KlimaNOT-Symposium
Hitzewellen sind längst mehr als eine Wetterfrage: Hohe Temperaturen können die Gesundheit belasten und die Notfallversorgung vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Wie sich diese Folgen besser erkennen und das Gesundheitssystem darauf vorbereiten lässt, diskutierten Expertinnen und Experten beim KlimaNOT-Symposium am 27. August 2026 im Magdeburger Wissenschaftshafen. Eingeladen hatte das Institut für Public Health in der Akutmedizin (IPHAM).
Prof. Dr. Felix Walcher, Direktor des IPHAM, eröffnete die Veranstaltung und führte in die zentralen Fragestellungen rund um Klimawandel, Hitze und die zukünftigen Herausforderungen für die Notfall- und Akutversorgung ein. Mit Wissenschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch und Prof.Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, waren auch Vertreter aus Landespolitik und Universität vor Ort und gaben wichtige Impulse für den Austausch zwischen Wissenschaft, Versorgung und Politik.
Anschließend stellte Dr. Kai Heimrath, Projektleiter von KlimaNOT, zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts vor. Dabei zeigte er , wie sich insbesondere hohe Temperaturen auf die Zahl der Besuche in Notaufnahmen und auf besonders gefährdete Patientengruppen auswirken. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis wurde diskutiert, wie sich das Gesundheitssystem künftig besser auf klimabedingte Belastungen vorbereiten kann.
Im Mittelpunkt standen dabei neben den Ergebnissen von KlimaNOT neue Ansätze, um gesundheitliche Folgen von Hitze mithilfe von Monitoring und Maschinellem Lernen besser zu erfassen. Weitere Themen waren die besondere Gefährdung älterer Menschen, die Auswirkungen von Hitze auf die psychische Gesundheit sowie die Bedeutung von Stadtgrün für Gesundheit und den Schutz vor Hitze.
Das Symposium bot damit eine wichtige Plattform, um wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Perspektiven zu verbinden und Ansätze für eine klimaresiliente Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln.
