Bundesförderungen

2025 bis 2030 Bundesministerium für Bildung und Forschung Der rechte Gyrus frontalis inferior als transdiagnostisches Ziel zur Verbesserung kognitiver und verhaltensbezogener Kontrolle bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Um transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zielgenau und nebenwirkungsarm einsetzen zu können, müssen die strukturellen und funktionellen Verbindungen der Gehirnnetzwerke, die stimuliert werden sollen, genau verstanden werden. Im aktuellen Projekt konzentrieren wir uns auf den rechten Gyrus frontalis inferior (rIFG) als mögliches transdiagnostisches Ziel für tDCS, da diese Struktur eine zentrale Rolle bei kognitiver und verhaltensbezogener Kontrolle spielt und auch in Emotionserkennung und Empathie eingebunden ist. Unser Ziel ist es, (1) unser Verständnis der Schaltkreise, der funktionellen Organisation und der Konnektivität des rIFG durch Bildgebung im entwickelnden Gehirn verbessern. Wir haben verschiedene Aufgaben entwickelt, um einzelne Unterregionen des rIFG und die mit ihnen verbundenen Netzwerke gezielt zu aktivieren (2) Bei nicht-menschlichen Primaten können wir fokussierten Ultraschall zur Stimulation von Subclustern des rIFG und der damit verbundenen Netzwerke einsetzen und unser Verständnis dafür verbessern, wie sich die Stimulationsparameter auf die Rekrutierung von Netzwerken auswirken. (3) Schließlich werden wir die Ergebnisse für die Konzeption und Durchführung klinischer Studien zu ADHS oder anderer rIFG-bezogenen Störungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nutzen. Dabei werden wir eng mit den Kindern/Jugendlichen und ihren Familien zusammenarbeiten, um deren Anliegen und Bedürfnisse in die Studienplanung mit einbeziehen und die Studiendurchführung aus Patient*innen- und Angehörigenperspektive zu begleiten und zu bewerten (z.B. Übertragbarkeit in die Praxis und Nutzen, Anpassungs von Settings). Leiter/-in: Kerstin Krauel, Kristine Krug Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2030 Bundesministerium für Bildung und Forschung Die Schaltkreisbasis der (Mal)adaptation: Plastizität von Mikro- und Mesoschaltkreisen bei frühen Adversitäten und Traumata Das Projekt wird auf Mikro,- Meso- und Makroschaltkreisebene die mechanistischen Grundlagen von Maladaptation bei Stress und PTSD untersuchen. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf den zugrundeliegenden Plastizitätsmechanismen auf Synapsen- und Schaltkreisebene sowie auf übertragbaren, bildgebenden Verfahren liegen, die unter Überbrückung von Tier- und Humanforschung skalenübergreifend untersucht werden. Leiter/-in: Oliver Stork, Stefan Remy, Michael Kreutz, Magdalena Sauvage, Anne Albrecht Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2030 Bundesministerium für Bildung und Forschung DZPG: Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit, DZPG Ausbauförderung - Standort Jena/Magdeburg, FKZ: BMBF 01EE2505D Die schwerwiegenden individuellen und gesamtgesellschaftlichen Folgen psychischer Erkrankungen sind Ausgangspunkt, und deren nachhaltige Beeinflussung das zentrale Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG). Das BMBF hat mit dem DZPG ein weiteres Gesundheitszentrum etabliert, das mit seinem Fokus auf translationale Gesundheitsforschung sicherstellen wird, dass innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieverfahren für psychische Erkrankungen generiert und zeitnah in die Regelversorgung übersetzt werden. Darüber hinaus wird das DZPG Lösungen für inakzeptable gesellschaftliche Ungleichheiten in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen erarbeiten. Diese gibt es sowohl in der „horizontalen Perspektive“, so z.B. zwischen den ländlichen und städtischen Lebenswelten, als auch in „vertikalen Kontexten“ z.B. bezüglich vulnerabler Gruppen. Um diese Versorgungslücken in der Erwachsenenbevölkerung und bei Kindern und Jugendlichen zu schließen, wird das DZPG ein ambitioniertes translationales Forschungsprogramm auflegen, das die Förderung von psychischer Gesundheit und Resilienz in den Mittelpunkt stellen, die gesellschaftliche Wahrnehmung psychischer Erkrankungen verbessern und die durch psychische Erkrankungen verursachten Belastungen in den nächsten 15 Jahren reduzieren wird. Hauptpartner im DZPG sind die sechs Standorte Berlin/Potsdam, Bochum/Marburg, Halle/Jena/Magdeburg, Mannheim/Heidelberg/Ulm, München/Augsburg, Tübingen und die Repräsentanten des Zentrumsrates. Der Zentrumsrat ist der Zusammenschluss der Betroffenen und Angehörigen. Die übergreifenden Ziele des DZPG sind auch für den Standort Halle/Jena/Magdeburg maßgeblich, zudem folgende Institutionen zählen: Universitätsklinikum Jena (UKJ), Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Otto-von- Guericke-Universität Magdeburg (OvGU), Universitätsklinikum Magdeburg (UMMD), Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN). Leiter/-in: Prof. Dr. habil. Oliver Speck Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2030 Bundesministerium für Bildung und Forschung Wechselbeziehung zwischen kognitiver Flexibilität und Unsicherheit bei psychischen Erkrankungen und neuropsychiatrischen Störungen Kognitive Flexibilität beschreibt die Fähigkeit, Gedanken und Verhalten an veränderte Umweltbedingungen oder neue Informationen anzupassen, während kognitive Rigidität mit unflexiblen Reaktionen und erhöhter Stressanfälligkeit einhergeht. Unsicherheit ist ein normaler emotionaler Zustand, kann bei chronischem Auftreten jedoch Angst, Grübeln und Vermeidung fördern. Kognitive Flexibilität und Unsicherheitstoleranz sind eng mit psychischer Gesundheit verknüpft: Hohe Flexibilität ermöglicht adaptives Bewältigen unvorhersehbarer Situationen, während Rigidität Unsicherheit verstärkt belastend macht. Eine geringe Flexibilität und Intoleranz gegenüber Unsicherheit erhöhen die Anfälligkeit für affektive und Angststörungen, während Resilienz mit Anpassungsfähigkeit verbunden ist. Diese Prozesse beruhen auf überlappenden Hirnregionen wie präfrontalem Kortex, anteriorer cingulärer Kortex, Insula und Amygdala. Das Projekt untersucht diese Zusammenhänge im Mausmodell, den Einfluss belastender Umweltfaktoren, zugrunde liegende neuronale Mechanismen sowie die Wirkung eines Trainings kognitiver Flexibilität. Leiter/-in: apl. Prof. Dr. habil. Markus Fendt Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2030 Bundesministerium für Bildung und Forschung NUM-Studiennetzwerk und Fachnetzwerk Infektionsmedizin (SNID) Innerhalb des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) soll auf Basis der insbesondere im Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) und der NUM Klinischen Epidemiologie- und Studienplattform (NUKLEUS) entstandenen Infrastrukturen, Organisationseinheiten und Erfahrungswerte schrittweise ein leistungsfähiges Netzwerk für die effiziente Durchführung von klinischen und klinisch-epidemiologischen Studien in Deutschland aufgebaut werden. Dieses Netzwerk soll kritische Unterstützungsleistungen in Zusammenarbeit der existierenden Leistungszentren und Infrastrukturen organisieren und bestehende Angebote und Strukturen zur Unterstützung klinischer Forschung synergistisch stärken und komplementär ergänzen. Organisatorische Hürden werden reduziert und Kapazitäten aufgebaut, um somit eine schnellere und effizientere Durchführung von klinischen und klinisch-epidemiologischen Studien in Deutschland zu ermöglichen. Im Studiennetzwerk ist das Fachnetzwerk Infektionsmedizin (SNID) verankert, das epidemiologische Studien zu Blutstrominfektionen, respiratorischen Infektionen, ZNS-Infektionen, gastrointestinalen Infektionen und neuen Erregern durchführt. Auch die SNAP-Studie wird im Rahmen des Netzwerks Infektionsmedizin durchgeführt. Leiter/-in: Achim Kaasch Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung skills4chips - Bundesweites Fachkräfteleitprojekt in der Mikroelektronik Das Ziel des Projekts skills4chips ist der Aufbau und Verstetigung einer nationalen Bildungsakademie für die Mikroelektronik/Mikrosystemtechnik, um mit innovativen Konzepten auf die Herausforderungen des wachsenden Fachkräftebedarfs sowie die damit verbundenen Veränderungen am Arbeitsmarkt zu reagieren. Unter dem Namen Microtec Academy bündelt sie Angebote entlang der gesamten Bildungskette von der Berufsorientierung über die duale Ausbildung, den Quereinstieg sowie die Fort- und Weiterbildung und macht sie möglichst vielen potenziellen Nutzer*innen zugänglich. Leiter/-in: Prof. Dr. Andreas Zopff, Dipl.-Ing. Jörg Vierhaus, Prof. Dr. Dina Kuhlee Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung MAPPLE: Multimodale Assistenzroboterplattform für Pflegetätig-keiten zur Lastenunterstützung und Ergonomieverbesserung Das Gesamtziel des Verbundprojektes MAPPLE (Multimodale Assistenzroboterplattform für Pflegetä-tigkeiten zur Lastenunterstützung und Ergonomieverbesserung) ist die Entwicklung einer sprachgesteu-erten mobilen Roboterplattform für den Einsatz im Pflegekontext, die eine präzise und sichere Unter-stützung bei physischen Pflegeaufgaben durch direkte Roboter-Patienten-Interaktion ermöglicht. Für die intuitive, natürlichsprachliche Steuerung der Plattform werden Large Language Models verwendet, die im multimodalen Interaktionskonzept durch Informationen aus visuellen und taktilen Sensorkanälen ergänzt werden. Für den Roboter wird zudem eine sensitive Greifvorrichtung entwickelt, die menschli-che Gliedmaßen schonend handhaben kann. Ein Anwendungsfall, der im Projekt untersucht wird, ist das Anheben und Halten eines Beines durch den Roboter, während die Pflegekraft einen Verband an-legt. Im zugrunde liegenden Interaktionskonzept können Sprachanweisungen durch Gesten unterstützt werden, z.B. „Heb das Bein an dieser Stelle 15 cm an“. Die Arbeit am Menschen wirft insbesondere im Hinblick auf die Roboter-Patienten-Kollaboration normative und ethische Fragen auf, die im Projekt ebenfalls erörtert werden. Auf Basis eines digitalen Zwillings der Roboterplattform, der es der Pflegekraft ermöglicht, den geplanten Bewegungsablauf nach der Sprachanweisung mittels Augmented Reality-Technologie in der realen Umgebung zu simulieren, erfolgt die Bewegungsfreigabe durch die Pflege-kraft. Darüber hinaus wird eine modulare Edge-fähige Verarbeitungseinheit entwickelt, mit der alle pa-tientenspezifischen Daten lokal verarbeitet werden können. Insgesamt werden durch die Übernahme einfacher Tätigkeiten durch den Roboter nicht nur die zeitlichen Kapazitäten des Pflegepersonals ent-lastet und damit Freiräume für anspruchsvollere Tätigkeiten geschaffen, sondern auch die Akzeptanz gegenüber robotischen Assistenzsystemen im Allgemeinen erhöht. Leiter/-in: Norbert Elkmann Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung T!Raum – transPORT – SIENCE - transSCIENCE: Werkstatt für Wissenschafts-kommunikation Die Werkstatt transSCIENE entwickelt innovative Kommunikationsformate für Therapieansätze am, Standort. Ziele sind die Förderung der Akzeptanz technologischer Innovationen, die Stärkung der, Wissenschaftskultur und die Verbesserung des Dialogs zwischen Praxis und Forschung. Dazu gehören:, 1. Öffentliche Wissenschaftskommunikation zur Förderung technologischer Akzeptanz und, gesellschaftlichen Impacts, unter Verwendung von Reallaboren., 2. Entwicklung narrativer Visualisierungsmethoden für interessierte Laien ohne medizinische, Kenntnisse, in verschiedenen Formaten wie interaktiven Präsentationen, Slideshows, Datavideos und, Postern., 3. Nutzung komplexer klinischer Forschungsmethoden zur Bereitstellung von Explainable Disease-, Ergebnissen für Fachärzte, ohne aufwendige Ausrüstung in der Klinik., Diese Strategien werden auf innovative interventionelle Therapieverfahren für Lebertumoren und periphere arterielle Verschlusskrankheit angewendet, die an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der OvGU durchgeführt werden., Die Werkstatt transSCIENCE verfolgt zwei Hauptziele:, 1. Stärkung der Akzeptanz neuer Therapieansätze bei Patienten und Ärzten zur Überwindung von, Wissenschaftsskepsis., 2. Bildung von Sozialkapital durch Vertrauensbildung in gesellschaftliche Institutionen und soziale, Eingebundenheit durch Netzwerkaufbau und Wissensressourcen., Durch Evaluationen werden effektive Formate zur Reduzierung von Therapieskepsis und zur Förderung der "health literacy" ermittelt, um die Lebensbedingungen zu verbessern. Leiter/-in: Prof. Dr.-Ing. Bernhard Preim Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung VISIONS1 -Translationales Verständnis von Resilienz als aktiver Prozess bei Menschen mit Risiko für psychische Erkrankungen Das Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ist eine Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Forschung zu Ursachen psychischer Störungen, der darauf basierten Entwicklung neuer Präventions- und Therapieverfahren und ihre Umsetzung in der Lebenswelt. Hierfür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und Disziplinen entlang der Translationskette zielgerichtet, langfristig und praxisorientiert zusammen. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Experten aus Erfahrung, also Betroffenen und Angehörigen, und unterstützt von gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen an neuen Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Dabei wird angestrebt, dass die Menschen so rasch wie möglich von den Forschungsergebnissen profitieren. In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne" (Domäne I), "Innovative, individualisierte Interventionen" (Domäne II) und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" (Domäne III) orientieren., Das Leibniz Institute für Neurobiologie Magdeburg (LIN) ist an dem Forschungsprojekt "Translationales Verständnis von Resilienz als aktiver Prozess bei Menschen mit Risiko für psychische Erkrankungen" (TRESPE) beteiligt. Ziel des Vorhabens ist Entwicklung von diagnoseübergreifenden und mechanistischen Hypothesen zu Resilienzmechanismen und der Gehirnalterung. Leiter/-in: Eike Budinger Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung Same and yet quite different? A transdiagnostic approach to investigate neurophysiological biomarkers and related comorbidity in ADHD and developmental dyslexia Die Die beiden am häufigsten diagnostizierten Entwicklungsstörungen - die Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und die Dyslexie (DD) - treten überzufällig häufig komorbid auf, was auf gemeinsame neurophysiologische Pathomechanismen hinweist. Mittels eines transdiagnostischen, longitudinalen Ansatzes zielt dieses Projekt darauf ab, Erkenntnisse über frühe Prädiktoren für ADHS und DD zu gewinnen. Dazu werden Verhaltens- und elektrophysiologische Maße vor dem Beginn der formalen Bildung sowie danach erhoben und zwischen Stichproben mit familiärem Risiko für ADHS und/oder DD mit einer Kontrollstichprobe verglichen. Darüber hinaus wird der Einfluss vermittelnder psychosozialer und sozioökonomischer Faktoren auf die klinische Manifestation einer ADHS und/oder DD untersucht. Leiter/-in: Katharina Rufener, Lilly Joschko Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung ERA4Health - NutriBrain - Precise Prevent The main aim of PrecisePrevent is to contribute knowledge about how brain aging can be ameliorated through low-cost, easily accessible non-pharmacological means. There are large individual differences in response to interventions, and a crucial question regards who benefits the most from what? We will test the associations between lifestyle factors, including nutrition, sleep, physical and cognitive activity, and brain health in aging. We will leverage retrospective large-scale longitudinal brain imaging studies combined with mega-analysis of seven experimental brain health interventions. General and specific factors for individuals and interventions will be systematically mapped., The results will be implemented in a digital personalized intervention run across four countries. This allows us directly to test how much brain aging and cognitive function can be affected by lifestyle changes, and which variables that contribute to promote or restrict the effects. We will systematically estimate how much benefits can be optimized using genetic and non-genetic factors to generate individual-level predictors and intervention targets. As lifestyle changes are difficult to sustain, we will, working with stakeholders and target-groups, develop a personalized intervention which allows participants to select their own targets and evaluate predicted effects on brain health. Machine learning will be used to optimize the cost-benefit balance. The personalized intervention programs will be delivered and assessed through an interactive mobileHealth platform, which we already have preliminary validated. This enables us to determine the increase in benefits from personalized vs. general intervention approaches. The aim is to develop a framework for a scalable low-threshold intervention feasible at a pan-European level. The rationale is that aggregation of modest individual benefits will result in substantial societal advantages. Leiter/-in: Prof. Dr. Emrah Düzel Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2028 Bundesministerium für Bildung und Forschung Offenes und