Sophie Ruhbaum
„Ich möchte die Standorte wieder sichtbarer machen“
Sophie Ruhbaum ist seit Kurzem als Online-Redakteurin an der UMMD tätig. Die 30-Jährige ist zuständig für die Marketing- und Kommunikationsarbeit für unsere Tochterunternehmen Lungenklinik Lostau und Klinikum Cracau. Im Interview erzählt sie, was sie an ihrer neuen Aufgabe reizt, welche Projekte bereits anstehen und was sie abseits der Arbeit beschäftigt.
Sophie, stell dich doch zunächst kurz vor: Wer bist du und was machst du bei der UMMD?
Ich bin Sophie Ruhbaum, 30 Jahre alt, und seit Kurzem Referentin für Marketing und Kommunikation an der UMMD. In dieser Funktion bin ich für die Marketing- und Kommunikationsarbeit der beiden Tochterunternehmen Lungenklinik Lostau und Klinikum Cracau zuständig. Dabei geht es sowohl um die interne als auch um die externe Kommunikation. Ein wichtiges Ziel ist für mich, die beiden Standorte wieder stärker sichtbar zu machen.
Bereits vor dieser Position habe ich im Gesundheitswesen gearbeitet. Ich habe zunächst eine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen bei der Kassenärztlichen Vereinigung gemacht. Schon vorher hatte ich durch ein Freiwilliges Soziales Jahr Einblicke in den Krankenhausalltag bekommen – sowohl auf Station als auch in der Verwaltung. Nach meiner Ausbildung habe ich mein Abitur nachgeholt und anschließend bei der IKK gearbeitet, zunächst im Leistungssekretariat und später im Marketing. Parallel dazu habe ich berufsbegleitend meinen Bachelor im Bereich Marketing gemacht.

Foto: Sophie Ruhbaum. Fotografin: Laura Lehmann / UMMD
Was reizt dich an deiner neuen Aufgabe?
Mich reizt vor allem, dass das Aufgabenfeld sehr breit ist. Vieles kenne ich bereits aus meinen bisherigen Stationen, gleichzeitig gibt es aber auch ganz neue Themen und Herausforderungen. Besonders spannend finde ich, dass sowohl die beiden Tochterunternehmen als auch ich in dieser Konstellation neu sind. Dadurch können wir gemeinsam schauen, was gebraucht wird und welche Strukturen wir aufbauen möchten.
Mein Bachelorstudium ist noch nicht ganz abgeschlossen – aktuell schreibe ich an meiner Bachelorarbeit. Darin beschäftige ich mich mit der Frage, wie Standortkommunikation am Beispiel einer Uniklinik und ihrer Tochterunternehmen aufgebaut werden kann. Das passt natürlich sehr gut zu meiner jetzigen Aufgabe.
Was bedeutet für dich gute Kommunikationsarbeit?
Für mich bedeutet gute Kommunikation vor allem, die richtigen Themen zur richtigen Zeit auf die passende Art und Weise zu vermitteln. Dabei sollte man immer überlegen: Wen möchte ich erreichen und was ist für diese Zielgruppe relevant?
Gerade im Gesundheitswesen gibt es unglaublich viele spannende Geschichten und Themen. Mir ist wichtig, diese sichtbar zu machen und dabei authentisch zu bleiben. Kommunikation sollte nicht nur informieren, sondern auch zeigen, was die Menschen an unseren Standorten leisten.
Wie hast du die ersten Wochen an der UMMD erlebt?
Ich bin sehr gut angekommen und habe mich hier schnell wohlgefühlt. Bisher war ich vor allem am Hauptstandort unterwegs und lerne nach und nach die verschiedenen Bereiche und Kolleginnen und Kollegen kennen.
Natürlich gibt es täglich neue Herausforderungen und ganz unterschiedliche Themen. Genau das macht die Aufgabe für mich aber auch so spannend. Ich merke schon jetzt, dass kein Tag wie der andere ist.
Gibt es schon erste Ideen oder Projekte, von denen du uns erzählen kannst?
Ja, einige. Ein Thema, auf das ich mich besonders freue, ist das 125-jährige Jubiläum der Lungenklinik Lostau im kommenden Jahr. Das ist eine tolle Gelegenheit, die Geschichte und die Menschen hinter dem Standort sichtbar zu machen.
Auch für das Klinikum Cracau gibt es bereits Ideen. Außerdem möchte ich die Social-Media-Kommunikation der beiden Standorte weiterentwickeln. Geplant sind unter anderem neue Instagram-Kanäle für Lostau und Cracau.
Und natürlich geht es nicht nur um Social Media. Auch die Websites, die Außendarstellung und die interne Kommunikation gehören dazu. Ich möchte gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen herausfinden, welche Themen für die jeweiligen Standorte wichtig sind und wie wir diese gut nach außen und innen transportieren können.
Mit welchen Anliegen können sich Kolleginnen und Kollegen an dich wenden?
Grundsätzlich bin ich für Ideen und Themen immer offen. Wenn jemand beispielsweise einen spannenden Inhalt für die Website hat, eine Geschichte aus dem eigenen Bereich erzählen möchte oder eine Idee für die Außendarstellung eines Standortes hat, kann er oder sie gerne auf mich zukommen.
Auch bei Fragen rund um Veranstaltungen, Kommunikationsmaterialien oder Social Media können sich die Kolleginnen und Kollegen gerne melden. Mir ist wichtig, dass Kommunikation nicht irgendwo losgelöst passiert, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort entsteht.
Was sollten die Kolleginnen und Kollegen über dich wissen – abseits deines Lebenslaufs?
Ich glaube, ich bin jemand, der gerne Dinge ausprobiert und Ideen entwickelt. Schon während meiner Schulzeit habe ich beispielsweise einen Instagram-Kanal für meine Schule aufgebaut, um die Schule sichtbarer zu machen. Das hat tatsächlich gut funktioniert und es konnten unter anderem dadurch mehr Bewerbungen erreicht werden.
Außerdem liegt mir das Gesundheitswesen auch persönlich am Herzen. Ich hatte früher ein Ehrenamt in einem Pflegeheim und habe damals unter anderem ältere Menschen zu Terminen an die UMMD begleitet. Das ist zeitlich heute leider nicht mehr möglich, aber die Erfahrung ist mir geblieben.
Und was machst du, wenn du nicht gerade über Kommunikation nachdenkst?
Ich male gerne und lese viel. Außerdem bin ich sportlich aktiv und bewirtschafte gemeinsam mit der Oma meines Freundes einen Schrebergarten. Da gibt es natürlich auch immer etwas zu tun. Das ist ein schöner Ausgleich zur Arbeit und gleichzeitig eine gute Möglichkeit, mal den Kopf freizubekommen.
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin einen guten Start bei der UMMD!
