentrum für Digitalisierung und Inklusion
Das Zentrum dient der forschungsbasierten Entwicklung und Durchführung von Angeboten zur Beratung und Weiterbildung im Bereich von digitaler Inklusion und barrierearmer, Digitalisierung. Orientiert an der Idee, Gesellschaft inklusiv zu denken und zu gestalten, d.h. nicht nur Teilhabe zu ermöglichen, sondern auch Teilnahme und Teilgabe (im Sinne von, Beteiligung), sollen Organisationen und Personen aus unterschiedlichsten Bereichen (Wirtschaft, Kultur, Bildung, Politik, Soziales, Gesundheit, innere und äußere Sicherheit u.Ä.), für den Umgang mit Vielfalt und Pluralität sensibilisiert, informiert, beraten und weiter gebildet werden. lnklusiv bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen, angesprochen und einbezogen werden sowie gemeinsam in einen Erfahrungsaustausch treten. Grundlegende Idee dabei ist, dass unterschiedliche Lebenslagen, Bedürfnisse und, Wünsche bedarfsorientierte berücksichtigt werden. Das Zentrum soll zur barrierearmen Digitalisierung von Gesellschaft und zur Bereicherung der Digitalstrategie Sachsen-Anhalt, 2030 beitragen. Die Arbeit erfolgt primär in Perspektive einer inklusiven und empirischen Bildungsforschung. Das Zentrum arbeitet unterstützt durch das Labor inklusive Erwachsenenbildungsforschung, das derzeit aufgebaut wird (siehe Projekt Labor inkluisve Erwachsenenbildungsforschung). Bezugnehmend auf die UN-Behindertenrechtskonvention und die Agenda 2030 ist der Zugang zu, Informationen für Menschen mit Einschränkungen zu ermöglichen. Dies schließt digitale Medien und Angebote ein, insbesondere technische Hilfe und Unterstützung für, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen. Im aktuell vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt geförderten, Forschungsprojekt wird die Einrichtung des Zentrums für Digiitalisierung und Inklusion konzeptionell, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller inklusiver Teilhabeinstrumente erarbeitet.
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Innovative Bildgebungstechniken für die neurochirurgische Führung
Die OCT-Bildgebung beruht auf der Erfassung von rückgestreutem Nahinfrarotlicht und ist daher für biologisches Gewebe unschädlich. Seine physikalischen Eigenschaften ermöglichen die Integration in ein Mikroskop. Dies ermöglicht ein berührungsloses dreidimensionales Scannen von Gewebe in Echtzeit im Sichtfeld des Chirurgen. Die Eindringtiefe hängt von der optischen Gewebedichte ab. Mit ca. 4000 µm in der menschlichen Großhirnrinde erfüllt es die mikrochirurgischen Anforderungen., Insbesondere bietet die OCT eine noch nie dagewesene axiale räumliche Auflösung von 1 - 15 µm, die an die Auflösung der konventionellen Histopathologie heranreicht. Jüngste Fortschritte in der Optik und Bildverarbeitung wie die automatische serielle Schnittdarstellung des polarisationsempfindlichen OCT (asPSOCT) und die Speckle-Modulation haben die Bildqualität weiter verbessert und ermöglichen die Darstellung der zerebralen Kortikalisschichten in Einzelzellbreite., Neben der strukturellen Bildgebung bieten Anpassungen der perfusionsabhängigen OCT die Möglichkeit der parallelen funktionellen Hirnkartierung. Aufgrund der Möglichkeit, "optische Biopsien" durchzuführen, könnten Systeme, die katheterintegriertes OCT und Laserablation kombinieren, minimalinvasive und präzise theranostische Instrumente darstellen., Diese vielseitigen Stärken werfen ein Licht auf zukünftige Perspektiven. Unser Team validiert den intraoperativen Einsatz von mikroskopisch integriertem OCT für die Weiterentwicklung der neurochirurgischen Führung., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2021 bis 2025
Land (Sachsen-Anhalt)
Perioperative Anpassungen funktioneller Gehirnnetzwerke
Die Hirnfunktion beruht auf der Integrität funktioneller Hirnnetze. Beeinträchtigungen funktioneller Hirnnetzwerke manifestieren sich in neurologischen Defiziten., In unserer klinischen Routine verwenden wir bereits hochauflösende, kontrastverstärkte, perfusions- und diffusionsbasierte sowie aufgabenbezogene Magnetresonanztomographie, um strukturelle und funktionelle Korrelate neurologischer Defizite zu beschreiben. Messungen der spontanen Aktivität im Ruhezustand zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke fehlen bisher. Obwohl sie heute die einzige Technik zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke darstellen., In den letzten Jahren hat die funktionelle Bildgebung des Gehirns im Ruhezustand für klinische Anwendungen bei Krankheiten wie Autismus, Schizophrenie, Alzheimer oder Parkinson an Bedeutung gewonnen (Fox und Greicius et al. 2010). So konnte z.B. beim ADHS-Syndrom eine verminderte funktionelle Konnektivität von ACC (anteriorer cingulärer Cortex) und PCC (posteriorer cingulärer Cortex) beschrieben werden (Castellanos et al. 2008). Die Relevanz dieser Technik als objektive diagnostische Messung ist Gegenstand der Forschung., Eine weitere zukünftige Anwendung ist die Abgrenzung eloquenter Hirnareale für die neurochirurgische Führung. Bislang wird die aufgabenbasierte fMRI zur Abgrenzung dieser - oft individuell oder pathologisch verlagerten - Hirnareale eingesetzt (Petrella et al. 2006). Bei bewusstlosen, beeinträchtigten oder pädiatrischen Patienten sind aufgabenbasierte Ansätze jedoch begrenzt. Wir testen hier die Relevanz von Hirnnetzwerken im Ruhezustand für die Abgrenzung von ansonsten verborgenen eloquenten Hirnnetzwerken (Nandakumar et al. 2019)., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2024 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Adaptive Strategien für Assistenztechnologien in Mehrpersonen-Interaktionen II (ASAMI II)
Übergeordnete Ziele von ASAMI II sind das Verständnis des Verhältnisses zwischen sprachlich erfassbaren Dispositionen und Handlungsintentionen und darüber hinaus die Strategien von Nutzern eines Assistenzsystems in einer Mehrpersonensituation. Dafür wird die Entwicklung, Evaluierung und Optimierung der situationsbezogenen Dispositionserkennung des Benutzers durch gesprochene Sprache weiterhin im Fokus bleiben. Dies wird um die Komponente der Handlungsintentionserkennung im dialogischen Umfeld erweitert. Die Bewertung von Nutzercharakteristiken stellt für das Dialogmanagement eine wichtige Voraussetzung dar. Es wird eine informierte Dispositionserkennung etabliert, die sich auf akustische Ereignisse stützt, welche aus spektralen, prosodischen und paralinguistischen Merkmalen ableitbar sind. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dabei direkt in die Handlungsintentions- und Interaktionsstilerkennung einfließen, die für eine adaptive, zielorientierte Dialogstrategie genutzt werden. Komplementär dazu werden die akustischen Nutzersignale innerhalb einer Mehrpersonensituation analysiert. Dazu wird das dynamische Wechselspiel zwischen aktiven und passiven Interaktionsanteilen (Involvement) eines Kommunikationspartners auf akustischer Ebene analysiert. Solch dynamische Änderungen sind integrales Merkmal einer Konversation und geben Aufschluss über Strategien des Nutzers. Insbesondere lässt sich dieses Wechselspiel bei einem Szenario bestehend aus einem Assistenzsystem und mehreren Personen beobachten. Hier geht es vor allem um die Etablierung adaptiver Problemlösungsstrategien.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Adaptive Strategien für Assistenztechnologien in Mehrpersonen-Interaktionen II (ASAMI II)
Übergeordnete Ziele von ASAMI II sind das Verständnis des Verhältnisses zwischen sprachlich erfassbaren Dispositionen und Handlungsintentionen und darüber hinaus die Strategien von Nutzern eines Assistenzsystems in einer Mehrpersonensituation. Dafür wird die Entwicklung, Evaluierung und Optimierung der situationsbezogenen Dispositionserkennung des Benutzers durch gesprochene Sprache weiterhin im Fokus bleiben. Dies wird um die Komponente der Handlungsintentionserkennung im dialogischen Umfeld erweitert. Die Bewertung von Nutzercharakteristiken stellt für das Dialogmanagement eine wichtige Voraussetzung dar. Es wird eine informierte Dispositionserkennung etabliert, die sich auf akustische Ereignisse stützt, welche aus spektralen, prosodischen und paralinguistischen Merkmalen ableitbar sind. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dabei direkt in die Handlungsintentions- und Interaktionsstilerkennung einfließen, die für eine adaptive, zielorientierte Dialogstrategie genutzt werden. Komplementär dazu werden die akustischen Nutzersignale innerhalb einer Mehrpersonensituation analysiert. Dazu wird das dynamische Wechselspiel zwischen aktiven und passiven Interaktionsanteilen (Involvement) eines Kommunikationspartners auf akustischer Ebene analysiert. Solch dynamische Änderungen sind integrales Merkmal einer Konversation und geben Aufschluss über Strategien des Nutzers. Insbesondere lässt sich dieses Wechselspiel bei einem Szenario bestehend aus einem Assistenzsystem und mehreren Personen beobachten. Hier geht es vor allem um die Etablierung adaptiver Problemlösungsstrategien.
2024 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Durchführung einer Logistik-Challenge 2024 für Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt
Das Ziel der Logistik-Challenge ist es, Schülerinnen und Schülern, die in der näheren Zukunft potenziell ein Studium oder eine Ausbildung aufnehmen werden, die vielfältige Welt der Logistik näher zu bringen und Logistik als ein vielfältiges und lohnendes Studien- und Berufsfeld mit vielen Einflussmöglichkeiten auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft in Form eines Wettbewerbs darzustellen., Inhalt des Projektes ist die Durchführung der Logistik-Challenge für Schülerteams aus Sachsen-Anhalt. Die Logistik-Challenge wird zweistufig durchgeführt mit Qualifizierungsrunde (Vorrunde) und einer Finalrunde., Es werden folgende Preisgelder ausgeschrieben: 1. Platz: 1.500 Euro, 2. Platz: 1.200 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro, 4. Platz: 800 Euro, 5. Platz: 500 Euro. Die Preisgelder gehen jeweils zu 50% an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und zu 50% an die Schulen.
2023 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Entwurf neuartiger Wirbelschichtverfahren für das Kunststoffrecycling
Die Pyrolyse ist ein vielversprechender Weg für das chemische (tertiäre) Recycling von Altkunststoffen, insbesondere wenn die Trennung der verschiedenen Fraktionen schwierig und kostspielig ist oder wenn die Kunststoffe z. B. mit Bioabfällen verunreinigt sind. Das Verfahren ist jedoch mit erheblichen Herausforderungen verbunden, wie z. B.: (i) das Schmelzen von Kunststoffen vor der Umwandlung und die Verkokung, die zu Verstopfungsproblemen in vor- und nachgeschalteten Anlagen führt, (ii) die Emission von Dioxinen und anderen chlorierten organischen Verbindungen oder (iii) der hohe Sauerstoffgehalt von Bioölen, der im Falle der Biomassepyrolyse eine umfangreiche Aufbereitung erfordert., Dieses Projekt ist Teil der Forschungsinitiative SmartProSys - Smart Process Systems for Sustainable Chemical Production der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ziel ist es, ein neuartiges und flexibles Verfahren auf der Grundlage der Wirbelschichttechnologie für die Co-Pyrolyse von Biomasse und Kunststoffabfällen zur Herstellung nützlicher Rohprodukte zu entwickeln. Die Entwicklung dieses neuen Verfahrens muss auf der detaillierten Modellierung der chemischen und physikalischen Phänomene des Umwandlungsprozesses in Verbindung mit dem komplexen Verhalten in einer Wirbelschicht basieren. Besonderes Augenmerk muss auf die physikalisch-chemischen Eigenschaften und die Morphologie des verwendeten Ausgangsmaterials sowie auf deren Entwicklung während des Umwandlungsprozesses gelegt werden., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Exzellenz-Cluster Initiative: Cognitive Vitalität
Diese Initiative ist bestrebt in einem integrativen Ansatz die traditionellen Grenzen zwischen verschiedenen Wissenschaftsbereichen zu überwinden. Wir möchten verstehen, welche neuronalen, somatischen und sozialen Faktoren die kognitive Vitalität bestimmen und streben eine paradigmatische und übertragbare Innovation an, die von der Grundlagenforschung bis zur Prävention und Intervention reicht. Dabei bauen wir auf der Geschichte Magdeburgs in der Erforschung neuronaler Schaltkreise auf.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Exzellenz Cluster Inititative "Cognitive Vitality" - Teilprojekt Werkstätten - Recovery Promotion
Innerhalb der Exzellenz-Cluster Initiative: Cognitive Vitalität wird durch den Lehrstuhl PSA, in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Neuropsychologie der OVGU sowie der Arbeitsgruppe digitale Assistenzsysteme des Fraunhofer Instituts IFF, ein Vorhaben in der Werkstatt „Regenerationsförderung“ umgesetzt. Ziel ist es hierbei ein neuartiges Messverfahren zur objektiven Bewertung kognitiver Erschöpfung zu etablieren, auf deren Basis u. a. das Potential kognitiv unterstützender Assistenzsysteme bewertet werden kann. In einer ersten Laborstudie werden derzeit Zusammenhänge auf Basis einer Elektroenzephalographie (EEG) sowie Atemgasuntersuchung mit dem Auftreten erhöhter kognitiver Beanspruchung ermittelt. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die reale industrielle Umgebung soll in Folgestudien untersucht werden., Die Exzellenz-Cluster Initiative: Cognitive Vitalität ist bestrebt in einem integrativen Ansatz die traditionellen Grenzen zwischen verschiedenen Wissenschaftsbereichen zu überwinden. Wir möchten verstehen, welche neuronalen, somatischen und sozialen Faktoren die kognitive Vitalität bestimmen und streben eine paradigmatische und übertragbare Innovation an, die von der Grundlagenforschung bis zur Prävention und Intervention reicht. Dabei bauen wir auf der Geschichte Magdeburgs in der Erforschung neuronaler Schaltkreise auf., Gesamtprojektleitung. Prof. Dr. Emrah Düzel, Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier:, https://cognitive-vitality.de/
2024 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Gaming in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Entwicklung und Erprobung von Konzepten zum medienpädagogischen Einsatz von Videospielen
Das Projekt "Gaming in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Entwicklung und Erprobung von Konzepten zum medienpädagogischen Einsatz von Videospielen“ zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse zu Videospielen und E-Sport in der Bildungs- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt praktisch anwendbar zu machen. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie einschlägigen Expert*innen aus dem Bereich Educational Gaming werden praxisorientierte Workshops für Zielgruppen wie Eltern, Lehrer*innen und pädagogischen Fachkräften durchgeführt. In zwei Phasen werden Wissen und Erfahrungen der Studierenden gesammelt, Interviews mit relevanten Zielgruppen geführt und Workshops zur Anwendung von Videospielen im pädagogischen Kontext abgehalten. Ziel ist es, Lehrkräfte und Pädagog*innen in der Nutzung von Videospielen als Lehr- und Lernmittel zu schulen und entsprechende Konzepte zu entwickeln.
2015 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Landesforschergruppen SI-2 und SI-3
Die Projekte SI-2 und SI-3 dienen in erster Linie dazu, jungen und vielversprechenden Immunolog*Innen die Möglichkeit zu schaffen, eigene und eigenständige Forschergruppen unter dem Dach des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie zu etablieren und diese zu internationalem Spitzennieveau auszubauen.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Langzeituntersuchungen zur Prävalenz definierter Autoantikörper bei Blutspender:innen im Großraum Magdeburg nach COVID-19-Impfung und COVID-19-Erkrankung (COVAUTOAK)
Autoimmunerkrankungen treten in unserer Bevölkerung mit einer Prävalenz von 5-7% auf und stellen sowohl für die Patienten*innen als auch für die medizinische Betreuung und Versorgung eine große Belastung und Herausforderung dar. Neben anderen Ursachen sind auch Infektionskrankheiten in der Lage das Auftreten von Autoantikörpern hervorzurufen und Autoimmununität zu induzieren., Bei Patienten mit moderaten und schweren COVID-19-Verläufen ist die Induktion verschiedener Autoantikörper nachgewiesen worden. Untersuchungen an größeren Bevölkerungsgruppen und über einen Zeitraum von mehreren Jahren stehen bisher noch aus. Ungeklärt ist auch, ob und in welcher Häufigkeit die zunehmende Koinzidenz von durchgeführter Immunisierung/Impfung und eventuell nachfolgender milder COVID-19-Infektion zu einer Induktion von Autoantikörpern führen kann., An einer Kohorte von definierten Blutspender:innen der SeMaCo-Studie (Kooperation mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, dem Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie mit Blutbank und dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung) soll im Rahmen des Projektes das Auftreten definierter Autoantikörper (antinukleäre Antikörper (ANA), anti-Phospholipid-Antikörper, anti-CCP-IgG-Antikörper, anti-Gewebs-Transglutaminase-IgA-Antikörper u.a.) über einen Zeitraum von 4 Jahren (Anfang 2021 bis Ende 2024) quantifiziert werden.
2017 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Metabolismus von Homoarginin: Bestimmung von 6-Guanidino-2-oxo-capronsäure (GOCA)
Homoarginin ist eine nicht proteinbildende, aber endogen vorkommende Aminosäure im Menschen. Sie ist ein Strukturanalogon der halbessentiellen Aminosäure Arginin, wobei sie sich in einer zusätzlichen Methylengruppe in der Kohlenstoffhauptkette des Moleküls von Arginin unterscheidet. Homoarginin könnte ein unabhängiger Risikoprädiktor für kardiovaskuläre Erkrankungen sein, wobei niedrige Blutspiegel mit einem erhöhten Risiko assoziiert sind. Der Mechanismus, der zu dieser Risikoerhöhung führt, ist zur Zeit noch nicht klar identifiziert. Während die biologische Synthese von Homoarginin hauptsächlich über das Enzyms AGAT verläuft, ist über den Abbau und die Ausscheidung von Homoarginin nur wenig bekannt. Homoarginin ist ein Substrat des Enzyms AGXT-2, wobei der Metabolit 6-Guanidino-2-oxo-capronsäure (GOCA) gebildet wird. Um diesen Abbauweg charakterisieren zu können, wird im Institut für Klinische Pharmakologie ein Messverfahren zur Bestimmung von GOCA in Blutplasma entwickelt. Wegen der zu erwartenden niedrigen Konzentrationen wird das besonders selektive und sensitive LC-MS/MS Verfahren benutzt. Zur Entwicklung und Kalibrierung des Verfahrens muss authentisches GOCA chemisch synthetisiert werden. Ebenso wird isotopenmarkiertes GOCA als interner Standard synthetisiert. Das Verfahren soll gegebenenfalls auf andere Matrices als Blutplasma (z.B. Gewebe oder Zellkulturen) und auf andere Spezies erweitert werden.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Optimierung der modernen Gebäudelayoutplanung
Die Planung des Anlagenlayouts und die Arbeitsvorbereitung sind zentrale Optimierungsprobleme für die Effizienz moderner Fertigungssysteme. Im Kontext von Industrie 4.0 sind diese Systeme oft durch Zielkonflikte, instabile Nachfrage, kurze Produktlebenszyklen und Massenanpassung gekennzeichnet. Traditionelle Methoden der Anlagenplanung sind für solche Umgebungen nicht gut geeignet, da sie das darin enthaltene dynamische und flexible Planungsproblem ignorieren. Als Lösung entwickeln wir eine neuartige simulationsbasierte Mehrziel-Optimierungsmethode, die die Planung des Anlagenlayouts mit der Arbeitsvorbereitung integriert., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2021 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Rückverfolgbarkeit in evolutionären Algorithmen
Dieses PhD-Projekt zielt darauf ab, die Rückverfolgbarkeit in evolutionären Algorithmen zu verstehen. Unser Ziel ist es, eine Methode einzuführen, um den Einfluss der Anfangspopulation eines evolutionären Algorithmus auf die Endpopulation zu verfolgen. Die größte Herausforderung besteht darin, das Erbe von mehreren Operatoren zu verfolgen., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2015 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
"Sachsen-Anhalt hört auf seine Kinder" - Ein Projekt zur Erfassung, Inklusion und Integration hörgeschädigter Kinder als Reaktion auf den demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt
Sicheres und umfassendes Erfassen von Kindern mit Hörstörungen bereits im Neugeborenenalter (Schulung des Neugeborenenscreening-Personals in den Geburtskliniken Sachsen-Anhalt) sowie Durchsetzung einer hörgerichteten Frühförderung für die betroffenen Kinder und Umsetzung eines Ausbildungsplans für das Frühförderpersonal.
