Was ist Resilienz?
Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, mit schwierigen Situationen, Krisen oder Rückschlägen umzugehen und sich davon wieder zu erholen. Sie bedeutet nicht, dass jemand keine Probleme hat, sondern dass er trotz Belastungen handlungsfähig bleibt. Resiliente Menschen können Stress besser bewältigen und finden Wege, mit Herausforderungen umzugehen. Dabei helfen ihnen innere Stärken wie Optimismus, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Lösungen zu suchen. Auch soziale Unterstützung durch Familie oder Freunde spielt eine wichtige Rolle für die Resilienz. Sie hilft Menschen, aus schwierigen Erfahrungen zu lernen und daran zu wachsen. Resilienz kann sich im Laufe des Lebens entwickeln und durch Erfahrungen gestärkt werden. Zum Beispiel können Erfolgserlebnisse oder das Bewältigen von Problemen das Vertrauen in die eigene Stärke erhöhen. Außerdem unterstützen positive Gedanken und ein realistischer Blick auf Probleme die Widerstandskraft. Insgesamt beschreibt Resilienz also die Fähigkeit, Krisen zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen.
Resilienz bedeutet nicht, keine Probleme zu haben, sondern mit ihnen konstruktiv umgehen zu können.
Die 7 Säulen der Resilienz
1. Optimismus: Auch in schwierigen Situationen an positive Entwicklungen glauben und Chancen erkennen.
2. Akzeptanz: Dinge annehmen, die sich nicht ändern lassen, und die eigene Energie auf das richten, was beeinflussbar ist.
3. Lösungsorientierung: Den Blick auf mögliche Lösungen statt auf das Problem richten.
4. Selbstwirksamkeit: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln und daran glauben, Herausforderungen bewältigen zu können.
5. Verantwortung übernehmen: Eigenes Handeln reflektieren und Verantwortung für Entscheidungen übernehmen.
6. Netzwerkorientierung: Unterstützung durch Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen annehmen und pflegen.
7. Zukunftsorientierung: Sich Ziele setzen und mit Zuversicht nach vorne blicken.
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Was stärkt die Resilienz? |
Was schwächt die Resilienz? |
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Praktische Übungen zur Förderung der Resilienz
1. Dankbarkeit: Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, die heute gut gelaufen sind.
2. Perspektivwechsel: Was kann ich aus dieser Situation lernen? Welche Möglichkeiten habe ich jetzt?
3. Stärkenliste: Notiere fünf persönliche Stärken und erinnere dich daran, wann sie dir geholfen haben.
4. Atemübung: Atme 4 Sekunden ein, halte den Atem 4 Sekunden an und atme 6 Sekunden aus. Wiederhole dies fünfmal.