mobiles MRT-System für die transperineale Prostatabiopsie (omoPro) - Teilvorhaben: Erforschung und Entwicklung eines Navigations- und Nadelführungssystems für MRT-geführte Prostatabiopsien With around 63,400 new cases per year in Germany, prostate cancer is the most common malignant tumour disease in men. An important diagnostic method is transperineal biopsy, which enables comprehensive tissue sampling with a low risk of infection. However, the use of magnetic resonance imaging during this procedure has rarely been implemented to date. The reasons for this are the limited space available in conventional MRI systems, the high costs and the limited availability in terms of time and space, as these devices were not originally developed for intraoperative use., The omoPro project at the Research Campus STIMULATE aims to make MRI-guided prostate biopsy more practical and widely available in everyday clinical practice. The plan is to develop a dedicated system that, for the first time, enables holistic optimisation of design and user-friendliness for interventional use. The use of innovative metasurface coils is intended to improve access to the patient while achieving optimal imaging along the needle path. In addition, a combination of navigation and needle guidance technologies is being researched that allows precise path planning with a registrable grid and real-time visualization of needle advancement using a camera-based tracking system. The clinical suitability of the developed prototype is being tested in close cooperation with medical partners. In this way, omoPro can make a significant contribution to the further development and dissemination of MRI-assisted diagnostics for prostate cancer. Leiter/-in: Oliver Speck Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung Center for Intervention and Research on adaptive and maladaptive brain Circuits underlying mental health (C-I-R-C); Task 6: Management IT-Health and Data Protection: C-I-R-C besteht aus drei Universitäten und drei außeruniversitären Instituten in zwei benachbarten mitteldeutschen Bundesländern mit gemeinsamer strategischer Forschung zu Anpassungen neuronaler Schaltkreise bei psychischen Störungen. Die Partner bringen langjähriges komplementäres Fachwissen über Neurowissenschaften und Entzündungen ein, um einen starken Standort für translationale Ansätze zum mechanistischen Verständnis psychischer Gesundheit zu bilden. Leiter/-in: Daniela Christiane Dieterich Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung Innovative Katalytische Membran-Reaktoren für die nachhaltige, effizi-ente Produktion von Plattformchemikalien - Materialinnovationen von Katalysator und Membran (I-KaMeRa) Ziel des Projekts ist es, ein optimal abgestimmtes, System aus Katalysator- und Membranmaterial, zu entwickeln, welches in einem Membranreaktor für die selektive Oxidation von grünem Methanol zu grünen Plattformchemikalien erfolgreich angewen-det werden kann. Die selektive Oxidation ist eine der wichtigsten Reaktion zur Umwandlung von nachwachsenden Rohstoffen in Wertstoffe, bspw. in Plattformchemikalien. Diese dienen als Ausgang-stoff für die Herstellung von unterschiedlichen Pro-dukten mit höherer Wertschöpfung. Für die Ent-wicklung von Membranreaktoren ist insbesondere die Kopplung zwischen Stofftransport durch die Membran und der Reaktionsgeschwindigkeit we-sentlich. Daher sollen alle drei Teilaspekte, Kataly-satorentwicklung, Membranentwicklung und deren Kopplung in Membranreaktoren, sowohl separat als auch in Kombination untersucht und erforscht wer-den. Leiter/-in: Franziska Scheffler, Lukas Matthies Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung Innovative Katalytische Membran-Reaktoren für die nachhaltige, effiziente Produktion von Plattformchemikalien - Materialinnovationen von Katalysator und Membran (I-KaMeRa) Um nachhaltig den Bedarf von Industrie und Konsumenten in der Gesellschaft an bereits etablierten Produkten zu decken, ist eine neue Rohstoffbasis und Weiterentwicklung der konventionellen Herstellungsverfahren notwendig. Damit zukünftig Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen und mit Hilfe von erneuerbaren Energien hergestellt werden können, ist die Entwicklung neuer Materialien in Form hocheffizienter katalytischer und membranbasierter Technologien unerlässlich. Beide Technologien finden synergetisch, gekoppelt in katalytischen Membranreaktoren Anwendung., Für die Entwicklung von innovativen, ressourcenschonenden Membranreaktoren ist insbesondere die Kopplung zwischen transmembranem Stofftransport und der Reaktionskinetik essenziell. Unter optimalen Bedingungen werden genauso viele Moleküle durch die Membran in die Reaktionszone transportiert, wie durch die Reaktion umgesetzt werden. Demzufolge ist die Kombination aus Katalysator und Membranmaterial sowie deren Abstimmung von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Membranreaktoren. Daher werden in diesem Projekt alle drei Teilaspekte Katalysatorentwicklung, Membranentwicklung und deren Kopplung in Membranreaktoren sowohl separat als auch in Kombination untersucht, bewertet und up-skaliert. Die Membranentwicklung wird durch die Rauschert Kloster Veilsdorf GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme durchgeführt, die Katalysatorentwicklung sowie die Kopplung der entwickelten Membranen und Katalysatoren in Membranreaktoren durch die Technische Chemie und Chemische Verfahrenstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Begleitet wird das Projekt durch die assoziierten Partner AECI Schirm GmbH, Chemiewerke Bad Köstritz GmbH und die OHplus GmbH., In den einzelnen Entwicklungsstufen kommen sowohl experimentelle als auch simulationsbasierte Forschungsansätze zum Tragen, um die im Labormaßstab erzielten Ergebnisse in den Demonstratormaßstab zu übertragen und zu testen., Ziel des Projekts ist es, ein optimiertes integriertes, multifunktionales System aus Katalysator- und Membranmaterial zu entwickeln, welches in einem Membranreaktor für die Selektivoxidation von grünem Methanol zu grünen Oxygenaten (Methylformiat, Dimethoxymethan und Dimethylether) erfolgreich angewendet wird. Leiter/-in: Prof. Dr. habil. Christof Hamel Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung Frauen treiben soziale Innovationen. Die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern in sozialen Innovationsfeldern in und aus Sachsen-Anhalt (INNOVATORIN) Frauen treiben soziale Innovationen – Die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern in sozialen Innovationsfeldern in und aus Sachsen-Anhalt, Übergreifendes Ziel des Vorhabens „INNOVATORIN“ ist es, die Chancengleichheit von Karrieren in Innovationsfeldern zu steigern und die Sichtbarkeit von Innovationsträgerinnen in Wissenschaft und Gesellschaft ihren Leistungen entsprechend zur Geltung zu bringen. Zentral sind dabei die Aufdeckung von möglichen Mechanismen und Strukturen, die die Sichtbarkeit von Innovationsträgerinnen in sozialen Innovationsfeldern beeinflussen und die darauf aufbauende Entwicklung eines Umsetzungsmodells zur Verbesserung der Sichtbarkeit sogenannter Treiberinnen sozialer Innovationen. Im Mittelpunkt von „INNOVATORIN“ stehen die Innovationsträgerinnen, deren Kommunikationswege zum einen formell geprägt sind, beispielsweise durch die Einbindung institutioneller Akteur*innen aus dem Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder zum anderen auch informellen Charakter haben, durch persönliche Interaktion mit der Gesellschaft, z.B. durch die Nutzung sozialer Medien, die zur eigenen digitalen Sichtbarkeit beitragen. Es soll u.a. untersucht werden, was die Sichtbarkeit von sozialer Innovationsträgerinnen fördert, was sie hemmt und mit welchen (strukturell zu verankernden) Maßnahmen ihre Sichtbarkeit verbessert werden kann. Gleichzeitig wird die Perspektive der Medienschaffenden adressiert, um herauszufiltern, welche Faktoren die Öffentlichkeitswirkung sozialer Innovationsträgerinnen gegebenenfalls selektieren. Im Fokus steht die Analyse von Mechanismen und Strukturbedingungen, die sowohl individuelle Gelingensbedingungen als auch Barrieren für eine Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen und der Anerkennung ihrer Leistungen charakterisieren. Hierfür werden Interviews geführt, auf deren Basis ein Umsetzungsmodell entwickelt wird, welches die Sichtbarmachung von Frauen und Anerkennung ihrer Leistungen in sozialen Innovationsfeldern erhöht. Mit der Entwicklung von Transfermaßnahmen des Modells in die Praxis strebt das Vorhaben eine Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen in der Innovationskultur an., Innerhalb der 36-monatigen Laufzeit werden zunächst eine Dokumenten- und Sekundäranalyse, eine dokumentarische Bildinterpretation und ein Stakeholder-Mapping durchgeführt. Ziel ist es zu ermitteln, wer, wie, wann mit welchen Leistungen medial sichtbar gemacht wird und wer die Deutungs- und Handlungsmacht in dem Prozess der Sichtbarmachung hat. Darauf aufbauend wird im zweiten Projektjahr eine qualitative Erhebung bezüglich der Mechanismen und Strukturbedingungen, die sowohl individuelle Gelingensbedingungen (Pull-Faktoren) als auch subjektive Barrieren (Push-Faktoren) für eine Erhöhung der Sichtbarkeit von innovativen Frauen und Anerkennung ihrer Leistungen in sozialen Innovationsfeldern charakterisieren, entwickelt und durchgeführt. Vor diesem Hintergrund sollen insgesamt 40 Innovationsträgerinnen und 10 Medienschaffende aus sozialen Innovationsfeldern in Sachsen-Anhalt identifiziert und bezüglich ihrer Pull- und Push-Faktoren untersucht werden. Zur Beantwortung der Fragestellungen werden die Interviews durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Im Ergebnis entsteht ein Kategoriensystem, welches sowohl Gelingensbedingungen (Pull-Faktoren), als auch Barrieren (Push-Faktoren) für eine Erhöhung der Anerkennung und Sichtbarkeit innovativer Frauen und ihren Leistungen in sozialen Innovationsfeldern expliziert und sichtbar macht. Die zweite Phase der qualitativen Auswertung kennzeichnet eine Typenanalyse des Interviewmaterials. Im Ergebnis entsteht hier eine fallorientierte Typisierung der Interviewteilnehmer*innen bezüglich der subjektiv wahrgenommenen Pull- und Push-Faktoren. Auf dieser Basis wird im dritten Projektjahr ein Umsetzungsmodell entwickelt, das die Pull-Faktoren fördert und die Push-Faktoren verhindert. Sowohl die Ergebnisse der Untersuchung als auch das Modell werden sowohl auf einer Konsensuskonferenz als auch auf einer wissenschaftlichen Abschlusstagung diskutiert und bundesweit in Form von verschiedenen Publikationen verbreitet., Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01FP24007 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den Projektverantwortlichen. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning, Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung 3BIOS:Schlaf - Schmerz – Stress - Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960 bis 1990: Material Culture-Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU Sammlungsbezogene wissenschaftliche Forschung wird in den, Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu wissenschaftlichen Sammlungen als Forschungsinfrastruktur, (2011) als ein viertes Element von, Forschung und Entwicklung, neben Grundlagenforschung, angewandter Forschung und experimentellen Vorhaben eingeführt. Wir freuen uns, dass in der Kustodie der OVGU seit dem 1. Juli 2023 das BMBF-geförderte Verbundprojekt, Schlaf - Schmerz - Stress, in und um die Historische Medizintechnische Sammlung der OVGU koordiniert und richtungweisend durchgeführt wird. Einige der profilbildenden Bereiche der OVGU (Medizintechnik, Neurowissenschaften, Medical Prevention) sind damit auch in der deutschsprachigen Sammlungsforschung mit einem substantiellen Beitrag von Magdeburg aus vertreten – unter, Material Culture, -Fragestellungen aus den Bereichen Epistemologie, Technikgeschichte, Körperpraktiken., Das Projekt gliedert sich in ein Vorlaufjahr zur Erschließung und Erfassung der Historischen Medizintechnischen Sammlung der OVGU im Verbund mit dem Deutschen Museum München und dem Technikmuseum Magdeburg. Eine dreijährige Forschungsphase schließt sich an, in der die Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft der OVGU (Prof. Dr. Susanne Peters, PD Dr. phil. habil. Nora Pleßke) und die Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Braunschweig (Prof. Dr. Christian Kehrt) geistes-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Fragestellungen in Bezug auf Biomonitoring, Biofeedback und die Technikgeschichte der Geräte bearbeiten werden. Leiter/-in: Prof. Dr. habil. Susanne Peters, Prof. Dr. Christian Kehrt Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung 3ioS: Schlaf – Schmerz – Stress – Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960-1990: Material Culture Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU Das Verbundprojekt, Schlaf – Schmerz – Stress – Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960-1990: Material Culture Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU, (3ioS) erforscht die Historische Medizintechnische Sammlung der OVGU Magdeburg. Zu der Sammlung, die vom 19. Jahrhundert bis heute reicht, gehören Gerätschaften wie EKG-, EEG-, Reizstrom- und Ultraschall-Geräte, Defibrillatoren, Mess- und Chirurgiegeräte. Zum Großteil handelt es sich dabei um Produkte der Firmen Messgerätewerk Zwönitz (MWZ), Transformatoren und Röntgenwerk Dresden (TuR), Carl Zeiss Jena, Elema-Schönander, Philips und Siemens. Die Objekte dokumentieren die historische Entwicklung moderner Medizintechnik und geben einen Einblick in vergangene medizinische Technologien., Neben der Erschließung der Sammlung für die Forschung, die Lehre und den Wissenstransfer (etwa durch die Veranstaltung von Temporären Objektlaboren, Ausstellungen, wissenschaftlichen Salons) stehen historische Untersuchungen von Mensch-Maschine-Konstellationen in Biofeedback-Verfahren im Fokus, die einen Bezug zu den Dimensionen Schlaf, Schmerz und Stress besitzen. Biofeedback beschreibt eine kulturelle, psycho-physiologische und medizinische Technik, die seit rund 50 Jahren in unterschiedlichen sozialen Bereichen eingesetzt wird, um physiologische Körpervorgänge bewusstem Training und/oder gezielter Verhaltenstherapie zugänglich zu machen., Die Verbundpartner in diesem Projekt sind: die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Technische Universität Braunschweig und das Technikmuseum Magdeburg. Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland begleitet das Projekt, das im Rahmen der Förderrichtlinie, Vernetzen – Erschließen Forschen. Allianz für Hochschulsammlungen II, des BMBF gefördert wird. Leiter/-in: M.Ed. Clemens Janke, M.A. Theresa Stampfer, Prof. Dr. habil. Susanne Peters, Prof. Dr. Christian Kehrt Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung 3ioS: Schlaf – Schmerz – Stress – Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960 bis 1990: Material Culture-Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU Magdeburg Das Verbundprojekt, Schlaf – Schmerz – Stress – Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960-1990: Material Culture Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU, (3ioS) erforscht die Historische Medizintechnische Sammlung der OVGU Magdeburg. Zu der Sammlung, die vom 19. Jahrhundert bis heute reicht, gehören Gerätschaften wie EKG-, EEG-, Reizstrom- und Ultraschall-Geräte, Defibrillatoren, Mess- und Chirurgiegeräte. Zum Großteil handelt es sich dabei um Produkte der Firmen Messgerätewerk Zwönitz (MWZ), Transformatoren und Röntgenwerk Dresden (TuR), Carl Zeiss Jena, Elema-Schönander, Philips und Siemens. Die Objekte dokumentieren die historische Entwicklung moderner Medizintechnik und geben einen Einblick in vergangene medizinische Technologien., Neben der Erschließung der Sammlung für die Forschung, die Lehre und den Wissenstransfer (etwa durch die Veranstaltung von Temporären Objektlaboren, Ausstellungen, wissenschaftlichen Salons) stehen historische Untersuchungen von Mensch-Maschine-Konstellationen in Biofeedback-Verfahren im Fokus, die einen Bezug zu den Dimensionen Schlaf, Schmerz und Stress besitzen. Biofeedback beschreibt eine kulturelle, psycho-physiologische und medizinische Technik, die seit rund 50 Jahren in unterschiedlichen sozialen Bereichen eingesetzt wird, um physiologische Körpervorgänge bewusstem Training und/oder gezielter Verhaltenstherapie zugänglich zu machen., Die Verbundpartner in diesem Projekt sind: die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Technische Universität Braunschweig und das Technikmuseum Magdeburg. Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland begleitet das Projekt, das im Rahmen der Förderrichtlinie, Vernetzen – Erschließen Forschen. Allianz für Hochschulsammlungen II, des BMBF gefördert wird. Leiter/-in: Dr. Dominique Merdes, Prof. Dr. habil. Susanne Peters, Prof. Dr. Christian Kehrt, M.A. Theresa Stampfer, M.Ed. Clemens Janke Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung Industrie-in-Klinik-Plattform mediMESH - Modellvorhaben: Nutzergerechte Gestaltung einer Gestensteuerung für medizintechnische Geräte (IDLE) - Teilvorhaben: XR-Technologien für den Einbezug von Nutzern in frühe Entwicklungsphasen innovativer Medizintechniklösungen Das Teilvorhaben ist in das IDLE Gesamtvorhaben eingebettet, das die Erforschung und Entwicklung, textilbasierter, berührungsloser Interaktion in sterilen klinischen Umgebung zum Ziel hat. Das Teilvorhaben zielt darauf ab, nutzerzentrierte Entwicklung von Medizintechnik zu verbessern, indem innovative Ansätze mit Augmented und Virtual Reality (XR) Technologien erforscht werden. Medizinische Fehlerquoten von 5-15 % pro Krankenhausaufenthalt in Industrieländern, oft auf Probleme bei der Bedienoberfläche von Medizinprodukten zurückzuführen, unterstreichen die Dringlichkeit. Das Projekt hat zwei Hauptarbeitsstränge:, Der erste konzentriert sich auf die Entwicklung eines Gestensets zur Steuerung medizinischer Großgeräte. Systemanforderungen werden analysiert, Architektur und Schnittstellen spezifiziert. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Integration des Gestensteuerungssystems in virtuelle Prototypen gelegt. Dedizierte Interaktionsmethoden werden entwickelt und das Gesamtsystem wird im MRT-Szenario virtuell evaluiert., Der zweite Arbeitsstrang erforscht den Einsatz von XR-Technologien für die nutzerzentrierte, Technologieentwicklung. Verschiedene XR-Methoden werden analysiert und nutzerzentrierte, Forschungsergebnisse generiert. XR-Technologien ermöglichen interaktive Tests von Prototypen und, stärken die Nutzerpartizipation. Zentraler Forschungsbestandteil ist die Untersuchung der Validität von Usability- und User Experience-Studien in virtuellen Umgebungen., Insgesamt strebt das Projekt an, die Qualität und Effizienz der Medizinproduktentwicklung zu steigern, Fehler zu reduzieren und die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Es erweitert das Methodenrepertoire für nutzerzentrierte Technologieentwicklung. Das Ziel ist die Entwicklung technologisch exzellenter und wettbewerbsfähiger Lösungen für die Medizintechnikforschung und -industrie. Leiter/-in: Prof. Dr. Christian Hansen Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung W:INT Altmark – Wirtschaft trifft MINT Making im ländlichen Raum W:INT Altmark vernetzt Akteure der MINT-Bildung mit der regionalen Wirtschaft zur gemeinsamen MINT- Struktur. Zentrale Methode bilden technologieorientierte Schülerfirmen. Diese machen reale MINT- Prozesse für Kinder, Jugendliche und Familien erlebbar und binden regionale Wirtschaftsunternehmen nachhaltig ein., Der kollaborative Making-Ansatz in Förderschulen und Jugendhilfeeinrichtungen schafft Zugänge für Mädchen und bildungsbenachteiligte Schüler*innen besonders in ländlichen Räumen. Der Making-Ansatz bietet große Potentiale zur Förderung eines intrinsischen, selbstwirksamen, verständnisorientierten Lernens im Rahmen von informeller sowie formell-schulischer und hochschulischer Bildung. Making bietet eine experimentierende Herangehensweise im Prozess des Machens in Verbindung mit der Anwendung der nötigen digitalen und analogen Werkzeuge. Hierfür planen die W:INT Verbundpartner u.a. zur Aktivierung der Zielgruppen Making-Workshops in Schulen und Jugendeinrichtungen, Kitas und Horten, auf Stadt- und Gemeindefesten sowie digital in den ländlichen Region angeboten. Zur Ansprache der Familien werden die Workshops um MINT-Cafés ergänzt. Bei Elternabenden, o.Ä. werden zusätzlich Groß-/Eltern für die MINT-Bildung begeistert. Ziel der Aktivierung ist es, kontinuierlich wirkende Making-Labs im Freizeitbereich aufzubauen, die Ideen entwickeln und umsetzen. Ideen mit besonderem Potential bzw. besonders engagierte Jugendgruppen in die wirtschaftsdidaktische Methode der (technologieorientierten) Schülerfirmen eingebunden., Zur Sichtbarmachung der Aktivitäten wird das W:INT-Festival jährlich in verschiedenen Regionen der Altmark organisiert. Den Festivals werden MINT-Camps für Mädchen und Jugendliche mit Migrationshintergrund angegliedert. Dieses Erleben realitätsnaher wirtschaftlicher und technischer Prozesse erleichtern und unterstützen nachhaltig den Berufs-und Studienwahlprozess. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung transSCAPE - Cultural Spaces of Knowledge Die Initiative transSCAPE –, Cultural Spaces of Knowledge –, befördert die, Entwicklung des Magdeburger Wissenschaftshafens durch kulturgestützte Transferformate zu einem offenen und vielgestaltigen Wissensort, ., Mit Blick auf den Ausbau des Wissenschaftshafens zu einem modernen Stadtquartier und Ökosystem ist transSCAPE zentral daran beteiligt, das Quartier zu einem attraktiven urbanen Raum, kulturellen Hotspot und einer interessanten wie nachhaltigen Wohnlandschaft zu entwickeln. Die in transSCAPE verankerten wissenschaftlichen Ansätze aus raumbezogener, kulturgeleiteter Transformation für den räumlichen, sozialen und ideellen Strukturwandel zum neuen Hightech-Ökosystem im Wissenschaftshafen stellen gleichzeitig geeignete innovative Transferformate bereit. So sollen passgenaue, raumgestalterische und stadtkuratorische Elemente, die Stadtkultur und die Wissenskultur auch physisch-materiell in der Gesamtinitiative transPORT zusammenbringen und innovativ zusammenwachsen lassen. Ein eigens für den Wissenschaftshafen zu entwerfendes, kulturelles Jahresprogramm, dient mit seinen unterschiedlichen gesellschaftlichen Transferformaten immer dem Wissensaustausch sowie der Wissensentwicklung. Im Fokus steht dabei das identitätsstiftende Potential, das durch eine Beteiligung aller Mitwirkenden des transPORT aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft an den angedachten Veranstaltungen generiert wird., Ziel ist es zum einen, den interdisziplinären, Wissensaustausch zwischen Kultur, Medizin und Technik, anzuregen, zum anderen den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu befördern. Dafür werden die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort aktiv adressiert und zahlreiche Akteur*innen an der visionären Belebung des Viertels beteiligt. Der Wissenschaftshafen öffnet sich als Ideenschmiede & Möglichkeitsraum und lädt jede:n Interessierten ein, mit einem starken Netzwerk die Zukunft des Wissenschaftshafens zu gestalten. Letztlich geht es hierbei um das Konzipieren und Einüben neuer Formen der Zusammenarbeit., transSCAPE ist eines von zehn Teilprojekten der Gesamtinitiative transPORT – Transferhafen Magdeburg, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Programmlinie T!Raum – Transferräume für die Zukunft von Regionen. Leiter/-in: Alexander Chmelka, Nora A. Pleßke, Jean Jütten, Zuhar Aljundi Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2027 Bundesministerium für Bildung und Forschung transSCAPE: Cultural Spaces of Knowledge Kulturgeleitete urbane Regeneration, insbesondere von ehemaligen Hafenquartieren de-industrialisierter bzw. post-industrieller Stadte, wird seit den 1980er Jahren bereits als veritables Mittel der Stadt- und Strukturentwicklung eingesetzt. Um strikt homogenen Nutzungskonzepten und damit einhergehenden sozial-ökonomischen Ungleichheiten vorzubeugen, wird im Zuge neuer Ansätze auf nachhaltige‚ kooperative Formate abgestellt. Ziel des Vorhabens „transSCAPE: Cultural Spaces of Knowledge“ ist es, den Wissenschaftshafen durch kulturgestützte Transferformatein einen offenen und vielgestaltigen Wissensort (lieux de savoir) auszuformen, der die Leitideen des anvisierten Strukturwandels sowohl befördert als auch räumlich, gesellschaftlich und ideell repräsentiert. Die Werkstatt fokussiert auf kulturelle Raumgestaltung, kulturellen Wissenstransfer sowie kulturelle Partizipation, Interaktion und Innovation. Die Etablierung eines gemeinsamen Interaktionsraums für transPORTdient dem nachhaltigen Wissenstransfer. So soll das räumlich-kreative Design des Innovationshubs zum sichtbaren Bindeglied zwischen Kultur- und Wissenschaftshafen ausgebaut werden, um eine immaterielle Brücke von industrieller Vergangenheit zu technologischer Zukunft zu schlagen. Dabei sollen kreative Formate den interdisziplinären Wissensaustausch zwischen Kultur, Medizin und Technik anregen, zum anderen den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft befördern. Die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen sollen bereits aktiv im Pilotprozess adressiert und zahlreiche Akteure an der visionären Belebung des Viertels beteiligt werden. Eine niederschwellige, integrierte Teilhabe der Stadtgesellschaft an der Entwicklung des Wissensorts untermauert die soziale Nachhaltigkeit der Initiative. Dadurch wird insgesamt eine neuartige Wissenskultur generiert. Leiter/-in: PD Dr. Nora A. Pleßke Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Bestätigung der therapeutischen Wirksamkeit des AhR-Agonisten cmpd22 in einem chronischen Kolitismodell der Maus (CED_AhR, Studienteil FME/OVGU Magdeburg) Entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind multifaktorielle Erkrankungen mit weitgehend unbekannter Ätiologie und zunehmender Prävalenz und Inzidenz, insbesondere in Ländern mit westlichem Lebensstil. Agonisten des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors (AhR) könnten eine neue Klasse von Therapeutika bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie CED darstellen., Im Rahmen dieser präklinischen, konfirmatorischen, multizentrischen Studie, die wir in enger Kooperation mit Dr. Jörg Lehmann vom Fraunhofer Institut in Leipzig durchführen, werden wir einen dort neu identifizierten vielversprechenden AhR Liganden (cmpd22) bezüglich seiner therapeutischen Wirksamkeit im präklinischen Mausmodell für chronische Kolitis testen. Unser Studienarm fokussiert hierbei neben dem klonischen Monitoring und der histopathologischen Analyse insbesondere auf der Analyse von Leukozytensubpopulationen in der Lamina propria des Dickdarms mittels multiparametrischer spektraler Durchflusszytometrie. Leiter/-in: Dunja Bruder Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung EUREKA-Verbundprojekt: Deep learning basierte Prozessüberwachung für komplexe Fertigungsaufgaben - DeepProMach Bei der spanenden Fertigung hängt die Oberflächenintegrität von vielen verschiedenen, voneinander abhängigen Einflussfaktoren wie Schnittparametern, Werkzeugverschleiß, Prozessdynamik etc. ab. Die Überwachung dieser Fertigungsprozesse mittels Sensorik und der rechtzeitige Eingriff bei instabilen Prozesszuständen kann dazu beitragen, den Prozess aufrecht zu halten. Die konventionelle Prozessüberwachung stößt jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn es z. B. nur wenige oder gar keine Möglichkeiten gibt, etwaige Störgrößen auszumachen und entsprechende Merkmale in den Sensorsignalen zu identifizieren. So fehlt es bspw. bei der Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien schlicht an Zeit, entsprechende Informationen zu sammeln und auszuwerten. Künstliche Intelligenz bietet die Möglichkeit, die bisherigen Grenzen im Bereich der Prozessüberwachung hinsichtlich einer zuverlässigen Merkmalserkennung in der spanenden Bearbeitung zu überwinden., An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt DeepProMach in Zusammenarbeit mit Partnern in Ungarn an. Ziel ist die Entwicklung eines intelligenten Geräts, welches direkt in eine Werkzeugmaschine integriert werden kann. Es soll kritische Prozesszustände während der Fertigung erkennen, noch bevor diese Schäden verursachen können. Wird ein instabiler Zustand erkannt bzw. vorhergesagt, soll eine entsprechende Maßnahme ergriffen werden, wie bspw. die Kommunikation mit der Maschinensteuerung zur Anpassung der Prozessparameter oder die Benachrichtigung des Bedienpersonals der Werkzeugmaschine., Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Leiter/-in: Matthias Hackert-Oschätzchen Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung OTTO macht MINT - Selbstbestimmte MINT-Sensibilisierung in der Region Magdeburg (MagdeMINT) Das Magdeburger, MINT-Cluster „MagdeMINT“, bietet langfristige außerschulische MINT-Aktivitäten und richtet sich direkt an die Zielgruppe der 10- bis 16-jährigen mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche aus bildungsferneren Schichten. Grundlegende Idee des Vorhabens ist es, bereits etablierte Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen (u.a. Kinder- und Jugendhäuser) zu nutzen, um dort MINT-Angebote zur selbstbestimmten Sensibilisierung speziell für die Altersgruppe der 10- bis 16-Jährigen strukturell zu verankern, wobei ein besonderer Fokus auf die Etablierung von Angeboten für Jugendliche aus bildungsferneren Schichten gelegt wird., Mit niederschwelligen „Hands-on-Angeboten“ zur Beschäftigung mit Wissenschaft und Technik im vertrauten sozialen Umfeld werden Kinder und Jugendliche für das Thema MINT „aufgeschlossen“. Schließlich richtet sich MagdeMINT an Jugendliche mit eher schwierigem sozioökonomischem Hintergrund, indem ausgewählte Jugendclubs als neue Orte der MINT-Bildung erschlossen werden. Anhand von Alltagsproblemen und -beispielen werden ein Grundverständnis für MINT-Themen entwickelt, gleichzeitig der selbstverständliche Umgang mit MINT gefördert und die Vermittlung aktuellen Unterrichtsstoffes ergänzt., Dabei handelt es sich sowohl um strukturierte begleitete Angebote als auch um Formate des freien Experimentierens im Sinne einer technischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (TBNE). So soll der natürliche Forschungsdrang der Jugendlichen stimuliert und somit spielerisch technisches, natur- und ingenieurwissenschaftliches Wissen nachhaltig vermittelt werden., Im Sinne der TBNE werden innerhalb der Angebote Ziele, Inhalte und Methoden der technischen Bildung mit der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) verbunden. Zentrale Elemente des Verbundvorhabens sind die Kinder- und Jugendhäuser (KJH), welche einen außerschulischen Lernort mit Bildungsauftrag und einem pädagogisch-didaktischen Konzept (Kapitel 3) im Sinne temporärer MINT-Bildungszentren beschreiben. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Specialist Network Infectious Diseases (SNID-Studie) - Fachnetzwerk für Infektionen Wie lassen sich Infektionskrankheiten besser verstehen und behandeln? Das Fachnetzwerk Infektionen (SNID), ein spezialisiertes Netzwerk innerhalb des NUM Studiennetzwerks, verfolgt genau dieses Ziel: durch klinische Studien zu besseren Therapien. Es ist das erste von vielen noch kommenden Fachnetzwerken und Teil des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM)., Seit dem Start im Jahr 2024 beteiligen sich 15 Universitätskliniken aus ganz Deutschland am Fachnetzwerk Infektionen, davon rekrutieren 13 bereits aktiv Patient:innen. Bislang konnten mehr als 600 Personen mit unterschiedlichen Infektionskrankheiten in die sogenannte Basiskohorte eingeschlossen werden., Was ist die Basiskohorte?, In der Basiskohorte werden systematisch Daten und Bioproben von Patient:innen mit verschiedensten akuten Infektionen gesammelt. Die Besonderheit: Die Erhebung erfolgt an allen Standorten einheitlich – das schafft die Voraussetzung für vergleichbare und qualitativ hochwertige Forschung., Die Basiskohorte gliedert sich in fünf Themenbereiche:, Gastrointestinale Infektionen (Gastrointestinal Infections – GI), Blutstrominfektionen (Bloodstream Infections – BSI), Atemwegsinfektionen (Respiratory Infections – RESP), Infektionen des zentralen Nervensystems (Infectious of the Central Nervous System – CNS), Neue Infektionen (Emerging Infections – EI), Die modulare Struktur erlaubt es, zentrale medizinische Fragestellungen gezielt zu untersuchen, ein breites infektiologisches Themenspektrum abzudecken und bei Bedarf flexibel auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, wie beispielsweise auf das Auftreten neuer Krankheitserreger., Ein starkes Netzwerk für die Zukunft, Das Fachnetzwerk Infektionen beweist bereits heute, wie erfolgreich kooperative, standortübergreifende Forschung in Zukunft funktionieren kann. Mit einer hohen Rekrutierungszahl und einer intensiven Zusammenarbeit der beteiligten Studienzentren ist ein vielversprechender Weg eingeschlagen – mit dem Ziel, Infektionskrankheiten besser zu verstehen und die Versorgung der Patient:innen nachhaltig zu verbessern. Leiter/-in: OA Dr. Wilfried Obst Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Vollständig digitalisierte & vereinheitlichte Materialmodellierung zur Echtzeitanalyse des prozess- & betriebsbedingten Deformations- & Schädigungsverhaltens innerhalb digitaler Bauteilzwillinge, Akronym DigitalModelling Das Verbundvorhaben DigitalModelling soll den Transfer zwischen akademischer Forschung und, industrieller Anwendung auf dem Gebiet der Materialmodellierung, also der mathematischen und, rechnerischen Beschreibung des Verhaltens von Werkstoffen und Bauteilen unter thermomechanischen Beanspruchungen, erheblich erleichtern und beschleunigen. Hierfür haben sich die einzelnen Teilvorhabenzum Ziel gesetzt, wiederkehrende Hindernisse zum industriellen Einsatz einer fortschrittlichenMaterialmodellierung abzuschaffen. Gleichzeitig wird dadurch ermöglicht, dass die verschiedenen, bereitsverfügbaren Ansätze der Materialmodellierung erstmals und im Rahmen der Plattform Material Digital(PMD) gebündelt und modular aufbereitet vorliegen werden, so dass eine auf den spezifischenAnwendungsfall zugeschnittene, flexible Auswahl und Modellsynthese ermöglicht wird. Das Teilvorhaben an der OvGU Magdeburg adressiert Datenanalyse, Klassifizierung und Daten „Pre-Processing“,Konstitutive Modellbausteine, Erarbeitung von Identifikationsprozeduren sowie das Unit- und Workflow Testing. Leiter/-in: Prof. Dr.