Immune RESET 2026 - Magdeburg wird zum Impulsgeber für innovative Zelltherapien

23.09.2026 -  

Vom 17. bis 18. September 2026 blickte die Fachwelt auf Magdeburg: Mit der Konferenz Immune RESET 2026 lud die Universitätsmedizin Magdeburg internationale Spitzenforscherinnen und -forscher, Kliniker, Branchenexpert:innen und Patientenvertretungen in die Elbestadt ein. Im Fokus standen bahnbrechende Entwicklungen bei T-Zell-basierten Therapien gegen schwere Autoimmunerkrankungen – darunter CAR- und CAAR-T-Zellansätze, bispezifische Antikörper und regulatorische T-Zellen.

Zwei Tage lang schlug die Tagung die Brücke von der präklinischen Spitzenforschung direkt ans Krankenbett. Intensive Keynotes, praxisnahe Fallbesprechungen und lebhafte Paneldiskussionen machten deutlich: Was 2021 mit ersten klinischen Anwendungen begann, entwickelt sich mit rasanter Dynamik zu einem Paradigmenwechsel für eine personalisierte, zielgerichtete Medizin.

Impressionen der Veranstaltung. Fotografin: Melitta Schubert/UMMD (12 Bilder)
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Initiator der Tagung, Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos, Direktor der Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie, Zell- und Strahlentherapie Magdeburg, zieht ein überaus positives Fazit:

„Immune RESET hat internationale Kolleginnen und Kollegen, Patientenvertreterinnen und -vertreter sowie Industriepartner in Magdeburg zusammengebracht. Besonders gefreut hat mich die positive Resonanz auf die Veranstaltung, den offenen fachlichen Austausch und unsere Stadt. Die Veranstaltung hat auch gezeigt, was Magdeburg als Zentrum für innovative Zelltherapien zu bieten hat. Ich freue mich darauf, diesen Dialog fortzusetzen und unsere Gäste bei künftigen Veranstaltungen wieder in Magdeburg begrüßen zu dürfen.“

Ein besonderer Besuch

Wissenschaftliche Durchbrüche messen sich nicht nur in Studien, sondern vor allem in zurückgewonnener Lebensqualität: Ein bewegender Beweis dafür war der Besuch von Stefanie Schüler bei der Immune RESET. Die 43-jährige ehemalige OP-Schwester aus Bayern lebt seit 2012 mit einer schweren autoimmunen Enzephalitis. Jahrelang war an Sport nicht mehr zu denken - das Fahrradfahren völlig unmöglich. Pünktlich zur Tagung startete sie frühmorgens um 4 Uhr eine außergewöhnliche Reise: Trotz strömenden Regens und Kälte radelte die heutige Triathletin rund 250 Kilometer mit dem Fahrrad nach Magdeburg, begleitet von ihrem treuen Rettungshund Hannes und unterstützt von ihrem Ehemann. Vor Ort sprach sie dem Magdeburger Behandlungsteam - darunter Prof. Dimitrios Mougiakakos, Prof. Prüß, Prof. Schreiber, Dr. Al-Dubai und Dr. Böttcher - ihren tiefen Dank aus: "Ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen. Ich verdanke Ihnen, dass ich heute hier sein und dieses Leben führen kann."

Die Premiere der Konferenz hat unterstrichen: Magdeburg setzt sichtbare Akzente in der nächsten Generation immunologischer Therapien und stärkt seine Rolle als zukunftsweisender Standort für biomedizinische Spitzenforschung.

Zum Veranstaltungsvideo

Letzte Änderung: 23.09.2026 - Ansprechpartner: Webmaster