2021 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Teachers' Beliefs - Überzeugungen und Wertehaltungen von Lehrkräften und deren Einfluss auf einen diversitätssensiblen Deutschunterricht.
Ziel des Dissertationsprojektes ist die Sensibilisierung durch Reflexion von Überzeugungen und Haltungen. Lehramtsstudierende haben ihre eigenen biografischen Vorerfahrungen mit sehr detaillierten Vorstellungen über das Lehren und Lernen. Diese sind vor allem subjektiv und unreflektiert. Sie haben jedoch eine handlungsleitende Funktion, denn sie beeinflussen das professionelle Handeln der zukünftigen Lehrenden maßgeblich. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass bereits in der ersten Phase der Lehramtsausbildung diese subjektiven Vorstellungen und Überzeugungen expliziert und reflektiert werden., Als wesentliche Bestandteile professioneller Handlungskompetenz von Lehrer*innen stellen Beliefs zentrale Wirkfaktoren des Umgangs mit Heterogenität in lehramtsspezifischen Aus- und Fortbildungssituationen dar (Kopp, 2009). Das Ziel der Forschung bei der Erhebung von Vorstellungen ist die Rekonstruktion und Analyse von subjektiver Wirklichkeit verschiedener Personengruppen zu unterschiedlichen Gegenstandsbereichen (vgl. Reusser 2011). Es geht um subjektbezogene Vorstellungen, die sich auf den Lehr-Lernprozess auswirken und insbesondere im Kontext von Diversität eine durchaus fatale Wirkung entfalten können. Insbesondere das Fach Deutsch, das in der Sprache gründet, schafft die Voraussetzung für Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe. Sprache und Literatur sind Mittel der Verständigung, der Darstellung sowie des Denkens, Nachdenkens und der Erkenntnis. Die Sprache, ob in mündlicher oder schriftlicher Form, macht das Menschsein aus. Sie ist der Schlüssel, um sich als Teil einer Gemeinschaft wahrzunehmen, sich zu verorten, sich auszudrücken. Deutschunterricht muss heute Vielfalt und Unterschiedlichkeit mehr denn je anerkennen und Lehrende sind in der Verantwortung, sich dies bewusst zu machen. Hierfür ist die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen und Überzeugungen unbedingt und zwingend erforderlich. Nur dann lässt sich das hehre Ziel eines diversitätssensiblen Deutschunterrichts mit Leben füllen und umsetzen., Literatur:, Kopp, Bärbel(2009): Inklusive Überzeugung und Selbstwirksamkeit im Umgang mit Heterogenität. Wie denken Studierende des Lehramts für Grundschulen? Empirische Sonderpädagogik 1, Verlag Papst Science Publishers, Lengerich., Reusser, K., Pauli, C., & Elmer, A. (2011): Berufsbezogene Überzeugungen von Lehrerinnen und Lehrern. In E. Terhart, H. Bennewitz & M. Rothland (Hrsg.), Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf, . Münster: Waxmann.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Genderaspekte und neue Wege zur Eindämmung von Impf- und Genesenendurchbrüchen bei SARS-CoV-2 Infektionen
Für die durch das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) verursachte Pandemie ist ein Ende der Infektionsketten nicht absehbar. Trotz Impfung und Genesenenstatus breitet sich das Virus kontinuierlich mit neuen Varianten aus. Immer mehr Geimpfte und Genesene müssen aufgrund schwerer Impf- bzw. Genesenendurchbrüche intensivmedizinisch behandelt werden. Während sich Frauen in der Pflege 4x häufiger als Männer infizieren, benötigen doppelt so viele Männer als Frauen eine intensivmedizinische Behandlung. Auch leichte Infektionen können zu LongCOVID führen. Um die Risiken von SARS-CoV-2 Infektionen kalkulieren und minimieren zu können, ist es unabdingbar geimpfte bzw. genesene Individuen mit ungenügender Immunabwehr abzusichern. Welche Faktoren und Indikatoren, z.B. des T-Zell-Gedächtnisses, bestimmen, ob eine Booster-Impfung benötigt wird oder Schutz gegen Virus-Varianten besteht? Benötigen Männer und Frauen unterschiedliche Indikatoren? Durch die Klärung dieser Frage würde die Pandemie-Resilienz der Bevölkerung, am Beispiel einer Kohorte von Sachsen-Anhalt, mit ihren besonderen Charakteristika, gezielt gestärkt werden können.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Repertorium der deutschen Königspfalzen, Bd. Sachsen-Anhalt
Im Rahmen des Projekts werden sämtliche Aufenthaltsorte (Königspfalzen) der deutschen Könige des Mittelalters (bis 1250) auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts verzeichnet. Damit wird für weitergehende Forschungen ein verlässliches Instrumentarium zur Verfügung gestellt, das insbesondere komparative Studien ermöglicht. Zugleich wird damit die bislang bestehende Forschungslücke für die zentrale Königslandschaft des 10. Jahrhunderts geschlossen., Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Freund, Projektbearbeiter: Dr. Christoph Mielzarek; Alena Reeb; Michael Belitz, Das Projekt erfolgt in Kooperation dem Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main) sowie mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (Halle/Saale). Ein die Archäologie der Königspfalzen betreffendes Teilprojekt wird an der Martin-Luther-Universität in Halle bearbeitet (Lst. Prof. Gärtner).
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Exzellenz-Cluster Initiative SmartProSys: Intelligente Prozesssysteme für die nachhaltige chemische Produktion" Teilcluster / Teilprojekt: Dynamic Closed Loop Management for Sustainable Chemicals
Die Magdeburger Forschungsinitiative SmartProSys (Smart Process Systems Engineering) erforscht Methoden und Wege für die nachhaltige Transformation chemischer, mechanischer und biotechnologischer Produktionsprozesse hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Gesellschaft. An SmartProSys sind Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der Logistik, Mathematik, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie beteiligt und betrachten die Möglichkeiten zu dieser Transformation in den Clustern „Systems Engineering and Computational Methods“, „Supply Chain and Sustainability Management“ und „Societal Support and Individual Appropriation“., Teilprojekt: Dynamic Closed Loop Management for Sustainable Chemicals, Der Lehrstuhl für Produktionssysteme und -automatisierung ist im Rahmen des Clusters „Supply Chain and Sustainability Management“ beteiligt und leitet hier das Teilprojekt „Dynamic Closed Loop Management for Sustainable Chemicals“. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft der Chemie stellt neue logistische Anforderungen: Transportemissionen, Beschaffung aus Quellen unterschiedlicher Qualität und Nachhaltigkeit in einer zeitkritischen multidimensionalen Optimierung. Das Teilprojekt zielt dabei auf die Erstellung geeigneter Modelle und Simulationen ab, um das übergeordnete Ziel einer nachhaltigen Transformation der Kreislaufwirtschaft in der chemischen Produktion zu unterstützen., Das Forschungsnetzwerk verfolgt das Ziel der Exzellenz im Sinne der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.
2019 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Modellierung des Porennetzwerks der anodischen porösen Transportschicht von Wasserelektrolyseuren
Der Transport und die Verteilung von Wasser in Verbindung mit dem gegenläufigen Transport von Sauerstoff in der anodischen porösen Transportschicht (PTL) schränken die Leistung von Wasserelektrolyseuren entscheidend ein. Um diese Einschränkungen zu beseitigen, werden Porennetzmodelle der PTL entwickelt. Die Porennetzwerke werden zunächst generiert (auf der Grundlage von 3D-Röntgen-µ-CT-Daten) und für reale Materialien validiert. Anschließend werden systematische Porennetzsimulationen durchgeführt, um Änderungen der inneren Struktur zu ermitteln, die sich positiv auf die Leistung auswirken. Diskrete Simulationsergebnisse, die zur Ableitung effektiver Transportparameter für die Kontinuumsmodellierung verwendet werden können, werden dem Projekt zur Verfügung gestellt., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2018 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Analyse der perikonzeptionellen Folsäureeinnahme zur Fehlbildungsprävention bei Frauen im reproduktiven Alter in Magdeburg
Einleitung: Eine konsequent durchgeführte perikonzeptionelle Folsäureeinnahme (pFE) kann das Auftreten eines Teils von Neuralrohrdefekten (NRD) vermeiden. Trotz langjähriger Informationskampagnen zur pFE ist die NRD-Prävalenz in Deutschland nicht zurückgegangen., Methode: Unserer Querschnittsstudie basierte auf einem Fragebogen, mit dem wir die Häufigkeit der Folsäureeinnahme und damit assoziieren Faktoren erfassten. Die Studie wurde an drei Geburtskliniken in Magdeburg durchgeführt und insgesamt 1004 Wöchnerinnen bzw. Schwangere befragt. Die erhobenen Daten wurden mit Daten aus dem gleichen Fragebogen zur pFE aus dem Jahr 2000 mit einer Stichprobe von 1224 Frauen verglichen., Ergebnis: 91,3 % der Frauen nahmen zu irgendeinem Zeitpunkt in der Schwangerschaft Folsäure ein. An die perikonzeptionelle Einnahmeempfehlung hielten sich 40,2 %, insgesamt 30,4 % mehr als im Jahr 2000. Die pFE korrelierte signifikant mit den Faktoren „hoher Bildungsstand“, „höheres Alter“ und „Nullipara“. Die Schwangerschaftsplanung war ein von anderen Faktoren unabhängiger Prädiktor für eine pFE. Ärzt:innen stellten die häufigste Informationsquelle für die befragten Frauen dar., Schlussfolgerung: Seit dem Jahr 2000 hat die pFE in der Studienregion zugenommen, aber ihre Effektivität bei der Prävention von NRDs bleibt unzureichend. Eine gezielte Informationsvermittlung an alle Frauen im reproduktiven Alter sollte regelmäßig im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung erfolgen und Frauen ohne aktuelle Schwangerschaftsplanung einschließen. Eine Anreicherung von Mehl mit FS hat sich in anderen Ländern als effektiv bei der Vorbeugung von NRDs erwiesen und sollte daher auch in Deutschland in Betracht gezogen werden.
2020 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Prävalenz und 1-Jahres-Überlebensrate ausgewählter Majoranomalien in Sachsen-Anhalt in den Jahren 2000-2017
In dieser Arbeit wird das Überleben der Patienten mit mindestens einer von neun ausgesuchten großen Fehlbindungen analysiert. Dabei sind der Schwangerschaftsausgang sowie die Geburts- und Sterbedaten von Bedeutung., Für diese retrospektive Kohortenstudie konnten 1012 Fälle des Geburtszeitraumes 2000-2017, die dem Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt gemeldet wurden, identifiziert werden.
2023 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Wohnformen und soziale Netzwerke und deren Einfluss auf Einsamkeitserfahrungen
Im vorangegangenen Projekt "Risiken und Chancen der Einsamkeit in der digitalen Lebens- und Arbeitswelt Sachsen-Anhalts" wurde entgegen einiger statistischer Befunde festgestellt, dass ältere Personen über Kulturtechniken des Alleinsein-Könnens verfügen und sich durch einen souveränen Umgang mit digitalen Medien auszeichnen. Ebenso hat die Auswertung ergeben, dass neben soziodemografischen vor allem auch regionale und raumbezogene Faktoren zur Erklärung von Einsamkeit eine entscheidende Rolle spielen. Im aktuellen Projekt werden diese - bisher noch weitestgehend unbeleuchteten - Aspekte für Sachsen-Anhalt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und mittels Methoden der qualitativen Sozialforschung beleuchtet. Das Projekt fokussiert daher die Einbindung in soziale Netzwerke und die jeweilige Form des Wohnens (Einpersonenhaushalte, Mehrpersonenhaushalte, Mehrgenerationenwohnen, Wohn- und Pflegeheime etc.) und deren Effekte auf die subjektive Gesundheit und das Erleben von Einsamkeit. Der Zuschnitt der Untersuchung umfasst darüber hinaus Prozesse der Digitalisierung und deren Effekte auf das Erleben von Einsamkeit sowie Einfluss auf soziale Netzwerke im Allgemeinen.
2017 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Multizentrische Untersuchung zum Schwangerschaftsausgang bei Trisomie 21 in Sachsen-Anhaltund zur medizinischen Betreuung und psychosozialen Situation während der Schwangerschaft und nach der Geburt
Einleitung:, Trisomie 21 (T21) ist die häufigste autosomale Chromosomenaberration. Das Risiko für eine betroffene Schwangerschaft ist mit einem erhöhten Alter der Mutter korreliert. Das steigende maternale Durchschnittsalter lässt einen Anstieg der Prävalenz erwarten. Das Methodenspektrum zur Detektion einer fetalen Aneuploidie wurde 2012 durch den nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) erweitert. Der Einfluss der Pränataldiagnostik (PND) auf die Prävalenz und das Outcome von Lebendgeburten (LG) ist Gegenstand aktueller Forschung., Zielstellung:, Ziel war eine populationsbezogene Analyse der Prävalenzentwicklung und des Schwangerschaftsausgangs bei T21 von 2000-2020 in Sachsen-Anhalt hinsichtlich PND, maternales Alter und Begleitfehlbildungen und eine multizentrische Studienbefragung zur medizinischen Betreuung und psychosozialen Situation während der Schwangerschaft und nach der Geburt sowie zur Lebensqualität und zum Coping., Methode:, Deskriptive statistische Analyse von Daten aus dem Fehlbildungsregister Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 2000-2020 (705 Fälle bei 364.845 Geburten) und multizentrische Studienbefragung über die tertiären Zentren der medizinischen Versorgung von Kindern mit T21 in Magdeburg und Halle (Saale) (126 Fälle bei 313 betreuten Kindern mit T21). Die Befragung zur Lebensqualität und zum Coping erfolgte mittels „ULQIE“ und „CHIP-D“., Ergebnisse:, Die Gesamtprävalenz lag bei 19,3 (95%-KI 17,9-20,8) und die LG-Prävalenz bei 9,3 (95%-KI 8,3-10,3) pro 10.000 Geburten. Es wurde ein signifikant ansteigender Trend der Schwangerschaften mit T21 und kein linearer Trend der LG festgestellt. 337 (47,8%) Fälle wurden lebend geboren und bei 353 (50,1%) Fällen wurde ein induzierter Abort bei fetaler Anomalie (TOPFA) durchgeführt. Schwangerschaften mit pränataler Diagnose einer T21 führten häufiger zu TOPFA (73,5%) als zu LG (24,0%). Bei Frauen ³35 Jahre mit betroffener Schwangerschaft wurde in 291 (77,4%) Fällen eine pränatale Diagnose gestellt, bei Frauen <35 Jahre in 188 (57,3%) Fällen. Die häufigsten Begleitfehlbildungen waren kardialer (36,5%) und gastrointestinaler (5,8%) Genese. Es überlebten 22 (7,0%) Kinder mit T21 nicht bis zum 18. Lebensjahr. Die Zufriedenheit mit der medizinischen Betreuung war pränatal zahlenmäßig höher als postnatal, jedoch zeigte sich ein signifikanter Unterschied lediglich für die ambulante gynäkologische Betreuung (p=0,03). Für die geburtshilfliche (p=0,63), ärztliche (p=0,75) und pflegerische (p=0,16) Betreuung in der Klinik bestand kein signifikanter Unterschied. Eltern von einem Kind mit T21 zeigten vor allem in der emotionalen Belastung und im Allgemeinbefinden eine unterdurchschnittliche Lebensqualität. In der Zufriedenheit mit der familiären Situation wiesen sie eine überdurchschnittliche Lebensqualität auf. Das Coping wurde vor allem im sozialen Bereich unterdurchschnittlich bewertet., Schlussfolgerung:, Die Ergebnisse können als Datengrundlage zum wissenschaftlichen Diskurs über den Einfluss der PND auf den Schwangerschaftsausgang bei T21 und zur Beratung von Schwangeren und betroffenen Familien beitragen.
