Praxisnahes Lernen am Kniegelenk
Praxis, Theorie und Arthroskopie zum Anfassen für Medizinstudierende
Am 17. Januar 2026 hieß es für 24 Medizinstudierende: Ran ans Knie! Die AGA Students Magdeburg luden zum 14. Studierendenkurs Knie an die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg ein – ein Tag voller Theorie, Praxis und spannender Einblicke in die Welt der Arthroskopie.
Der Tag startete mit einer herzlichen Begrüßung, bei der die AGA Students vorgestellt wurden. Hier erfuhren die Teilnehmenden alles über Stipendien, das Curriculum und kostenfreien Zugang zu Workshops, bevor es in den fachlichen Teil ging.
Los ging es mit einer frischen Wiederholung der Knieanatomie und den wichtigsten klinischen Untersuchungstechniken – vermittelt von Studierenden für Studierende. Danach entführte Dr. Kathrin Berger die Gruppe in die Geschichte der Arthroskopie und erklärte anschaulich die Prinzipien der minimalinvasiven Kniechirurgie. Mit einem realistischen arthroskopischen Rundgang am Kniegelenk konnten die Studierenden die Theorie direkt vor Augen erleben.

Foto: Die Gruppe des 14. AGA Studierendenkurs Knie. Foto: privat
Spannend wurde es bei Dr. Martin Röpke, der die häufigsten Kniepathologien vorstellte und praxisnah erklärte, wie diese arthroskopisch behandelt werden. Nach so viel Input war die Mittagspause die perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen und die ersten Erkenntnisse zu diskutieren.
Am Nachmittag hieß es dann Hands-on! In rotierenden Praxisstationen durften die Studierenden selbst aktiv werden:
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Unter Anleitung von Dr. Röpke wurde die Meniskusnaht am Modell geübt und an den ArthroBoxen trainiert.
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Dr. Berger zeigte an zwei Arthroskopietürmen den sicheren Umgang mit dem Arthroskop und den Rundgang im Knie – ein echtes Highlight für alle, die schon immer einmal in die Rolle des Chirurgen schlüpfen wollten.
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An einer dritten Station konnten die Studierenden die klinischen Untersuchungstechniken vertiefen und direkt anwenden.
Ein besonderes Extra lieferte Marco Ohle, der mit dem Orthelligent PRO Sensor (OPED) demonstrierte, wie sich Return-to-Sport-Konzepte messen und optimieren lassen – ein spannender Einblick in moderne Reha- und Präventionsstrategien.
Den Tag ließen alle bei einem gemeinsamen Abend in lockerer Atmosphäre ausklingen – voller neuer Eindrücke, Ideen und Gespräche.
Ein großer Dank geht an alle Referent:innen, Unterstützer:innen und die AGA, die diesen lehrreichen und praxisnahen Kurs möglich gemacht haben. Ein besonderes Dankeschön an Dr. Martin Röpke, ohne dessen Engagement die Organisation nicht möglich gewesen wäre.
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