Telefonforum am 7. April 2026

30.03.2026 -  

Am Dienstag, den 7. April 2026, haben Leserinnen und Leser der Volksstimme die Möglichkeit, im Rahmen eines Telefonforums ihre Fragen rund um das Thema „Wenn die Schulter schmerzt – wie kann geholfen werden?“ direkt an Expertinnen und Experten zu richten.

Als Ansprechpartner stehen Prof. Dr. med. Alexander Berth, stellvertretender Klinikdirektor der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg (Direktor: Prof. Dr. Christoph Lohmann) und ausgewiesener Experte für Schulterchirurgie, sowie Dr. Margit Rudolf, Oberärztin, Fachärztin für Orthopädie derselben Klinik und erfahrene Diagnostikerin mit umfassender Expertise in der nicht-operativen Behandlung von Schultererkrankungen, zur Verfügung.

Falls Sie sich mit den unten aufgeführten Fragestellungen beschäftigen, zögern Sie nicht, uns anzurufen. Interessierte können sich am 7. April 2026 zwischen 10:00 und 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 0391-532970 beraten lassen.

  • Was sind die häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen?
  • Können Entzündungen in der Schulter dauerhaft bestehen bleiben?
  • Wann sollte ich mit Schulterschmerzen unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen?
  • Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es – und wann ist eine Operation notwendig?
  • Wie unterscheiden sich Schultererkrankungen bei Frauen und Männern?
  • Was kann ich selbst tun, um Schulterschmerzen vorzubeugen oder sie zu lindern?

Schulterbeschwerden zählen zu den häufigsten orthopädischen Problemen: Etwa jeder dritte Mensch in Deutschland begibt sich im Laufe seines Lebens mindestens einmal in fachärztliche Behandlung aufgrund von Schulterproblemen. Damit haben sich Schultererkrankungen zu einer bedeutenden Volkskrankheit entwickelt. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen über altersbedingte Verschleißerscheinungen und Kalkablagerungen in den Sehnen bis hin zu verletzungsbedingten Schädigungen der Gelenkkapsel sowie Bänder- und Sehnenrissen.

Im Gegensatz zu vielen Rückenbeschwerden handelt es sich bei Schulterproblemen häufig nicht um kurzfristige, sondern um langwierige Erkrankungen. Sie können den Alltag erheblich beeinträchtigen – etwa beim Autofahren, bei sportlichen Aktivitäten, im Beruf oder durch nächtliche Schmerzen. In vielen Fällen ist eine differenzierte konservative und gegebenenfalls operative Behandlung erforderlich. Zudem zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede, die in der Therapie berücksichtigt werden müssen.

Vor diesem Hintergrund wurde an der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg eine Professur für Schulterchirurgie eingerichtet – derzeit einzigartig in Sachsen-Anhalt. Ziel ist es, die Versorgungsqualität insbesondere in der Schulterendoprothetik und arthroskopischen Schulterchirurgie weiter zu verbessern.

Mit Professor Berth, Inhaber einer W2-Stiftungsprofessur für Schulterchirurgie seit März 2024, steht ein ausgewiesener Experte zur Verfügung. Dr. Margit Rudolf ergänzt das Spektrum mit ihrer langjährigen Erfahrung in Diagnostik und konservativer Therapie von Schultererkrankungen.

Ein Schwerpunkt der Forschung von Professor Berth liegt auf der Entwicklung und Optimierung moderner Therapieverfahren. Er ist auf arthroskopische Rekonstruktionseingriffe spezialisiert und arbeitet an innovativen, minimal-invasiven Operationsmethoden. Altersbedingter Verschleiß oder chronische Überlastung können zu schmerzhaften Sehnenrissen führen. Mithilfe moderner Verfahren der Geweberekonstruktion und -züchtung lässt sich geschädigtes Gewebe heute zunehmend besser ersetzen.

Prof. Berth verfügt daneben über große klinische Erfahrungen in der Schulterendoprothetik und befasst sich intensiv mit neuen Prothesendesigns, dem Einsatz patientenindividualisierter Implantate und Aspekten der digitalen Planung und computerassistierten Navigation bei diesen gelenkersetzenden Operationen am Schultergelenk.

Letzte Änderung: 30.03.2026 - Ansprechpartner: Webmaster