2022 bis 2024
Land (Sachsen-Anhalt)
Werkstatt-Uni basic - inklusive Hochschulgrundbildung
Im Projekt Werkstatt-Uni basic haben Mitarbeitende der Werkstatt für behinderte Menschen, pädagogisches Personal, wissenschaftliches Personal und Studierende die Möglichkeit, sich forschend, und praktisch mit inklusiver Erwachsenen- und Weiterbildung vertraut zu machen. Sie gestalten, entwickeln und erproben gemeinsam mit Mitarbeitenden einer Werkstatt für behinderte Menschen, Angebote und Formate inklusiver Erwachsenen- und Weiterbildung(sforschung) in den Themenfeldern Literalität, Numeralität und politische Bildung. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt, zwischen der Werkstatt für behinderte Menschen der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg und der Professur für Erziehungswissenschaft Schwerpunkt wissenschaftliche Weiterbildung / Weiterbildungsforschung, der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Algorithmen zur kollektiven Entscheidungsfindung
Die kollektive Entscheidungsfindung ist ein langjähriges Forschungsthema im Bereich der Schwarmintelligenz. Ziel dieses Forschungsbereichs ist es, zu erklären, wie Gruppen natürlicher intelligenter Agenten gemeinsam Entscheidungen treffen, und Entscheidungsstrategien zu entwickeln, die es Gruppen künstlicher intelligenter Agenten ermöglichen, eine Entscheidung zu treffen. Die untersuchten Probleme erfordern in der Regel, dass die Agenten eine kollektive Entscheidung treffen, wobei sie nur ihre individuellen Informationen und die lokale Interaktion mit ihren Kollegen nutzen. Im Rahmen der kollektiven Entscheidungsfindung werden hauptsächlich zwei Problemkategorien untersucht: Konsensfindung und Aufgabenzuweisung. Bei der ersten Kategorie müssen sich die Agenten eine einzige Meinung bilden, während bei der zweiten Kategorie die Agenten verschiedenen Aufgaben zugewiesen werden müssen., In unserer Forschung befassen wir uns mit dem Problem der kollektiven Wahrnehmung, das ein diskretes Problem der Konsensfindung darstellt. Wir entwickeln neue Algorithmen, um dieses Problem zu lösen, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
AuRa-Hirn Smarte Automatisierung für Mikromobile
Weltweit stehen Städte, besonders in Europa, unter enormen Wandlungsdruck. Urbane Räume müssen ihren Verkehr mittelfristig CO2-neutral gestalten. Neue Paradigmen, wie die 15-Minuten Stadt, verändern grundlegend die Art und Weise von Mobilität und wie öffentlicher Raum in Städten aufgeteilt wird. Straßen werden von spielenden Kindern geprägt und zum Treffpunkt für Menschen werden und auf die Bedürfnisse der "schwächeren" Verkehrsteilnehmer hin gestaltet. Die, Entwicklung zur Straße für Menschen, findet statt., Die aktuell entwickelten autonomen PKW und ihre konventionellen Ansätze zur Umsetzung des autonomen Fahrens sind für diese Zukunft von Stadt, nicht geeignet, . Das Vorhaben entwickelt das AuRa-Hirn. Das Hirn ist ein universelles Modul, welches die Umsetzung von automatisierten Fahrfunktionen auf verschiedenen Mikromobilen ermöglicht. Langfristig wird damit das autonome Fahren innerhalb unstrukturierter Verkehrsräume möglich., Nach dem Vorhaben wird eine Ausgründung angestrebt um einen Systemanbieter aufzubauen, der OEMs von Mikromobilen die Zukauftechnik zur Automatisierung/Autonomisierung ihrer Fahrzeuge bereitstellt, das Modul zur Fahrtplanung, Umfeldwahrnehmung und Rechentechnik als Gesamtpaket nach geringer Anpassung an jedes e-Fahrzeug (mehrspurig) anschließen kann, und die zuverlässige Fahrt in unstrukturierten Verkehrsräumen ermöglicht.
2023 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Charakterisierung von Neuroinflammation und der neurovaskulären Einheit bei MDD-Patienten und in Mausmodellen: Vergleich mit Schizophrenie und gesunden Kontrollen. Teilprojekt von: Anschubfinanzierung Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) – Magdeburg, FKZ: I 212
Prof. Dr. med. Johann Steiner, OVGU, , Medizinische Fakultät, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. rer. nat. Ildiko Rita Dunay, OVGU, Medizinische Fakultät, Institute of Inflammation and Neurodegeneration, Prof. Dr. rer. nat. Volkmar Leßmann, OVGU, Medizinische Fakultät, Institute of Physiology, WP3 – Psychoneuroimmunologie:, Charakterisierung von Neuroinflammation und der neurovaskulären Einheit bei MDD-Patienten und in Mausmodellen: Vergleich mit Schizophrenie und gesunden Kontrollen, Sowohl die Major Depressive Disorder (MDD) als auch die Schizophrenie (SCZ) haben einen episodischen bzw. schubförmig-remittierenden Verlauf, ähnlich wie Autoimmunerkrankungen. MDD ist die häufigste affektive Erkrankung und die zweithäufigste Ursache für die Anzahl der mit Behinderung gelebten Jahre unter allen medizinischen Erkrankungen. SCZ ist die wichtigste psychotische Störung im jungen und mittleren Alter, die zu neurokognitiven und sozialen Beeinträchtigungen und Arbeitslosigkeit führt. Trotz der umfangreichen Forschungsarbeiten, die sich mit diesen Erkrankungen befassen, gibt es keinen etablierten Mechanismus, der alle Aspekte von MDD und SCZ vollständig erklären kann. Insbesondere wurden bei beiden Erkrankungen veränderte Entzündungsreaktionen beobachtet, darunter eine erhöhte Expression proinflammatorischer Zytokine und ihrer Rezeptoren sowie erhöhte Konzentrationen bestimmter Chemokine und löslicher Adhäsionsmoleküle im peripheren Blut und im Liquor. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass sich diese Veränderungen in bestimmten Verhaltensweisen niederschlagen, welche für diese psychischen Erkrankungen charakteristisch sind. Es gibt jedoch nur wenige Forschungsarbeiten, die solche Symptom-Assoziationen untersuchen., In letzter Zeit wurde die Hypothese aufgestellt, dass eine vorübergehende Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke (BHS) systemische/periphere Entzündungen (autoimmun / Bakterien-, Virus- oder Protozoen-Infektionen) mit Neuroinflammation und sekundärer Störung neuronaler Schaltkreise verbindet. Daher wollen wir Veränderungen spezifischer Entzündungsmarker, Krankheitserreger und Marker der Neurodestruktion und der synaptischer Plastizität im peripheren Blut und im Liquor messen und mögliche Zusammenhänge mit dem Schweregrad der Depression / Psychose und den Symptomsubtypen in den untersuchten Populationen untersuchen. Ergänzt wird dies durch histologische Postmortem-Untersuchungen an Menschen und Nagetieren bei MDD und SCZ. Unsere gemeinsame Expertise auf dem Gebiet der Neuro-Psychoimmunologie, Neuro-Degeneration und -Regeneration bietet eine hervorragende Grundlage für dieses Projekt. In Zusammenarbeit mit WP1 (Microcircuits) unterstützen wir den Aufbau der zentralen UMMD-Biobank und die Vernetzung mit MRT-Forschungsgruppen (WP2) für In-vivo-Analysen der BHS-Integrität und zerebralen Konnektivität bei Patienten und im Tiermodell., Ziele:, - Biomarkeruntersuchung in Flüssigbiopsien (Blut / Nervenwasser) von gut charakterisierten Patienten mit MDD / SCZ (akut & stabil), - Analyse der Aktivierung angeborener Immunzellen in Blutproben, - Charakterisierung von Neuroinflammation / -Degeneration / -Regeneration bei Patienten mit MDD / SCZ, - Analyse von aus Mikroglia und neurovaskulären Einheiten stammenden extrazellulären Vesikeln für die Prognose des Schweregrads/Subtyps von MDD / SCZ, - Korrelation von funktionellen Veränderungen der Immunzellen und löslichen Markern in Mausmodellen der MDD und der SCZ (Harb et al., 2021), - Klärung molekularer Mechanismen und Mikroglia-Manipulation im Mausmodell; Effekte von enriched environment und Sport bei der Bekämfung des SCZ-Phänotyps im BDNF ko-Mausmodell, - Elektrophysiologische Charakterisierung veränderter synaptischer Plastizität im medialen präfrontalen Cortex (mPFC) von MDD- und SCZ-Mausmodellen, - Korrelation von Infektionen (z.B., Toxoplasma gondii, , CMV) mit dem Schweregrad der SCZ, Publikationen (Auswahl):, 1.Garza AP, Morton L, Pállinger É, Buzás EI, Schreiber S, Schott BH, Dunay IR, . Initial and ongoing tobacco smoking elicits vascular damage and distinct inflammatory response linked to neurodegeneration. 2022, 2.Steffen, J, Ehrentraut S, Bank U, Biswas A, Figueiredo CA, Düsedau HP, Thode J, Romero-Suárez S, Duarte CI, Gigley J, Romagnani C, Diefenbach A, Klose CSN, Schüler T, Dunay IR, . Type 1 Innate Lymphoid Cells Regulate the Early Stage of Toxoplasma Gondii-Induced Neuroinflammation., Cell Reports, . 2022, 3.Düsedau HP, Steffen J, Figueiredo CA, Boehme JD, Schultz K, Erck C, Korte M, Faber-Zuschratter H, Smalla K-H, Dieterich D, Kröger A, Bruder D, Dunay IR, . Influenza A virus (H1N1) infection induces microglia activation and temporal dysbalance in glutamatergic synaptic transmission., Mbio, . 2021, 4.Matta SK, Rinkenberger N, Dunay IR, , Sibley LD. Toxoplasma gondii infection and its implications within the central nervous system., Nature Rev Microbiol, . 2021, 5.Möhle L, Mattei D, Heimesaat MM, Bereswill S, Fischer A, Alutis M, French T, Hambardzumyan D, Matzinger P, Dunay IR, *, Wolf SA* contributed equally. Ly6C(hi) Monocytes Provide a Link between Antibiotic-Induced Changes in Gut Microbiota and Adult Hippocampal Neurogenesis., Cell Rep, . 2016, 6.Singh D, Guest PC, Dobrowolny H, Vasilevska V, Meyer-Lotz G, Bernstein HG, Borucki K, Neyazi A, Bogerts B, Jacobs R, Steiner J, . Changes in leukocytes and CRP in different stages of major depression. J Neuroinflammation 2022;19(1):74., 7.Vasilevska V, Guest PC, Schlaaff K, Incesoy EI, Prüss H, Steiner J, . Potential Cross-Links of Inflammation With Schizophreniform and Affective Symptoms: A Review and Outlook on Autoimmune Encephalitis and COVID-19. Front Psychiatry. 2021;12:729868., 8. Pollak TA, Lennox BR, Müller S, Benros ME, Prüss H, Tebartz van Elst L, Klein H, Steiner J, , Frodl T, … Bechter K. Autoimmune psychosis: an international consensus on an approach to the diagnosis and management of psychosis of suspected autoimmune origin (2020) The Lancet Psychiatry, 7 (1), pp. 93-108., 9., Steiner J, , Schiltz K, Stoecker W, Teegen B, Dobrowolny H, Meyer-Lotz G, Pennewitz M, Borucki K, Frod, T, Bernstein HG. Association of thyroid peroxidase antibodies with anti-neuronal surface antibodies in health, depression and schizophrenia – Complementary linkage with somatic symptoms of major depression (2020) Brain, Behavior, and Immunity, 90, pp. 47-54., 10.Schlaaff K, Dobrowolny H, Frodl T, Mawrin C, Gos T, Steiner J, *, Bogerts B*. Increased densities of T and B lymphocytes indicate neuroinflammation in subgroups of schizophrenia and mood disorder patients (2020) Brain Behav Immunity 88:497-506, ., 11.Harb M, Jagusch J, Durairaja A, Endres T, Leßmann V, Fendt M (2021) BDNF haploinsufficiency induces behavioral endophenotypes of schizophrenia in male mice that are rescued by enriched environment. Transl Psychiatry. 2021 Apr 22;11(1):233., 12.Woelfer M, Li M, Colic L, Liebe T, Di X, Biswal B, Murrough J, Lessmann V, , Brigadski T, Walter M, (2019) Ketamine-induced changes in plasma brain-derived neurotrophic factor (BDNF) levels are associated with the resting-state functional connectivity of the prefrontal cortex. World J Biol Psychiatry:1-15., 13.Kartalou GI, Salgueiro-Pereira AR, Endres T, Lesnikova A, Casarotto P, Pousinha P, Delanoe K, Edelmann E, Castrén E, Gottmann K*, Marie H*, Lessmann V, * (2020) Anti-Inflammatory Treatment with FTY720 Starting after Onset of Symptoms Reverses Synaptic Deficits in an AD Mouse Model. Int J Mol Sci, 21, 8957., 14.Jordan W, Dobrowolny H, Bahn S, Bernstein HG, Brigadski T, Frodl T, Isermann B, Lessmann V, Pilz J, Rodenbeck A, Schiltz K, Schwedhelm E, Tumani H, Wiltfang J, Guest PC, Steiner J, . (2016) Oxidative stress in drug-naïve first episode patients with schizophrenia and major depression: effects of disease acuity and potential confounders. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2016, 15.Edelmann E, Cepeda-Prado E, Franck M, Lichtenecker P, Brigadski T, Lessmann V, (2015) Theta burst firing recruits BDNF release and signaling in postsynaptic CA1 neurons in spike timing-dependent LTP. Neuron 86(4):1041-54.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
DZP-CIRC: Schaltkreise der (Fehl-)Anpassung des Verhaltens: Mikro- und Mesoschaltungsplastizität in frühen Widrigkeiten und Traumata
Dieses Projekt zielt darauf ab ein Verständnis der neuronalen Schaltkreisfunktionen zu erlangen, die der Auswirkung von frühkindlichen Erfahrungen, Stress und Traumata auf die Entstehung posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) zugrunde liegen. So werden in einem präklinischen Forschungsansatz neuronale Netzwerke und Mechanismen identifiziert, die eine erhöhte Vulnerabilität für diese Erkrankung bergen und damit ein Risiko für die Erhaltung der psychischen Gesundheit darstellen. Mit Verhaltensmodellierung, bildgebender Analyse funktioneller Schaltkreise und Optogenetik bilden wir diese nicht nur umfassend ab, sondern überprüfen darüber hinaus beteiligte molekulare und zelluläre Faktoren auch auf ihre Eignung als potenzielle neue Biomarker für psychische Störungen. Die umfassende Charakterisierung in diesem System wird es uns ermöglichen unsere Erkenntnisse direkt in die Untersuchung von Schaltkreisfunktionen am Menschen innerhalb des Zentrums für Geistige Gesundheit einfließen zu lassen
2023 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt) auf der Hannover Messe 2023
Mit dem Ziel des Transfers von wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnissen in die Industrie und Praxis beteiligen sich die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts jedes Jahr an überregionalen Messen, auf denen diese Forschungsresultate Vertretern aus der Industrie, Verwaltungen und anderen Einrichtungen präsentiert und angeboten werden. Zielstellung dieser Präsentationen ist in erster Linie die Knüpfung neuer Kontakte, der Ausbau bestehender Beziehungen zu wissenschaftlichen und Wirtschaftspartnern sowie die Anbahnung neuer Projekte und die damit verbundene Einwerbung von Drittmitteln für die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts, in zweiter Linie parallel dazu die Förderung des Aufbaus der Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts durch die Gewinnung neuer Studenten für die Einrichtungen., Universitäten und Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich vom 17. bis 21. April in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der Hannover Messe 2023 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft Halle 2 (Future Hub) • Stand B52 / C51 im Bereich Research & Technology.
2023 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt) auf der Medica 2023
Mit dem Ziel des Transfers von wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnissen in die Industrie und Praxis beteiligen sich die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts jedes Jahr an überregionalen Messen, auf denen diese Forschungsresultate Vertretern aus der Industrie, Verwaltungen und anderen Einrichtungen präsentiert und angeboten werden. Zielstellung dieser Präsentationen ist in erster Linie die Knüpfung neuer Kontakte, der Ausbau bestehender Beziehungen zu wissenschaftlichen und Wirtschaftspartnern sowie die Anbahnung neuer Projekte und die damit verbundene Einwerbung von Drittmitteln für die Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts, in zweiter Linie parallel dazu die Förderung des Aufbaus der Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts durch die Gewinnung neuer Studenten für die Einrichtungen., Universitäten und Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich vom 13.-16. November 2023 in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der Medica 2023 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft Halle 3 • D94.
2021 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Imagining Post-Liberal Peace(s) or Peace Without Domination - An Anarchist Intervention to International Relations Theory and Critical Peacebuilding in Particular
In der Literatur des kritischen Peacebuildings bleibt offen, wie eine alternative Politik aussehen könnte, welche ihre Kritiken inkludiert und ein konstruktiver Gegenvorschlag ist. Das Forschungsfeld des kritischen Peacebuildings hat diverse unterdrückende und generalisierende Praxen des heutigen liberalen Peacebuildings aufgedeckt und kritisiert. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die so weiterbestehenden Ungleichheiten Gesellschaften fragil bleiben lassen und Peacebuilding somit nicht sein Ziel erreichen kann (Gready and Robins 2014, 342). Anhand der Übertragung von Ansätzen der anarchistischen Philosophie und deren qualitativ empirischer Untersuchung will diese Dissertation der Suche nach Alternativen neue Wege öffnen und so die Frage beantwortet werden: Wie kann ein post-liberaler Frieden aussehen? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden und welche Rolle spielen internationale und lokale Akteure? Und wie kann der Widerspruch zwischen dem emanzipatorischem Anspruch kritischen Peacebuildings und den vielen, oftmals inhärenten, Herrschaftspraxen aktueller Akteure als auch (kritischer) Theorie aufgelöst werden?, Dabei geht es nicht darum zu beweisen, dass der liberale Frieden existiert, aktuelle Friedensprozesse dominiert und negative und kontraproduktive Konsequenzen hat. Dies gilt in der kritischen Wissenschaft als weit geteilte Analyse und wird daher hier als Ausgangspunkt einer Entwicklung von Alternativen genommen. Tatsächlich soll gezeigt werden, dass post-liberale Formen des gesellschaftlichen Friedenbauens bereits entstehen und wie diese strukturell gefördert werden können, auch durch eine neue internationale Agenda. Die Hypothese ist daher: Eine möglichst herrschaftsfreie Art der Konsolidierung gesellschaftlichen Friedens, auch unterstützt durch internationale Akteure, ist möglich.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
In-situ-Untersuchung der Pyrolyse-Mechanismen (Festphase) von Biomasse und Kunststoffen
Wir werden zur Aufklärung der Pyrolyse-Mechanismen von Biomasse und Kunststoffen beitragen, indem wir NMR- und IR-Analysetechniken anwenden (verantwortliche Wissenschaftlerin: Dr. Liane Hilfert). Verschiedene Kunststoffe (Abfälle) und lignozellulosehaltige Biomasse werden auf ihre Pyrolyse hin getestet. Noch wichtiger ist, dass verschiedene Mischungen von Kunststoffen und Biomasse untersucht werden.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Konzeptentwicklung und Koordination "Laborgestaltung - neue Anforderungen"
Konzeptentwicklung und Koordination "Laborgestaltung - neue Anforderungen" - Detail-/ Ausführungsplanung sowie Überführung von Know-how und Kompetenz zum Betrieb von lebensmitteltechnologischen bzw. verfahrenstechnischen Anlagen/Verfahren im Pilotmasstab
2023 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Orchestrierung von datensparsamer OpenSource Office-Suite
Im Mittelpunkt stehen stets die Bürgerinnen und Bürger. Sie treten mehr und mehr per online-Lösungen wie eMails, digitale Dokumente oder andere Formen von Datenaustausch in Kontakt. Sei es im Privaten oder im Beruflichen. Dabei teilen viele – gerade in den Bereichen der Medizin, Gesundheit und Sozialem - besonders sensible Daten, die sorgfältig geschützt werden müssen. Das Projekt zielt auf die Erforschung von Möglichkeiten zur Wahrung der technischen Querschnittsziele der Digitalen Agenda 2021 des Landes Sachsen-Anhalts respektive der Strategie Sachsen-Anhalt Digital 2030 ab. In diesem Fall soll erforscht werden, wie ein Desktop-Arbeitsplatz unter Verwendung von Open-Source Lösungen gestaltet sein muss damit dieser die besagten Querschnittsziele adressiert. Zielgruppe sind zunächst NGOs (Non Goverment Organisations) bzw. offene Einrichtungen im Allgemeinen. Orchestrierung ist in diesem Zusammenhang als Zusammenarbeit von Komponenten in Hinblick auf Funktions- und Strukturwirkungen bezüglich der technischen Querschnittsziele zu verstehen. Im besonderen Fokus steht dabei Privacy-by-Design, was den Schutz der Privatsphäre bereits zum Konzeptionszeitpunkt von Systemen miteinbezieht und sich unter anderem auf die Aspekte Datensparsamkeit und Datenminimierung bezieht.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
SmartProSys Research Cluster
Die Magdeburger Forschungsinitiative SmartProSys (Smart Process Systems Engineering) erforscht Methoden und Wege für die Transformation chemischer und biotechnologischer Produktionsprozesse hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft., An SmartProSys sind Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der Logistik, Mathematik, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie beteiligt., Das Forschungsnetzwerk verfolgt das Ziel der Exzellenz im Sinne der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Der Lehrstuhl ist im Rahmen des Teil-Clusters "Societal Support & Individual Appropriation" beteiligt und leitet hier das Teilprojekt: Institutional and technical options for transforming bioeconomy to circularity. New ways for decarbonization and de-fossilization through policy integration and novel conversion pathways.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Teilprojekt Kompetenzzentrum eMobility
Kompetenz in Elektromobilität 2, Im Rahmen des öffentlich geförderten Projektes "Kompetenz in Elektromobilität 2" (KeM II) liegt der Schwerpunkt einerseits im Aufbau eines Prüfzentrums in Form des "Center for Method Development" (CMD) in Barleben. Andererseits sollen energieeffiziente Prozesse beim Aufbau eines Forschungsfahrzeuges methodisch entwickelt und angewendet werden., In diesem Zusammenhang ist der Lehrstuhl "Energiewandlungssysteme für mobile Anwendungen" (EMA) des Instituts für Mobile Systeme (IMS) im Bereich der Brennstoffzellenfahrzeuge tätig. Für das Prüfzentrum CMD wurden die Arbeitspakete der Auslegung, Konzeption, Planung und Betreuung der Brennstoffzellen-Prüfstände vom IMS-EMA übernommen. Zu den weiteren Aufgaben gehört unter anderem die Einarbeitung und Vorbereitung der Inbetriebnahme der Prüfstände. Dafür ist es notwendig einen Versuchsträger auszuwählen und zu beschaffen., Des Weiteren umfasst das Forschungsprojekt "KeM II" die Anwendung digitaler Entwicklungsmethoden für die automatische Synthese von FCEV und BEV. Das Ziel ist es diese Methoden im Rahmen einer Komponenten- und Systemauslegung sowie Fahrzeugintegration eines PEM-Brennstoffzellen-Systems bei der Umrüstung eines Forschungsfahrzeuges anzuwenden. Für die Bearbeitung dieser Themenstellungen erfolgt derzeit eine Skizzenausarbeitung und die Projektvorbereitung. Parallel dazu wird das Gesamtfahrzeug-Simulationsmodell eines Brennstoffzellenfahrzeuges angepasst, damit die zukünftige Anwendbarkeit gewährleistet werden kann. Zusätzlich dazu werden studentische Arbeiten in diesem Themengebiet betreut.
