Open Science als Transferinstrument

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Open Science ist das Bestreben, den gesamten Forschungsprozess offen zu gestalten. Forschung soll so allen verständlich zugänglich gemacht werden. Offene Wissenschaft ist essentiell für den Austausch und die Weiterentwicklung neuer Erkenntnisse, unter anderem auch um Krankheiten zu erforschen und neue Therapien zu entwickeln.

Insbesondere als öffentliche Einrichtung sieht es die Medizinische Fakultät als ihre Pflicht, Transparenz im Forschungsprozess zu schaffen. Denn nur wer nachvollziehen kann, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen, kann Fakten von Fake-News und Desinformation unterscheiden – und Vertrauen in die Wissenschaft aufbauen.

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich daher aktiv dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse, Daten und Methoden offen zu teilen, um Qualität, Reproduzierbarkeit und den gesellschaftlichen Mehrwert von Forschung nachhaltig zu stärken - im Dienst von Wissenschaft, Patient*innen und Gesellschaft.  

Die Otto-von-Guericke-Universität und mit ihr auch die Medizinische Fakultät unterstützen bereits seit vielen Jahren Open Science durch verschiedene Transferinstrumente, dazu zählen:

  • Open Access Policy (OvGU - 2018)
  • Forschungsdatenmanagement (FDM) Leitlinie (OvGU - 2019)
  • Publikationsfond für Open Access Publikationen (MED - 2019) OA-Pub
  • DEAL für Open Access Publikationen (OvGU - 2020).

Das diese Maßnahmen wirksam sind, lässt sich unter anderem an dem Anstieg von Open Access Publikationen an der OvGU erkennen (siehe Abbildung: Anstieg des Anteils von Open Access Publikationen an der OvGU). Die Literatur zeigt ebenfalls, dass die Umsetzung von Open Science Maßnahmen zu mehr Sichtbarkeit einzelner Forschender und Forschungseinrichtungen führt, was wiederum mehr Fördergelder mit sich zieht. 

 

Mit dem Kick-Off Event am 30. Januar 2026 hat das Referat für Forschung und Drittmittelverwaltung den Startschuss für die Open Science Initiative der Medizinischen Fakultät gegeben.

Unter der Leitung von Dr. Franziska Scharkowski wurde zudem ein Open Science Team gegründet, welches sich aus Vertretungen der diversen Fakultätsstrukturen und Forschenden zusammensetzt. Hier sollen verantwortungsvoll Maßnahmen für Open Science erarbeitet werden - So offen wie möglich, so geschlossen wie nötig. Insbesondere für Forschende und Lehrende soll das Open Science Team eine zentrale Anlaufstelle zur Umsetzung offener Wissenschaftspraktiken sein. So soll Open Science ein integraler Bestandteil der Forschungs-, Lehr- und Transferkultur werden.  

Zusätzlich steht durch das Forschungsdatenmanagement (FDM) Unterstützung für das Datenmanagement selbst, aber auch für die Kompetenzbildung durch Schulungen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Werden Sie Teil des Open Science Teams! Kontaktieren Sie dazu gerne Dr. Scharkowski.

Wir stehen Ihnen gerne bei Fragen zu Open Science für Ihre Drittmittelanträge zur Verfügung.

Letzte Änderung: 15.07.2026 - Ansprechpartner: Webmaster