-Ing. habil. Konstantin Naumenko Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung T!Raum - transPORT - transDIGITAL: Digitaler Zwilling für den Transferraum transPORT Mit transDIGITAL wird der Wissenschaftshafen Magdeburg dank eines „Digitalen Zwillings“ bald auch im virtuellen Raum erlebbar. Ein digitaler Zwilling ist ein dynamisches, interaktives Abbild der Wirklichkeit. Grundlage dafür ist unter anderem die Visualisierung der physischen Bausubstanz, Infrastrukturanlagen und -einrichtungen sowie quartiersspezifischer Prozesse, Systeme und Angebote und die Möglichkeiten eines Informationsfeedbacks für die Bürger:innen und Besuchenden des, Stadtquartiers. Dies ermöglicht – neben einer erhöhten Sichtbarkeit für denlokalen Standort Magdeburg – die digitale Bereitstellung von Services, Wissen und Vernetzungsmöglichkeiten aus dem Wissenschaftshafen als urbanes Ökosystem und Hightech-Zentrum für Medizintechnik mit, überregionaler Wirk- und Sogkraft in die ganze Welt hinaus., Dafür wird in einem ersten Schritt der digitale Zwilling als Austausch- und Kommunikationsplattform implementiert. Im weiteren Verlauf wird diese dann um verschiedene Interaktionsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit ausgebaut und Wissen mit Interaktionsformaten bereitgestellt. Vielfältige, begleitende partizipatorische Transfer-, Austausch- und Experimentierformate zu verschiedenen Themen wie Wissenschaft (Medizintechnik, innovative Studierendenförderung), Wirtschaft (StartUps, KMU, Nachwuchs) und Kultur, laden insbesondere die Zivilgesellschaft sowohl über den digitalen Zwilling als auch im Rahmen der Gesamtinitiative transPORT – Transferhafen Magdeburg zum Mitgestalten des Quartiers ein., transDITIGAL ist eines von zehn Vorhaben der Gesamtinitiative transPORT – Transferhafen Magdeburg, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Programmlinie T!Raum – Transferräume für die Zukunft von Regionen. Leiter/-in: Prof. Dr. Christian Hansen Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Digitalisierung der Materialforschung an Dünnschichtmaterialien am Beispiel von hochauflösenden piezoelektrischen Ultraschallsensoren Dieses Projekt widmet sich zwei zentralen Fragestellungen. Die erste lautet: Wie können Informationen über die Herstellung von Dünnschichtmaterialien aus unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt und in Computern so organisiert werden, dass dieses Wissen wiederverwendbar und durch zukünftiges Wissen erweiterbar ist? Zur Lösung werden Ontologien verwendet. Der große Vorteil dieser Technologie ist, dass es die Wiederverwendung von bestehenden Datensätzen in neuen Projekten ermöglicht und dadurch Kosten spart. Ein anderer Vorteil ist, dass sie die Verbindung von Informationen aus verschiedenen Datensätzen ermöglicht und dadurch Synergien entstehen., Die zweite Fragestellung lautet: Lässt sich auf Basis der durch die Ontologie verknüpften Datensätze vorhersagen, wie Veränderungen in den Herstellungsprozessen (z.B. eine niedrigere Temperatur des Substrats) die Eigenschaften der entstehenden Dünnschicht beeinflussen? Zu Beantwortung dieser Frage verwenden wir Methoden der Künstliche Intelligenz, die künstliche neuronale Netze mit einer logischen Repräsentation verbindet. Im Erfolgsfall wird diese Technologie die Entwicklung von neuen Materialien beschleunigen. Leiter/-in: Dr. habil. Fabian Neuhaus, Dr. habil. Fabian Neuhaus Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung First-Generation-Studierende als Zielgruppe privater Hochschulen – Formen und Bedingungenorganisationaler Unterstützung Private Hochschulen werben besonders um junge Menschen aus nicht akademischem Elternhaus., Tatsächlich bilden First-Generation-Studierende (FGS) die Mehrheit unter den immatrikulierten, Erstsemestern und ihr Anteil ist damit höher als an vielen staatlichen Universitäten und Fachhochschulen. FGS begegnen beim Hochschulzugang und im Studienverlauf Hindernissen und Herausforderungen, von denen junge Menschen aus akademischem Elternhaus weniger betroffen sind. Sie benötigen daher zusätzliche Unterstützung. Hier setzt das qualitativ-rekonstruktive Forschungsprojekt ‚First-Generation-Studierende als Zielgruppe Privater Hochschulen – Formen und Bedingungen organisationaler Unterstützung‘ (kurz: FiPHo) an. Untersucht wird die Unterstützung von FGS in der organisationalen Praxis durch spezifische Unterstützungsangebote an einer privaten Hochschule. Ziel ist es, die Organisationskultur in Bezug auf eine lernförderliche Umgebung für FGS anhand von zwei Perspektiven – der FGS selbst und der Hochschulangehörigen (u.a. Studienberatende und Lehrende) – zu rekonstruieren. Dabei werden zwei Fragen verfolgt:, 1. Welche kollektiven Orientierungen (explizit/implizit) in Bezug auf FGS lassen sich an privaten, Hochschulen rekonstruieren?, 2. Inwiefern prägen diese Orientierungen die Unterstützungsstrukturen an privaten Hochschulen?, Inwiefern dokumentieren sich also in formalen Unterstützungsstrukturen sowie in informellen, Unterstützungspraktiken kollektiv geteilte Orientierungen?, Mit den Ergebnissen wird ein besserer Einblick in die Arbeit einer privaten Hochschule angestrebt sowie, Anregungen für die Unterstützungspraxis von FGS abgeleitet. Damit sollen einerseits Hochschulpolitik und -management mit Empfehlungen zur Verbesserung der Bildungschancen und andererseits, Weiterbildungsanbietende für die Arbeit mit Studierenden mit einer Handreichung und einem Workshopangebot angesprochen werden. Diese Transfermaßnahmen zielen auf ein Lernen zwischen, privaten und staatlichen Hochschulen. Leiter/-in: Olaf Dörner, Stefanie Kessler, Karsten König Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung MAT-COM: Hochleistungs-Metall-Matrix-Verbundwerkstoffe auf FeAlCuNiTi-Basis für Hochtemperaturanwendungen Im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit wird die Herstellung von Hochleistungs-Metall-Matrix-Verbundwerkstoffen auf Basis von Multikomponenten-Werkstoffen für Hochtemperaturanwendungen angestrebt. Speziell wird die Herstellung von Multikomponenten-Werkstoffen durch eine Kombination von Verfahren der klassischen Pulvermetallurgie und des Funkenplasmasinterns vereinfacht und soll deutlich verbesserte (mechanische) Eigenschaften gewährleisten. Diese Methode ermöglicht es, ein auf Anwendungsfälle zugeschnittenes Werkstoffdesign umzusetzen und stellt gleichzeitig eine wissenschaftlich-technologische Herausforderung dar. Zudem ermöglicht die Zugabe von keramischen Partikeln eine Steigerung der Festigkeit der Legierungen. Die zu erprobende Technologie ließe sich perspektivisch im industriellen Maßstab anwenden. Leiter/-in: Prof. Dr.-Ing. habil. Manja Krüger, Dr.-Ing. Julia Becker Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Transferraum – transPORT Office Die Transferrauminitiative transPORT zielt auf den Aufbau und die Etablierung eines urbanen medizintechnischen Hightech-Ökozentrums mit Wissenschaft, Wirtschaft, Wohnen und Wohlfühlen ("W4") im Magdeburger Wissenschaftshafen ab. Dabei sollen neben dem technologischen Transfer insbesondere auch soziale und kulturelle Innovationen mittels neuer Formate in die Gesellschaft transferiert werden. Die Komplexität des beantragten T!Raums mit den verschiedenen Projekten im Lenkungs- und Werkstattbereich sowie den diversen Partnern erfordert eine primäre Anlaufstelle zur strategischen Projektdefinition und Koordination sowie für die nachhaltige Vernetzung aller Werkstätten. Die Etablierung eines transPORT Büros, das sog. transPORT Office, welches unter Leitung eines Chief Executive Officer (CEO) als zentrale Organisationseinheit für den gesamten transPORT agiert, ist daher von essentieller Bedeutung. Leiter/-in: Georg Rose, Katja Mittrenga Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Detektion genetischer Varianten bei hereditärer intrahepatischer Cholestase mittels NGS Technologie Im Teilprojekt RP1 des HiChol Netzwerks steht die genetische Charakterisierung von Patienten mit hereditären Cholestasen im Vordergrund. Kurzfristiges Ziel ist die Identifikation neuer Varianten in den bisher bekannten Cholestase-assoziierten Genen. Langfristig werden durch Whole Genome und Whole Exome Ansätze zusätzlich neue Cholestase-relevante Gene bzw. regulatorische Genabschnitte identifiziert werden, die als ursächlich oder als Disease Modifier zur Entwicklung einer Cholestase beitragen. Leiter/-in: Carola Dröge Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung HiChol- in vitro Analyse Cholestase-assoziierter Genvarianten Ziel des Projektes ist es, die molekularen und klinischen Konsequenzen neuartiger Missense-Varianten, die mittels NGS im Verbund (RP1, Dr. Dröge) identifiziert wurden zu charakterisieren. Hierzu werden Klonierungsarbeiten, Zellkultursysteme, Patientenmaterialien verwendet. Leiter/-in: Verena Keitel-Anselmino Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung HiChol Patientenregister Die Gruppe der progressiven familiären intrahepatischen Cholestase (PFIC) und PFIC-ähnliche Phänotypen sind seltene Erkrankungen, die durch eine gestörte Gallenbildung oder -ausscheidung gekennzeichnet sind und zu einer fortschreitenden Lebererkrankung führen, die häufig eine Lebertransplantation (OLT) im frühen Kindesalter erforderlich macht. Mehrere Gene wurden als Ursache für diese heterogene Gruppe von cholestatischen Erkrankungen identifiziert. Die geschätzte Häufigkeit von PFIC liegt bei 1:50.000/Jahr. Bei erwachsenen Patienten sind auch Formen mit spätem Krankheitsbeginn bekannt, die mit Leberfibrose/-zirrhose einhergehen können. Darüber hinaus können genetische Varianten in den PFIC-verwandten Genen mildere Phänotypen verursachen, wie die intermittierende Cholestase, die als benigne rezidivierende intrahepatische Cholestase (BRIC) bekannt ist, die intrahepatische Schwangerschaftscholestase (ICP) oder das hereditäre Gallensteinleiden, das als Low Phospholipid-associated Cholelithiasis (LPAC) bekannt ist. Ziel des HiChol-Registers ist es, klinische Merkmale im Zusammenhang mit dem zugrundeliegenden Genotyp zu bewerten. Dies ermöglicht spezifische Einblicke in die Mechanismen der klinischen Variabilität, häufige und seltene Symptome und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten, das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung sowie die Tumorentwicklung. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Überwachungsstrategien zu entwickeln sowie das Therapieansprechen besser vorherzusagen. Das übergeordnete Ziel des HiChol-Registers ist es, ein besseres Verständnis dieser seltenen Krankheitsgruppe zu erlangen, um Erkenntnisse für künftige Leitlinien sowie neue Ansätze für Diagnose, Überwachung und Behandlung zu gewinnen und somit die Patientenversorgung zu verbessern. Leiter/-in: Carola Dröge, Verena Keitel-Anselmino, Tom Lüdde, Ulrich Baumann Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Veränderungen des Mikrobioms bei PFIC und anderen cholestatischen Lebererkrankungen Die komplexe Wechselwirkung zwischen Gallensäuren und dem Darmmikrobiom hat sich als entscheidender Faktor bei der Entstehung und Progression verschiedener Lebererkrankungen, einschließlich cholestatischer Lebererkrankungen, erwiesen: Gallensäuren beeinflussen die Zusammensetzung der Bakterienpopulation, und die mikrobielle Metabolisierung von Gallensäuren bestimmt im Gegenzug die Zusammensetzung des Gallensäurepools. Daher ist es interessant zu untersuchen, ob eine gestörte BA-Sekretion das Darmmikrobiom und damit den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine Therapie beeinflusst. Vor kurzem wurde der erste Inhibitor des ilealen Gallensäuretransporters IBAT für die klinische Behandlung von PFIC zugelassen. IBAT-Inhibitoren unterbrechen den enterohepatischen Kreislauf von Gallensäuren und führen so zu einer Ausscheidung von Gallensäuren über den Stuhl und höchstwahrscheinlich zu tiefgreifenden Veränderungen des intestinalen Mikrobioms. Dieses Teilprojekt untersucht im Rahmen des HiChol Konsortiums die Veränderungen des Mikrobioms bei der zugrunde liegenden cholestatischen Erkrankung. Leiter/-in: Prof. Dr. Alexander Link Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung First-Generation-Studierende in Perspektivverschränkung: eine studierenden-, beratenden- und lehrendenzentrierte Sicht auf Potentiale und Brüche der (pädagogischen) Praxis verschiedener Akteursgruppen am Beispiel einer privaten Hochschule Im Projekt wird untersucht, wie First-Generation-Studierende (FGS) an einer privaten Hochschule wahrgenommen, begleitet und adressiert werden und wie unterschiedliche Akteursgruppen – Studierende, Lehrende und beratendes Personal – ihre pädagogische Praxis auf diese heterogene Studierendenschaft ausrichten. Ausgangspunkt ist das strukturelle Ungleichheitsverhältnis im Hochschulzugang sowie die Dynamik, dass private Hochschulen durch gezielte Diversitätsadressierungen zunehmend Studierende aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien erreichen., Mit einem qualitativ-rekonstruktiven, triangulativen Vorgehen werden die kollektiven Orientierungen der beteiligten Akteur*innen rekonstruiert und in Beziehung gesetzt. Im Zentrum steht die Frage, wie bildungsherkunftsbezogene Potentiale und organisationale Bedingungen zusammenwirken: Welche Sozialräume öffnen sich FGS tatsächlich? Entstehen Aufbrüche traditioneller Bildungswege – und wenn ja, an welcher Stelle? Und führen die veränderten Zielgruppen zur Veränderung pädagogischer Praxis oder zu neuen Brüchen und Copingstrategien?, Die bisherigen Ergebnisse verweisen auf Spannungen zwischen Diversitätsanspruch und organisationaler Realität sowie auf die Unsicherheit, ob die gewachsene Studierendenheterogenität zu strukturellen Öffnungen oder lediglich zu veränderten Adressierungen führt. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Frage, wie private Hochschulen pädagogische Praxis, Unterstützung und akademische Sozialisation unter Bedingungen wachsender Diversität gestalten können. Leiter/-in: Olaf Dörner, Karsten König, Stefanie Kessler Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung SOFINA (Simulationsgestützte Optimierung von Flow Divertern zur Behandlung intrakranieller Aneurysmen) Ziel des Projekts ist die Erforschung von Möglichkeiten zur Optimierung der fluiddynamischen, Behandlung intrakranieller Aneurysmen, um die Okklusionszeit zu verkürzen, den Bedarf, an Nachbehandlungen zu reduzieren sowie die Gefahr von Rupturen zu eliminieren. Dazu, sollen zum einen neuartige neurovaskuläre Implantate mit verbesserten flussmodellierenden, Eigenschaften erarbeitet werden (Zielwerte: lokal reduzierte Porosität, optimierte Anpassungsfähigkeit, an die Anatomie). Mögliche individualisierte Lösungsansätze sind die Weiterentwicklung, geflochtener Strukturen oder die Verwendung neuartiger Polymervliese auf der, Trägerstruktur. Zum anderen wird eine Simulationssoftware entwickelt, die eine virtuelle Katheterführung, durch komplexe 3D-Gefäßmodelle von PatientInnen ermöglicht. Dabei werden, Verformungszustände sowohl des Katheters als auch des gecrimpten Implantats auf seinem, Weg zum Gehirnaneurysma simuliert. Zur Abschätzung der Wirksamkeit (intra-aneurysmale, Thrombosierung) des Implantats wird in Ergänzung dazu eine Blutflusssimulation erzeugt. Anhand, der Ergebnisse sollen den InterventionalistInnen vorab Hinweise zur Handhabung des, Implantats bereitgestellt werden. Eine solche Software ermöglicht eine gezielte Optimierung, der Implantateigenschaften, um bspw. lokalisationsabhängige Geschwindigkeits- und Wirbelstärkenabsenkungen, um bis zu 50 % gegenüber dem unbehandelten Zustand zu erzielen. Leiter/-in: Daniel Behme Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung SOFINA -Simulationsgestützte Optimierung von Flow-Divertern zur Behandlung intrakranieller Aneurysmen Ziel des Projekts „Simulationsgestützte Optimierung von Flow-Divertern zur Behandlung intrakranieller Aneurysmen“ (SOFINA) ist es, Möglichkeiten zur Optimierung der fluiddynamischen Behandlung intrakranieller Aneurysmen zu erforschen. Dadurch soll der Anteil komplikationsbehafteter Therapien reduziert und die Okklusionszeit verkürzt werden. Hierzu werden einerseits neuartige Stent-Designs und andererseits eine simulationsgestützte Planungs- und Unterstützungssoftware untersucht und erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Analyse der Blutflussbedingungen und hämodynamischen Parameter, die als Indikatoren für den Erfolg einer Therapie dienen können. Darauf aufbauend werden bestehende sowie optimierte Stents virtuell in Hirnarterien platziert und hämodynamisch modelliert. Dies ermöglicht eine frühzeitige und risikofreie Bewertung des Potenzials für eine effektive intraaneurysmale Thrombosierung. Begleitend werden experimentelle Validierungsstudien durchgeführt. Leiter/-in: Gábor Janiga Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung SOFINA -Simulationsgestützte Optimierung von Flow-Divertern zur Behandlung intrakranieller Aneurysmen Ziel des Projekts ist die Erforschung