2023 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Transfermesse Sachsen-Anhalt 2023
Unter Federführung des Transfer- und Gründerzentrums (TUGZ) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde im Jahr 2020 erstmals eine Transfermesse organisiert mit dem Ziel, den Transfer von noch nicht auf dem Markt befindliche Innovationen auf Basis von Patenten und anderen gewerblichen Schutzrechten der OVGU in die Wirtschaft anzustoßen und zu fördern. Nach der erfolgreichen Premiere konnten die Veranstaltungen 2021 und 2022, die auf alle teilnehmenden Einrichtungen des SAFE-Verbundes erweitert wurden, an die Erfolge der ersten Veranstaltung anknüpfen und sogar ausgebaut werden. Das konnten die gesteigerten Besucher*innenzahlen und zunehmendes Interesse auf Ausstellerseite belegen., Die Messe findet seit 2020 in der Festung Mark Magdeburg, in unmittelbarer Nähe der Universität, statt, so dass ein direkter räumlicher Bezug zur Wissenschaft und kurze Wege hergestellt werden konnten. Der Veranstaltungsort hat sich als optimal erwiesen und soll beibehalten werden., Gerne möchten wir dieses Veranstaltungsformat weiterhin als einen festen Transferbestandteil der wissenschaftlichen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt etablieren., 22 Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten am 21. September 2023 ihre innovativen Ideen und Prototypen auf der diesjährigen 3. Transfermesse Sachsen-Anhalt in der Festung Mark Magdeburg Rund 135 Besucher*innen konnten die Veranstalter registrieren., Insgesamt verfolgten zusätzlich mehr als 150 Personen den Livestream zu den Pitches. In angenehmer Atmosphäre fanden zahlreiche Fachgespräche an den Messeständen statt, die im Networkingbereich bei einem kleinen Imbiss fortgesetzt werden konnten., Mit dabei waren unter anderem die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Magdeburg-Stendal gemeinsam mit dem dort ansässigen Steinbeis-Transferzentrum., Mit den Präsentationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IQ-Innovationspreis Magdeburg 2023 konnte die diesjährige Transfermesse ein besonderes Highlight innerhalb der Programmpunkte präsentieren., Ein herzlicher Dank gilt auch dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, das die Veranstaltung tatkräftig unterstützt hat., Im kommenden Jahr wird die Messe ihre fünfte Auflage voraussichtlich wieder im September erfahren., Bis dahin können Interessierte die Pitches im Re-live auf YouTube genießen:, https://youtu.be/2fMBkDaHAdw, Mehr Infos gibt es jederzeit unter, https://transfermesse.ovgu.de, ., Die Veranstaltung wurde durch eine Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt unterstützt. Hierfür möchten wir vielmals Danke sagen.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
WIPANO: Förderung des SAFE-Verbundes Sachsen-Anhalt (Landesförderung)
Folgende Hochschulen und außeruniversitäre, öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt arbeiten in dem Verbund "Sachsen-Anhaltische Fördergemeinschaft für Erfindungsverwertung (SAFE)" zusammen:, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Merseburg, Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Der Verbund bezweckt die schutzrechtliche Sicherung und zielgerichtete Verwertung von Forschungsergebnissen aus den beteiligten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, soweit und solange das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (WIPANO-Antrag) und das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt diese Aktivitäten des Verbundes fördern., Mit Beginn der neuen Förderperiode ab 2020 wurde eine neue Kooperationsvereinbarung geschlossen, die den bisherigen Kooperationsvertrag der Jahre 2016 bis 2019 ersetzt, die am 16.03.2020 in Kraft getreten ist., Mit dem hier dargestellten Projekt werden die ergänzende Unterstützung und die Organisation des SAFE-Verbundes im Kontext der WIPANO-Projektförderung des Bundes gesichert. Neben der Kofinanzierung von Leistungspaket 4 des korrespondierenden WIPANO-Projekts (Patentierungskosten) werden Managementaufwendungen, Weiterbildungsmaßnahmen im Verbund, sowie über die WIPANO-Förderung hinausgehende Maßnahmen zur Patentierung sichergestellt., Die Finanzierung erfolgt aus Landesmitteln des Landes Sachsen-Anhalt.
2013 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Erfassung von Hörstörungen von Kindern des Jahrganges 2008/09 im Vergleich zu Referenzdaten des Neugeborenenhörscreening Sachsen-Anhalt und ggf. Einleitung einer Therapieoptimierung (Arbeitstitel)
Grundlage unserer Untersuchungen sollen die Daten der Kinder sein, die zwischen dem 01.07.2008 und dem 30.06.2009 in einer der drei Magdeburger Geburtskliniken geboren sind. Die Daten dieser Kinder wurden im Rahmen des Neugeborenenhörscreening erfasst. Bei geplanter Einschulung im Jahr 2015 werden sich diese Kinder ab dem Frühjahr 2014 zur Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt der Stadt Magdeburg vorstellen. Das Ergebnis des im Rahmen dieser Untersuchung durchgeführten Hörtestes soll nach Einwilligung durch die Eltern dokumentiert werden. Die Daten des (Vorschul-)Hörtestes werden dann den Daten des Neugeborenenhörscreening zugeordnet. Damit ist es möglich, die Prävalenzraten gegenüberzustellen. Es kann eine Aussage gemacht werden, wie viele der im Rahmen des Neugeborenenhörscreening diagnostizierten Hörstörungen permanent bis zum Schuleintritt bestehen. Außerdem soll gezeigt werden, wie hoch der Anteil schwerhöriger Kinder ist, die im Neugeborenenhörscreening als unauffällig getestet wurden.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Checklistenartiger Leitfaden zur Förderung von IT-Sicherheit sowie ethischer und datenschutzkonformer Gestaltung von Webportalen
Im Mittelpunkt stehen stets die Bürgerinnen und Bürger. Sie treten oftmals über Webportale mit Institutionen in den Dialog und teilen dabei viele – gerade in den Bereichen der Medizin, Gesundheit und Sozialem besonders sensible - Daten, die sorgfältig geschützt werden müssen. Der Schutz dieser Daten hat höchste Priorität und muss bereits in der Design-Phase bei der Erstellung eines Webportals bedacht werden. Hierfür ist es hilfreich sich an den Ansätzen Security by Design, Ethics by Design und Privacy by Design zu orientieren.Das Projekt erforschte notwendige Ansätze eines Webportals im Kontext der technischen Querschnittsziele in Bezug auf die Digitale Agenda 2021 des Landes Sachsen-Anhalts. Hierzu zählen technischer Datenschutz, Digitale Souveränität als auch Identitätsmanagement. Neben den Forschungsperspektiven Security by Design und Privacy by Design, wurden ebenso exemplarisch Merkmale aus dem Bereich Ethics by Design untersucht, welche u.a. die Digitale Inklusion bei Webportalen fördern sollen. Das Ergebnis wird in Form eines checklistenartigen Leitfadens, welcher Handlungs- und Prüfmöglichkeiten enthält, veröffentlicht und in die Breite getragen.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Diversitätsorientierte Deutschdidaktik. Rassismussensible Lehre und Ausbildung an Schulen und Universitäten
Die länderübergreifenden Leitlinien "Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule" der Kultusministerkonferenz fordern von den Lehrkräften, sich gegen Diskriminierung und Rassismus in der Schule einzusetzen und sich "selbstreflexiv mit den eigenen Bildern von Anderen auseinander" (KMK 2013, 2) zu setzen. Doch eine diversitätssensible Ausbildung der Lehrkräfte findet bislang an Universitäten nur in sehr begrenztem Maße statt. "Es kristalliert sich damit eine Leerstelle zwischen der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern und der Erwartung an ihr Professionsprofil heraus." (Fereidooni / Massumi 2015, 5), Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie in der Deutschdidaktik diese Leerstelle in der Ausbildung der Lehrenden gefüllt werden und welche Aufgaben der Deutschunterricht mit Blick auf die Bildung der Lernenden übernehmen kann., Das Projekt möchte durch eine interdisziplinäre und internationale Tagung einerseits Facetten und Bestandteile einer rassismussensiblen Ausbildung von Lehrkräften herausarbeiten und andererseits Möglichkeiten für einen rassismus- und dominanzkritischen Unterricht entwickeln, der die Heranwachsenden zur kritischen gesellschaftlichen Teilhabe befähigt. Dazu werden auch die Einstellungen von Studierenden, Lehrenden und Lernenden zum Thema Diversität und Rassismus erforscht sowie Rassismus aus dominanzkritischer Perspektive als soziales Konstrukt in Geschichte und Gegenwart begriffen und unter den Aspekten "weiße Dominanz" und "weiße Normalität" aus linguistischer, historischer, literarhistorischer sowie fachdidaktischer Sicht untersucht., Ziel des Projektes ist es, Diversität als Wissensperspektive für eine intersektionale Bildung zu gestalten.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Förderung digitaler Bildung Jugendlicher im Bereich Datenschutz und Algorithmen am Beispiel Online-Werbung
Gegenwärtig wird deutlich, dass der gesellschaftliche Metaprozess der Digitalisierung neben den Bereichen der Technik und der Wirtschaft insbesondere auch die Bereiche der Kultur und der Bildung durchdringt. Dabei stellen, Digitalisierung und Algorithmen, insbesondere für viele Jugendliche eine abstrakte und intransparente, black-box, dar, deren Eigenschaften sowie deren persönliche und individuelle Folgen kaum abgeschätzt werden können. Gleichzeitig ist ihr Alltag mit Internet und Smartphone stark von Digitalisierung und Algorithmen geprägt. So bewegen sich Jugendliche im Internet und mit Smartphones überwiegend in kommerziellen Online-Räumen, deren Geschäftsmodelle auf, Online-Werbung, und, Datensammlung, und -verkauf beruhen., Das Projekt "Förderung digitaler Bildung Jugendlicher im Bereich Datenschutz und Algorithmen am Beispiel Online-Werbung" zielt auf die, Förderung digitaler Kompetenzen und einer Online-Werbekompetenz, und darauf, die abstrakte und intransparente black-box der Digitalisierung / Algorithmisierung mit Jugendlichen handlungsorientiert und lebensweltlich zu bearbeiten und zu reflektieren., Am Beispiel des Bereichs Online-Werbung (z.B. Youtube, Google, Instagram, WhatsApp, TikTok, Twitch) und speziell der, Personalisierung von Werbung und Webangeboten, werden die Herausforderungen und Potentiale von Digitalisierung und Algorithmisierung konkret und alltagsbezogen mit Jugendlichen diskutiert und auf den Kontext Datenschutz bezogen. Entsprechend des Projektziels werden Workshops konzipiert und, interaktiv-kooperative Arbeitsmaterialien, entwickelt, die in einer, webbasierten Arbeitsumgebung, implementiert und umgesetzt werden., Mit der Durchführung des Projektes werden die folgenden, Teilz, iele, angestrebt:, Förderung digitaler Kompetenzen sowie Förderung von Online-Werbekompetenz., Entwicklung innovativer, interaktiver und kooperativer Arbeitsmaterialien., Konzeption und Umsetzung von (modularen) Workshops für den außerschulischen und schulischen Bildungsbereich., Konzeption und Umsetzung einer webbasierten Arbeitsumgebung als kooperativer Handlungs- und Reflexionsraum., Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion der Potentiale und Herausforderungen von Digitalisierung und Algorithmisierung ausgehend von Online-Werbung in der Zielgruppe Jugendlicher., Das beantragte Projekt beruht insgesamt auf einer handlungs- und adressatenorientierten sowie kooperativen Auseinandersetzung Jugendlicher mit Online-Werbung., Thematisch werden dabei z.B. die folgenden, Fragestellungen, fokussiert:, Welche Geschäftsmodelle bilden die Grundlage für Online-Werbung?, Welche Rolle spielt dabei die Personalisierung von Online-Werbung?, Welche Rolle spielt dabei das Erstellen von Nutzendenprofilen?, Wie werden Nutzendenprofile erstellt?, Welche Herausforderungen bestehen im Bereich Online-Werbung mit Datenschutz?, Welche Herausforderungen bestehen für den Umgang mit Online-Werbung auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene?, Zielgruppe, der Arbeitsmaterialien, der Workshops und der webbasierten Arbeitsumgebung sind Jugendliche im Alter von 13-17 Jahren.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Ästhetik - Subjekt - Bildung: Die Berechenbarkeit der Künste!!!
In einer "Kultur der Digitalität” wirken Algorithmen orientierungsstiftend, indem sie Informationen und Daten in für den Menschen wahrnehmbare Formate transformieren. Sie sind grundlegend für das, was auf der Oberfläche sichtbar, hörbar, im weitesten Sinne wahrnehmbar wird, während sie unter dieser Oberfläche verborgen bleiben. Ihre strukturelle Beschaffenheit, ihre "digitale Medialität” übt einen grundlegenden Einfluss auf Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsweisen aus. Insofern werden Algorithmen auch aus einer bildungs- und subjektivationstheoretischen Perspektive relevant., Konzepte der ästhetischen Bildung nehmen solche Veränderungen von Wahrnehmung, Fühlen und Denken in den Blick, die aus einer Auseinandersetzung mit ästhetischen Dingen (z.B. künstlerische Artefakte) resultieren und eine veränderte Selbst- und Fremdsicht, eine veränderte Einstellung gegenüber der Welt und sich selbst zur Folge haben., Die Kunst kann demnach als Ort und Gegenstand ästhetischer Erfahrungen verstanden werden, die wiederum in (ästhetische) Bildungsprozesse münden können. Die Kunst agiert vor dem Hintergrund sozio-kultureller und sozio-technischer Entwicklungen, sie bedient sich den ihr zur Verfügung stehenden (technischen) Mitteln ihrer Zeit und eröffnet neue Perspektiven auf den Menschen und die Welt, die ihn umgibt., Der Versuch der Berechenbarkeit der Kunst, von Ästhetik und Kreativität weist mit Blick auf die Kunstgeschichte eine lange Tradition auf (z.B. Goldener Schnitt in der griechischen Antike, Perspektive in der Renaissance). Vor diesem Hintergrund stellt der Ausdruck mit und durch Algorithmen eine logische Konsequenz in der künstlerischen Praxis dar. Das Feld der Kunst stellt einen besonderen Gegenstandsbereich dar, der das eingangs skizzierte Verhältnis von sichtbarer Oberfläche und unsichtbarer Unterfläche erfahrbar werden lässt., Eine Auseinandersetzung mit algorithmischen Formen der Kunst (oder Code-Art) scheint mit Blick auf ihr transformierendes Potenzial in mehrfacher Hinsicht fruchtbar zu sein., Ästhetische Praktiken:, Einerseits basiert diese Kunstform auf programmierbarem Code, der dazu beiträgt, dass der Code performativ als ästhetisches Ding, als Kunstwerk sinnlich erfahrbar wird. Solche Kunstwerke sind insbesondere dann von gesteigertem Interesse, wenn sie von nicht-menschlichen Akteuren hervorgebracht, also von vermeintlich intelligenten Computersystemen auf der Grundlage von Daten(sätzen) z.B. mit Hilfe von Deep-Learning-Algorithmen oder sogenannten Generative Adversarial Networks (GAN) berechnet werden., Ästhetische Erfahrungen:, Andererseits können solche Kunstwerke ästhetische Erfahrungen anstoßen, die von besonderer Qualität sind, da sie Reflexionsanlässe hinsichtlich der algorithmischen Strukturiertheit des Digitalen eröffnen können, die über das Feld der Kunst hinausgehen., Vor diesem Hintergrund soll die Frage in den Blick genommen werden, inwiefern anhand der Kunst aufgezeigt werden kann, in welchem Maße die algorithmischen Strukturen des Digitalen die Grundkoordinaten für sinnliche Wahrnehmung (Ästhetik) verschieben und daran anknüpfend, welche Konsequenzen sich daraus für eine ästhetische Bildung ergeben. Kurzum geht es darum, anhand algorithmischer Formen der Artikulation (Kunst) (neue) Qualitäten/Merkmale einer ästhetischen Bildung herauszuarbeiten, die auf die zunehmende digitale Medialität/Algorithmizität reagiert. Dafür werden bildungs- und subjektivationstheoretische Auseinandersetzungen mit den Perspektiven der Critical Code Studies zusammengeführt, um algorithmische Formen der Kunst, im Sinne einer Strukturalen Medienbildung verstanden als Artikulation, strukturell begrifflich zu erfassen.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Ein automatisierter Ansatz zur Unterstützung von Forschungsmethoden für Literaturübersichten.
