Netzwerk Universitätsmedizin an der UMMD: Wie Forschung mit Daten klinische Versorgung verbessert
Universitätsmedizin Magdeburg stellt Forschungsprojekte mit Praxisbezug im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) vor – von der digitalen Rettungskette bis zur Infektionsmedizin
Daten sind ein zentraler Rohstoff moderner Medizin. Doch erst, wenn sie gebündelt, ausgewertet und in die Praxis übertragen werden, entstehen konkrete Verbesserungen für Patientinnen und Patienten. Genau hier setzt die Veranstaltung „NUM@UMMD – Forschungsinitiativen und Möglichkeiten des Netzwerkes Universitätsmedizin an der UMMD“ an: Am Dienstag, den 29. Januar 2026, treffen auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg Fachleute aus Klinik und Forschung, Studierende sowie Akteure aus Politik und Gesundheitswesen zusammen, um aktuelle Forschungsprojekte des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) vorzustellen und deren Potenziale für die klinische Versorgung sichtbarer zu machen. Der Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Armin Willingmann, wird ein Grußwort halten und den Austausch vor Ort begleiten.
- Was: „NUM@UMMD“ – Forschungsinitiativen und Möglichkeiten des Netzwerks Universitätsmedizin an der UMMD
- Wann: Donnerstag, 29. Januar 2026, 12:00 – 18:00 Uhr
- Wo: Hörsaal 7, Klinikcampus Universitätsmedizin Magdeburg, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg
- Flyer
Prof. Dr. Achim Kaasch, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Universitätsmedizin Magdeburg, betont: „Das NUM ist eine nationale Plattform, die zeigt, wie wir durch enge Zusammenarbeit in gemeinsamen Strukturen Forschung schneller und wirksamer machen können. Mit der Veranstaltung NUM@UMMD wollen wir sichtbar machen, was in Magdeburg bereits entstanden ist und wie diese Arbeit künftig ganz konkret die Versorgung der Menschen in Sachsen-Anhalt verbessert.“
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Projekte, die zeigen, wie Patientendaten für Forschung und Versorgung genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem:
- Datenplattformen/Infrastrukturen, die den Zugang zu Daten aus der Versorgung der Patienten erleichtern und sie für Forschung und Qualitätssicherung verfügbar machen
- Use Cases aus der Intensiv- und Akutmedizin, die den Weg von Notfallpatienten nachverfolgen und neue Wege zur Behandlung und Verbesserung von Therapieentscheidungen aufzeigen
- Infektionsmedizinische Netzwerke, die Daten und Bioproben nutzen, um Ausbrüche frühzeitig zu erkennen, die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern
- Radiologische Bilder: Neue Möglichkeiten der Auswertung und Interpretation
Die Veranstaltung bietet neben Fachvorträgen auch einen Posterwalk, um den fachlichen Austausch zu fördern und die Vernetzung zwischen Forschung, Klinik und Gesundheitspolitik zu stärken. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Netzwerks Universitätsmedizin zu erhöhen, Synergien zwischen den Projekten zu stärken und praxisnahe Ansätze für die klinische Forschung weiterzuentwickeln.
Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)
Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wurde im April 2020 gegründet, um die klinische COVID-19-Forschung der gesamten Universitätsmedizin zu koordinieren. Seither arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller 37 deutschen Standorte der Universitätsmedizin unter dem Dach des NUM auf gemeinsamen Plattformen in interdisziplinären Forschungsprojekten zusammen. Die Forschungsprojekte des NUM sind kliniknah und streben nach unmittelbar praxisrelevanten Erkenntnissen, um Patientinnen und Patienten besser zu versorgen oder große Krisen im Bereich der Öffentlichen Gesundheit besser zu managen. Dafür hat das Netzwerk spezialisierte Forschungsinfrastrukturen aufgebaut. Diese methodischen, technischen und organisatorischen Plattformen werden im NUM vorgehalten und können für verschiedenste klinische Forschungsprojekte genutzt werden, beispielsweise um die Datenerfassung und das Daten- und Bioproben-Management für große, multizentrische klinische Studien zu unterstützen. Das NUM wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und an der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert.
Kontakt
Dr. Ute Bank, Lokale Stabsstelle des Netzwerks Universitätsmedizin an der UMMD, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Tel.: +49-391-67-25296, num-loks@med.ovgu.de
