Magdeburg: Studie untersucht KI zur Früherkennung depressiver Rückfälle

12.10.2026 -  

Kann Künstliche Intelligenz depressive Rückfälle frühzeitig erkennen? Dieser Frage geht die ORAKEL-Studie der Universitätsmedizin Magdeburg nach. Forschende untersuchen, ob sich mögliche Warnzeichen anhand von Stimme, Mimik und Körpersprache erkennen lassen. Dafür werden Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gesucht, die sich aktuell in einer depressiven Episode befinden und bereits früher Depressionen hatten.

Die Teilnehmenden werden ein Jahr lang bei sechs Untersuchungsterminen begleitet. Dabei werden Gespräche aufgezeichnet und ärztliche sowie psychologische Untersuchungen durchgeführt. Die reguläre Behandlung bleibt unverändert. Für jeden Termin gibt es 15 Euro Aufwandsentschädigung.

Ziel ist es, Verschlechterungen künftig früher zu erkennen und Behandlungen rechtzeitig anzupassen. Die Studie wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Interessierte können sich unter www.orakel-magdeburg.de informieren oder das Studienteam unter 0391 67-14241 kontaktieren.

Letzte Änderung: 12.10.2026 - Ansprechpartner: Webmaster