Literaturübersichten im Allgemeinen sind Forschungsmethoden, die darauf abzielen, verfügbare Belege zu einem bestimmten Forschungsthema zu sammeln und zu bewerten. Eine gängige wissenschaftliche Methode zur Durchführung solcher Literaturübersichten ist die systematische Literaturübersicht (SLR). Eine andere Methode ist die systematische Mapping-Studie (SMS). Wird dieser Prozess manuell durchgeführt, kann er sehr zeit- und arbeitsaufwändig sein. Daher wurden mehrere Tools und Ansätze vorgeschlagen, um verschiedene Phasen dieses Prozesses zu erleichtern. In dieser Doktorarbeit geht es darum, die Qualität dieser Literaturübersichten anhand kombinierter Aspekte zu bewerten. Wir messen die Qualität der in die Studie einbezogenen primären ausgewählten Arbeiten, indem wir sozialen und akademischen Einfluss auf rekursive Weise kombinieren. Zusätzlich werden wir ein maschinelles Lern-Ranking-Modell anwenden, das auf einer Ähnlichkeitsfunktion basiert, die auf bibliometrischen und Altmetrics-Qualitätskriterien und der Volltextrelevanz aufbaut. Um den vorgeschlagenen Ansatz zu verwirklichen, untersuchen wir zunächst den aktuellen Stand der Technik in verschiedenen Richtungen, vor allem die effektivsten und am häufigsten verwendeten Qualitätsmaße von Publikationen, Altmetrics, Bibliometrics und textbezogene Techniken des maschinellen Lernens. Eine Methode zur Bewertung der Qualität dieser Forschungsmethoden für Literaturübersichten wäre für die wissenschaftliche Forschungsgemeinschaft im Allgemeinen sehr nützlich, da sie wertvolle Zeit sparen und den enormen Aufwand reduzieren würde., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Risiken und Chancen der Einsamkeit in der digitalen Lebens- und Arbeitswelt Sachsen-Anhalts
Die Digitalisierung verändert die Lebenswelt in nahezu allen Bereichen. Das bringt viele Herausforderungen mit sich, bietet gleichzeitig jedoch eine große Chance, insbesondere für das ländlich geprägte Sachsen-Anhalt. In der Begleitung des digitalen Transformationsprozesses muss darauf geachtet werden, dass der Zugang zu digitaler Infrastruktur, Bildung und Teilhabe allen Menschen im Land offensteht., Die mit den Einschränkungen der Corona-Pandemie einhergehenden Entwicklungen und Ausprägungen von Einsamkeitstendenzen können aufbauend auf bereits erhobenem Datenmaterial für einzelne soziale Gruppen nach Regions-, Milieu-, Bildungs-, Alters- und Geschlechtszugehörigkeit spezifiziert werden. Das Projekt umfasst tiefergehende wissenschaftliche Recherche und Forschungsarbeit zur Erlangung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu den Bedingungslagen von Einsamkeit. Dazu werden anhand von Leitfadeninterviews Analysen zu typisierbaren Verdichtungen für Lebenslagen, Berufstätigkeit und Branchen erstellt.
2022 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Security-by-Design-Orchestrierung - Cyber-Sec-Verbund - Booster
Fortführung und Ergänzung des "Projekts Security-by-Design-Orchestrierung - Cyber-Sec-Verbund (CyberSec LSA_OVGU-AMSL)", IT-Sicherheit und Datenschutz werden wesentlich zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen-Anhalt beitragen. Das Verbundziel des Vorhabens ist es deshalb, kleinen und mittelständischen Unternehmen aber auch der Verwaltung und Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, IT-Sicherheit von Anfang an mitzudenken und zeitgemäß zu integrieren. Das Forschungsziel des Teilvorhabens der Security-by-Design Orchestrierung ist die Identifikation geeigneter Maßnahmen zur Absicherung von IT-Sicherheit und Datenschutz vom allerersten Schritt der Planung einer Digitalisierungslösung, der Bündelung (Orchestrierung) in geeignete Maßnahmenpakete und nachfolgend der Entwurf zielgruppenspezifischer Beratungs- und Schulungsangebote. Auch die Mitarbeitersensibilisierung und der Aufbau von Lösungskompetenzen ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sind Projektziele. Großer Wert wird auf Unabhängigkeit und Anbieterneutralität gelegt.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Geschlecht und Gewalt in Geschichte und Gegenwart. Intzerdisziplinäre Annäherungen an alte und aktuelle Affinitäten, Bearbeitung: Prof. Dr. Eva Labouvie, Dr. Mareike Fingerhut-Säck, Susanne Klose, Stefanie Fabian
Das Thema Gewalt ist in der heutigen Zeit durch die metoo-Bewegung und Diskussionen um häusliche Gewalt während der Corona-Epidemie aktueller denn je. Mit einem Blick in die Geschichte waren Akte von öffentlicher, offizieller und familiärer/häuslicher/privater Gewalt immer präsent, haben allerdings im Laufe der Jahrhunderte ihren gesellschaftlichen, rechtlichen, sozialen und kulturell-mentalen Standort verändert. Wenig wurde bisher in der Geschichtswissenschaft außerhalb von einzelnen Themenschwerpunkten (Kriminalitätsgeschichte, Militärgeschichte, sexuelle Gewalt und Inzest, Kindsmord usw.) zur geschlechtsspezifischen Gewalt und zu Gewalttaten von Menschen unterschiedlichen Geschlechts geforscht. Insbesondere fehlt der analytische Blick aus der Perspektive der Geschlechterforschung., Die im Kontext des Themas für Februar 2022 geplante Tagung wird sich Fragen nach den bis heutige gängigen, häufig vom Geschlecht abhängigen populären wie (straf-)rechtlichen Zuschreibungen von Gewalt und Gewaltformen, nach Gewaltdiskursen und ihrem Wandel seit dem 16. Jahrhundert, Gewaltprävention, -anwendung, oder -wahrnehmung, aber auch nach der Legitimität, nach Formen, Strukturen, Intensitäten und Potenzialen von Gewalt unter geschlechtergeschichtlicher Perspektive interdisziplinär und bis zur Gegenwart zuwenden. Ihr Anliegen ist die Verfolgung der "langue durée" von geschlechterzentrierten Gewaltdiskursen, ist Aufklärung und die Hinterfragung gegenwärtiger Einstellungen, Stereotype und Umgangsformen nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer insbesondere auch bezüglich "sex" und "gender" vielgestaltigen Gegenwart., Das Forschungs- und Tagungsprojekt soll seinen Abschluss in einer Publikationen finden.
2021 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
EDP- Chancen europäischer Gestaltungsstrategien in der Regionalen Innovationsstruktur in Sachsen-Anhalt (ThinkTank)
Bei der Umsetzung des Interreg Projektes Beyond EDP, an welchem die Otto-von-Guericke-Universität als einer von neun Partnern partizipierte, erkannten die Verantwortlichen im Austausch mit unterschiedlichen Stakeholdern, dass Vernetzung unter den Akteur*innen der Q4-Helix von enormer Bedeutung ist, aber oft die Steigbügel in ein Netzwerk fehlen. Damit die Suche nach Intelligenten Spezialisierungen gelingt braucht es aber immer wieder auch neue Inputs, neue Anregungen und innovative Denkmuster. Solche neuen offenen Strukturen und den Abbau von bestehenden Hürden könnte ein Thinktank übernehmen und so die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft im ganzen Land tragen. Auf der Grundlage von eigenen wissenschaftlichen Vorarbeiten soll erforscht werden, ob und auf welche Weise ein Thinktank in Sachsen-Anhalt funktionieren und die Innovationskraft des Landes stärken könnte., In dieser Forschungsarbeit soll eruiert werden, wie eine solche Institution sich in die bestehende Innovationslandschaft in Sachsen-Anhalt eingliedern kann, um bestehende Einrichtungen und Strukturen mit Ihren Vorteilen zu bündeln.
2021 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
Entwicklung und Implementierung eines Virtual Reality- (VR-) und Augmented Reality- (AR-) Herzembryologie Seminars für die Vorklinik und Klinik
Das beantragte Projekt ist eine Kooperation der Klinik für Kardiologie und Angiologie mit der Arbeitsgruppe "Virtual and Augmented Reality" (Prof. Dr. Christian Hansen, Fakultät für Informatik, Institut für Simulation und Graphik, Otto-von-Guericke-Universität,). Es soll ein virtuelles animiertes 3D Modell des Herzens in seiner Entwicklung erstellt werden, von den ersten Blutinseln bis zur Umstellung des Kreislaufes im Neugeborenen.
2020 bis 2023
Land (Sachsen-Anhalt)
STudie zur Ausbruchsvermeidung von CoronA an MAgdeburger Schulen (STACAMA)
Im Rahmen der vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt genehmigten STACAMA-Studie wird ein Corona-Monitoring (SARS- CoV-2) bei SchülerInnen an zwei Magdeburger Schulen durchgeführt., Das Ziel der Studie besteht darin, ein Ausbruchsgeschehen in den Schulen möglichst früh zu erkennen und damit eindämmen zu können, ohne dass großflächige Klassen- oder Schulschließungen notwendig sind., Es werden SchülerInnen ab dem 6. Lebensjahr für 16 Wochen regelmäßig auf das Coronavirus (SARS- CoV-2) getestet. Die Testung erfolgt mittels Rachenspülung per Gurgeln. Die SchülerInnen führen die Beprobung selbstständig in ihrer Häuslichkeit durch. Bei dem Testverfahren, das durch künstliche Intelligenz unterstützt ist, wird zweimal wöchentlich eine Pool-Testung (5er- Pool), basierend auf die teilnehmenden Klassen, durchgeführt. Es handelt sich um eine Proof-of-Concept-Studie, in der sowohl die Umsetzbarkeit als auch die Akzeptanz der Teststrategie bei SchülerInnen und Eltern mit Blick auf unterschiedliche Altersgruppen überprüft werden soll., Vor diesem Hintergrund ist eine Befragung mittels Fragebogen und die qualitative Auswertung der Gründe zur Nichtteilnahme vorgesehen.
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Arbeitstitel: Reaktionsfähigkeit bei der Positionsbildung der Regierung in Krisenzeiten
In dieser Arbeit soll untersucht werden, warum die Regierungen der Mitgliedstaaten bei der Festlegung ihrer Positionen für die Entscheidungsfindung in Krisenzeiten auf EU-Ebene unterschiedlich auf die Präferenzen der Bürger reagieren. Warum reagieren einige nationale Regierungen angesichts der hohen öffentlichen Bedeutung europäischer Politik in Krisenzeiten und andere nicht, obwohl die Meinung der Bevölkerung in allen Mitgliedstaaten ähnlich ist?, Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2015 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Aufbau und Entwicklung von politischer Bildung in Transformationsgesellschaften seit 1990
Politische Bildung kann ein zentrales Element und Instrument der Demokratisierung von Gesellschaften sein. Gerade in Transformationsgesellschaften nach dem Ende des Ost-West-Konflikts 1990 stellt sich die Frage, wie das Konzept, Demokratie, im Bildungssystem implementiert wurde und wird, sowie welche staatlichen und zivilgesellschaftlichen, internen und externen Akteure auf diesem Feld handeln., Es wird untersucht, ob und wie politische Bildung auf das politische Bewusstsein der Bevölkerungen in diesen Transformationsländern Einfluss nimmt und welche Auswirkungen sich auf das Gesellschaftssystem und den jeweiligen Staat ergeben. Wie wird also die Stabilisierung eines demokratischen Herrschaftssystems mit Hilfe von politischer Bildung an die Bevölkerungen verschiedener Staaten vermittelt? Es soll zunächst eine internationale Bestandsaufnahme der aktiven Maßnahmen zur Demokratisierung durch Bildung vorgenommen werden, um die Entwicklungen der bisher ausgewählten Staaten (Polen, Rumänien, Ungarn, Mosambik, Namibia, Republik Südafrika), auch in Hinblick auf Kriterien der good governance, zu beleuchten; auch die Möglichkeit des Scheiterns von Demokratie wird hierbei berücksichtigt., Projektziel soll es sein, best-practice-Modelle und zukünftige Handlungsfelder und -optionen zu erarbeiten, die die politische Bildung in Transformationsgesellschaften im Sinne einer stabilen und umfassenden Demokratisierung voran bringen.
2022 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Kompetenzzentrum eMobility
Im Rahmen des öffentlich geförderten Projektes "Kompetenzzentrum eMobility" liegt der Schwerpunkt einerseits im Aufbau eines Prüfzentrums in Form des "Center for Method Development" (CMD) in Barleben. Andererseits sollen energieeffiziente Prozesse beim Aufbau eines Forschungsfahrzeuges methodisch entwickelt und angewendet werden., Für das Prüfzentrum CMD werden die Arbeitspakete der Auslegung, Konzeption, Planung und Betreuung der Prüfstände von den Teilprojekten übernommen. Zu den weiteren Aufgaben gehört unter anderem die Einarbeitung und Vorbereitung der Inbetriebnahme der Prüfstände. Dafür ist es notwendig einen Versuchsträger auszuwählen und die Beschaffungsprozesse vorzubereiten., In Vorbereitung auf das Vorhaben "Nachhaltige Elektromobilität" sollen die Forscher*innen in den drei Schwerpunkten "Entwicklungs- und Simulationswerkzeuge", "Fertigungs- und Prüftechniken" sowie "Validierungs- und Prüfmethoden" die Konzepte weiter schärfen.
2019 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Moosaik - Luftreinigung durch Mooswände
Das Start-Up Moosaik wird basierend auf einer Konzeptstudie durch eine Masterarbeit im Bereich Nachhaltige Energiesysteme autonome Moospaneele planen, bauen und unter realen Anwendungsbedingungen testen. Diese Vorarbeiten sollen zur Gründung eines eigenständigen Unternehmens führen, das Systeme zur Luftreinigung durch vertikele Pflanzenpaneele für öffentliche Einrichtungen, Städte und Gemeinden, Unternehmen und Privatanwender anbietet.
2018 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Nachwuchsunterstützung Graduate Academy - Aufbau und Implementierung von Coaching, Mentoring und Training für die Postdocs der OVGU
Die Graduate Academy, gegründet im Jahr 2010 als Servicestruktur für die Promovierenden der OVGU, hat seit Mai 2017 einen erweiterten Aufgabenbereich und unterstützt die vielfältige Gruppe der Promovierten - die "Postdocs" - der OVGU mit spezifischer Beratung zu Karriereoptionen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft, durch Trainings, Coaching und Mentoring. Durch das Projekt sind Personal- und Sachmittel verfügbar, um über einen Zeitraum von 5 Jahren Angebote zu etablieren., Die Universität Magdeburg und der Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt werden insgesamt noch attraktiver und es wird ein Beitrag zum Fachkräfte-Erhalt für die Region geleistet.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Produktives Lernen in Schule und Betrieb
Im Abschlussbericht zum Projekt "Schulische und unterrichtliche Determinanten von Schulerfolg und Schabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt" (kurz SEASA I genannt) wurden u.a. erste Befunde zum Programm "Produktives Lernen in Schule und Betrieb" (PL) dargelegt. Diese deuten auf eine insgesamt positive Bewertung des Programmes bezüglich seiner Vermeidung von schulischem Dropout hin, stellen jedoch keine zielgerichtete und umfassende Evaluation des Programms dar. Besonders im Hinblick auf die momentan noch nicht absehbaren langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung der Dropoutquoten in Sachsen-Anhalt sollte eine unabhängige, evidenzbasierte Evaluation und wissenschaftliche Bewertung des PL-Programmes vorgenommen werden. Auf dieser Basis können Handlungsempfehlungen für einen Transfer des Modellprojektes in den schulischen Regelbetrieb ausgesprochen werden., Ziel des Anschlussprojektes (Laufzeit 15.11.2021 - 31.12.2022) war eine Evaluation der Wirksamkeit des Programms "Produktives Lernen in Schule und Betrieb" in Sachsen-Anhalt bezüglich der Vermeidung eines schulischen Dropouts ohne Schulabschluss. Hierbei wurden bereits identifizierte Schulerfolgsfaktoren der ersten Förderungsperiode sowie weitere Erfolgsbedingungen (u. a. erzielte Bildungsabschlüsse, Bildungsbiografien der Schüler*innen) berücksichtigt und eine Bedarfsermittlung an den Schulen vorgenommen. Einen besonderen Stellenwert haben die Auswirkungen und Veränderungen durch die Corona-Pandemie eingenommen. Entsprechend lag der Schwerpunkt auf den 24 PL-Standortschulen, an denen das Programm zum Zeitpunkt der Befragung im März 2022 umgesetzt wurde., Der Bericht wurde am 7.12.2022 an das Ministerium übergeben. Die Pressemitteilung finden Sie hier:, https://mb.sachsen-anhalt.de/fileadmin/tsa_rssinclude/bildungsministerium_07_12_2022_pressemitteilung_das-produktive-lernen-in-schule-und-betrieb-pl-ebnet-rund-80-der-schuelerinnen-und-schueler-den-weg-zum-ersten-anerkannten-schulabschluss.pdf, Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Projekt finden Sie im beigefügten Dokument ("Projektanhang"). Bei Fragen wenden Sie sich an Prof. Dr. Raphaela Porsch (raphaela.porsch@ovgu.de)., Weitere Informationen zum SEASA-Projekt (Phase 1 und 2) finden Sie hier:, https://www.wirtschaftsdidaktik.ovgu.de/Forschung/SEASA_Projekt-p-1014.html
2019 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Quasi-Likelihood und Quasi-Information für nicht-lineare und verallgemeinert lineare gemischte Modelle
Nicht-lineare und verallgemeinert lineare gemischte Modelle werden effizient in der statistischen Datenanalyse in einem weiten Feld von Anwendungen in Bio- oder Sozialwissenschaften eingesetzt, wenn die grundlegenden Annahmen eines üblicherweise angesetzten linearen Modells nicht erfüllt sind. Derartige Situationen treten dann auf, wenn die Daten entweder aus einem intrinsisch nicht-linearen Zusammenhang stammen wie beispielsweise in der Pharmakokinetik, bei Wachstums- und Dosis-Wirkungs-Kurvens oder die Zielvariable auf einer nicht-metrischen Skala gemessen wird wie beispielsweise Zähldaten und nominale oder ordinale Antworten. Zusätzlich treten gemischte Effekte auf, wenn Messwiederholungen an ein und denselben statistischen Einheiten beobachtet werden. Dies führt zu einer Verletzung der üblichen Annahme statistisch unabhängiger Beobachtungen. Die Nicht-linearität in Kombination mit der Modellierung mit gemischten Effekten macht eine explizite Berechnung der Likelihood und damit der Fisher-Information unmöglich. Als Ersatz kann die Quasi-Likelihood und die daraus resultierende Quasi-Information genutzt werden, die einfacher zu bestimmen sind und zu ausrechenbaren Schätzungen und deren Unsicherheitsquantifizierung führen. Dieser Ansatz erlaubt zudem die Konstruktion zuverlässiger Experimentaldesigns, die die Qualität der durchzuführenden Experimente im Vorhinein optimiert. In diesem Sinne vereinfacht dieser Ansatz die Komplexität des vorliegenden Schätz- und Planungsproblems und kann einfach mit anderen, häufig in der Statistik verwendeten Reduktionsprinzipien wie Invarianz und Äquivarianz kombiniert werden. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, handhabbare Lösungen für die zuvor beschriebene Problemstellung zu entwickeln und diese in praktischen Situationen umzusetzen.
