Nina Warken informiert sich über Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Magdeburg
Im Rahmen ihres Besuchs in Sachsen-Anhalt am 28. Juli 2026 informierte sich Nina Warken an ihrem letzten Tag als Bundesministerin für Gesundheit, gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) „Im Altstadtquartier“ über das gemeinsame ambulante Versorgungskonzept der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) und des MVZ. Für die UMMD nahm der Kaufmännische Direktor Marco Bohn an dem Termin teil.
Seit Herbst 2022 führt die Universitätsmedizin Magdeburg gemeinsam mit dem MVZ ambulante Operationen durch. Beteiligt sind die Universitätsfrauenklinik, die Universitätsaugenklinik, die Universitätsklinik für Unfallchirurgie, die Universitätsklinik für Orthopädie sowie die Universitätsklinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie.
Die Kooperation zeigt beispielhaft, wie eine sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung erfolgreich umgesetzt werden kann. Ambulante Eingriffe werden in modernen Strukturen außerhalb des Zentral-OPs durchgeführt. Dadurch werden wertvolle OP-Kapazitäten an der Universitätsmedizin Magdeburg für hochkomplexe Eingriffe freigehalten. Gleichzeitig profitieren Patientinnen und Patienten von effizienten Abläufen, kürzeren Wartezeiten und einer modernen Aufnahmestation.

Foto: Nina Warken informierte sich an ihrem letzten Tag als Bundesministerin für Gesundheit gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) „Im Altstadtquartier“ über das gemeinsame ambulante Versorgungskonzept der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) und des MVZ. Fotoquelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt/Viktoria Kühne
„Die Zusammenarbeit mit dem MVZ ‚Im Altstadtquartier‘ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Universitätsmedizin und ambulante Versorgung gemeinsam innovative und patientenorientierte Lösungen entwickeln können. Solche Kooperationen stärken die Gesundheitsversorgung und entsprechen den Zielen einer modernen Krankenhausreform“, sagt Marco Bohn, Kaufmännischer Direktor der Universitätsmedizin Magdeburg.
Im Austausch wurden zudem die aktuellen Herausforderungen der ambulanten Versorgung thematisiert. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Universitätsklinika sowie die Frage, wie sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen langfristig und verlässlich finanziert werden können.
Mit der erfolgreichen Kooperation unterstreicht die Universitätsmedizin Magdeburg ihre Rolle als wichtiger Akteur einer hochspezialisierten, patientenorientierten und sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt.
