Zentrum für Hirngesundheit
Ein Zentrum der Universitätsmedizin Magdeburg – interdisziplinär, evidenzbasiert und national wie international vernetzt.
Wir bündeln klinische und wissenschaftliche Expertise zu Erkrankungen des Gehirns – von Prävention über Diagnostik und Therapie bis zur langfristigen Nachsorge. Ziel ist eine zentrale Orientierung und ein schneller Transfer neuer Erkenntnisse in die Versorgung.
Hinweis: Diese Seite befindet sich im Aufbau. Inhalte zu Angeboten, Projekten und Studien werden laufend ergänzt. Für Anfragen nutzen Sie bitte den Kontaktbereich.
Warum ein Zentrum für Hirngesundheit?
Das Gehirn ist das komplexeste Organ unseres Körpers – seine Gesundheit ist die Basis für Lebensqualität und Teilhabe bis ins hohe Alter. Mit der Gründung des „Zentrums für Hirngesundheit“ bündelt die Universitätsmedizin Magdeburg ihre jahrzehntelange Expertise in Klinik und internationaler Spitzenforschung.
Denn Erkrankungen des Gehirns und der Psyche nehmen im Zuge des demografischen Wandels deutlich zu. Früherkennung, gezielte Therapien und neue Behandlungsansätze (z. B. Antikörpertherapien) eröffnen Chancen, Krankheitsverläufe zu beeinflussen und Lebensqualität zu erhalten. Das Zentrum bündelt über Jahrzehnte gewachsene Strukturen und schafft eine zentrale Anlaufstelle – als Orientierung in einem umfassenden Feld.
Was wir leisten
Prävention, Diagnostik, Therapie und Forschung – aus einer Hand.
- Orientierung und koordinierte Wege: zentrale Anlaufstelle, die Versorgung besser verzahnt.
- Interdisziplinäre Expertise: gemeinsame Einordnung und abgestimmte Behandlung über Fachgrenzen hinweg.
- Schneller Transfer: Forschungsergebnisse werden systematisch in neue Therapien und Versorgungsansätze überführt.
- Fokus: Prävention, Resilienz und Lebensqualität in einer alternden Gesellschaft.
Für wen ist das Zentrum da?
Für Patient:innen & Angehörige
Wir begleiten Menschen mit neurologischen, neurodegenerativen und psychischen Erkrankungen ganzheitlich – von der ersten Orientierung bis zur Nachsorge. Ziel ist ein verständlicher Zugang zu passenden Anlaufstellen und abgestimmten Behandlungswegen.
Für Zuweiser:innen & Behandelnde
Wir unterstützen bei der interdisziplinären Einordnung komplexer Fälle und bieten klare Kontaktwege. Das Zentrum stärkt koordinierte Versorgung und fördert standardisierte, leitlinienorientierte Behandlungspfade.
Für Forschung, Lehre & Partner
Wir bieten ein vernetztes Umfeld von Grundlagenforschung über klinische Studien bis hin zu neuen Therapien, Ausgründungen und Industriekooperationen – mit dem Ziel, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen.
Medizinische und wissenschaftliche Schwerpunkte
Schwerpunkte im Überblick:
- Neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Alzheimer, Parkinson)
- Schlaganfall und neurovaskuläre Erkrankungen
- Psychische Erkrankungen
- Innovative Bildgebung und neuroradiologische Verfahren
- Interdisziplinäre Diagnostik- und Therapiepfade
- Individuelle Nachsorge und Lebensqualität
Die Schwerpunkte werden sukzessive um konkrete Angebote, Sprechstunden und Ansprechpartner ergänzt.
Standortstärke & Netzwerke
Der neurowissenschaftliche Standort Magdeburg gehört europaweit zu den führenden Zentren. In mehr als 30 Jahren ist eine international sichtbare Forschungs- und Versorgungslandschaft entstanden – mit der größten Gedächtnisambulanz in Sachsen-Anhalt sowie Anbindung an europäische Demenz- und Brain-Health-Netzwerke.
Eine zentrale Rolle spielt der Sonderforschungsbereich SFB 1436 „Neuronale Ressourcen der Kognition“: Er untersucht, wie das Gehirn trotz Alterungsprozessen leistungsfähig bleibt und wie kognitive Fähigkeiten erhalten oder gestärkt werden können.
Kooperationen (Kurzliste):
- CBBS (Center for Behavioral Brain Sciences, OVGU)
- DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen)
- LIN (Leibniz-Institut für Neurobiologie)
- DZPG (Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit)
- International: University of Iowa, Allen Institute for Brain Science
High-Tech & Transfer in die Versorgung
Modernste Schlüsseltechnologien stärken Forschung und klinische Anwendung:
- Hochauflösendes 7‑Tesla‑MRT-System und ein weltweit führendes 7‑Tesla‑Konnektom
- PET‑MRT zur Darstellung molekularer Prozesse im Gehirn
- Modernste Mikroskopie sowie räumliche Transkriptomik zur präzisen Analyse der Genaktivität
Die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, Translation und Klinik sorgt für einen schnellen Nutzen in der Patientenversorgung. Deutschlandweit führend ist der Standort zudem in der Erforschung von sogenannten „Super-Agern“. Über die Mittel-Elbe-Forschungsplattform werden gemeinsam mit Hausärzt:innen neue Präventions- und Interventionsansätze erprobt. Ausgründungen beschleunigen zusätzlich den Transfer in die Praxis.
Perspektiven & Weiterentwicklung
Das Zentrum wird kontinuierlich weiterentwickelt – mit dem Ziel, Versorgung und Forschung noch enger zu verzahnen. Neue Kooperationen, etwa mit dem entstehenden Herzzentrum, sollen künftig auch die Verbindung zwischen Herz- und Gehirngesundheit stärker in die klinische Praxis integrieren.
Partnerliste
| Zentrum für Hirngesundheit | ||||
| Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung Prof. Dr. Düzel |
Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit Prof. Dr. Nickl-Jockschat |
Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Prof. Dr. Remy |
Universitätsmedizin Magdeburg Dekanat Prof. Dr. Dieterich |
Universitätsklinikum Magdeburg Ärztliches Direktorat Prof. Dr. Heinze |
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Weitere Mitglieder: Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie Universitätsklinik für Neurochirurgie Universitätsklinik für Neurologie |
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