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Refraktärmetallbasierte Hochentropielegierungen mit beachtenswerten mechanischen Eigenschaften
Die sogenannten High Entropy Alloys (HEAs; dt. Hochentropielegierungen) oder auch Compositionally Complex Alloys (CCAs) stellen eine neue attraktive Werkstoffklasse dar, welche vielversprechende mechanische, physikalische und chemische Eigenschaften aufweisen. Sie bestehen im Gegensatz zu den konventionellen Legierungen auf der Basis eines bestimmten Metalls aus mindestens 5 verschiedenen Elementen in etwa gleichen atomaren Anteilen. Solche Legierungen haben beachtenswerte Eigenschaftenprofile, die sich deutlich von denen der jeweiligen Ausgangskomponenten unterscheiden. Als besonders interessant erscheinen refraktärmetallbasierte HEAs, sie bestehen typischerweise aus Komponenten mit Schmelztemperaturen jenseits von 2000°C. Diese refraktärmetallbasierten HEAs sind neue vielversprechende Werkstoffkandidaten für Hochtemperatur-Strukturwerkstoffe in verschiedenen Bereichen der Energietechnik, z.B. als Gasturbinenschaufel oder Solarreceiver. Darüber hinaus sind aber auch potentielle Anwendungen in der Medizintechnik aufgrund ihrer guten Biokompatibilität denkbar.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
SARS2 Molekulare Surveillance (SAMoSu)
Molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten mittels Next-Generation Sequenzierung im nördlichen Sachsen-Anhalt. Ziel dieses Projektes ist es, die Sequenz des SARS-CoV-2-Virus bei Patienten mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion ermitteln. Die Ergebnisse werden anonymisiert für die Erfassung in öffentlichen Datenbanken (z.B. GISAID) zur weiteren Nutzung bereitgestellt. Darüber hinaus werden den Gesundheitsämtern pseudonymisierte Daten zur Erkennung von Ausbrüchen zur Verfügung gestellt.
2022 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Technische Querschnittsziele in Medizin, Gesundheit und Soziales
Die Digitalisierung verändert die Lebenswelt in nahezu allen Bereichen. Das bringt viele Herausforderungen mit sich, bietet gleichzeitig jedoch eine große Chance insbesondere für das ländlich geprägte Sachsen-Anhalt. In der Begleitung des digitalen Transformations-prozesses muss darauf geachtet werden, dass der Zugang zu digitaler Infrastruktur, Bildung und Teilhabe allen Menschen im Land offensteht und niemand zurückgelassen wird., Veränderungen in der Wertehaltung und eine Transformation durch Innovation sind ebenso Teile des gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technologischen Wandels, insbesondere auch vor dem Hintergrund der zeitlichen Perspektive und sich verkürzender Innovationszyklen., In diesem Kontext stellt sich die Frage, welchen Beitrag technische Querschnittsziele wie Datenschutz, Digitale Souveränität, informelle Selbstbestimmung leisten können und wie Informationssicherheit, Barrierefreiheit stärker in den Mittelpunkt rücken können. Dieser Frage möchte die OVGU in ihrem Forschungsprojekt nachgehen, um einen Beitrag für eine notwendige Akzeptanz und Resilienz digitaler Portale im gesundheitlichen und sozialen Vorsorgebereich zu leisten.
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Serologische Untersuchungen von Blutspendern aus der Stadt und der Umgebung von Magdeburg auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeMaCo)
Die SeMaCo-Studie ist eine regionale Längsschnitt-Kohortenstudie zur Beurteilung der COVID-19-Seroprävalenz bei Blutspendern aus Magdeburg und Umgebung als Surrogat für die gesunde Normalbevölkerung im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die Serientests werden zu 4 Zeitpunkten während der Vollblutspende mit bis zu 2000 Spendern pro Zeitraum durchgeführt. Studienteilnehmer werden über mögliche Kontakte und Kontakthäufigkeiten im schulischen, beruflichen und privaten Kontext sowie über ihre Impfbereitschaft befragt. Das primäre Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 bei Blutspendern über einen Zeitraum von 21 Monaten zu messen und die Entwicklung während dieses Zeitraums aufzuzeigen. Wichtige sekundäre Ziele sind: Untersuchung des Einflusses von Alter, Geschlecht, beruflichen Aktivitäten, häuslichen Bedingungen und der Häufigkeit familiärer und anderer soziales Kontakte auf die Inzidenz von SARS-CoV-2-Antikörpern. Die Analyse der Unterschiede zwischen Teilnehmern mit symptomatischem und asymptomatischem COVID-19-Krankheitsverlauf, Beurteilung der Impfbereitschaft und, falls erforderlich, des Effekts einer Impfkampagne auf die Impfbereitschaft und Analyse des Einflusses der Impfung auf die Antikörper-Nachweisrate. Der Vergleich verschiedener Antikörpertests (Testqualität).
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Serologische Untersuchungen von Blutspendern aus der Stadt und der Umgebung von Magdeburg auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeMaCo)
Die SeMaCo-Studie ist eine regionale Längsschnitt-Kohortenstudie zur Beurteilung der COVID-19-Seroprävalenz bei Blutspendern aus Magdeburg und Umgebung als Surrogat für die gesunde, nicht behinderte Normalbevölkerung im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die Serientests werden zu 4 Zeitpunkten während der Vollblutspende durchgeführt. Wenn möglich, werden an allen 4 Entnahmeterminen die gleichen Spender verwendet. Blutproben (BS)-1-Spender, die trotz Aufforderung nicht an BS-2, BS-3 oder BS-4 teilnehmen, werden durch neue Spender ersetzt, die an diesen Terminen teilnehmen und an der Studie teilnehmen möchten, bis die vorgesehene Anzahl von 2.000 Spendern pro geplantem Entnahmezeitraum, BS-2 bis BS-4, erreicht ist., Zusätzlich zur Stichprobenziehung werden den Studienteilnehmern Fragebögen über mögliche Kontakte und Kontakthäufigkeiten im schulischen, beruflichen und privaten Kontext sowie über ihre Impfbereitschaft zur Verfügung gestellt. Die Fragebögen werden bei den Erst- und Folgeuntersuchungen sowie bei der Verfügbarkeit eines Impfstoffs während der Studienzeit unterschiedlich sein., Das primäre Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 bei Blutspendern über einen Zeitraum von 21 Monaten zu messen und die Entwicklung während dieses Zeitraums aufzuzeigen. Wichtige sekundäre Ziele sind:, Untersuchung des Einflusses von Alter, Geschlecht, beruflichen Aktivitäten, häuslichen Bedingungen und der Häufigkeit familiärer und anderer sozialer Kontakte auf die Inzidenz von SARS-CoV2-Antikörpern. Die Analyse der Unterschiede zwischen Teilnehmern mit symptomatischem und asymptomatischem COVID19-Krankheitsverlauf, Beurteilung der Impfbereitschaft und, falls erforderlich, des Effekts einer Impfkampagne auf die Impfbereitschaft (falls während des Studienzeitraums ein COVID-19-Impfstoff verfügbar wird). Falls ein Impfstoff verfügbar wird, Analyse des Einflusses der Impfung auf die Antikörper-Nachweisrate. Der Vergleich verschiedener Antikörpertests (Testqualität)
2016 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Kontinuierliche Wirbelschichtsprühagglomeration
In diesem Projekt wird die kontinuierliche Sprühagglomeration in einstufigen Wirbelschichten untersucht. Ziel ist dabei die Herausarbeitung kinetischer Daten zum Prozess, sowie die Untersuchung des dynamischen Verhaltens und der erzielbaren Produktqualität in Abhängigkeit der Prozessbedingungen.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Raumluftfilter an Schulen
Ziel des im Februar 2021 gestarteten Projektes ist die Untersuchung des Effektes von Raumluftfiltern auf die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Klassenräumen. Es handelt sich dabei um ein interdisziplinäres Projekt bei dem der Lehrstuhl für Technische Thermodynamik, der Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik und das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene kooperieren., Erste Studienergebnisse finden Sie unter dem Titel:, The impact of large mobile air purifiers on aerosol concentration in classrooms and the reduction of airborne transmission of SARS-CoV-2, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.07.23.21261041v1.full.pdf+html
2019 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Diagnostic Glove: Disease diagnosis in daily life from wearable kinematics
In der Klinik erhobene Daten sind oft weniger aussagekräftig als Ärzte es sich wu¨nschen. Dies liegt nicht nur an der limitierten Anzahl von Tests, sondern auch an subjektiven Einflussfaktoren, wie der Arzt-Patienten-Beziehung oder der Erfahrung des Arztes. Quantitative Daten u¨ber das Verhalten des Patienten in der Häuslichkeit sind oft nicht verfu¨gbar, was ein Problem darstellt, insbesondere fu¨r die Diagnose motorischer Störungen. In diesem Projekt planen wir, neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung u¨ber das "real life tracking” von Handfunktionen zu verwenden um ein neues Medizinprodukt zu entwickeln, den "Diagnostic Glove”. Dieser soll Ärzten helfen, Pathologien der oberen Extremitäten einfacher zu diagnostizieren, im Verlauf zu bewerten und zur Klassifizierung motorischer Erkrankungen heranzuziehen. Fu¨r die Initialisierung des Projektes bearbeiten wir ein häufiges, aber im klinischen Alltag schwierig zu lösendes Problem: die Unterscheidung zwischen Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Einschlusskörpermyositis (IBM) und monomelischer Amyotrophie (MMA). Alle drei Erkrankungen zeichnen sich durch eine Beteiligung der oberen Extremitäten aus, die allerdings in fru¨hen Erkrankungsstadien schwer zu unterscheiden sein kann. Das hier vorgeschlagene Projekt setzt sich zum Ziel (i) zu zeigen, dass der Diagnostic Glove verwendet werden kann, um klinisch-relevante Veränderungen der Handmotorik zu klassifizieren, (ii) Algorithmen zu entwickeln, die reliabel zwischen ALS, IBM und MMA unterscheiden können und (iii) ein Patent fu¨r die Software, als ersten Schritt fu¨r die Kommerzialisierung des Produktes, zu erhalten. Dieses Projekt folgt einem Trend in der Medizin, in dem neue Produkte entwickeln werden, die es erlauben, Patientenverhalten im realen Leben zu erfassen. Diese "Medizin zum Mitnehmen” verspricht neue, automatisierte Therapieverfahren, die auf Big Data und Analysealgorithmen basieren um die medizinische Diagnose evidenzbasierter und quantitativer zu gestalten.
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Einfluss der Glykosylierung des SARS-CoV-2 Spike S Proteins auf dessen Immunogenität, die Infektiösität des Virus und die Auslösung einer dauerhaften Antikörper-vermittelten Immunität
Es gibt eine Reihe fundierter Hinweise darauf, dass die Glykosylierung viraler Oberflächenproteine einen Einfluss auf deren Immunogenität haben kann. Das Spike-Protein des SARS-CoV-2 weist eine im Vergleich zu anderen Virusproteinen außergewöhnlich starke Glykosylierung auf. Im Rahmen dieses Projektes untersuchen wir in Kooperation mit Dr. Thomas Rexer und Prof. Udo Reichl vom MPI Magdeburg[BD1] , inwiefern die Glykosylierung des Spike Proteins dessen Immunogenität, die Infektiösität und die Nachhaltigkeit der Antikörper-vermittelten Immunität hat. Hierfür testen wir verschiedene Spike Glykovarianten im Verlauf von Vakzinierungsexperimenten in Mäusen.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Konzeption und Durchführung von Workshops zu "Rassistischer und diskriminierender Sprache" für Polizist*innen
Kern des Projekts ist die stufenweise Entwicklung eines praxisorientierten Workshopkonzepts zu "Rassistischer und diskriminierender Sprache" für Mitglieder der Landespolizei Sachsen-Anhalt auf der Basis einer Bedarfserhebung. In der ersten Projektphase finden qualitative Experteninterviews statt, deren Inhalte systematisiert und analysiert werden, um darauf aufbauend die für die Workshops relevanten Theorien und Methodiken an der Berufsrealität und den dort stattfindenden Kommunikationssituationen auszurichten. Ziel der Workshops ist es, bei den Teilnehmenden ein Bewußtsein für die Wirkung von Sprache zu schaffen und sie auf dieser Grundlage für gewaltvolle Nutzung von Sprache zu sensibilisieren. Dabei spielt auch die Sensibilisierung für antisemitischen Sprachgebrauch als eine besondere Spielart des rassistischen Sprechens eine zentrale Rolle.
2019 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Additiv+ - Innovative Existenzgründung zur prozesssicheren, schnellen und kosteneffizienten Herstellung von funktionellen Prototypen
Additiv+ ist ein Fertigungslabor mit Hochtechnologiecharakter. Der Inkubator wurde seit 2016 aufgebaut und ist gegenwärtig durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt (Programm ego.-INKUBATOR) finanziert. Mit der nahtlosen Fortführung bzw. Erweiterung des Additiv+ am Ende des gegenwärtigen Projektzeitraums möchte die Fakultät für Maschinenbau (FMB) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) die bestehenden Prozessketten sowohl weiter optimieren als auch intensiver zielorientiert nutzen., In diesem Kontext werden die geschaffenen materiell-technischen Basen (siehe Internetpräsentation, inkl. MakerLab-Booklet der OVGU auf, https://www.tugz.ovgu.de/makerlabs-path-706.html, ) sowie umfangreich gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen der Zielgruppennutzung aus der vorangegangenen geförderten Periode proaktiv eingebunden., "Additiv +" bedient mehrere zusammenhängende Betätigungsfelder, auf deren Grundlage neue, innovative Technologien, Prozesse und Produkte für den Markt etabliert und später vermarktet werden können., Additive Verfahren auf Kunststoffbasis werden bereits von anderen ego.-Inkubatoren in der Otto- von-Guericke Universität angeboten. Die konstruktive Gestaltung von funktionalen, metallischen Baugruppen erfordert jedoch ein grundlegendes Umdenken bei den Nutzenden, was sich primär in den Aspekten "fertigungsgerechte Konstruktion" und "Funktionsintegration" widerspiegelt., Auf der Grundlage pulverförmiger Ausgangsstoffe können mit den Additiv+-Technologien und Anlagen neue Werkstoffe entwickelt sowie abgestimmte Prozessstrategien für das SLM-Verfahren vorangetrieben werden. Durch die Bereitstellung von Oberflächenfinishinganlagen und optischen Messgeräten wird eine kontinuierliche Qualitätskontrolle gewährleistet. Darauf aufbauend können spezifische Eigenschaften der hergestellten Baugruppen entsprechend definiert und bewertet werden. In diesem Kontext lassen sich auch neue Qualitätsstandards umsetzen, die wiederum die vorhandenen Technologien anderer bzw. bereits installierter Inkubatoren (FabLab, PM, IGT) ergänzen., Dieses Projekt wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
2022 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
ego.-INKUBATOR "FabLab - Fabrication Laboratory"
Mit dem ego.-Inkubator FabLab bietet die Fakultät für Maschinebau (FMB) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) seit 2013 Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern die besten Voraussetzungen zur innovativen Existenzgründung in einem Fertigungslabor zur Herstellung von Anschauungs- und Funktionsmodellen., Der Prozess der Produktenwicklung wird dabei durch additive Fertigungsverfahren sowie zerspanende und abtragende Verfahren von ersten Konzeptmodellen bis hin zu seriennahen Prototypen begleitet. Durch Techniken des Rapid Tooling und des Rapid Manufacturing kann zudem bereits in der Entwicklungsphase die Vorbereitung der Serienfertigung miteinbezogen werden., Mithilfe der gewonnen Erfahrungen und Kenntnisse der Zielgruppennutzung konnte eine bewährte Prozesskette etabliert und kontinuierlich am Bedarf der Nutzenden weiterentwickelt werden. Im Rahmen der zweiten Erweiterung soll in diesem Zusammenhang die bestehende Anlageninfrastruktur um die Möglichkeiten der zweidimensionalen Präzisions-Blechbearbeitung ergänzt werden.
2019 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Biokinetic von Radiopharmaceutika
Zur Optimierung des Strahlenschutzes für den Patienten und für eine optimale Bildaufnahme ist es wesentlich die Verteilung der Radiopharmaka im Körper über die Zeit zu kennen. Da dies nicht trivial für jeden Patienten zu messen ist, werden in Kooperation mit Kliniken nuklearmedizinische Daten im Zeitverlauf aufgenommen. Damit werden dynamische Kompartmentmodelle erstellt und die Parameter bestimmt. Die Unsicherheit in der Bestimmung der Parameter und die Sensitivität des Modells für die einzelnen Parameter werden untersucht, um festzustellen, welche Einflußparameter besonders bedeutsam sind. Im Anschluß können reale Patientendaten mit den Modellvorhersagen verglichen werden, um optimierte Zeitschemata für die Bildgebung und optimierte Therapieparameter zu finden bzw. die Dosimetrie für den Patienten zu verbessern.
2018 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Optische Mikrodisk-Resonatoren: Störungstheorie für nichtkonvexe Randdeformationen und Pseudospektren
Das Studium der optischen Mikroresonatoren hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Forschungsgebiet innerhalb der Physik entwickelt. Am prominentesten sind hier die Flüstergalerie-Resonatoren, z.B. Mikrodisk-Resonatoren, welche das Licht auf der Mikrometerskala an der Resonatorberandung durch Totalreflexion einschließen. Die Deformation der Berandung solcher Resonatoren hat zu einer Reihe von Anwendungen und interessanter Physik geführt. In einem Teilprojekt dieser Promotion soll eine Störungstheorie für deformierte Mikrodisk-Resonatoren auf nichtkonvexe Deformationen erweitert werden. Die Leistungsfähigkeit der Theorie soll mit einem Vergleich zu vollen numerischen Rechnungen evaluiert werden. Das zweite Teilprojekt widmet sich der Untersuchung der Stabilität der Frequenzen von optischen Moden in deformierten Mikrodisks. Dabei ist insbesondere der Zusammenhang zu spektralen Singularitäten, sogenannten exzeptionellen Punkten, von Interesse.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Verfahren und Messsystem zur Erkennung und Lokalisation von Fehlstellungen von Tragrollen in Gurtförderanlagen
Verfahren zur Bestimmung und Lokalisation von Ausrichtungsfehlern von Tragrollen einer Tragrollenstation in Gurtförderanlagen, wobei für die Bestimmung und Lokalisation der Ausrichtungsfehler der Tragrollen ein mobil einsetzbares Messsystem nach einem der Ansprüche eingesetzt wird, wobei die Anzahl an Drucksensoren in einer Linie und in einer Höhe quer über die Gurtbreite auf der Unterseite des Fördergurtes lösbar und ohne Beschädigung des Fördergurtes aufgebracht wird, und die Anzahl der Drucksensoren mindestens der Anzahl der Tragrollen einer zu vermessenden Tragrollenstation entspricht, wobei die Drucksensoren beim Überlaufen einer Tragrolle einer Tragrollenstation die Kontaktpressung im Kontakt mit der Tragrolle erfassen und anhand eines sich daraus ergebenden charakteristischen Druckpunktmusters die Ausrichtung der Tragrollen bestimmt wird., Patentschrift DE 10 2019 126 060 B 4
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Experimenteller Computertomograph
Das beantragte Experimental-CT dient als Kern der Erforschung CT-geführter minimal-invasiver Therapiemethoden, wie sie zum aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik nicht möglich sind. Das CT zeichnet sich durch einen optimalen Patientenzugang und dedizierte bildgebende Röntgenkomponenten, zugeschnitten auf die Anforderungen einer minimal-invasiven Tumortherapie, aus. Mit dieser neuen Art der minimal-invasiven Therapie wird soll zukünftig ein Pradigmenwechsel in der Krebstherapie ermöglicht werden, indem ein kurativer Therapieansatz etabliert wird. Einer der Bestandteile zum Erreichen dieses Ziels stellt das Experimental-CT dar. Dadurch wird dem Standort Magdeburg zu wissenschaftlicher Exzellenz und weltweiter Sichtbarkeit im Bereich der medizinischen Bildgebung verholfen.