von Möglichkeiten zur Optimierung der fluiddynamischen Behandlung intrakranieller Aneurysmen, um die Okklusionszeit zu verkürzen, den Bedarf an Nachbehandlungen zu reduzieren sowie die Gefahr von Rupturen zu eliminieren. Dazu sollen zum einen neuartige, neurovaskuläre Implantate mit verbesserten flussmodellierenden Eigenschaften erarbeitet werden (Zielwerte: lokal reduzierte Porosität, optimierte Anpassungsfähigkeit an die Anatomie). Mögliche individualisierte Lösungsansätze sind die Weiterentwicklung geflochtener Strukturen oder die Verwendung neuartiger Polymervliese auf der Trägerstruktur. Zum anderen werden “intelligente” Software-Tools entwickelt, die auf Basis einer virtuellen Katheterführung durch komplexe 3D-Gefäßmodelle von Patient*innen eine verbesserte Planung und Implantation ermöglichen. Dabei werden Verformungszustände sowohl des Katheters als auch des gecrimpten Implantats auf seinem Weg zum Gehirnaneurysma simuliert. Zur Abschätzung der Wirksamkeit (intra-aneurysmale Thrombosierung) des Implantats wird in Ergänzung dazu eine Blutflusssimulation durchgeführt. Anhand der Ergebnisse sollen den Interventionalist*innen vorab und während der Behandlung Hinweise zur Handhabung des Implantats bereitgestellt werden. Eine solche Software ermöglicht eine gezielte Optimierung der Implantateigenschaften, um bspw. lokalisationsabhängige Geschwindigkeits- und Wirbelstärkenabsenkungen, um bis zu 50 % gegenüber dem unbehandelten Zustand zu erzielen. Leiter/-in: Daniel Juhre Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung First-Generation-Studierende als Bildungsadressat*innen und Kund*innen privater und öffentlicher Hochschulen Untersucht wird, wie private und öffentliche Hochschulen First-Generation-Studierende (FGS) wahrnehmen, adressieren und unterstützen. Ausgangspunkt ist die anhaltende soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang: Während Studienanfänger*innen aus akademischen Haushalten deutlich häufiger ein Studium aufnehmen, begegnen FGS vielfältigen strukturellen Hürden. Gleichzeitig zeigen erste Befunde, dass private Hochschulen vergleichsweise hohe FGS-Anteile verzeichnen – ein Befund, der Fragen nach Zielgruppenorientierung, Organisationslogiken und Unterstützungspraktiken neu stellt., Das Projekt rekonstruiert die kollektiven Orientierungen verschiedener Akteursgruppen – FGS, Lehrende, Studienberatende und administratives Personal – an privaten Hochschulen und analysiert deren Bedeutung für Unterstützungspraktiken, Professionalisierungsprozesse und organisationales Handeln. Darüber hinaus wird geprüft, inwiefern sich Ergebnisse auf öffentliche Hochschulen übertragen lassen., Vor diesem Hintergrund eröffnet das Projekt ein Spannungsfeld zwischen akademischen und ökonomischen Logiken, das für FGS sowohl Chancen als auch Risiken schafft. Ziel ist, diese Perspektiven zu bündeln, Forschungsergebnisse zu diskutieren und Handlungsoptionen für eine diversitätssensible Hochschulpraxis weiterzuentwickeln. Leiter/-in: Olaf Dörner, Karsten König, Stefanie Kessler Projekt im Forschungsportal ansehen
2025 bis 2026 Bundesministerium für Bildung und Forschung Heterogenitäts- und diversitätsbezogene Lehrorientierungen von Lehrenden an privaten Hochschulen Rekonstruiert wird, wie Lehrende an privaten Hochschulen Heterogenität und Diversität wahrnehmen und in ihrem Handeln berücksichtigen. Fokussiert wird das Spannungsfeld zwischen inklusiven Ansprüchen und organisationalen Leistungsnormen, die praktische Relevanz von Diversität sowie Passungs- und Unterstützungspraktiken. Leiter/-in: Olaf Dörner, Stefanie Hoffmann, Maria Graupner Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Gegenstands- und Strukturmerkmale innovativer beruflicher Bildung – Innovationen im Schnittbereich von beruflicher und akademischer Bildung gestalten (GInnoVET) GInnoVET ist ein Begleit- und Wirkungsforschungsprojekt im Rahmen der Programminitiative „InnoVET: Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Projektseite). Ausgangspunkt für die inhaltliche Ausrichtung von GInnoVET sind, InnoVET, -Projekte, die auf Fragen des Verhältnisses beruflicher und akademischer Bildung fokussieren und dabei insbesondere die gewerblich-technische Domäne in den Blick nehmen. GInnoVET systematisiert die Gegenstands- und Strukturmerkmale dieser Innovationsansätze und prüft, welche institutionellen Strukturmerkmale unterschiedlicher Bildungssektoren durch die Ansätze tangiert und innoviert werden. Mit Blick auf das übergeordnete Ziel der Begleit- und Wirkungsforschung, die Potenziale der, InnoVET, -Innovationsansätze für eine weitergehende Implementation im Berufsbildungssystem zu identifizieren, werden neben der Systematisierung der Innovationsansätze, deren Übertragbarkeit auf andere berufliche Domänen, ihre potenzielle Wirksamkeit hinsichtlich der Steigerung der Attraktivität beruflicher Bildungsangebote sowie Rückwirkungen auf die Professionalisierungsanforderungen an das berufliche Bildungspersonal geprüft. Die Forschungsergebnisse zu den potenziellen Wirkungen der Innovationsansätze bilden die Grundlage für abzuleitende Handlungsempfehlungen und zielen auf die systematische, empirisch gesicherte Förderung von Innovations- und Transferprozessen in der Breite der beruflichen Bildung unter besonderer Berücksichtigung ihrer strukturellen Ausrichtung im Verhältnis zur akademischen Bildung. Leiter/-in: Kathrin Petzold-Rudolph, Dina Kuhlee Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Populationssystemmedicine (PoSyMed) für die De Novo Mechanotypisierung komplexer Krankheiten - Subtypen der Hirnalterung als Beispiel Komplexe Krankheiten weisen eine große molekulare Heterogenität auf, d. h. phänotypisch ähnliche pathologische Zustände können durch unterschiedliche zugrunde liegende Pathomechanismen entstehen. Folglich können Patienten mit ähnlichem Phänotyp unter Symptomen leiden, die durch unterschiedliche zugrunde liegende Pathomechanismen verursacht werden. Insbesondere können Patienten Pathomechanismen eines Krankheits-"Subtyps" oder "Endotyps" gemeinsam haben. Um eine patientenorientiertere und personalisiertere Versorgung zu gewährleisten, müssen wir daher dringend Systeme zur Unterstützung von Entscheidungen im Gesundheitswesen entwickeln, die sich stärker an den Krankheitsmechanismen orientieren als die bestehenden, meist phänotypenzentrierten und auf einzelnen Markern basierenden Systeme. Letztlich kann dieses Wissen, wenn es in prädiktive Computermodelle umgesetzt wird, zu einer frühzeitigen Erkennung von Krankheitsmechanismen und einer Diagnose mit personalisierten, gezielten Behandlungsoptionen führen. Im Rahmen von PoSyMed werden wir bioinformatische und computergestützte Werkzeuge entwickeln, um Krankheitsendotypen und die ihnen vermutlich zugrunde liegenden Mechanismen (die wir von nun an als "Mechanotypen" bezeichnen) zu identifizieren. Darüber hinaus wollen wir dieses Fachwissen in die reale medizinische Praxis einbringen. Da viele menschliche Erkrankungen auf molekularer Ebene sehr heterogen sind, werden wir die Leistungsfähigkeit der PoSyMed-Technologie am Beispiel des Alterns des Gehirns demonstrieren, obwohl unsere Lösungen allgemeingültig und auf andere komplexe Krankheiten übertragbar sind. Leiter/-in: Prof. Dr. Peter R. Mertens Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Service Learning und nachhaltige Transformation an Hochschulen - SENATRA Service Learning („Lernen durch Engagement“) regt aktive, gesellschaftlich relevante und kollaborative Lernprozesse an und zeichnet sich dadurch aus, dass es sich gleichermaßen auf eine Unterstützungsleistung (, Service, ) und das stattfindende Lernen (, Learning, ) konzentriert. Service Learning hat an deutschen Hochschulen seit Beginn der 2000er-Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird seit einigen Jahren verstärkt als Methode einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wahrgenommen. Im Rahmen der Implementierung von BNE an Hochschulen findet es zunehmend Anwendung. Allerdings sind die möglichen Beiträge von Service Learning für eine gesamtinstitutionelle nachhaltige Transformation von Hochschulen (, Whole Institution Approach, , WIA) bisher kaum untersucht worden. Im Projekt „Service Learning und nachhaltige Transformation an Hochschulen“ (Senatra) befassen sich die Universität Vechta, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Universität Bremen, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das studentische netzwerk n mit der übergeordneten Forschungsfrage: „Inwiefern kann der Einsatz von Service Learning in der Hochschullehre zu einer gesamtinstitutionellen nachhaltigen Transformation von Hochschulen beitragen?“. Leiter/-in: Juliana Hilf Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung WIR! - TDG - AktiMuW - Aktiv im Alter durch Multisensorische Umfeldwahrnehmung Um die Mobilität und Selbstständigkeit zu erhalten, greifen viele Menschen mit zunehmendem Alter aufHilfsmittel wie z.B. den Rollator zurück. Trotz stark fortschreitender Digitalisierung und Technisierung des Alltags älterer Personengruppen, hat es in den letzten Jahren nur wenige Weiterentwicklungen für die mobile Unterstützung gegeben, die sich als alltagstauglich für ältere Personen erwiesen haben. Dies adressieren wir im Vorhaben und entwickeln mögliche haptische Hilfsmodalitäten für den mobilen Gebrauch in co-kreativer Form gemeinsam mit der Zielgruppe. Haptisches Feedback dient als Schnittstelle (Mensch-Technik- Interaktion) zur intuitiven, auf Fühlen basierenden Informationsübertragung von Umfeldwahrnehmenden Sensoren an den Benutzenden. Die Auslegung dynamischer, örtlich und zeitlich definierter haptischer Signale erlaubt dabei einen hohen Grad an Flexibilität (Position, Richtung, Intensität, Frequenz, Muster usw.). Damit können Informationen verschiedener Art transportiert werden, bspw. Richtung, Entfernung oder Geschwindigkeits- bzw. Zeitvorgabe, welche den Benutzenden über Hindernisse im Umfeld informieren und sicher ans Ziel führen. Die Flexibilität und Nachrüstbarkeit des Systems für unterschiedlichste Anwendungen (neben Rollator z.B. auch Fahrrad, Rollstuhl) ist ein wichtiges Merkmal des Vorhabens. Die potenziellen Nutzergruppen können perspektivisch daher auf gesunde (mobile) Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität, immobile Menschen und Menschen mit verschiedenen Krankheiten wie Demenz und Verwirrtheit erweitert werden. Der digitale Lösungsansatz soll sich als alltäglichen Begleiter etablieren und einen wesentlichen Beitrag, zum Erhalt der Mobilität, Selbstständigkeit sowie der gesellschaftlichen Teilhabe leisten. Leiter/-in: Ulrike Steinmann Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung AULA-KI: Adaptive Umgebungsabhängige Lokalisierung von autonomen Fahrzeugen durch Methoden der künstlichen Intelligenz Aktuelle Entwicklungen von flexiblen Mobilitätslösungen in den Bereichen ÖPNV und Logistik, zeigen klar in Richtung des autonomen elektrischen Fahrens. Die Vorteile eines breiten Einsatzes, von autonom fahrenden Elektrofahrzeugen sind geringere Kosten, höhere Verfügbarkeit und grö-, ßere Flexibilität. Ein derzeitiges Problem autonomer Fahrzeuge ist die Empfindlichkeit des Fahrbe-, triebs gegenüber Wettereinflüssen und dem Ausfall externer Lokalisierungsquellen (z. B. Satelliten-, navigation oder Mobilfunkkommunikation). Die genannten Einflüsse führen aktuell zu einer Störung, oder dem Komplettausfall des autonomen Betriebs. Das AULA-KI-Projekt zielt darauf ab, Lokalisie-, rungsinformationen für autonome Fahrzeuge immer und überall für zur Verfügung zu stellen. Hierzu, werden in diesem Projekt modernste KI-Methoden angewendet und weiterentwickelt, um die vor-, handenen Sensoren und Lokalisierungsinformationen hinsichtlich ihrer Qualität zu bewerten, zu ver-, bessern und mit Informationen aus der Umgebung (Infrastrukturkommunikation) zu vereinen. Kon-, zepte aus dem Bereich Schwarmintelligenz erweitern diesen Ansatz auf Schwärme von autonomen, Fahrzeugen, die sich gegenseitig unterstützen, um eine effiziente, sichere und flexible Mobilität zur, Verfügung zu stellen. Die Demonstration und Validierung der entwickelten KI-Methoden und Lokali-, sierungserweiterungen erfolgen mithilfe eines autonomen Personenshuttles auf einem dedizierten, Testgelände. Leiter/-in: Christoph Steup Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung DZPG: Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit FKZ: BMBF 01EE2305D Die schwerwiegenden individuellen und gesamtgesellschaftlichen Folgen psychischer Erkrankungen sind Ausgangspunkt, und deren nachhaltige Beeinflussung das zentrale Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG). Das BMBF hat mit dem DZPG ein weiteres Gesundheitszentrum etabliert, das mit seinem Fokus auf translationale Gesundheitsforschung sicherstellen wird, dass innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieverfahren für psychische Erkrankungen generiert und zeitnah in die Regelversorgung übersetzt werden. Darüber hinaus wird das DZPG Lösungen für inakzeptable gesellschaftliche Ungleichheiten in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen erarbeiten. Diese gibt es sowohl in der „horizontalen Perspektive“, so z.B. zwischen den ländlichen und städtischen Lebenswelten, als auch in „vertikalen Kontexten“ z.B. bezüglich vulnerabler Gruppen. Um diese Versorgungslücken in der Erwachsenenbevölkerung und bei Kindern und Jugendlichen zu schließen, wird das DZPG ein ambitioniertes translationales Forschungsprogramm auflegen, das die Förderung von psychischer Gesundheit und Resilienz in den Mittelpunkt stellen, die gesellschaftliche Wahrnehmung psychischer Erkrankungen verbessern und die durch psychische Erkrankungen verursachten Belastungen in den nächsten 15 Jahren reduzieren wird. Hauptpartner im DZPG sind die sechs Standorte Berlin/Potsdam, Bochum/Marburg, Halle/Jena/Magdeburg, Mannheim/Heidelberg/Ulm, München/Augsburg, Tübingen und die Repräsentanten des Zentrumsrates. Der Zentrumsrat ist der Zusammenschluss der Betroffenen und Angehörigen. Die übergreifenden Ziele des DZPG sind auch für den Standort Halle/Jena/Magdeburg maßgeblich, zudem folgende Institutionen zählen: Universitätsklinikum Jena (UKJ), Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Otto-von- Guericke-Universität Magdeburg (OvGU), Universitätsklinikum Magdeburg (UMMD), Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN). Leiter/-in: Oliver Speck, Hendrik Mattern Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung AKTIN@NUM -Betrieb der Infrastruktur des AKTIN-Notaufnahmeregisters Ziel ist die Sicherstellung des Basisbetriebs des AKTIN-Notaufnahmeregisters mit Beteiligung von 50, Notaufnahmen sowohl in universitären als auch, in nicht-universitären Krankenhäusern, als bundesweite Infrastruktur fu¨r Echtzeit-Versorgungsforschung, und Surveillance. AKTIN (Akronym hervorgegangen aus dem Aktionsbu¨ndnis fu¨r Informationsund, Kommunikationstechnologie in der Intensiv- und Notfallmedizin) bietet die derzeit einzige in, Deutschland verfu¨gbare automatisierte Lösung, um standardisierte klinische Daten aus der Patientenversorgung, in der Notaufnahme tagesaktuell, standortu¨bergreifend und unabhängig von den primären, elektronischen Dokumentationssystemen datenschutzkonform zu erfassen und zu nutzen., Die Notfalldaten gemäß Datensatz Notaufnahme aus den jeweiligen Dokumentationssystemen werden, u¨ber eine standardisierte Schnittstelle (HL7 CDA) kontinuierlich an ein lokales Data-Warehouse (DWH), u¨bertragen. Im DWH gespeichert, stehen die Daten fu¨r verschiedene Anwendungen wie z. B. interne, Berichte, aber auch fu¨r multizentrische Studien zur Verfu¨gung und bleiben dabei primär im Verantwortungsbereich, und unter der Kontrolle der jeweiligen Notaufnahme. Die auf diese Weise gewonnenen, Routinedaten helfen, zeitnah Einblicke in das Versorgungsgeschehen der Notaufnahmen zu gewinnen., Mit der aktuellen AKTIN-Infrastruktur kann die Situation in den teilnehmenden Notaufnahmen nicht nur, in Bezug auf die Pandemie in Echtzeit u¨berwacht werden. Daten aus den Notaufnahmen können fu¨r, epidemiologische Auswertungen allen Netzwerkpartner zur Verfu¨gung gestellt werden. Daru¨ber hinaus, werden die tagesaktuellen Datenlieferungen an das Robert Koch-Institut (RKI) und die Nutzung der, Daten fu¨r die syndromische Surveillance und die wöchentlichen Notaufnahme-Situationsreports fortgesetzt., Diese Daten sind auch unabhängig der SARS-CoV-2 Pandemie in anderen Schadenslagen oder Ereignissen, mit potentiellen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung von Nutzen. Die Infrastruktur, wird beständig gepflegt, aktualisiert und ausgebaut um diesen Anforderungen gerecht zu werden zu. Leiter/-in: Prof. Dr. Felix Walcher, Dr. rer. nat. Wiebke Schirrmeister Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung AKTIN2.0 - Weitere Verbreitung des AKTIN-Notaufnahmeregisters Ziel des Projektes AKTIN2.0 ist der weitere Ausbau des AKTIN-Notaufnahmeregisters zu einer flächendeckenden Infrastruktur für eine „Echtzeit-Versorgungsforschung“ in Notaufnahmen., Die Infrastruktur des AKTIN-Notaufnahmeregisters ermöglicht den forschungszweckgebundenen Zugriff auf Routinedaten der Notaufnahmeversorgung. Das Konzept des Registers fußt auf