2021 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Pilotprojekt: Konzeption und Durchführung von Workshops zu "Rassistischer und diskriminierender Sprache" für Polizist*innen
Kern des Projekts ist die stufenweise Entwicklung eines praxisorientierten Workshopkonzepts zu "Rassistischer und diskriminierender Sprache" für Mitglieder der Landespolizei Sachsen-Anhalt auf der Basis einer Bedarfserhebung. In der ersten Projektphase finden qualitative Experteninterviews statt, deren Inhalte systematisiert und analysiert werden, um darauf aufbauend die für die Workshops relevanten Theorien und Methodiken an der Berufsrealität und den dort stattfindenden Kommunikationssituationen auszurichten. Ziel der Workshops ist es, bei den Teilnehmenden ein Bewusstsein für die Wirkung von Sprache zu schaffen und sie auf dieser Grundlage für gewaltvolle Nutzung von Sprache zu sensibilisieren. Dabei spielt auch die Sensibilisierung für antisemitischen Sprachgebrauch als eine besondere Spielart des rassistischen Sprechens eine zentrale Rolle.
2020 bis 2022
Land (Sachsen-Anhalt)
Digitale Lehr-Lernkonzepte im Hochschulkooperationsverbund - Förderung von sozialer Studienintegration und digitaler Lehr-Lernkompetenz (DigiCom²)
Die übergeordnete Zielstellung der Projektinitiative DigiCom² liegt in der didaktisch-methodischen Weiterentwicklung des Lehrangebots im Bereich der Lehrerbildung an berufsbildenden Schulen der OvGU, hier insbesondere jenes im Rahmen der bestehenden Hochschulkooperationen mit den Hochschulen Merseburg und Harz. Dabei fokussiert DigiCom² zum einen durch die Entwicklung und Implementierung eines Blended-Learning-Ansatzes auf eine didaktisch differenziertere, stärker unterstützende und insbesondere sozial-integrierende Angebotsstruktur. Sie soll den Studierenden der drei Hochschulen Merseburg, Harz und der OvGU Magdeburg gemeinschaftliche kooperative Lernerfahrungen im Bachelorstudium ermöglichen und damit die späteren Übergänge in den Master of Education an der OvGU Magdeburg unterstützen. Zum anderen fördert DigiCom² explizit die digitalen Lehr-Lernkompetenzen der Studierenden des Master of Education für berufsbildende Schulen und deren Fähigkeiten zur mediendidaktischen Aufbereitung von Lehrinhalten. Hierbei werden die Masterstudierenden unmittelbar in die Entwicklung und kreative Gestaltung einzelner digitalgestützter Lehr-Lernsequenzen für das genannte Lehrangebot im Rahmen der Hochschulkooperationen eingebunden. Adressiert wird hiermit ein Bereich professioneller Handlungskompetenz von Lehrkräften, dessen Relevanz durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt von zentraler Bedeutung ist und insbesondere im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie nochmals deutlich in das Bewusstsein gerufen wird. Das Projekt und die entsprechend eingebundenen Interventionsmaßnahmen wird durch ein formatives Evaluationskonzept begleitet.
2020 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Analyse und Simulation des Fördergut-Einflusses auf den Gurtschieflauf von Gurtförderanlagen
Das Ziel der theoretischen und experimentellen Forschung dieser Arbeit ist die Analyse und Simulation des Fördergut-Einflusses auf den Gurtschieflauf von Gurtförderanlagen. Mit Hilfe des zu entwickelnden Simulationsmodells soll es möglich sein, das bestehende Modell zur Simulation von Gurtschieflauf, welches die Ausrichtung der Tragrollen berücksichtigt zu erweitern oder ein neues Modell zu entwickeln. Zukünftig kann dies die Auslegung von Lenkeinrichtungen sowie die Ermittlung der notwendigen Anzahl solcher Einrichtung und deren Platzierung in Gurtbandförderanlagen entscheidend verbessern. Damit kann eine der Hauptstörungsursachen von Gurtbandförderern stark reduziert werden., Zu Analyse der Einflüsse und zur Validierung des zu entwickelnden Modells steht die Gurtförderer-Versuchsförderanlage des Institutes für Logistik und Materialflusstechnik zur Verfügung (Abbildung 4). Es handelt sich hierbei um eine Anlage bestehend aus einem 15 Meter langen horizontalem Versuchsförderer und einem Rückförderer sowie einem Bunker und einer Übergabeschurre. Das System ermöglicht das Fördern von Schüttgut, derzeit gewaschener Kies. Am Bunker befindet sich eine Einrichtung, um die Aufgabe des Schüttguts hinsichtlich der zentrischen Abgabe auf den Versuchsförderer zu manipulieren. Die seitliche Auslenkung des Fördergurtes kann mit einem bereits an der Anlage angebrachten optischen Messsystem ermittelt werden. Hier ist jedoch zu prüfen, in wie fern die Anzahl der Messstellen ausreichend ist., Um die Belastungen des Gurtes in Folge der exzentrischen Schüttgutaufgabe bestimmen zu können, werden analog zu den Versuchen DEM-Simulationen durchgeführt, deren Ergebnisse als Eingangsdaten für das Simulationsmodell zur Vorhersage von Gurtschieflauf benutzt werden.
2014 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Aufbau eines Kompetenznetzwerkes für psychosoziale Beratung und Therapie in Sachsen-Anhalt für Menschen, die Opfer von SED-Unrecht geworden sind
Gefördert von der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheits-dienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Ziel dieses Projektes ist der Aufbau eines landesweiten Kompetenznetzwerkes. Dieses soll zum Einen dazu dienen, die bereits vorhandenen Qualifikationen und themen-spezifischen Beratungs-Skills zu bündeln und über den fachlichen Austausch landesweit zugänglich zu machen. Zum Anderen sollen Versorgungsansätze, die den spezifischen Bedürfnissen von Menschen, die Opfer von SED-Unrecht geworden sind, gerecht werden neu entwickelt, dokumentiert und in begleitenden Forschungsprojekten evaluiert werden. Ziel des landesweiten Kompetenznetzwerkes ist es, flächendeckend einen niedrigschwelligen Zugang zu einer informierten, psychosoziale Erstberatung in geeigneten Beratungsstellen in Trägerschaft öffentlicher Stellen der Kirchen und der Freien Wohlfahrtspflege sowie zu den Leistungsangeboten der Sozialleistungsträgern sicherzustellen. Aufgrund ihrer Traumatisierung in institutionellen Zusammenhängen sind viele Betroffene nicht in der Lage, von sich aus aktiv professionelle institutionelle Hilfe im Gesundheitswesen in Anspruch zu nehmen. Deshalb ist es notwendig, landesweit eine niedrigschwellige psychotherapeutische Erstberatung für Einzelpersonen anzubieten, die auf die spezifischen Erfordernisse dieser Klientenpopulation zugeschnitten ist. Diese Hilfe kann von den Betroffenen nur angenommen werden, wenn sie in ein interdisziplinäres Netz der Zusammenarbeit mit Sozialberatung und der etablierten Bürgerberatung durch die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes integriert ist.
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
"FabLab": Innovative Existenzgründungen in einem Fertigungslabor zur Herstellung von Anschauungs- und Funktionsmodellen
Mit dem ego.-Inkubator FabLab bietet die Fakultät für Maschinebau (FMB) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) seit 2013 Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern die besten Voraussetzungen zur innovativen Existenzgründung in einem Fertigungslabor zur Herstellung von Anschauungs- und Funktionsmodellen., Der Prozess der Produktenwicklung wird dabei durch additive Fertigungsverfahren sowie zerspanende und abtragende Verfahren von ersten Konzeptmodellen bis hin zu seriennahen Prototypen begleitet. Durch Techniken des Rapid Tooling und des Rapid Manufacturing kann zudem bereits in der Entwicklungsphase die Vorbereitung der Serienfertigung miteinbezogen werden., Mithilfe der gewonnen Erfahrungen und Kenntnisse der Zielgruppennutzung konnte eine bewährte Prozesskette etabliert und kontinuierlich am Bedarf der Nutzenden weiterentwickelt werden. Im Rahmen der zweiten Erweiterung soll in diesem Zusammenhang die bestehende Anlageninfrastruktur um die Möglichkeiten der zweidimensionalen Präzisions-Blechbearbeitung ergänzt werden.
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Kompetenzzentrum eMobility - Forschungsbereich Antriebsstrang: Teilprojekt Stückzahlabhängige Fügetechnologien für Kupferleiter bei Leichtbau-Elektromaschinen
Das Vorhaben Kompetenzzentrum eMobility greift strukturbedingte Herausforderungen der Elektromobilität auf und entwickelt im Rahmen eines neu zu gründenden Kompetenzzentrums Lösungen in wichtigen Teilbereichen, welche die Kooperation zwischen KMU und universitärer Forschung und Lehre deutlich stärken. Das Wissen kann direkt in die betroffene Zulieferindustrie überführt werden und dort dazu beitragen, den Strukturwandel erfolgreich zu managen und neue wirtschaftliche Chancen zu nutzen. Neben der primären Zielsetzung des Aufbaus und Transfers von Kern-Know-How steht vor allem die langfristige Verankerung gewonnener Erkenntnisse in beschäftigungswirksamen wirtschaftlichen Strukturen im Vordergrund., Das Ziel des Teilprojektes ist die Herstellung und das Kleben von mäanderförmig vorgefertigten Phasen der Kupferleiter für Elektroantriebe mit Luftspaltwicklung, die möglichst flach unter geringen Fertigungstoleranzen auf den Eisenrückschluss appliziert werden. Abhängig von der Fertigungstechnologie der mäanderförmigen Kupferleiter und von bestehenden Betriebsanforderungen an die elektrische Maschine wie mechanische Festigkeit, Durchschlagfestigkeit, Alterungsbeständigkeit, wird ein geeignetes Befestigungsverfahren der Kupfermäander auf dem Stator des Elektromotors konzipiert. Dabei liegen elektrische Leiter im Vergleich zum konventionellen Motorenbau nicht als einzelne Kupferdrähte, sondern als konfektionierbare Phasen-Leiter mit maßgeschneidertem Querschnitt vor. Von besonderer Bedeutung ist die Gestaltung einer isolierenden, temperaturbeständigen und wärmeleitenden Klebeverbindung mit hoch produktiven Klebstoffsystemen.
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Kompetenzzentrum eMobility - Forschungsbereich Gesamtfahrzeug: Teilprojekt : Vergleich fügetechnischer Verfahren zur modularen Fertigung von E-Batterien
Das Vorhaben Kompetenzzentrum eMobility greift die strukturbedingten Herausforderungen auf und entwickelt im Rahmen eines neu zu gründenden Kompetenzzentrums Lösungen in wichtigen Teilbereichen, welche die Kooperation zwischen KMU und universitärer Forschung und Lehre deutlich stärken. Das Wissen kann direkt in die betroffene Zulieferindustrie überführt werden und dort dazu beitragen, den Strukturwandel erfolgreich zu managen und neue wirtschaftliche Chancen zu nutzen. Neben der primären Zielsetzung des Aufbaus und Transfers von Kern-Know-How steht vor allem die langfristige Verankerung gewonnener Erkenntnisse in beschäftigungswirksamen wirtschaftlichen Strukturen im Vordergrund., Das IAF verantwortet innerhalb des Vorhabens das Teilprojekt Gesamtfahrzeug. Im Focus der Forschung steht der Einsatzes neuartiger Antriebssysteme unter Realbedingungen. Als strategischer Forschungsansatz, getragen durch eine der Nachhaltigkeit verpflichteten Entwicklungsanspruch, steht die Langlebigkeit und damit Instandsetzungsfähigkeit elektromobiler Gesamtsysteme, hierbei speziell der Elektrospeichersysteme. Hierbei konzentrieren sich die Arbeiten auf die Entwicklung und Erprobung einer wartungsfreundlichen Energiespeichertechnologie in Modulbauweise, neue, einfache Systemarchitekturen für Fahrzeugsteuerungen und die systemische Gestaltung von Spezialanwendungen rund um die Batteriekonfektionierung., Im Teilprojekt "Vergleich fügetechnischer Verfahren zur modularen Fertigung von E-Batterien" getragen vom IWF und IMK steht folgendes Thema im Fokus:, Derzeitige Batteriesysteme sind gekennzeichnet von monolithischer Bauweise und einer Orientierung auf eine größtenteils stoffliche Verwertung nach begrenzten Lebensdauern. Das zu entwickelnde System soll einen modularen Aufbau besitzen und sich mit geringem Aufwand warten bzw. teilerneuern lassen. So lässt sich im Falle eines Kapazitätsverlustes oder gar dem Ausfall einer Batteriezelle ein gezielter Austausch von Modulen erreichen. Im Rahmen dieses Teilprojektes wird ein konstruktiver, fertigungstechnischer und montageorientierter Abgleich fügetechnischer Verfahren zur Fertigung einer wartungsfreundlichen E-Antriebsbatterie in Modulbauweise für die Serienfertigung durchgeführt. Neben dem Abgleich werden des Weiteren die Entwicklung und Prüfung exemplarischer Aufbauvarianten von Batteriemodulen unter Beachtung langlebiger Einsatzszenarien und Dauerhaltbarkeit werthaltiger E-Komponenten durchgeführt. Das Ziel dieses Teilprojektes ist die Konzeption einer langlebigen und wartungsfreundlichen Fahrantriebbatterie in Modulbauweise unter der Beachtung einer zuverlässigen elektrischen Kontaktierung der Batteriezellen sowie einer crashsicheren Gehäusestruktur und eines aktiven Kühlkonzeptes., Für den Demonstrations- und Transfercharakter des Gesamtvorhabens werden in Zusammenarbeit mit der sachsen-anhaltinischen Industrie Anwendungsszenarien in Technologieträger operationalisiert und konsequent weiterentwickelt und optimiert., Die Arbeiten erfolgen innerhalb der institutsübergreifenden Forschergruppe für Elektromobilität Editha., Leitung Kompetenzzentrum eMobility Forschungsbereich Gesamtfahrzeug: Dipl.-Ing. Gerd Wagenhaus
2018 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
QUALIMAN: Qualitätssicherung Master DKE, DigiEng..
Qualiman ist eine Reihe von fakultätsinternen Projekten zu Qualitätsmanagement der internationalen Studiengänge der FIN. Im Projekt werden Kriterien zum Studiumserfolg bestimmt, entsprechende Daten erfasst und analysiert, Einflussfaktoren identifiziert, Handlungsempfehlungen abgeleitet, realisiert und weiterbewertet.
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Therapeutische Modulation der adaptiven Immunantwort gegen den neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zur Eindämmung der COVID-19 (Coronavirus disease 2019)-Pandemie. Programm: CVID-19 Pandemie
Infektionen mit Viren der Familie der Coronaviridae können zu schwerwiegenden und sogar zu letalen Atemwegserkrankungen wie SARS, MERS oder COVID-19 (Coronavirus disease 2019) führen. Die Pathologie COVID-19 wird durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht., Eine schnelle, effektive adaptive Immunantwort ist Voraussetzung für die Heilung einer viralen Infektion. T-Lymphozyten spielen bei antiviralen Immunantworten eine zentrale Rolle, indem sie gegen Virusbestandteile reagieren. T-Zellen zerstören Virus-befallene Wirtszellen und regulieren die Bildung von Virus-neutralisierenden Antikörpern, um die Vermehrung von Viren zu unterbinden. Die zugrundeliegenden Mechanismen und Interaktionen bei der Abwehr von Coronaviren durch T-Zellen bestimmen letztlich den Ausgang solcher Infektionen, jedoch sind diese bisher nur unzureichend verstanden., Die Immunantwort gegen den neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu entschlüsseln, die anti-virale Immunantworten antreiben und einen dauerhaften Schutz durch T-Lymphozyten zu etablieren, ist Ziel dieses Projektes. Im Versuchsvorhaben sollen daher einerseits die T-Zellantworten charakterisiert und zum anderen eine Methode zur Verstärkung der T-Zellantwort gegenüber Coronaviren entwickelt werden. Das Versuchsvorhaben eröffnet die Möglichkeit die pathologische Wirkung von Coronavirus-Infektionen besser zu verstehen sowie die Effektivität der Immunabwehr gegen solche Viren, insbesondere SARS-CoV-2, zu beschleunigen und zu erhöhen.
2018 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Untersuchung des Ausbreitungs- und Verdunstungsverhaltens von Flüssigkeiten und Gemischen auf heißen Oberflächen
Die Einhaltung der verschärften PN-Grenzwerte (Abgasnorm Euro 6d) im Realbetrieb stellt für direkteinspritzende Ottomotoren eine große Herausforderung dar. Analysen der Partikelquellen in Benzinmotoren belegen den dominierenden Einfluss von Wandfilmen. Diese entstehen während der Kraftstoffeinspritzung durch Ablagerungen von Kraftstoff an den Kolben- und Zylinderoberflächen. Zur Verringerung der Partikel-Emissionen ist somit eine detaillierte Untersuchung von Wandfilmen und deren Verdunstungsprozessen erforderlich. Dabei sind u. a. die Wandtemperatur sowie die Zusammensetzung des Kraftstoffes bestimmend für den Verdunstungsprozess des Kraftstofffilmes.
2021 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Viral Evolution (Nachwuchsgruppe Land Sachsen-Anhalt)
Die Dynamik, mit der sich Viren durch Wirts-Populationen bewegen, ist von besonderem Forschungsinteresse und durch die SARS-CoV-2-Pandemie in den Fokus gerückt. Mutationen, die die Verbreitung eines Virus begünstigen, können parallel an verschiedenen Orten entstehen. Gleichzeitig verändert sich durch eine Virusinfektion die Immunitätslage und damit die Populationsstruktur bis hin zur (partiellen) Herdenimmunität.
2020 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Schulische und unterrichtliche Determinanten von Schulerfolg und Schulabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt (SEASA)
Das Projekt SEASA soll Erkenntnisse über die Ursachen der hohen Anzahl von Sekundar- und Gemeinschaftsschüler*innen ohne Hauptschulabschluss in Sachsen-Anhalt gewinnen und sich auf schulische und unterrichtliche Merkmale sowie auf die Prävention und den Umgang mit Schulabsentismus beziehen. Ziel es, Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und Schulleitungen sowie bildungspolitische Einrichtungen abzuleiten, die speziell Lehrkräfte und Schulleitungen bzw. Schulen adressieren. Die Studie wird als eine Mixed-Methods-Studie angelegt. Dazu soll in einer 1. Phase eine quantitative Erhebung mittels Online-Befragungen an allen öffentlichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt erfolgen. In einer 2. Phase sollen auf Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase und in Bezug auf relevante Strukturmerkmale erfolgreiche und weniger erfolgreiche Schulen ausgewählt werden und an diesen problemzentrierte Interviews mit Vertreter*innen der Schulleitungen durchgeführt sowie Dokumentenanalysen von Schulprogrammen, Schulhomepages usw. vorgenommen werden.
2018 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Numerische Analyse der Rissausbreitung auf der Grundlage der Phasenfeldmethode in geschweißten Stahlkonstruktionen
Das Schweißen gilt in vielen Industriebereichen als eines der unverzichtbaren Verfahren zum Fügen. In vielen Konstruktionen sind Schweißnähte als kritische Bereiche bekannt, die zu mechanischen Ausfällen führen. Es gibt eine Reihe von physikalischen Defekten wie Hinterschneidungen, unzureichende Verschmelzung, übermäßige Verformung, Porosität und Risse, die die Schweißqualität beeinträchtigen können. Von diesen Fehlern werden Risse als die schlimmsten angesehen, da selbst ein kleiner Riss wachsen und zu einem Versagen führen kann. Alle Schweißnormen sehen für Risse eine Nulltoleranz vor, während die anderen Fehler innerhalb bestimmter Grenzen toleriert werden. Es gibt drei Voraussetzungen für die Bildung und das Wachstum von Rissen: ein spannungserhöhender Fehler, Zugspannung und ein Material mit geringer Bruchzähigkeit. Mikroskopische Fehlerstellen sind in praktisch allen Schweißnähten vorhanden, einschließlich geometrischer Merkmale und der Schweißnahtchemie, die die lokale Spannung so weit erhöhen können, dass ein Riss entsteht. Der Ingenieur muss sich also mit der Spannungsumgebung und der Zähigkeit befassen: Wenn einer der beiden Faktoren wirksam kontrolliert werden kann, kann verhindert werden, dass Risse entstehen und wachsen. Die Zähigkeit ist ein Maß für den Widerstand gegen das Risswachstum; bei duktilen Werkstoffen kann der Widerstand durch das Abstumpfen der Rissspitze erreicht werden. Wenn jedoch die angewandte Dehnungsrate sehr hoch ist (wie bei der Abkühlung eines Schweißpunktes am Ende des Impulses) und das Spannungsfeld mehrachsig ist, weisen selbst duktile Werkstoffe eine geringe Zähigkeit auf und erzeugen ein schnelles Risswachstum. Harte Werkstoffe, wie z. B. Martensit, der sich beim Abkühlen von Stählen bildet, sind spröde und weisen eine geringe Zähigkeit auf. Ein tiefes Verständnis der Eigenspannungen beim Schweißen, der Mikrostruktur und des mechanischen Verhaltens der WEZ, der multiaxialen Ermüdungsfestigkeit, des Rissfortschrittsverhaltens und der Auswirkungen von Verbesserungstechniken auf geschweißte Strukturen wird zu einer zuverlässigeren Fertigung, einer Minimierung des Gewichts und einer Erhöhung der strukturellen Festigkeit führen., Die folgenden Ziele dieses Projekts sind:, - Modellierung des Schweißprozesses unter Berücksichtigung der Phasenumwandlungen im Grundwerkstoff und im Schweißgut während des Erwärmungs- und Abkühlungsprozesses., - Auswirkung der Festigkeit des Schweißmaterials und der Anzahl der Schweißnähte auf die Ermüdungsfestigkeit., - Einfluss von Wärmebehandlungsverfahren wie Spannungsfreiglühen und Glühhärten auf das Ermüdungsverhalten., - Entwicklung schädigungsmechanischer Regeln auf der Grundlage numerischer Analysen zur Vorhersage des duktilen Versagens und der Ermüdungsrissentstehung., - Numerische Modellierung der Ermüdungsrissentstehung und -ausbreitung auf der Grundlage der Phasenfeldtheorie., - Gewinnung experimenteller Daten durch die Durchführung von Versuchen an einer universellen servohydraulischen Maschine zur Untersuchung des Einflusses multiaxialer Spannungen auf die Dauerfestigkeit und Ermüdungslebensdauer., - Die Auswirkung von durch Schweißen verursachten Eigenspannungen auf die Ermüdungslebensdauer., - Untersuchung des HFMI-Prozesses auf Eigenspannungen und Ermüdungsfestigkeit mit Hilfe numerischer und experimenteller Arbeiten., Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
KlimaHand - Klimabewusstes Handeln als Bürger*innen und Konsument*innen
Die Bepreisung von CO, 2, (als Internalisierung nach dem Verursacherprinzip) wird mittlerweile von allen Seiten als erforderliches Instrument für eine konsequente Reduzierung des CO, 2, -Ausstoßes und damit auch des individuellen CO, 2, -Fußabdrucks betrachtet. Auch die deutsche Bundesregierung legte im Rahmen des im September 2019 beschlossenen Klimapakets einen Entwurf für ein sektorenübergreifendes CO, 2, -Bepreisungsmodell (Zertifikathandel) sowie flankierende Maßnahmen vor. Es ist jedoch wenig bekannt, wie Individuen ihren CO, 2, -Konsum konkret repräsentieren und mögliche Wirkungen einer CO, 2, -Bepreisung für sich abbilden bzw. antizipieren. Dies könnte entscheidende Auswirkungen auf die Sozialverträglichkeit und Effektivität des Instruments haben., Im Forschungsprojekt wird systematisch untersucht, wie Endverbraucher*innen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Repräsentation des eigenen CO, 2, -Budgets und ihrer Handlungsspielräume in unterschiedlichen Konsumbereichen auf CO, 2, -Steuerungssysteme und flankierende Maßnahmen reagieren., Das Projekt wird durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE) gefördert.
2015 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Körperpolitik, Bio-Macht und der Wert menschlichen Lebens. Nationalsozialistische Zwangssterilisation auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt
Das Forschungsprojekt beabsichtigt eine Untersuchung sowohl der medizinisch-psychia-trischen als auch der sozialen Diagnostik nationalsozialistischer Zwangssterilisationspraxis, insbesondere aber auch der Beurteilung des gesellschaftlichen Wertes und der damit einher-gehenden Ausschlussverfahren von so genannter Minderwertigkeit bei Frauen und Männern. Damit hat das Forschungsprojekt nicht nur die erstmalige Analyse und Publikation der Durch-führung von Zwangssterilisationen für den gesamten Raum des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt zum Ziel, sondern möchte diesen für das Verständnis nationalsozialistischer Gewaltpolitik grundlegenden Themenbereich zugleich erstmals auch unter geschlechterge-schichtlichen Aspekten untersuchen. Einer Analyse unterzogen werden sollen hierbei einerseits die psychiatrischen Einrichtungen Altscherbitz, Bernburg, Haldensleben und Uchtspringe und andererseits die Städte Halle und Magdeburg, in denen zwischen 1934 und 1945 Zwangssterilisationen vorgenommen wurden. Unter Einbezug vor allem geschlechter- und kulturgeschichtlicher Fragestellungen und unter Anwendung neuer Forschungsmethoden soll damit ein entscheidender Beitrag zur historischen Aufarbeitung eines regionalen Forschungs-desiderats und zur Intensivierung der genderbezogenen universitären Forschung geleistet werden. Das Forschungsprojekt, das seinen inhaltlichen Schwerpunkt auf die ohnehin in der regionalen Forschung bisher vernachlässigte Untersuchung nationalsozialistischer Zwangs-sterilisation legt, stellt hierbei die geschlechtsbezogenen und geschlechtsspezifischen Beurteilungs- und Verfahrenskriterien, den Umgang mit betroffenen Männern und Frauen sowie ihren Familien und die nationalsozialistische Konstruktion von männlicher und weiblicher Minderwertigkeit in den Mittelpunkt der Untersuchung.
2018 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Einsatz von normobarer Hypoxie zur Leistungsentwicklung im Schwimmen
Wie in den zurückliegenden zwei Jahren werden bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 ausgewählte SchwimmerInnen/KaderathletenInnen des SCM (Trainer Bernd Berkhahn) auf Wettkampfhöhepunkte in den jeweiligen Jahreszyklen vorbereitet. Dabei stehen insbesondere die Vor- und Nachbereitungen natürlicher Höhentrainingslager in der Sierra Nevada (2300m ü. NN, Spanien) durch den Einsatz von Trainingseinheiten unter normobarer Hypoxie im Höhenraum am Lehrstuhl Gesundheit und körperliche Aktivität im Mittelpunkt des Interesses. Zur Überprüfung der Leistungsentwicklung werden sowohl leistungs- und hämatologische Anpassungseffekte als auch die Veränderungen der konditionellen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft analysiert.
2018 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Energetische Optimierung eines Fahrzeug-Brennstoffzellensystems mit Fokus auf den Subsystemen zur Medienversorgung (O2, H2, H2O) und deren Energiemanagement (Kurz: Beitrag zum Energiemanagement eines Fahrzeug-Brennstoffzellen-Systems)
Im Rahmen des Promotionsvorhabens soll zukünftig ein Beitrag zum Energiemanagement eines Brennstoffzellen-Fahrzeuges geleistet werden, indem Potentiale bei der Auslegung des Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzellen-Gesamtsystems erschlossen werden. Der Fokus dieser Betrachtung umfasst die simulative Abbildung eines Brennstoffzellen-Fahrzeuges in der Simulationsumgebung, Matlab / Simulink, ., Das generierte Simulationsmodell beinhaltet die verschiedenen Teilebenen eines Gesamtsystems für die Anwendung im Pkw. Zu den Teilebenen gehört zunächst ein Modell der Zelle, welches die physikalischen und elektrochemischen Wirkzusammenhänge beschreibt. Darauf aufbauend sind die Komponenten des Betriebsmedienmanagements (H, 2, , O, 2, , H, 2, O) in das Modell integriert. Von besonderem Interesse ist das Luftmanagement, da sich in der Luftversorgungseinheit ein elektrischer Verbraucher in Form eines elektrisch angetriebenen Verdichters befindet. Dieser hat enormen Einfluss auf die Effizienz und die Leistungsfähigkeit des Brennstoffzellen-Systems. Darauf aufbauend ist das Gesamtfahrzeug abgebildet, welches die Komponenten des Antriebsstranges umfasst. Der Fokus liegt dabei in der optimalen Auslegung des Batteriesystems in Hinblick auf die Parameter Batteriekapazität, Rekuperationsfähigkeit sowie der möglichen Nutzung eines Superkondensators.
2019 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Pharmakokinetik mit molekularer Bildgebung
Neue molekulare Bildgebungstechniken basierend auf monoenergetischen Röntgenquellen und basierend darauf zum Beispiel auf Röntgenfluoreszenzbildgebung erlauben das Nachverfolgen von Nanopartikeln im Körpern. Koppelt man derartige Nanopartikel an Pharmaka kann man deren Aufenthalt zu verschiedenen Zeitpunkten im Körper nachverfolgen und so die optimale Wirksamkeit der Pharmaka sicher stellen. Die Bildgebung ist noch nicht komplett verfügbar, so dass in diesem Projekt die spezielle Rekonstruktion erarbeitet werden soll, um 3D Darstellungen zu ermöglichen. Zudem müssen die Daten in kinetische Modelle eingepasst werden, um so Vorhersagen über die wahrscheinlichsten Verläufe der Anreicherungen im Körper treffen zu können.
2020 bis 2021
Land (Sachsen-Anhalt)
Sachsen-Anhalt. Eine politische Landeskunde (2. erweiterte Auflage)
Die "Politische Landeskunde" entstand in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. In der zweiten Auflage werden die Beiträge um die kommunale Entwicklung auf Gemeinde- und Landkreisebene und um eine umfangreiche sozialstrukturelle Analyse sachsen-anhaltischer Parlamentarier/innen seit 1990 ergänzt.
2020 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Aufbau eines Kompetenznetzwerkes für psychosoziale Beratung und Therapie in Sachsen - Anhalt für Menschen, die Opfer von SED - Unrecht geworden sind
Ziel dieses Projektes ist der Aufbau eines landesweiten Kompetenznetzwerkes. Es sollen Versorgungsansätze, die den spezi schen Bedürfnissen von Menschen, die Opfer von SED-Unrecht geworden sind, gerecht werden neu entwickelt, dokumentiert und in begleiten den Forschungsprojekten evaluiert werden. Ziel des landesweiten Kompetenznetzwerkesistes, ächendeckend einen niedrigschwelligen Zugang zu einer informierten, psychosoziale Erstberatung in geeigneten Beratungsstellen in Trägerschaft ö entlicher Stellender Kirchen und der Freien Wohlfahrtsp ege sowie zu den Leistungsangeboten der Sozialleistungsträgern sicherzustellen.
2018 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Intentionale, antizipatorische, interaktive Systeme (IAIS)
Intentionale, antizipatorische, interaktive Systeme (IAIS) stellen eine neue Klasse nutzerzentrierter Assistenzsysteme dar und sind ein Nukleus für die Entwicklung der Informationstechnik mit entsprechenden KMUs in Sachsen-Anhalt. IAIS nutzt aus Signaldaten abgeleitete Handlungs- und Systemintentionen sowie den affektiven Zustand des Nutzers. Mittels einer Antizipation des weiteren Handelns des Nutzers werden Lösungen interaktiv ausgehandelt. Die aktiven Rollen des Menschen und des Systems wechseln strategisch, wozu neuro- und verhaltensbiologische Modelle benötigt werden. Die im vorhandenen Systemlabor, auf Grundlage des SFB-TRR 62, applizierten Mensch-Maschine-Systeme haben dann das Ziel des Verständnisses der situierten Interaktion. Dies stärkt die regionale Wirtschaft bei der Integration von Assistenzsystemen für die Industrie 4.0 im demographischen Wandel wesentlich.
2018 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Kompetenznetz "Verfahrenstechnik Pro3"
Das Kompetenznetz Verfahrenstechnik Pro 3 ist eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Verfahrenstechnik., Ziele, :, neue Lösungsansätze in der Prozesstechnologie, Schnelle Übertragung aus der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung, Ausbildungsstätte mit hohem Niveau, Wissensressource für die beteiligten Firmen, Attraktivitätspol für ausgezeichnete in- und ausländische Studierende, Absolventen, Postdocs und Gastwissenschaftler, Innovative Elemente:, Vergabe von Stipendien für Doktoranden, PostDocs und Gastwissenschaftler), Intensivierung der Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie bei Forschungsprojekten, gemeinsames Ausloten des Entwicklungsbedarfs und der Entwicklungsmöglichkeiten von Fachgebieten durch Ausrichtung international orientierter Workshops und Symposien
2019 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Landeshochschulmarketingkampagne "Studiere, was dich wirklich weiterbringt/#wirklichweiterkommen"
Die Landeshochschulmarketingkampagne ist ein gemeinsames Projekt der sieben staatlichen Hochschulen des Landes zur bundesweiten Bekanntmachung des Studienangebots in Sachsen-Anhalt mit dem Ziel, neue Erststudierende zu gewinnen. Das Projekt läuft seit 2014 und war zunächst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verortet. Mit der Verlängerung des Projektes um zwei Jahre ist die Projektkoordination der Kampagne seit April 2019 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ansässig.
2018 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
ProfGUPF - Aufbau und Konsolidierung des neuen Studienmodells berufliche Fachrichtung "Pflege" in Kombination mit der beruflichen Fachrichtung "Gesundheit"
Für eine wissenschaftlich fundierte Lehramtsausbildung bei gleichzeitig differenziertem Transfer in drei berufliche Fachrichtungen (Gesundheit und Pflege; Pflege; Gesundheit), braucht es ein Forschungskonzept und ein Lehrkonzept, die beide in sich schlüssig sind, aber auch explizit miteinander verzahnt sind. Quer zum Lehrkonzept und zu allen Forschungsschwerpunkten liegt das Thema "Fehler": Fehlerdimensionen pflegerischer Tätigkeit aus Patientenperspektive, Fehler im Unterricht von Berufsfachschulen, berufsbiografische Fehlentscheidungen von Pflegefachkräften, berufsbiografische Fehlentscheidungen von Lehrkräften im Bereich Gesundheit und Pflege sowie Fehler/Evaluation professionspraktischer Studien. Die wissenschaftlichen Studien zum Thema "Fehler" dienen einer wissenschaftlichen Fundierung der Lehramtsausbildung.
2017 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Relevante Kontexteffekte im Bereich der Conjoint-Methodik
Bis zur heutigen Zeit existiert eine Vielzahl an Forschungsarbeiten, die einen Einfluss des Kontextes auf die Produktauswahl von Konsumenten erkennen lassen. Die in diesem Zusammenhang prominentesten und meist erforschten Kontexteffekte sind der Kompromiss- und der Attraktionseffekt. Beide Effekte demonstrieren eine Veränderung der Produktauswahl zwischen 2 Basis-Produkten, die durch Hinzunahme einer dritten Produktoption hervorgerufen wird. Vor diesem Hintergrund begannen Forscher die Effektivität der Conjoint-Methodik zu hinterfragen, welche auf der Prämisse der Präferenz-Stabilität basiert. Als Reaktion entwickelten sie Möglichkeiten die kontextuellen Begebenheiten in den Schätzprozess der Präferenzwerte zu integrieren, um somit potentiellen Verzerrungen entgegenzuwirken. Bis heute existiert jedoch keine Forschung, die den Einfluss der Kontexteffekte im Bereich der Conjoint-Methode bestätigt. Dies haben wir zum Anlass genommen, eine Reihe online-basierter Experimente durchzuführen, um eine klare Aussage darüber treffen zu können, ob und unter welchen Bedingungen Verzerrungen in Conjoint-Daten aufgrund von kontextuellen Begebenheiten zu erwarten sind.
2018 bis 2020
Land (Sachsen-Anhalt)
Religiöse Vergehen und das römische Recht
Für den Zeitraum der späten römischen Republik wird untersucht, was in Recht und Gesellschaft als religiöses Vergehen galt. Dabei ist davon auszugehen, dass kein gesetzlich fixiertes Sakralrecht bestand, so dass Senat und Priesterschaften solche Vergehen gegebenenfalls durch Sühnemaßnahmen wiedergutzumachen suchten.