Interoperabilitätsstandards unter der Nutzung von Arztbriefen im HL7 CDA Format. Die flächendeckende Etablierung von Interoperabilitätsstandards ermöglicht die interne Nutzung zu Zwecken außerhalb des AKTIN Notaufnahmeregisters. Diese können somit von den Datenintegrationszentren der MI-I genutzt werden - so wird die Kompatibilität zu Projekten der MI-I ermöglicht., Zur Begegnung der Herausforderung der Standardisierung des Datensatzes der Notaufnahmen wird zukünftig für eine Teilnahme der Kliniken am AKTIN-Notaufnahmeregister die Dokumentation nach dem Basismodul des Datensatzes Notaufnahme der DIVI e.V und die elektronische Dokumentation der Behandlungsdaten gleichermaßen vorausgesetzt. So werden in die Registerpopulation alle Patienten, die eine Notaufnahmebehandlung in Anspruch nehmen, unabhängig von Kostenträger, Fallart und Verbleib eingeschlossen. Der Basisdatensatz, welcher erhoben werden muss, umfasst folgende Variablen: Geschlecht, Geburtsjahr, Aufnahme-/Entlasszeitpunkt, Triagezeitpunkt, -kategorie und -system, Arztkontakt, Vorstellungsgrund nach CEDIS PCL und/oder Notaufnahmediagnose (ICD-10), Verbleib. AKTIN strebt für das Notaufnahmeregister eine möglichst repräsentative regionale Verteilung, aber auch eine repräsentative Auswahl der Versorgungsstufen der teilnehmenden Notaufnahmen an., Der Anspruch des Teilprojektes besteht in einer bundesweiten Abdeckung der Datenerhebung aus Notaufnahmen, die sich nur durch Kooperation einer großen Zahl beteiligter Partner realisieren lässt. Eine wesentliche Rolle spielen in diesem Netzwerk die in diesem Projekt priorisierten Universitätsklinika. Diese spielen grundsätzlich eine zentrale Rolle für die medizinische Versorgung und sind darüber hinaus wegen ihrer Steuerungs- und Kommunikationsfunktion in der Pandemie, auch für entfernt liegende Hotspots von Bedeutung. Die große Datenbasis und die umfassende überregionale Abdeckung sind die Voraussetzungen für beispielsweise eine bundesweite Surveillance. Durch die Einbindung einer hohen Zahl von Einrichtungen lassen sich große Fallzahlen abbilden, wodurch die technischen Implementierungskosten vergleichbar gering ausfallen. Durch Nutzung von Interoperabilitätsstandards lassen sich auch nach der Implementierung die Kosten für die Weiterführung, Wartung und gezielte Anpassung des Datennetzwerkes reduzieren. Zudem ermöglicht die Standardisierung die Übermittlung der Basisdaten der Akutversorgung aus dem AKTIN-Notaufnahmeregister in andere Register. Des Weiteren ermöglicht die Vernetzung mit dem Projekt PREPARED einen Ausbau und die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Surveillance von Infektionserkrankungen. Es werden Infrastrukturen, Inhalte und die Kommunikationskanäle abgestimmt, sodass eine synergistische Nutzung ermöglicht werden kann. Leiter/-in: Wiebke Schirrmeister Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung AKTIN2.0 - Weitere Verbreitung des AKTIN-Notaufnahmeregisters Ziel des Projektes AKTIN2.0 ist der weitere Ausbau des AKTIN-Notaufnahmeregisters zu einer flächendeckenden Infrastruktur für eine „Echtzeit-Versorgungsforschung“ in Notaufnahmen., Die Infrastruktur des AKTIN-Notaufnahmeregisters ermöglicht den forschungszweckgebundenen Zugriff auf Routinedaten der Notaufnahmeversorgung. Das Konzept des Registers fußt auf Interoperabilitätsstandards unter der Nutzung von Arztbriefen im HL7 CDA Format. Die flächendeckende Etablierung von Interoperabilitätsstandards ermöglicht die interne Nutzung zu Zwecken außerhalb des AKTIN Notaufnahmeregisters. Diese können somit von den Datenintegrationszentren der MI-I genutzt werden - so wird die Kompatibilität zu Projekten der MI-I ermöglicht., Zur Begegnung der Herausforderung der Standardisierung des Datensatzes der Notaufnahmen wird zukünftig für eine Teilnahme der Kliniken am AKTIN-Notaufnahmeregister die Dokumentation nach dem Basismodul des Datensatzes Notaufnahme der DIVI e.V und die elektronische Dokumentation der Behandlungsdaten gleichermaßen vorausgesetzt. So werden in die Registerpopulation alle Patienten, die eine Notaufnahmebehandlung in Anspruch nehmen, unabhängig von Kostenträger, Fallart und Verbleib eingeschlossen. Der Basisdatensatz, welcher erhoben werden muss, umfasst folgende Variablen: Geschlecht, Geburtsjahr, Aufnahme-/Entlasszeitpunkt, Triagezeitpunkt, -kategorie und -system, Arztkontakt, Vorstellungsgrund nach CEDIS PCL und/oder Notaufnahmediagnose (ICD-10), Verbleib. AKTIN strebt für das Notaufnahmeregister eine möglichst repräsentative regionale Verteilung, aber auch eine repräsentative Auswahl der Versorgungsstufen der teilnehmenden Notaufnahmen an., Der Anspruch des Teilprojektes besteht in einer bundesweiten Abdeckung der Datenerhebung aus Notaufnahmen, die sich nur durch Kooperation einer großen Zahl beteiligter Partner realisieren lässt. Eine wesentliche Rolle spielen in diesem Netzwerk die in diesem Projekt priorisierten Universitätsklinika. Diese spielen grundsätzlich eine zentrale Rolle für die medizinische Versorgung und sind darüber hinaus wegen ihrer Steuerungs- und Kommunikationsfunktion in der Pandemie, auch für entfernt liegende Hotspots von Bedeutung. Die große Datenbasis und die umfassende überregionale Abdeckung sind die Voraussetzungen für beispielsweise eine bundesweite Surveillance. Durch die Einbindung einer hohen Zahl von Einrichtungen lassen sich große Fallzahlen abbilden, wodurch die technischen Implementierungskosten vergleichbar gering ausfallen. Durch Nutzung von Interoperabilitätsstandards lassen sich auch nach der Implementierung die Kosten für die Weiterführung, Wartung und gezielte Anpassung des Datennetzwerkes reduzieren. Zudem ermöglicht die Standardisierung die Übermittlung der Basisdaten der Akutversorgung aus dem AKTIN-Notaufnahmeregister in andere Register. Des Weiteren ermöglicht die Vernetzung mit dem Projekt PREPARED einen Ausbau und die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Surveillance von Infektionserkrankungen. Es werden Infrastrukturen, Inhalte und die Kommunikationskanäle abgestimmt, sodass eine synergistische Nutzung ermöglicht werden kann. Leiter/-in: Prof. Dr. Felix Walcher, Dr. rer. nat. Wiebke Schirrmeister Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung AKTIN@NUM -Betrieb der Infrastruktur des AKTIN-Notaufnahmeregisters Ziel ist die Sicherstellung des Basisbetriebs des AKTIN-Notaufnahmeregisters mit Beteiligung von 50, Notaufnahmen sowohl in universitären als auch, in nicht-universitären Krankenhäusern, als bundesweite Infrastruktur für Echtzeit-Versorgungsforschung, und Surveillance. AKTIN (Akronym hervorgegangen aus dem Aktionsbündnis für Informationsund, Kommunikationstechnologie in der Intensiv- und Notfallmedizin) bietet die derzeit einzige in, Deutschland verfügbare automatisierte Lösung, um standardisierte klinische Daten aus der Patientenversorgung, in der Notaufnahme tagesaktuell, standortu¨bergreifend und unabhängig von den primären, elektronischen Dokumentationssystemen datenschutzkonform zu erfassen und zu nutzen., Die Notfalldaten gemäß Datensatz Notaufnahme aus den jeweiligen Dokumentationssystemen werden ü, ber eine standardisierte Schnittstelle (HL7 CDA) kontinuierlich an ein lokales Data-Warehouse (DWH) ü, bertragen. Im DWH gespeichert, stehen die Daten für verschiedene Anwendungen wie z. B. interne, Berichte, aber auch für multizentrische Studien zur Verfügung und bleiben dabei primär im Verantwortungsbereich, und unter der Kontrolle der jeweiligen Notaufnahme. Die auf diese Weise gewonnenen, Routinedaten helfen, zeitnah Einblicke in das Versorgungsgeschehen der Notaufnahmen zu gewinnen., Mit der aktuellen AKTIN-Infrastruktur kann die Situation in den teilnehmenden Notaufnahmen nicht nur, in Bezug auf die Pandemie in Echtzeit überwacht werden. Daten aus den Notaufnahmen können für, epidemiologische Auswertungen allen Netzwerkpartner zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus, werden die tagesaktuellen Datenlieferungen an das Robert Koch-Institut (RKI) und die Nutzung der, Daten für die syndromische Surveillance und die wöchentlichen Notaufnahme-Situationsreports fortgesetzt., Diese Daten sind auch unabhängig der SARS-CoV-2 Pandemie in anderen Schadenslagen oder Ereignissen, mit potentiellen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung von Nutzen. Die Infrastruktur, wird beständig gepflegt, aktualisiert und ausgebaut um diesen Anforderungen gerecht zu werden zu. Leiter/-in: Dr. Wiebke Schirrmeister Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung “Quantification of perivascular spaces in neuropsychiatric long-COVID/post-COVID (LC/PC) syndrome as a biomarker for persisting perivascular inflammation and disease trajectories (JE2/TP5)” Psychiatrische Symptome wie Müdigkeit, Depressionen und kognitive Beeinträchtigungen sind bei Patienten mit Long-COVID/Post-COVID (LC/PC) weit verbreitet. Von den Mechanismen der anhaltenden systemischen und intrazerebralen Entzündung, die als Ursache für LC/PC-Symptome vorgeschlagen werden, spricht einiges für die Hypothese der perivaskulären Entzündung: SARS-CoV-2 schädigt die zerebralen Mikrogefäße und behindert durch seine zerstörerische Wirkung auf das Endothel die Hirn „Clearance“. Vorläufige Ergebnisse zeigten eine signifikante Korrelation zwischen vergrößerten perivaskulären Räumen (EPVS) im Basalbereich und Müdigkeitssymptomen bei LC/PC-Patienten. Wir stellen die Hypothese auf, dass der Schweregrad der EPVS dynamisch mit der Entwicklung klinischer Symptome bei LC/PC verbunden sein könnte, und werden die EPVS-Dynamik longitudinal untersuchen, um EPVS-Belastung als Mediator für psychiatrische und kognitive Symptome zu testen. Leiter/-in: Oliver Speck, Hendrik Mattern, Bianca Besteher Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung DZPG-JE1-TP1: EarLy Adversity ImPact In Stress Dynamics: neural circuit basis of maladaptation (ELPIS) In diesem Projekt wird eine Brücke geschlagen zwischen der Tier- und der Humanforschung zu den dynamischen Prozessen der Stressreaktion im Erwachsenenalter nach frühkindlichen Widrigkeiten, wobei der Schwerpunkt auf den zugrundeliegenden Plastizitätsmechanismen auf der Ebene der Synapsen und Schaltkreise sowie auf übertragbaren bildgebenden Verfahren und Blut- und physiologischen Markern liegt. Die methodischen Schwerpunkte werden sein: (i) Analyse neuronaler Schaltkreise auf der Mikro- und Mesoebene, (ii) opto- und chemogenetische Interventionen, (iii) Einsatz von Datenwissenschaft und computergestützten Ansätzen und schließlich (iv) Verhaltensschichtung, um neue neuronale Zugangspunkte für Diagnose und therapeutische Intervention zu ermitteln. Leiter/-in: Anne Albrecht, Stefan Remy, Alessio Attardo, Lejla Colic, Magdalena Sauvage Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung DZPG- JE3 -TP2: Empathic Stress Resonance - a translational approach to investigate neuronal networks, behavioral mechanisms, health implications and intervention strategies Studien an Menschen, aber auch an Nagetieren, legen nahe, dass Stress von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und dadurch unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinträchtigt. Wir werden etablierte Verhaltensparadigmen vom Menschen auf ein Mausmodell übertragen, um die biologischen Verhaltenskorrelate, die neuronalen Schaltkreise (sowohl auf individueller als auch auf Gruppenebene) und die neuro-immunologischen Gesundheitsfolgen von empathischem Stress als einem Aspekt maladaptiver sozialer Interaktion zu bestimmen. Die identifizierten Biomarker, Schaltkreise, Verhaltensweisen und Interaktionsmuster werden es in der Folge ermöglichen, resiliente Personen zu erkennen und gezielte Interventionsstrategien für gefährdete Menschen zu entwickeln. Insgesamt wird dieses Projekt vertieftes translationales Wissen über synchronisierte Schaltkreise in einem allostatischen Zustand liefern. Leiter/-in: Anne Albrecht, Sanja Mikulovic, Veronika Engert Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Neuromodulation bei Kindern und Jugendlichen bei ADHS: wie können wir relevante Gehirnregionen am besten stimulieren? Im Kindesalter sind Entwicklungsstörungen wie die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) häufig Anlass für Familien Hilfe zu suchen. Die Stärken von Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen mit Entwicklungsstörungen werden oft nicht richtig wahrgenommen und gefördert, so dass Selbstwert- und Stimmungsprobleme zu den Schwierigkeiten in Schule und Beruf dazukommen können. Viele Studien haben gezeigt, dass bei Entwicklungsstörungen bestimmte Gehirnbereiche nicht ausreichend aktiv sind oder nicht gut zusammenarbeiten. Im Rahmen des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG), zu dem Halle-Jena-Magdeburg als einer von 6 Standorten gehört, untersuchen wir in verschiedenen Projekten, wie wir Neuromodulation einsetzen können um Betroffene zu unterstützen. Unter Neuromodulation versteht man verschiedene Methoden, mit denen man die Gehirnaktivität von außen (z.B. über ein Stimulationsgerät) oder durch Training (Neurofeedback) beeinflussen kann. Im, ersten Teilprojekt, konzentrieren wir uns auf einen Teil des rechten Frontallappens im Gehirn, der für die Kontrolle von Ablenkung und Verhalten, aber auch die Verarbeitung von sozialen Informationen wichtig ist. Wir nutzen bereits vorhandene Bildgebungsdaten von Kindern und Jugendlichen um besser zu verstehen, welche Teile dieser Struktur in welche Netzwerke im Gehirn eingebunden sind. In einem weiteren Schritt werden wir untersuchen, ob sich auch bei nicht-menschlichen Primaten diese Netzwerke finden lassen. So können wir Aufgaben und Stimulationseinstellungen erproben, die zu einer langfristigen Verbesserung der Aktivität in diesen Teilen des Gehirns führen. Leiter/-in: Kerstin Krauel, Kristine Krug Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Neuromodulation bei Kinder und Jugendlichen mit ADHS: Neurofeedback im klinischen Alltag Entwicklungsstörungen wie die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) begleiten Kinder und Jugendliche oft bis ins Erwachsenenalter. Viele Studien haben gezeigt, dass bei bei ADHS bestimmte Gehirnbereiche nicht ausreichend aktiv sind oder nicht gut zusammenarbeiten. Ein Behandlungsansatz, der bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS daher in vielen Studien untersucht wurde, ist das Neurofeedback. Bei dieser Methode ist es möglich verschiedene Eigenschaften des EEGs in Echtzeit rückzumelden, und Kinder und Jugendliche können so lernen ihre eigene Gehirnaktivität zu beeinflussen. Um besser beurteilen zu können wie „alltagstauglich“ solche Behandlungsansätze sind, müssen sie bei der Anwendung in der Praxis weiter überprüft werden. Im aktuellen Projekt untersuchen wir deshalb gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Jena in der normalen klinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS wie Trainingshäufigkeit und gleichzeitige Medikation die Wirkung von Neurofeedback auf Aufmerksamkeit, Stimmung, soziales Miteinander, Schlaf und die Aktivität in wichtigen Netzwerken im Gehirn beeinflussen. Leiter/-in: Kerstin Krauel, Florian Zepf Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Same and yet quite different? A transdiagnostic approach to investigate neurophysiological biomarkers and related comorbidity in ADHD and developmental dyslexia Die beiden am häufigsten diagnostizierten Entwicklungsstörungen - die Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und die Dyslexie (DD) - treten überzufällig häufig komorbid auf, was auf gemeinsame neurophysiologische Pathomechanismen hinweist. Mittels eines transdiagnostischen, longitudinalen Ansatzes zielt dieses Projekt darauf ab, Erkenntnisse über frühe Prädiktoren für ADHS und DD zu gewinnen. Dazu werden Verhaltens- und elektrophysiologische Maße vor dem Beginn der formalen Bildung sowie danach erhoben und zwischen Stichproben mit familiärem Risiko für ADHS und/oder DD mit einer Kontrollstichprobe verglichen. Darüber hinaus wird der Einfluss vermittelnder psychosozialer und sozioökonomischer Faktoren auf die klinische Manifestation einer ADHS und/oder DD untersucht., Dieses Forschungsprojekt ist Teil des neu gegründeten Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG), durchgeführt am Standort Halle-Jena-Magdeburg. Leiter/-in: Katharina Rufener Projekt im Forschungsportal ansehen
2023 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung Neuromodulation bei Kindern und Jugendlichen bei ADHS: wie können wir relevante Gehirnregionen am besten stimulieren? Dieses Projekt wird durchgeführt als Teil des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG)., Im Kindesalter sind Entwicklungsstörungen wie die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) häufig Anlass für Familien Hilfe zu suchen. Die Stärken von Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen mit Entwicklungsstörungen werden oft nicht richtig wahrgenommen und gefördert, so dass Selbstwert- und Stimmungsprobleme zu den Schwierigkeiten in Schule und Beruf dazukommen können. Viele Studien haben gezeigt, dass bei Entwicklungsstörungen bestimmte Gehirnbereiche nicht ausreichend aktiv sind oder nicht gut zusammenarbeiten. Im Rahmen des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG), zu dem Halle-Jena-Magdeburg als einer von 6 Standorten gehört, untersuchen wir in verschiedenen Projekten, wie wir Neuromodulation einsetzen können um Betroffene zu unterstützen. Unter Neuromodulation versteht man verschiedene Methoden, mit denen man die Gehirnaktivität von außen (z.B. über ein Stimulationsgerät) oder durch Training (Neurofeedback) beeinflussen kann. Im ersten Teilprojek, t, konzentrieren wir uns auf einen Teil des rechten Frontallappens im Gehirn, der für die Kontrolle von Ablenkung und Verhalten, aber auch die Verarbeitung von sozialen Informationen wichtig ist. Wir nutzen bereits vorhandene Bildgebungsdaten von Kindern und Jugendlichen um besser zu verstehen, welche Teile dieser Struktur in welche Netzwerke im Gehirn eingebunden sind. In einem weiteren Schritt werden wir untersuchen, ob sich auch bei nicht-menschlichen Primaten diese Netzwerke finden lassen. So können wir Aufgaben und Stimulationseinstellungen erproben, die zu einer langfristigen Verbesserung der Aktivität in diesen Teilen des Gehirns führen. Leiter/-in: Kristine Krug, Kerstin Krauel Projekt im Forschungsportal ansehen
2024 bis 2025 Bundesministerium für Bildung und Forschung ME-MAT: Herstellungsbedingte Optimierung metallischer Hochtemperaturwerkstoffe Das übergeordnete Ziel des Vorhabens, ME-MAT, liegt im Netzwerkaufbau zwischen Kooperationspartnern aus Deutschland, Polen, Bulgarien und Ungarn., Der wissenschaftliche Fokus liegt auf der Anpassung der Pulverfertigung für additive Herstellungsverfahren. Da der avisierte mehrphasige Werkstoff aus der Gruppe der Refraktärmetalle eine extrem hohe Schmelztemperatur besitzt und gleichzeitig unter Umgebungsbedingungen sehr reaktiv ist, ergeben sich herausfordernde Forschungsfragestellungen. Leiter/-in: Prof. Dr.-Ing. habil. Manja Krüger Projekt im Forschungsportal ansehen
2021 bis 2024 Bundesministerium für Bildung und Forschung Time resolved Raman-und Metabolic Imaging Spektroskopie-Untersuchungen zur Detektion, ldentifikation und Behandlungskontrolle mikrobieller Aktivität bei der Kanzerogenese (TIRAMISU) Teilvorhaben im Rahmen der BMBF-Fördermassnahme ,Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen‘., Das übergeordnete Ziel dieses FuE-Verbundvorhabens ist die Entwicklung und Evaluation nicht-invasiver endoskopischer Verfahren zur Identifikation mikrobieller Infektionsherden im Menschen und zum Monitoring der Veränderungen in deren Zusammensetzung anhand von Stoffwechselveränderungen und molekülspezifischer ‚Fingerabdrücke‘ der Mund-Rachenmukosa und seines Mikrobioms. Leiter/-in: Maike Vollmer Projekt im Forschungsportal ansehen
2021 bis 2024 Bundesministerium für Bildung und Forschung GREEN – Gamification, Regulations, and Environment Enhancing Nudges (GREEN) - Experimentelle und empirische Analysen zur Relevanz regulatorischer und verhaltensbezogener Instrumente für nachhaltige individuelle Mobilität (Universität Kassel) Ausgangssituation & Forschungsfragen, Der flächendeckenden Durchsetzung nachhaltiger Mobilität stehen – neben noch bestehenden technischen und organisatorischen Hürden – primär gesellschaftliche Hindernisse im Weg: Deutschland ist ein Land der Pendelnden und des privaten Individualverkehrs. Hinter dieser Tatsache verbergen sich tief verankerte soziale Gegebenheiten: Zu nennen sind hier die lokale Verwurzelung der Bevölkerung auf der einen Seite und das individuelle Bedürfnis nach Privatheit, Unabhängigkeit und Autonomie in der Gestaltung der Wegezeiten auf der anderen Seite. Eine nachhaltige Verkehrspolitik steht daher vor der schwierigen Aufgabe, gewohnheitsmäßig verankerte und in der täglichen Praxis bewährte Mobilitätsmuster aufzubrechen, ohne dabei offenen Widerstand auszulösen. Starke umweltpolitische Instrumente, wie Regulierungen, bergen erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial. Sie sollten daher mit Maßnahmen kombiniert werden, die die Akzeptanz in der Bevölkerung für neue Wege nachhaltiger Mobilität steigern und gleichzeitig das Einüben neuer Mobilitätsmuster vereinfachen., Projektansatz & Vorgehensweise, Die Herausforderung, alternative Mobilitätskonzepte und deren Akzeptanz zu erforschen und in die tägliche Praxis zu bringen, teilt sich in drei wesentliche Ziele auf, welche das Projekt GREEN verfolgt., Auf der Basis von Choice-Daten soll das Re-Framing von nachhaltigen Mobilitätskonzepten untersucht werden. Dabei erforscht GREEN milieuspezifische Aspekte, um auf dieser Basis später entsprechende politische Maßnahmen umsetzen zu können., Um das Verkehrsverhalten in der Praxis zu erforschen, werden digitale Informationstafeln entwickelt und in teilnehmenden Kommunen aufgestellt. Dies hat zum Ziel, digitale Innovationen und deren Einfluss in diesem Kontext zu testen., Mit einer Spiele-App wird schließlich die Integration von Mobilitätsgewohnheiten in einen sozialen Kontext vorgenommen. Hier wird betrachtet, wie sich dies auf das Verhalten der Menschen auswirkt., Projektziele & zu erwartende Ergebnisse, Angestrebte Ergebnisse des Projekts beinhalten zum einen neue empirisch belastbare umweltökonomische und soziologische Forschungsergebnisse. Zum anderen entsteht aus den Machbarkeitsstudien, die den Forschungsergebnissen unterliegen und die die Projektrealisierbarkeit untersuchen, ein übertragbarer Baukasten, um auch im ländlichen Raum und in kleineren Kommunen nachhaltige Mobilitätsmodi zu etablieren. Dieser beinhaltet, eine Materialsammlung graphisch ansprechender milieuspezifisch adressierter Kommunikationsmittel zur Nutzung emissionsarmer Transportmittel, 2. ein übertragbares Konzept für eine digitale Mobilitätsplattform für den ländlichen Raum, bestehend aus einer Produktionsanleitung für eine Mobilitätstafel, einer Mobilitäts-App und einem Webauftritt sowie, 3. ein digitales ‚Mixed Reality Game‘ zur spielerischen Einübung der Nutzung sogenannter grüner Verkehrsmodi, die die Umwelt schonen und zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen. Leiter/-in: Anja Köbrich Projekt im Forschungsportal ansehen
2022 bis 2024 Bundesministerium für Bildung und Forschung Werkstoffliche Grundlagenuntersuchungen für den Einsatz von regenerativem Wasserstoff bei der Herstellung von Sekundäraluminium - H2-Alu Aluminium ist ein unverzichtbares und zukunftsorientiertes Material mit zahllosen Einsatzgebieten, wie der Verkehrs- und der Verpackungsindustrie sowie dem Bauwesen und dem klassischen Maschinenbau. Das übergeordnete Ziel des Projekts H2-Alu besteht in der Senkung der CO, 2, -Emissionen während der Herstellung von Sekundäraluminium und dessen gießtechnologischer Verarbeitung bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung des Gesamtprozesses. Damit werden die Klimaziele der Bundesregierung und das Erreichen einer CO, 2, -Neutralität für alle Industriebereiche deutlich vorangetrieben. Die Ziele des Projekts sollen durch den kombinierten Einsatz von grünem H, 2, zur Substitution von fossilem Erdgas und einer O, 2, -Anreicherung in der Verbrennungsluft in einem Schmelzofen zur Herstellung von Sekundäraluminium erreicht werden. Die gegenseitige Affinität von H, 2, und Aluminium - dem industriell wichtigsten Nicht-Eisen-Metall der Welt - und die einhergehenden Auswirkungen auf die Qualität (bspw. auftretende Gasporositäten) der zu fertigenden Gussteile ist allgemein bekannt, die genauen legierungsspezifischen Auswirkungen jedoch noch nicht genau geklärt. Deshalb soll untersucht werden, ob die geplante H, 2, -Zumischung zur Beeinträchtigung der Schmelz- und Gussteilqualität führt. Die zentralen Fragen umfassen die Analyse der auftretenden Auswirkungen des H, 2, auf die Produktqualität sowie die Entwicklung von Kompensationsmaßnahmen zur Erhaltung des qualitativen Ist-Zustands als Mindestanforderung. Dazu sollen werkstoffwissenschaftliche Grundlagenuntersuchungen der Beeinflussung des Produkts Aluminium entlang einer realen Herstellungskette anhand umfassender Laboruntersuchungen (Metallographie, Computertomographie, Härtemessung, Zugversuch, Schmelzgasextraktion, usw.) durchgeführt werden. Ein zu entwickelndes CFD-Simulationsmodul soll den H, 2, -Einfluss auf den Werkstoff Aluminium bei der Berechnung der gießtechnologischen Vorgänge berücksichtigen und die Auswirkungen prognostizieren., Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Leiter/-in: Matthias Hackert-Oschätzchen Projekt im Forschungsportal ansehen
2020 bis 2024 Bundesministerium für Bildung und Forschung VoCasian - Aufbau von Kapazitäten und Graduate Schools sowie die Implementierung eines Promotionsstudienganges zur Berufsbildungsforschung in Georgien VoCasian setzt an der Berufsbildungsreform Georgiens an, die einen wachsenden Bedarf an strukturierten Programmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Feld der Beruflichen Bildung dokumentiert. Das übergeordnete Ziel der bilateralen (deutsch-georgischen) Berufsbildungszusammenarbeit manifestiert sich im Aufbau von Graduate Schools sowie der Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten Promotionsstudienganges (Schwerpunkt: Berufliche Bildung und Berufsbildungsforschung). Diese Maßnahmen dienen a) dem Aufbau von Kapazitäten zur Professionalisierung berufsbildender Lehrkräfte, b) der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Feld der Berufsbildung und -forschung sowie c) der hochschulübergreifenden und interdisziplinären Vernetzung von Experten., VoCasian berücksichtigt, dass sich einzelne Elemente, Konzepte oder Systemkomponenten fremder Bildungssysteme nicht spiegelbildlich in andere Länder transferieren lassen, sondern mit den bildungspolitischen, ökonomischen sowie sozialen Rahmenbedingungen und Zielen der Empfänger-Staaten harmonisieren müssen. Demgemäß erfolgt sowohl der Aufbau der Graduate Schools als auch die Ausgestaltung des jeweiligen Angebotsportfolios (Promotionsprogramme, Serviceleistungen, Trainings etc.) empirisch gestützt (umfassende ex-ante Evaluation). Gleiches gilt für die Konzeption des bedarfsgerechten Promotionsstudienganges. Dieser wird an der Ivane Javakhishvili Tbilisi State University implementiert sowie formativ und summativ evaluiert. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2019 bis 2023 Bundesministerium für Bildung und Forschung TUD-Sylber-Teilprojekt "Integrative Lehrerbildung als Aufgabe von Fachwissenschaften, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften" Projektkontext, Das Teilprojekt „Integrative Lehrerbildung“ wurde im Projekt „TUD-Sylber2 – Synergetische Lehrerbildung im exzellenten Rahmen“ der TU Dresden im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert., Projektbeteiligte, Professur für für Neueste deutsche Literatur und Didaktik der deutschen Sprache und Literatur: Prof.'in Dr.'in Dorothee Wieser, Andrea Glück & Anett Pollack, Professur für Bautechnik und Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung/Berufliche Didaktik: Prof.'in Dr.'in Manuela Niethammer, Annika Hillegeist & Dr.'in Frauke Düwel, Professur für Didaktik der politischen Bildung: Prof.'in Dr.'in Anja Besand, Ann-Christin Belling, Marie-Louis Beyer & Katharina Propst, Professur für Allgemeine Didaktik und Empirische Unterrichtsforschung: Prof. Dr. Axel Gehrmann & Tobias Bauer, Professur für Psychologie des Lehrens und Lernens: Prof.'in Dr.'in Susanne Narciss, Maria Bergau, Kerstin Kisielski & Julia Rose, Ausgangslage, Professionelles Handeln im Lehrberuf setzt voraus, dass fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Wissensbestände reflektiert aufeinander bezogen werden können. Dem Erwerb dieser Fähigkeit steht eine disziplinär strukturierte Lehrer:innenbildung an den Universitäten entgegen, in der das Verhältnis der beteiligten Fächer zueinander meist offen ist. Damit verbunden ist für die Studierenden die Herausforderung, Erlerntes selbstständig zu vernetzen. Um dieser Herausforderung zu begegnen und in der Folge eine kohärente Lehrer:innenbildung zu ermöglichen, sind besser ineinandergreifende Lehr-Lern-Konzepte und eine bereichs- und phasenübergreifende Abstimmung aller beteiligten Akteur:innen notwendig., Zielsetzung, Davon ausgehend wurde im TUD-Sylber-Teilprojekt, Integrative Lehrerbildung, die Vernetzung der am Lehramtsstudium beteiligten Akteur:innen (Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften) unterstützt. Das Teilprojekt zielte zudem darauf, Lehrenden und Studierenden die Struktur der Lehrkräftebildung transparent zu machen. Dazu zählen u. a. das klare Konturieren der jeweiligen Aufgabenfelder der beteiligten Akteur:innen, das Sichtbarmachen von Verknüpfungspunkten und das Unterstützen sowie langfristige Verstetigen konkreter Kooperationen. In Zusammenarbeit mit Akteur:innen der 2. und 3. Phase der Lehrer:innenbildung sollten Anknüpfungspunkte der Phasen wie auch mögliche Dissonanzen und Leerstellen eruiert und damit der phasenübergreifende Professionalisierungsprozess durch eine verbesserte Abstimmung gefördert werden., Ergebnis, Das Teilprojekt konnte einen Verständigungsprozess zwischen den an der Lehrer:innenbildung Beteiligten über verschiedene Formate anregen und auf diese Weise zu mehr Kohärenz innerhalb des Studiums sowie über die Phasen der Lehrkräftebildung hinweg, beitragen. Insbesondere wurde eine stärkere Verzahnung von Bildungswissenschaften und Fachdidaktik angeregt, die im Kontext der ZLSB-Arbeitskreise Schulpraktische Studien & Fachdidaktik fortgeführt werden wird. Beispielsweise konnte die kumulative Praktikumskonzeption weiterentwickelt werden, indem die Schwerpunkte der einzelnen Praktika besser aufeinander abgestimmt wurden. Zudem wurden die wesentlichen Inhalte und Konzepte der begleitenden bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Lehrveranstaltungen gegenseitig transparent gemacht. Das integrative Seminarkonzept „Aufgabenkultur“ wurde über das Projektende hinaus in das Lehrangebot aufgenommen, als wahlobligatorisches Angebot im Rahmen der Psychologie-Module. Über das Format „Willkommensbesuche“ wurden Dozierende, die Lehrveranstaltungen im Rahmen des Lehramtsstudiums anbieten, für die Besonderheiten des Lehramtsstudiums und die Interessenlagen, Bedürfnisse sowie Studienbedingungen der Lehramtsstudierenden sensibilisiert. Durch die Entwicklung einer Grundstruktur für die fachspezifische Aufbereitung lehramtsspezifischer Studieninformationen sowie durch die Entwicklung und Sammlung von Good-Practice-Beispielen für werbende Videos wurde die Weiterentwicklung bestehender Informationsangebote zum Lehramtsstudium für Studieninteressierte angebahnt. Leiter/-in: Tobias Bauer Projekt im Forschungsportal ansehen
2020 bis 2022 Bundesministerium für Bildung und Forschung Nachhaltiges Denken Erleben (NachDenkEr) Gestaltungsorientierte Qualifizierungsmodule für das Ausbildungspersonal im Lebensmittelhandwerk und in der Lebensmittelindustrie Für den BIBB-Modellversuch "NachDenkEr" haben sich Verbundpartner*innen der BIBB-Modellversuche "NIB-Scout” und "NachLeben" der Förderrichtlinie III mit Entwicklungs- und Transferpartner*innen zusammengeschlossen, um ihre Projektergebnisse auf die Zielgruppe des Ausbildungspersonals zu adaptieren und transferieren. Die Verbundpartner*innen werden Qualifizierungsmodule für das betriebliche Ausbildungspersonal sowie das Ausbildungspersonal in den überbetrieblichen Bildungsstätten im Lebensmittelhandwerk und in der Lebensmittelindustrie, welche die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Digitalisierung verknüpfen, (weiter-) entwickeln, bundesweit erproben und strukturell umsetzen. Die inhaltliche sowie didaktisch-methodische Ausgestaltung basiert auf den Projektergebnissen und den entwickelten Lehr-Lernarrangements der am Verbundvorhaben beteiligten BIBB-Modellversuche der Förderrichtlinie III, welche für die Zielgruppe auf Niveaustufe 5 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) adaptiert werden. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2017 bis 2022 Bundesministerium für Bildung und Forschung DeCarbFriends -Die Rolle von Gamification und Freundschaftsnetzwerken für freiwillige Klimaschutzhandlungen Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Herausforderung, die kollektive Handlungsmuster erfordert (Nyborg et al. 2016). Aufbauend auf der soziologischen Einsicht, dass individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen das Ergebnis sozialer Kräfte, wie soziales Lernen und soziale Diffusionsmechanismen in komplexen sozialen Netzwerken, sind, steht die Erforschung der Bereitstellung öffentlicher Güter im Allgemeinen, und des individuellen freiwilligen Klimaschutzes im Besonderen, im Vordergrund des Projektes., Aber wie können politische Maßnahmen auf eine Reihe von Beziehungen und nicht nur auf eine Gruppe von Individuen abzielen? Gamification - d. h. die Einbeziehung von Spieldesignelementen in soziale Nichtspiel- Prozesse (Deterding et al. 2011) – kann als ein neuartiges politisches Steuerungsinstrument betrachtet werden, um Klimaschutzinterventionen auf der Ebene von Freundschaftsbeziehungen anzusetzen. DeCarbFriends untersucht und entwickelt zwei digitale Spiele für die partizipative Politikgestaltung bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Anbietern von freiwilligen Klimaschutzaktivitäten (z. B. freiwillige CO2-Kompensation), Firmen und für politische Entscheider., Diese Gamification-Instrumente stellen einen neuartigen Ansatz zur Transformation privater Verhaltensweisen dar, die auf den Klimaschutz abzielen, ohne die Individuen ohne ihre Zustimmung zu manipulieren, wie dies beim Nudging der Fall ist. DeCarbFriends liefert damit eine empirische Grundlage für weitere Informations- und Bildungsprogramme hinsichtlich des Potenzials und der Effektivität von Gamification einzelner Dekarbonisierungsstrategien, die in der Gesellschaft noch nicht etabliert sind und daher noch mit großen Unsicherheiten in der Bevölkerung verbunden sind, wie dies bei Investitionen in Klimaschutzprojekte durch Crowdfunding, Reduzierung des Fleisch- und Milchproduktverbrauchs und freiwillige CO2-Kompensation der Fall ist. Leiter/-in: Anja Köbrich Projekt im Forschungsportal ansehen
2018 bis 2021 Bundesministerium für Bildung und Forschung Digital Medical Care (DiMediCa) - Digitalisierungsprozesse in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegewesen Das Forschungsvorhaben DiMediCa untersucht Gelingensbedingungen für die Implementierung und Nutzung digitaler Anwendungen in Aus- und Weiterbildungsinstitutionen des Gesundheits- und Pflegebereichs. Die hierbei im Fokus stehenden Forschungsfragen klären den Bedarf an digitalen Kompetenzen seitens des Ausbildungspersonals sowie der Auszubildenden, ermitteln Gestaltungskriterien von Lehr-Lern-Umgebungen und eruieren das Digitalisierungspotenzial der Pflegebranche. Folglich werden innerhalb des Verbundprojektes, bestehend aus Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) (Professur für Technische Bildung und ihre Didaktik, Professur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften) und der Hochschule Magdeburg-Stendal (HS MD-SDL) (Professur für Wirtschaftsinformatik), im Rahmen von Mehrebenenuntersuchungen Anforderungen an digitale Kompetenzen und Lehr-Lern-Umgebungen identifiziert, um daraus Strategien und Handlungsempfehlungen für die Nutzung digitaler Anwendungen in der Gesundheits- und Pflegebranche abzuleiten., Hierfür untergliedert sich das Verbundvorhaben in drei Teilprojekte (TP), die jeweils durch einen Verbundpartner bearbeitet werden., TP A (Professur Technische Bildung und ihre Didaktik, OvGU) untersucht aus struktureller und kultureller Perspektive, wie die Implementierung digitaler Anwendungen in Aus- und Weiterbildungsinstitutionen im Gesundheits- und Pflegebereich forciert werden kann., TP B (Professur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften, OvGU) widmet sich aus soziologischer Perspektive der Kernfrage, welche Gestaltungskriterien Lehr-Lern-Umgebungen aufweisen müssen., Indessen fokussiert das TP C (Professur für Wirtschaftsinformatik, HS MD-SDL) die gendersensible Perspektive, in der Medienkompetenzen in der Lehre und Praxis der Auszubildenden eruiert sowie Strategien zur Förderung von Medienkompetenzen identifiziert werden., Alle drei Teilprojekte sind über Transferworkshops, Konferenzen sowie gemeinsame Publikationen miteinander verzahnt. Komplettiert wird das Vorhaben durch eine Abschlusstagung sowie durch einen Sammelband, in dem nicht nur der Projektverlauf dargestellt, sondern die Verknüpfung aller beteiligten Akteure sowie die empirischen Ergebnisse expliziert werden. Des Weiteren werden aus den substantiellen Ergebnissen aller Teilprojekte gemeinsame Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet und dieser zur Verfügung gestellt. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2017 bis 2021 Bundesministerium für Bildung und Forschung transPORT - Konzeption, Implementierung und Erprobung einer beruflichen Erstausbildung zur Fachkraft für Hafenbetrieb und Transport, VR China Für Handelsnationen wie die VR China ist eine leistungsstarke, wettbewerbsfähige maritime Wirtschaft von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Dies korrespondiert mit einem Bedarf an qualifizierten Facharbeitern, welche die vielfältigen Anforderungen und Leistungsbereiche im Hafen verstehen, bedienen und erfüllen können. Die allgemeinen Entwicklungstendenzen in der Hafenwirtschaft eröffnen die Notwendigkeit eines hafenspezifischen Ausbildungsberufes unter Berücksichtigung der spezifischen chinesischen Rahmenbedingungen. Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung einer dreijährigen beruflichen Erstausbildung zur, Fachkraft für Hafenbetrieb und Transport (FHT, ) in der VR China, welche - im Anschluss an die Konzeption - an einem College der höheren Berufsbildung regional implementiert, erprobt und evaluiert wird. Die Innovation des Vorhabens resultiert aus der Berücksichtigung des Fachkräfte- und Kompetenzbedarfs entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Hafenbetriebs sowie der Konzeption der ganzheitlichen praxis- und arbeitsprozessorientierten Ausbildung. Die Verbundpartner verbindet das Ziel, Zugänge zum Bildungsmarkt der VR China zu erschließen, Partnerschaften zu etablieren und Bildungsprodukte nachhaltig zu implementieren. In Kooperation mit den chinesischen Umsetzungspartnern soll ein "Kompetenzzentrum Hafenwirtschaft" aufgebaut werden, das die kontinuierliche Fortführung der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten der Verbundpartner in der VR China sicherstellt., Branche:, Verkehr und Lagerei, (Hafen-)Logistik, Zielgruppe:, Auszubildende, schulische und betriebliche Lehrkräfte Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2018 bis 2021 Bundesministerium für Bildung und Forschung Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen (NachLeben) - Situierte Lehr-Lernarrangements zur Förderung der Bewertungs- Gestaltungs- und Systemkompetenz in der betrieblichen Ausbildung Die Zielstellung des Projektvorhabens "NachLeben" ist die Entwicklung, betriebliche Erprobung, Evaluation und Verbreitung von lernortübergreifenden didaktischen Lehr-Lernarrangements für die Ausbildungsberufe der Lebensmittelindustrie und dem Lebensmittelhandwerk. Es werden die einzelnen Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale, ökonomische) nicht isoliert voneinander, sondern ganzheitlich innerhalb der nachhaltigkeitsorientierten situierten Lehr- und Lernarrangements betrachtet und implementiert. Das Verbundvorhaben "NachLeben" teilt sich dementsprechend nach folgenden Zielgruppen auf:, Nachhaltigkeitsorientierte situierte Lehr- und Lernarrangements für Auszubildende in den Lebensmittelberufen, Nachhaltigkeitsorientiertes situiertes Lehr- und Lernarrangements für Ausbilder/innen der Lebensmittelberufe (Berufliches Weiterbildungsangebot), Die Erprobungsberufe des Projektvorhabens umfassen die dualen Ausbildungsberufe Süßwarentechnolog*in, Fachkraft Lebensmitteltechnik, Brenner*in, Destillateur*in und Weintechnolog*in. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2017 bis 2019 Bundesministerium für Bildung und Forschung InvestMINT - Familiärer Einfluss auf das MINT-Interesse von Töchtern und Konzeption aktiver Beteiligungsformate zur gendersensiblen Studien- und Berufsorientierung Das Projekt ist Bestandteil der Förderrichtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung)" mit dem die Bundesregierung einen Beitrag zur Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft im Rahmen der Digitalen Agenda der Bundesregierung leistet und die Umsetzung der Ziele des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen unterstützt., Das Vorhaben "InvestMINT"  der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg untersucht einerseits den Wirkungszusammenhang zwischen dem Einfluss der Eltern und der Berufswahl junger Frauen. Andererseits werden die Wünsche und Vorstellungen von Eltern, Lehrer/innen und Schülerinnen über interaktive Unterstützungs- und Beteiligungsformate im Rahmen einer gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung erhoben. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen werden anschließend Konzepte im Sinne interaktiver Unterstützungs- und Beteiligungsformate für Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen für eine gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich entwickelt. Mit der Entwicklung der Unterstützungs- und Beteiligungsmaßnahmen für die genannten Zielgruppen strebt das Projekt eine Erhöhung der Teilhabe von Frauen in MINT-Berufen und MINT-Studiengängen an. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2016 bis 2019 Bundesministerium für Bildung und Forschung CoSiTo - Die Lehr-Lernplattform zum situierten Lernen in der allgemein- und berufsbildenden Schule (altes Akronym: Cognito) Das Projekt ist Bestandteil der Fördermaßnahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+" mit dem die Bundesregierung Forscherinnen und Forscher dabei  unterstützt, Forschungsergebnisse systematisch zu validieren und Anwendungsbereiche zu erschließen., Ein attraktiver Technikunterricht in der Schule fördert nachweislich das Interesse an technischen Berufen. Viele Lernende halten jedoch insbesondere die Ausstattung und die didaktische Gestaltung des Technikunterrichts für verbesserungsfähig. Eine veränderte positive Einstellung der Lernenden gegenüber diesem Unterrichtsfach wäre jedoch insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in technischen Berufen wünschenswert., Aufbauend auf den Arbeiten der Cognition and Technology Group at Vanderbilt (CTVG), die am Beispiel des Einsatzes von situierten Lernumgebungen im Unterrichtsfach Mathematik positive Einstellungsänderungen nachweisen konnte, wurde an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die prototypische, multimediale Lehr-Lernplattform Cognito entwickelt, die das Konzept des situierten Lernens für den Technikunterricht nutzbar macht., Im Rahmen des Projektes soll überprüft werden, ob von Cognito dargebotene situierte Lernformen eine Einstellungsänderung gegenüber dem Technikunterricht seitens der Lernenden hervorrufen können. Hierzu wird Cognito in allgemein- und berufsbildenden Schulen empirisch validiert und die entwickelten Lernszenarien werden erprobt und angepasst. Ferner wird die Übertragbarkeit des Konzepts auf die Aus- und Weiterbildung sowie Hochschulbildung eruiert. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen
2016 bis 2019 Bundesministerium für Bildung und Forschung TUD-Sylber-Einzelvorhaben "Unterrichtsmuster in Praxisphasen (UmPra)" Projektkontext, Das Einzelvorhaben „Unterrichtsmuster in Praxisphasen (UmPra)" wurde im Projekt „TUD-Sylber - Synergetische Lehrerbildung im exzellenten Rahmen“ der TU Dresden im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert., Projektbeteiligte, Professur für Allgemeine Didaktik und Empirische Unterrichtsforschung: Prof. Dr. Axel Gehrmann & Tobias Bauer, Beschreibung, Universitäre Praxisphasen sind als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis in einem Lehramtsstudium von besonderer Relevanz und erfreuen sich großer Beliebtheit bei Lehramtsstudierenden. Neben Beobachtungs- und Analyseaufträgen erhalten Lehramtsstudierende der TU Dresden erstmalig die Aufgabe, eigenen Unterricht am Lernort Schule zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Eine Herausforderung ist dabei, das am Lernort Hochschule in den Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften erlernte Wissen bei der Unterrichtsplanung und -durchführung vernetzt zur Anwendung zu bringen. Problematisch ist dahingehend, dass Bezüge zwischen den Disziplinen innerhalb der universitären Lehrveranstaltungen zu wenig hergestellt werden. Zudem könnten die von den Lehramtsstudierenden gesammelten Unterrichtserfahrungen durch geteilte Verantwortungen innerhalb der und über die insgesamt sechs Praxisphasen hinweg isoliert wahrgenommen werden. So werden Studierende im Praktikum in der Regel von einer schulischen Mentorin / einem schulischen Mentor unterstützt, während universitäre Dozenten die Einführung in das und Auswertung des Praktikum(s) übernehmen., Ziel des Vorhabens war es, eine lernbiografische Verknüpfung und Reflexion der studentischen Unterrichtserfahrungen im Kontext der sechs Praxisphasen des Lehramtsstudiums zu fördern. Dies setzt insbesondere voraus, dass die an der Lehrerbildung beteiligten Akteure (Studierende, Dozierende der Erziehungswissenschaften und der Fachdidaktiken sowie schulische Mentorinnen und Mentoren) miteinander ins Gespräch gebracht werden., Auf Basis der Befunde einer qualitativen Inhaltsanalyse schriftlicher Unterrichtsentwürfe aus den Praxisphasen an der TU Dresden und der Ergebnisse einer umfangreichen SWOT-Analyse in den Arbeitskreisen „Praxisbezug im Lehramtsstudium verbessern“ und „Zusammenarbeit von Fachwissenschaften, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften stärken“ wurden, teilnehmende Beobachtungen im Praktikumsunterricht (Blockpraktikum A und Schulpraktische Übungen der Fachdidaktik Englisch) mit anschließenden Reflexionsgesprächen durchgeführt, bestehende Lehr-Lern-Konzepte in den Kontexten Allgemeine Didaktik, Fachdidaktik und Schulpraktische Studien weiterentwickelt, neue, z. T. kooperative Lehr-Lern-Konzepte entwickelt und erprobt, Workshops im ZLSB-Arbeitskreis „Schulpraktische Studien/Fachdidaktik“ gestaltet, die Bestrebungen zur Internationalisierung der LehrerInnenbildung an der TU Dresden unterstützt und, Verständigungsprozesse zwischen bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Akteuren der LehrerInnenbildung initiiert, um die Qualität der LehrerInnenbildung an der TU Dresden nachhaltig zu verbessern. Leiter/-in: Tobias Bauer Projekt im Forschungsportal ansehen
2016 bis 2018 Bundesministerium für Bildung und Forschung ComWeiter - Zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung in Composite-Berufen (Teilprojekt des Lehrstuhls Mikrosystemtechnik [Prof. Dr. Bertram Schmidt] der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) 1. Ziele, Ziel ist die Entwicklung und Erprobung passfähiger und mit der beruflichen Tätigkeit vereinbaren Weiterbildungsmodulen für Composite-Berufe. Composite-Berufe sind jene berufliche Tätigkeiten, die, im Unterschied zu den separaten Berufsfeldern in den Bereichen „Metall“, „Kunststoff“, „Holz“ usw., auf die Zusammenführung von unterschiedlichen Werkstoffen zu einem Verbundwerkstoff oder Werkstoffverbund ausgerichtet sind. Die ComWeiter-Module schließen vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen ein, orientieren sich an täglichen Arbeitsprozessen und ermöglichen Durchlässigkeit. Zielgruppe sind nicht formal qualifizierte Mitarbeiter/innen, die i.d.R. eine artfremde Berufsausbildung besitzen. Die besondere Herausforderung ist, dass die heterogene Zielgruppe, trotz ihres unterschiedlichen Erfahrungs- und Kenntnisstandes, die Weiterbildung mit ihren (Hoch-) Technologieinhalten erfolgreich absolvieren kann., 2. Vorgehen, Im Fokus stehen drei Forschungsfragen:, Wie muss ein Instrument zur Messung der (Kompetenz-) Bedarfe an Weiterbildung konzipiert sein, um die Anforderungen (regionaler) Arbeitgeber sowie weiterbildungsinteressierter Berufstätiger erheben zu können?, Wie müssen berufliche Weiterbildungen ausgestaltet werden, um eine individuelle Karriere unter Berücksichtigung der Faktoren: Anforderungen der Unternehmen, Anforderungen der Teilnehmer, Durchlässigkeit sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen?, Welche Faktoren erhöhen sowohl auf Arbeitnehmerseite als auch auf Arbeitgeberseite das Interesse und die Motivation zur Teilnahme an beruflichen Weiterbildungsveranstaltungen?, Die Datenerhebung erfolgt mit einem qualitativen und quantitativen Methoden-Mix. Zur Datenauswertung werden statistische Verfahren und Techniken der qualitativen Inhaltsanalyse eingesetzt., Die zu vermittelnden Inhalte stammen aus den Curricula der Studiengänge der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal und werden didaktisch-methodisch auf die neue Zielgruppe adaptiert. Hierfür müssen diese bezüglich ihrer Komplexität (u.a. Modularisierung, Flexibilisierung) und den individuellen Bedarfen der Lernenden (u.a. Employability, Individualisierung) sowie an die Anforderungen der Unternehmen (u.a. Blended Learning, Arbeitsprozessorientierung) angepasst werden. Leiter/-in: Dr. Stefan Brämer, Prof. Dr. Bertram Schmidt Projekt im Forschungsportal ansehen
2016 bis 2018 Bundesministerium für Bildung und Forschung Reparaturwissen und -können als Element einer technischen und informatischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (RETIBNE) Mit diesem Projekt wird ein bewussteres Konsumverhalten bei SchülerInnen gefördert. Dieses findet in sogenannten Repair Cafes oder Schülerlaboren statt. Hier setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit defekten Gegenständen auseinander, bzgl. der Neuanschaffung gegenüber der Reparatur. In praktischen und theoretischen Unterrichtseinheiten erwerben sie zudem die Fähig- und Fertigkeiten eine handlungsorientierte Reparaturaufgabe selbstständig lösen zu können. Ihnen wird dadurch aufgezeigt, dass einfache Reparaturen kostengünstiger sind als Entsorgung und Neukauf., Diese Unterrichtseinheiten werden als Konzepte durch die Universität Oldenburg zur Verfügung gestellt und durch das SchüLaTech (SchülerLabor Technik) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg umgesetzt. Leiter/-in: Prof. Dr. Frank Bünning Projekt im Forschungsportal ansehen

Letzte Änderung: 30.01.2026 - Ansprechpartner: Webmaster